Beiträge von I am Nimrod

    mal wieder kurz aufgetaucht aus dem Untergrund mit einer Folgenfortsetzung


    Sie sind Gold wert


    Der Teil endete ja nun damit dass die Goldbarren gegen die Steine ausgetauscht wurden und die goldige Treppe einen Kratzer abbekam. Da nun in den weiteren Folgen wieder die altgewohnte Holztreppe zu sehen ist frag ich mich: Wie lange musste Hogan das aussitzen? Wo sind die Goldbarren denn nun hin? Und wie haben die Helden die abgeplatzte rote Farbe erneuert ohne dass ein neugieriger Klink oder Schulz Verdacht schöpften?


    Colonel Hogan saß auf dem Treppchen und grübelte, während die Jungs in der Baracke ihren unerwarteten Reichtum feierten. Nach ein paar Minuten bemerkte Carter, dass der Colonel noch fehlte und schlich vor die Tür. ‚Ach da sitzt er ja, aber warum? Und wieso schaut er hierher und winkt?’ Nein, er würde wohl die Antwort nicht selbst finden, also ging Carter zu Hogan und fragte „Colonel, die Jungs feiern alle schon, was ist denn los? Stimmt mit dem Gold was nicht?“ „Doch Junge, mit dem Gold stimmt alles, nur eben mit der Treppe nicht.“ Meinte Hogan und rutschte ein Stück zur Seite. Carter starrte auf die Treppe und dann auf Hogan. „Ja, und nun?“ „Renn los und besorg noch ein bisschen Farbe Andrew, aber Tempo, bevor Klink wieder zurückkommt!“ Ja, das war eine klare Anweisung, und Carter spurtete los. Niemand in der Baracke bekam mit dass er sich einen Farbeimer und Pinsel schnappte und wieder zurückrannte zu Hogan. Schnell war die Treppe ausgebessert aber die Farbe würde ein bisschen brauchen um zu trocknen. Da hatte Carter einen seiner wenigen, aber guten Einfälle. „Wir stellen einfach einen Blumentopf daneben und sagen Klink dass es so noch schöner aussieht. Und morgen wenn die Farbe trocken ist rücken wir ihn wieder weg und wenn der olle Klink fragt, dann sagen wir eben, aus der Ferne betrachtet störte es das Gesamtbild.“ Kaum stand die Pflanze stürmte Klink auch schon in sein Büro. Auf der Treppe bremste er kurz, starrte den Blumenkübel an, schüttelte den Kopf und ging rein. ‚Na, das war ja einfach.’ dachte sich Carter, grinste den Colonel zufrieden an und beide gingen zur Baracke. Dort war eine wilde Party im Gange, es wurde gesungen, getrunken und ein paar Jungs versuchten sogar zu tanzen. Colonel Hogan breitete die Arme aus „Ruhe! Leute, bevor ihr euch zu sehr anfeuert: Wir haben immer noch ein Problem!“ „Qui mon Colonel, wie teilen wir die Goldbarren?“ „K-kann man einen V-Vorschuß bek-kommen?“ „Merkt Klink nichts wenn wir die Barren per Post nach Hause schicken? Der ist ja manchmal etwas blöd, aber so blöd nun auch wieder nicht…“ „Ruuuuhe!“ dröhnte Hogan noch einmal. „Wir können das Gold nicht behalten, das wisst ihr. Es muß nach England.“ „England?“ Diese Idee gefällt LeBeau nun überhaupt nicht. „Colonel ´ogan, das ist französisches Gold, also muß es zurück nach Frankreisch!“ Davon ist nun wiederum Newkirk nicht besonders begeistert. „D-du spinnst wohl? Wir a-alle haben uns einen A-anteil v-verdient. W-wer hatte denn die g-ganze Arbeit?“ Auch Carter hat darüber nachgedacht und sieht nur einen Ausweg. „Jungs. Jungs wir müssen das Gold einfach unter uns aufteilen, wenn wir es irgendwohin schicken haben wir doch gar nichts davon. Naja, einen Orden vielleicht, aber der ist dann nicht aus Gold. Und wenn der Krieg aus ist dann tragen wir unser Gold … oh Schei*e Colonel, das geht ja gar nicht, viel zu schwer. Und Klink wird seine Treppe doch sicher vermissen, oder?“


