Irvine-FF [Titel kommt später]

  • "Aufstehn! Gema, gema, gema! Raus ausn Federn! Himmelherrschoftszeiten!" Fluchtend betrate... entschuldigung, polterte der Feldwebel Schulz in die Barake 3 Des StaLag 13. 'Wie schön es ist, jeden Morgen eine vertraute Stimme zu hören' dachte Hogan im Halbschlaf, seines Zeichens ranghöchster Gefangenenoffizier und heimlicher Leiter des StaLags. Die letzten Nächte waren ruhig, keine Aufträge von London zu erfüllen, nicht mal ein einziger zug zu sprengen. Langsam nam das Gefangenenleben wieder normale Konturen an. Nur für heute war eine wichtige Meldung über die neuen Raketenbasen der Deutschen von London vorangekündigt.
    Keinem der Gefangenen fiehl angesichts der langen und ereignisslosen Nacht (es gab ein Rattenrennen und die übliche Mitternachtssuppe wie an jedem Freitag von LeBeau) aufzustehn. Sie hätten es wirklich schlimmer treffen können. Das Gefängnis hatten sie sich gut ausgesucht.


    "Raaaaaport! Schuuuuuuulz!!!" Der Tischa mit Geiernase und Storchengang rannte wie jeden Morgen auf den Exerzierplatz und stolperte diesmal nicht über die Treppe vor seinem Büro. "Joa mei, der Olde hat heut aba wieda eine Saulaune..." raunte der dicke Feldwebel Hogan zu. Dieser konnte sich ein Lächeln und eine spitze Bemerkung nicht verkneifen: "Vielleicht hat die Kalinke ja nicht ordentlich gebürschtet?".
    "Herr Komandant, melde gehorsamst: aolle Gefongenen sand da. Koiner mehr und koiner weniger als noch gestern, ge." Die Medlung fiehl jedes Mal so aus. Es sein denn ein Schimpanse, von der Tierliebe Carters angezogen trieb im Lager sein Unwesen oder zu den üblichen Gefangenen reihten sich ein paar geflohene Gefangen, die hier auf ihre weitere Flucht warteten.
    "Nu, Schulz, ab heute müssen se eenen mehr zählen, nicha." Auf der klinkschen Mine verzog sich der Mund unter der Geiernase zu einem Grinsen. "Wir bekommen nämlich Zuwachs. Mir bauen hier een ganz geheimes Projekt und dafür kommt een Gefangener mehr hier rein. Also machen se mir keenen schlechten Eindruck und putzen se die Baracken. Sieht ja aus hier wie in einem Gefangenenlacher, nicha?" Mit den letzten Worten an seine Gefangenen drehte sich der kommandant um und stolzierte zurück zu seinem Büro.


    Hogan witterte Ärger, wärend sich die anderen damit begnügten über den Auftrag die Höhlen in denen sie hausen mussten auch noch aufzuräumen. "Man, das ist ja fast wie zuhause bei Mama" maulte Carter. "W-w-wir bräuchten auch ei-ei-ein paar Frau K-k-kalinkes, die d-d-die Arbeit machen" schlug Newkirk vor und LeBeau fiehl gleich mit anderen Vorschlägen für weiblichen Besuch ein. "Kochen, sollen sie. Dann muss isch mir nischt immer euere schlechten Kommentar über meine Suppen an'ören."
    "Moment mal Klink" rief Hogan dem Tischa hinter her und maschierte auf ihn zu. "Ich hätte gern ein paar Informationen mehr über den neuen Gefangenen. Wissen sie, wir machen für jeden neuen hier eine kleine Begrüßungsparty. Da wäre es doch schade wenn wir alles in blau schmücken und dann erfahren, dass er davon Magenkrämpf bekommt..." "Also wann der Machenkrämpfe bekommt wees ich nicht, aber spätesten von dem Frass hier, nicha." Wie immer war Klink wohl einer der letzten, der etwas erfuhr. Hogan lies trotzdem nicht locker. "Ich nehme doch an, dass er bei der Luftwaffe ist. Wir sehen nämlich nicht ein unsere Baracke mit einem von der Marine zu teilen. Die haben immer Käsefüsse." "Nee, den ham wir ganz standesrechtlich vom Himmel abgeschossen. Kässfüss hat er also keene. Aber gut dass sie es ansprechen, der neue kommt in ihre Baracke. Und weggetreten!"
    Damit drehte sich Klink erneut um, merkte, dass er wieder in Richtung Baracken und mit Rücken zu seinem Büro stand, drehte sich erneut etwas kleinleut um und schlich zu seiner eingenen Höhle zurück.


    Hogan stand Mitten auf dem Paradeplatz und überlegte. Der neue kam also in seine Baracke. Das bedeutet man muss zuerst seine Loyalität überprüfen, bevor Kontakt mit London aufgenommen werden konnte. Immerhin waren die neuen Meldungen für heute angekündigt. Das passte ihm gar nicht ins Programm. 'Damit wirst du auch fertig, Bob. Was hast du nicht alles schon geschafft?!' machte er sich selbst Mut. 'Jetzt heist es erst mal Putzlumpen schwenken...'