    Hogan schickte seine Männer erstmal ins Bett. „Morgen überlegen wir uns wie es weitergeht. Ich bin für jeden Vorschlag dankbar. Und nun versucht zu schlafen.“
    Das war leicht gesagt. Jeder sah sich schon als Millionär in der Heimat, in einem großen Haus, mit dem leckersten Essen und umringt von den schönsten Frauen. Aber niemandem fiel etwas ein wie man die Goldbarren aus dem Lager und in Sicherheit bringen könnte. Es wurde eine sehr unruhige Nacht.
    Als Schulz am Morgen in die Baracke kam traute er seinen Augen nicht. Alle schliefen noch tief und fest. Aber nicht mehr lange. „Guten Morgen! Aufstehen! Die Vöglein scheinen und die Sonne zwitschert. Raus, raus, der Herr Oberst hat befohlen ‚Aufstellung zum AAPPEEEEELLLLLL’!!!“
    Müde schlichen die Helden vor die Baracke und stellten sich zum Appell auf. Klink setzte wieder mal zu einer seiner berühmten Reden an. „Ich freue mich dass Sie nun doch noch die Freundlichkeit besitzen sich zum Appell aufzustellen. Nun will ich garnich lange rumreden. Sie alle wissen dass ich der Tiescher bin, und so was von wachsam und dass es niemandem je gelingen wird aus diesem Laacher zu fliehen. Aus diesem Grund hat mich der Burkhalter auch nach Berlin zitiert, wo ich an einer wicht’chen Sitzung teilnehmen soll. Für die Zeit meiner Abwesenheit übergebe ich das Kommando an Feldwebel Schulz. SCHULZ, greifen Sie durch mit der bei mir üblichen Härte! Colonel Hogan, Sie rufen Ihre Männer zur Ordnung, ich werde mich jeden Abend bei Schulz erkundigen, ob auch alles richtich läuft im Laacher. Also hier wird nicht gebroch… ehm ausgebrochen während ich wech bin und auch sonst keine Fisimatenten. Jeder Verstoß wird mit Knast bestraft! Und zwar für die ganze Baracke. Is das klar?“
    „Völlig klar Herr Oberst. Wann sind Sie denn wieder zurück?“
    „Wees’sch noch nich, aber länger als drei Tage wird doch so ne Sitzung nich dauern, nichar. So un nu Weggetreten! Warum fragen sie?“ „Ach nur so, reine Neugier.“
    LeBeau kündigte an, zur Feier des Tages mal wieder etwas Leckeres zu kochen. Carter wünschte sich etwas Scharfes oder Saures. „Sauer? Säure?“ Hogan schnippte mit den Fingern „Jungs ich weiß wie wir die Treppe da wieder wegbekommen. Und das, bevor Klink von seiner Sitzung zurück ist. Wir bereden das heute abend in meiner Kammer.“


    Dort erläuterte Hogan dann seinen Plan und verteilte die Aufgaben: Kinch sollte per Funk einen Transport organisieren, LeBeau Schulzie mit einem leckeren Häppchen friedlich stimmen, Newkirk durfte Carter zur Hand gehen und der braute eine Säure zusammen, die die Steine schnell zersetzen würde. Natürlich nicht das Gold, als Attrappe mussten echte Backsteine genommen werden, die dann statt der Barren in die Treppe eingesetzt werden sollten. Hogan würde auf Schulz aufpassen und ihn von den Jungs fernhalten.
    „A-aber wie vert-teilen wir denn d-das Gold dann?“ „Alles können wir nicht behalten Leute, aber für die viele Arbeit haben wir uns eine Belohnung verdient. Was haltet ihr davon wenn jeder einen Goldbarren bekommt und den Rest geben wir zurück? Würde auch nicht auffallen weil keiner weiß wie viel wir hier haben….“ schlug Kinch vor. „B-besser als nix, a-aber auch nicht viel m-mehr.“
    Da aber niemandem eine andere Lösung einfiel erklärten sich alle mit dieser Verteilung einverstanden, sogar Hogan alberte mit rum. Nun aber erstmal die Treppe umbauen und rankommen an das Gold. Aber das war dann gar nicht so schwierig. Hogan lud sich bei Schulz zum Galadinner ein, welches LeBeau gezaubert hatte. Die Organisation versprach Kinch den Hundetransporter zu schicken und Carters Säure zerbröselte ein paar Backsteine, die von Newkirk schnell in die Treppe eingesetzt wurden.


    Schulzies Geschrei am nächsten Morgen war im ganzen Lager zu hören. Hogan und seine Männer stürmten auf Schulz zu „Was ist passiert? Sind die Russen da?“ „Colonel Hogan, mir is nich nach Scherzen zumute, schauens sich dös emol an, die schöne neue Treppe, ganz derbröselt iss. Wenn das der Klink sieht, dann schickt der mich wieder an die Front und ich kann doch Kälte nich ertragen.“ „Sch-schulzie, das wird keiner von u-uns zulassen, w-wir haben die Treppe einmal rep-pariert und wir t-tun es auch ein zweitesmal, w-wenns sein muß.“ „Jo, i dank schö Newkirk, aber wie denn?“
    Hogan unterbreitete Schulz seinen genialen Plan. Es würde einfach wieder eine Holztreppe hingebaut und gegen diese lästigen Killerameisen könnte man ja was draufsprühen. Die Backsteine werden auf den Müll geworfen und somit wäre alles wieder in schönster Ordnung.
    Nur beeilen müsse man sich, damit die Treppe fertig ist bevor Klink wieder seinen Dienst antritt. Dankbar nahm Schulz diesen Vorschlag an und die Helden arbeiteten los. Kurz nach Sonnenuntergang waren die neuen Stufen fertig, die Steine angeblich entsorgt, das Gold im Tunnel gestapelt und jeder hatte sich einen Barren genommen und überlegte wo man diesen verstecken könnte. Währenddessen setzte sich Hogan mit dem U-Boot in Verbindung und kündigte den Goldtransport an, abzüglich der kleinen goldigen Aufwandsentschädigung, wie er im Scherz hinzufügte. Erstaunlicherweise fand London die Idee gar nicht so komisch, im Gegenteil, die Helden hatten ja eine Menge Sold zu bekommen und das Gold könnte ja einfach angerechnet werden, sozusagen Frankreichs Beitrag zur Lohnfortzahlung. Das sagte Hogan seinen Helden aber noch nicht. Vielleicht wird ja eine gute Nachricht mal gebraucht, wenn wieder etwas schiefgegangen ist und die Jungs eine Aufmunterung nötig haben.


    Am nächsten Tag fuhr planmäßig Oskar Schnitzer vor, tauschte Hunde aus und lenkte Schulz ab mit neuen Bildern von seiner alten Frau, damit das Gold noch in den Wagen gepackt werden konnte. Alle atmeten auf als der Transporter durchs Lagertor fuhr. Die Barren der Helden lagen noch im Tunnel.
    Im Laufe des Tages fiel Hogan auf, dass die Jungs immer zerstreuter wurden. Carter lief ziellos im Lager rum, misstrauisch beobachtet von den Wachen, Newkirk und LeBeau sahen sich immer mal an und seufzten, Kinch kontrollierte schon zum vierten Mal die Abhör-Kaffeekanne. Dann hielt er es nicht mehr aus und trat auf Hogan zu. „Colonel, ich denke, der Transporter muß noch einmal kommen. So schön es ist, das Gold zu haben, aber es gehört mir nun mal nicht. Ich könnte nicht mehr ruhig schlafen.“ „Rischtisch“ kam von LeBeau und auch Carter und Newkirk waren herangetreten und nickten betreten. „Wir g-geben alles zurück, Colonel.“ „Een Appell is“ dröhnte Schulz „der Kommandant Klink fährt durchs Tor und wir wollen ihm doch einen herzlichen Empfang bereiten. Alles aufstellen, Appell is.“ Ein sehr gut gelaunter Klink nahm Schulzies Meldung entgegen. „Nun, Colonel Hogan? Ich hoffe es gab keine Probleme nich solange ich wech war.“ „Nicht doch Herr Oberst, nur der alltägliche langweilige Gefangenenalltag.“ „Na wenn das so is könnse wegtreten.“


    Kinch wandte sich wieder Hogan zu „Was ist denn nun mit dem Gold? Wann kommt Schnitzer wieder?“ Hogan grinste hinterhältig. „Ach weißt du Kinch, wir sollten das nicht überstürzen. Lassen wir’s ein paar Tage im Tunnel liegen und denken noch mal über alles nach.“ „C-colonel, aber d-das ist doch D-diebstahl, oder nicht?“ „Ich hätt schon gern das Gold“ mischte Carter mit, „aber ich sehe das auch so, wir dürfen es nicht behalten.“ „Qui, es ge’ört Frankreisch, aber mon Colonel – isch bin Franzos’ also darf ich meinen Teil behalten? Non, das könnte isch nicht ertragen, so schwer es fällt, ich will auch nichts behalten.“ Nun hielt es Hogan nicht länger aus. „Nett gemeint Jungs, aber ihr dürft das Gold behalten, wir alle dürfen. Mit Genehmigung von London. Sie haben sich sogar angeboten, alles für uns aufzubewahren. Wird allerdings anteilig an unseren Sold angerechnet aber so ist es ganz legal unser Eigentum.“ „U-und wo ist d-der Haken?“ „Kein Haken, nur ein neuer Auftrag, hängt zusammen mit einem Besucher der demnächst hier erwartet wird. Mehr weiß ich allerdings auch noch nicht. Und nun kümmern wir uns alle erstmal um unseren geliebten Kommandanten Klink. Der sieht mir viel zu erholt aus“ lachte Hogan.



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    und wieder abgetaucht... bis wir uns wiedersehen, Nimrod

    Die drei machten sich also auf den Weg. Carter wunderte sich mit der Zeit als die Häuser immer größer und schöner wurden. Das waren keine Häuser mehr, eher Villen. Ganz verdutzt war er als Meiers vor einer Villa stoppten und an ein Fenster klopften. Ein breit grinsender Olsen zeigte sich und ließ die Freunde ein. Carter war immer noch sprachlos. Also das nennt man eine kleine Wohnung? Nach einem Bier erklärte er Olsen dann endlich, warum er schon 2 Tage in der Stadt rumirrte. Der war sofort bereit, die Helden bei der Suche nach dem unbekannten Funker zu unterstützen. Nachdem sich Meiers bereit erklärt hatten auf das Haus aufzupassen schlichen Carter und Olsen durch den Tunnel zurück ins Lager.

    Es war schon weit nach Mitternacht als Carter Elsa traf. Sie gehörte zum Untergrund und bot Carter die Hilfe ihrer Gruppe an. Auf ihrer Couch durfte er dann auch noch übernachten. Am nächsten Morgen gingen die beiden in ein Café und Elsa unterhielt sich lange mit einem älteren Pärchen. Carter beobachtete die Leute an den Tischen und auf der Straße. Es wäre zu blöd wenn er Olsen übersehen würde. Er schreckte auf als Elsa mit dem Paar an den Tisch trat und die beiden als das Ehepaar Meier vorstellte. Meiers kannten Olsen, hatten ihn auch zwei Tage vorher gesprochen. Er hat eine kleine Wohnung und Meiers boten sich an Carter hinzubringen.

    :D


    "Kinch, du funkst nach London, sie möchten sich bereithalten, aber nicht auf unsere Nachricht antworten. Wir wollen doch unserem Gasthörer die Überraschung nicht verderben. Carter, du bekommst Sonderurlaub und suchst Olsen, der muss noch irgendwo in der Stadt sein. In spätestens zwei Tagen brauche ich ihn hier. LeBeau und Newkirk, ihr meldet euch freiwillig zum Saubermachen in Klinks Büro. Und ich ziehe mich in meine Kemenate zurück. Heute abend werde ich euch dann den Plan mitteilen, wenn ich bis dahin einen habe."

    „Na, der Tag fängt ja gut an“ murmelte Kinchloe, als er in den Tunnel kam und einen Blick auf sein Funkgerät warf. „Hey, kommt mal runter, schnell!“ Entsetzt starrten die Helden auf das Gerät, oder besser gesagt, auf die kümmerlichen Reste dessen, was einmal ein Funkgerät war. „Wie k-konnte denn d-das passieren?“ Keiner wußte eine Antwort. Aber eins konnte man mit dem Schrott nicht mehr – funken. „Wie lange dauert die Reparatur? Haben wir noch genügend Ersatzteile?“ wandte sich Hogan an Kinch. Der zuckte nur mit den Schultern „wir brauchen ein Neues. Den Schrott da kann man nicht reparieren. Und wir haben noch ein weiteres Problem: Heute Abend sollte von Mama-Bär ein neuer Auftrag kommen.“
    „Dann muß eben einer raus und jemanden von der Organisation bitten den Funkspruch anzunehmen.“ grübelte Carter. Das schien die einzig vernünftige Lösung zu sein und so schickte sich Hogan auf Nachturlaub. Damit Schulz keinen Verdacht schöpfte gingen die Helden pünktlich zu Bett. Schlafen konnte allerdings keiner. Kinch schlich noch mal in den Tunnel, vielleicht hatten sie ja etwas übersehen, aber nein, nur ein Haufen abgerissener Drähte und nutzloser Einzelteile lag rum.
    Gegen Morgen kam Colonel Hogan zurück. Jeder sah ihm auf den ersten Blick an, dass etwas nicht stimmte. LeBeau goss dem Colonel einen Kaffee ein, dann lauerten alle auf seinen Bericht. „’aben sie keinen angetroffen?“ „Dooooch“ stöhnte Hogan, „aber Mama-Bär hatte den Auftrag schon gefunkt… und er wurde von UNS bestätigt. Und es gibt keine Wiederholung.“ Die Männer waren so geschockt, dass sie kein einziges Wort herausbrachten. Niemand von ihnen war im Tunnel und hatte eine Nachricht angenommen oder verschickt. Mit großen Augen schaute Carter in die Runde „ja also, wenn es keiner von uns war, und auch keiner das Funkgerät angezapft hat, wer funkt denn da?“



    ?( Ich weiß es nicht, aber vielleicht fällt euch ja was ein.

    „Kalle“ wurde von 2 Wachen als der Spion Karl Lehmann in der Arrestzelle eingesperrt. Hogan machte sich sofort auf den Weg zum Büro des Kommandanten. Schulz spielte Chef für ein paar Tage und da war sicher noch eine Information rauszuholen.
    „Guten Morgen Schulz, ich will sofort mit dem neuen Gefangenen reden!“ platzte Hogan in Schulzies Träume vom eigenen Lager-Kommando. „Jo mei, i woas net, i bin ja nur der Stellvertreter bis der Klink aus dem Urlaub zurück is.“ „Schulz, es ist mein Recht….“ „Ja ja, schon gut, aber nur 10 Minuten. Langenscheidt!!! Bringens den Hogan zur Arrestzelle und dann lassens ihn 10 Minuten allein mit dem Gefangenen reden.“ Hogan schob Schulz ein paar Schokoriegel rüber den Tisch und fragte, warum der Mann eigentlich gleich in Arrest kam. „I woas nix, garnix, und i sag a nix über den Spion, nicht für 5 Schokoriegel und ups, s’ is besser sie gehen jetzt Colonel Hogan.“
    Kinch funkte in der Zeit London an. Völlig verdutzt erschien er bei Newkirk und Carter „es gibt wirklich einen Spion Karl Lehmann. Allerdings hat die Organisation seit ein paar Tagen nichts von ihm gehört. Er war auf dem Weg zu uns mit einer wichtigen Nachricht, sagen die.“

    Hogan machte sich auf den Weg zu Klinks Büro. Ohne Anzuklopfen trat er ein und sah daß Klink einige Papiere zerriss und wegwarf. 'Hoffentlich nicht den Zettel mit dem Namen' dachte sich Hogan. "Na Herr Kommandant? Großreinemachen angesagt?" "Hogan Mensch, erschreckense mich doch nich immer so. Was wollense schon wieder?" "Ach ich sah Burkhalter grad rausgehen. Wollte der Dicke wieder daß sie den Krieg retten?" "Ja, das auch" murmelte Klink während er eifrig weiter Papier zerzupfte. Hogan trat noch einen Schritt näher und entdeckte einen Schnipsel auf dem im Burkhalters Handschrift zu lesen war "Kal...." Mist, der Rest war wohl schon im Papierkorb gelandet. "Isch hab keene Zeit mehr Hogan, was wollens denn Wichtiges? Ich muß los, der Dicke wartet doch draußen!" "Ach, nicht so wichtig, das können wir auch heute abend besprechen, bei einem Cognac."

    'Schwein gehabt' dachte sich Klink, 'das kost mich nüscht'. "Aber sischer Burghalter, nur habsch da noch eene Frache, nichar. Als WAS verkleidet wollens mich da wieder reinbringen?"
    "Das, mein lieber Klink" murmelte Burghalter "werdens gleich erfahren." Er griff sich Zettel und Stift und kritzelte ein paar Worte aufs Papier und hielt es Klink unter die Nase. Dem entgleisten sämtliche Gesichtszüge und er ließ sich seufzend erstmal auf den Stuhl fallen.


    Den Atem anhaltend standen die Jungs in der Barracke um die Kaffeekanne herum und warteten darauf, daß Klink mit dem Namen herausplatzte. Aber es blieb ruhig.

    Hogan macht sich sofort auf den Weg in Klinks Büro. Ohne Anzuklopfen tritt er ein. "Herr Oberst!!!" "Ach Hogan, lassens mich doch in Ruhe. Beschwerden nur Mittwoch nachmittag und heute ist...." "Mittwoch, Herr Oberst. Und ich finde es nicht nett was Sie da grad mit dem armen Schulz..." "Ach Schulz" stöhnte Klink "wenn das ihre einzsche Sorche is. Schauens mich an, so sieht ein Mann aus der am Boden liecht." Und wirklich, Klink sah deprimiert aus. Das konnte nun aber nicht nur an Burkhalters Schwester liegen. Ein Fall für die Kaffeekanne entschied Hogan, grüßte und ließ Klink allein.

    "Ja wirklich hervorrachend. Aber wieso sollte ichn Feldwebel mitnehmen wenn ich den General einlad, häh? Und für die Idee mit der Zippelgusse könntch sie erschießen lassen, nichar. Da nehmsch doch lieber den Hogan mit... Genau, so mach ichs: Burkhalter, Hogan und ich und vielleicht die Elsa noch aus der Stadt. Tut mir ja nun leid Schulz, Tisch is voll. Aber sie wollten ja eh abnehmen. Und nu weggetreten!"

    "Sch-schulzie, sie werden d-doch aber wissen wer ihre F-freunde s-sind?" "Jo mei" grübelte Schulz, "der Burkhalter frißt ja für 3, da hab i ja garnix mehr über, des geht nicht. Colonel Hogan, was soll ich denn nu tun?"
    Natürlich hatte Hogan die ideale Lösung parat, Schulz könnte das Essen einfach Oberst Klink schenken unter der Bedingung dass der Burkhalter und seine Schwester mitnimmt.

    Schulz brüllte gleich über den ganzen Appellplatz "Colonel Hooooogan, Colonet Hogan, Sie glauben nicht was da grad passiert ist, also ich sach Ihnen... Sie werden es nicht glauben!"
    Nach einem kurzen Blick auf LeBeaus und Newkirks grinsende Gesichter entspannte sich Hogan. "Na Schulz, haben Sie eine Freikarte in den Weißwursthimmel bekommen?"

    Weil's Spaß macht:



    Der Schwarzgekleidete schreibt mit „Oberst Wilhelm Kli…. Oh Moment, DER Klink? Der noch nie einen Ausbruch in seinem Lager hatte? Angeblich?“
    „Jo mei“ freut sich Schulzie, „genau der Oberscht is des.“
    „Nun, ich fürchte wir haben keine Zeit für einen Besuch, Sie wissen ja, die Pflicht…“
    Hastig werden die Papiere verstaut und Schulz erfährt, dass er noch 3 Freunde mitbringen darf.
    LeBeau, der nun auch herangekommen ist, boxt Schulz voller Freude in die Seite „Na Schorschi, Sie wissen ja wer Ihr Freund ist, nest-pas? Denken Sie nur an den Apfelstrudel…“
    Schulzie umarmt Newkirk und LeBeau. „Des is ja grad des. Meine Freunde nehm i alle mit. Euch zwei und den Hogan und den Carter, den Kinch und die Schnulle, und den Oberst auch.“
    „Aber Sch-schulzie!!! 3 Freunde!! N-nur 3!!“

    Noch ein gesundes Neues Jahr euch allen.



    :D der arme Schulzie....
    ich versuch auch mal weiter:


    "Iiiich? 5 Sterne? Wie ein General? Jo mei, da legst di nieda."
    In Gedanken sah Schulz schon den reich gedeckten Tisch vor sich.
    "Newkirk, habens des g'hört?"
    "Sch-schulzie, da wird s-sich der K-klingelink aber freuen."
    "Wieso DER? Ich hab g'wonnen!"
    "A-aber Schulzie, was w-wird dann aus d-der Diät?"

    Wunderbar geschrieben bis jetzt *lob*, man sieht beim Lesen die Helden richtig vor Augen. Und stellt sich vor, wie es weitergehen könnte... also für mich zum Beispiel so:




    Newkirk brauchte sich aber nicht lange das Hirn zermartern nach einer guten Ausrede. Ein Lastwagen fuhr vor, schwarz gekleidete Gestalten sprangen heraus und eine brüllte Kommandos. Wortfetzen drangen bis ans Ohr von Schulz und Newkirk "...umstellen..." "schießen sofort...." Ja konnte das denn möglich sein? Schießen die wirklich auch auf die Generäle? Verzweifelt blickte Newkirk sich um, wie sollte er rauskommen aus dieser Sackgasse? Und wie um alles in der Welt bekam er Schulzie hier weg? Stocksteif stand der mitten auf der Straße, völlig paralysiert vor Angst. "Sch-schulzie, Sch-schulz, wir m-müssen hier w-weg, sch-schnell!" Newkirk schrie, zog und ganz langsam setzte sich der Feldwebel in Bewegung, immer auf das Schreien und nun beginnende Schießen zu.
    Keiner der beiden bemerkte die kleine Gestalt von LeBeau, der sich aufgeregt mit einer der schwarzen Gestalten unterhielt und immer wieder in die Gasse zum Hinterausgang zeigte.
    Drei der Schwarzen rannten, die Gewehre im Anschlag auf Schulz und Newkirk zu. Das war zuviel für Schulzie, er fiel auf die Knie, die Hände vors Gesicht "Ja mei, Newkirk, was tu mer denn da, die wern doch net schieße, oder? I hoab mei Sold noch garnich abgholt und mei Oide, die wird narrisch wenns dos erfahrt und der Kommandant erst...". "Sch-schulzie nich weinen, J-junge, b-bloß keine Schwäche z-zeigen. L-los steh auf, w-wir st-sterben wie ein Mann." Und Schulz steht wirklich auf, er steht so gerade wie es ihm eben möglich ist und schließt die Augen.
    Das Klacken der Stiefel auf dem Pflaster wird immer lauter und lauter und dann ist es plötzlich ganz still...




    So, und nun bin ich gespannt wie es weitergeht ;)