    So, das war also der Anfang der Irvine-FF... es dürfte wohl klar sein, wer der geheimnissvolle neue Gefangenen ist und was er wahrscheinlich mit der neuen Raketenbasis zu tun hat... aber bitte, jetzt seit ihr mit eurer Fantasie drann. Viel Spass :D

  • Das Putzen wurde dann doch nicht so schlimm, da sich die Helden mit Musik gegenseitig „beglückten“. Jeder gab etwas zum Besten und so war die Arbeit schnell getan und die Spannung auf den Neuen wuchs.


    Am Nachmittag war es dann soweit.
    Ein Laster fuhr durchs Tor und hielt genau vor Baracke zwei. Es waren zahlreiche deutsche Wachen an Bord, was Hogan vermuten ließ, das der Neue wohl schon etwas ausgefressen haben musste oder das er bei den deutschen einen schlechten Ruf hatte.
    Ist mir eigentlich beides lieb, murmelte er mehr zu sich selbst und postierte sich so vor der Tür, das er das Geschehen gut im Blickwinkel hatte.
    Kaum war der Laster zum halten gekommen, sprang auch schon Klink aus der Kommandantur und Hogan bekam fast Mitleid mit den Wachen, die sich jetzt seinen Vortrag über das sicherste Gefangenenlager Deutschlands anhören mussten.
    „Un nu, bringense den mal rein. Der muss glei lern, das es beim Tiecher nischt ze lachen gibt, nichar!“
    Hogan beschloss sich selbst ein Bild von dem neuen zu machen und schlich unbemerkt von Klink in die Kommandantur.
    Schnulle warf ihm ein paar liebreizende Blicke entgegen, doch Klink durchkreuzte jede Flirtmöglichkeit, denn schon kam er mit dem neuen hereinstolziert.
    Der Colonel schaute nicht schlecht.
    Normalerweise reichte es den deutschen Soldaten, die Gefangenen mit der MP in Schach zu halten, doch dieser hier war regelrecht in Ketten gelegt.
    „Hogan was machen sie denn hier. Aber egal. Kommse glei mit rein, damit ich ihnen ihren neuen Mitgefangenen vorstelln kann, nichar. Des is der Eddie Irvine.“


    Hoffe, die Fortsetzung is in eurem Sinne. mal sehen wies weitergeht, jetzt sied ihr andren wieder dran! PS: Danke für die gute Vorlage, Darla.

  • "Eddie Irvine?? hab ich ja noch nie gehört, wer das wohl ist??" überlegte hogan im stillen. "so, kommen se mal rien, die stube is geheizt, nichar. nun, wer sind se denn??...." nach dieser Frage lies Klink seine übliche rede ab, was er hier zu erwarten hatte. Hogan wäre bald eingeschlafen, wenn ihn der mann, der neben ihm stand nicht mit dem Ellenbogen geschubst hätte. "nu hogan, ihr landsmann will nich mit mir, dem Tischer ,reden, also machen ses mal." sagte Klink. " erstens herr Komandant, das ist nicht mein land mann , das ist ein engländer und zweitens er spricht nur mit Landsmännern, ich hole eben Newkirk." bei den letzten worten war hogan schon drausen und Rief Newkikrk, der als ob er darauf gewartet hatte, angerannt kam.




    Sooo, dass reicht erstmal, ich bin mich noch am einschreiben, mein kopf braucht noch etwas bis ich wieder sehr viel schreiben kann. Darla, jetzt haben wir endlich das Therad welches wir wollten! :D

  • „Er möchte nur mit dir reden, Newkirk, geh bitte rein und versuch, ohne das Klink etwas merkt, etwas aus diesem Irvine rauszubekommen. Er sieht zwar ganz danach aus, als wäre er kein Spion, aber sicher ist sicher!“
    Newkirk ging mit einem knappen Nicken in das Büro von Klink.
    Als erstes verspürte er den Drang, den Wachen eine reinzuhauen, weil sie seinen Landsmann so gefesselt hatten, doch das wäre äußerst unklug gewesen.
    „So nu da is ja dar zweete Tommy, nichar! Sagense dem Kerl mal, das ich, der Tiecher, hier ze bestimm hab, un nich sie. Der soll gefälligst mit mir reden, klar?“
    „K-k- kann ich d-d- och nicht e-e- entscheiden, O-o-Oberst. Wenn e-e- er nicht w-w- will, dann l-l- lassen sie i-i- ihn doch!“
    „Nu platz mar aber glei de Hutschnur! Bringse den gefälligst zum reden!“
    Doch auch Newkirk stellte sich auf stur und Hogan schüttelte den Kopf. Er hatte an der Tür gelauscht. Eigentlich hätte Newkirk die Wogen ja glätten sollen, aber wie es aussah, schienen ihn die zwei Engländer im Stich zu lassen.
    „Wenn man nicht alles selber macht!“, seufzte Hogan und beschloss, es noch einmal selbst zu versuchen.
    „Klink, ich bin für Newkirks Idee. Lassen sie den neuen doch erstmal mit in die Baracke kommen und dann sehen wir weiter.“
    Klink sah aus, als würde er jeden Moment platzen vor Wut, doch was blieb ihm anderes übrig?
    „Na, dann gehnse schon. Aber morgen um die gleiche Zeit will ich se wieder hier ham, verstandn? Sonst gibt’s lebenslang Arrest!“
    Die drei Allierten verließen das Büro, nachdem die Wachen Irvine von den Fesseln befreit hatten. Seine Handgelenke waren rot und aufgeschürft an den Stellen, wo die Fesseln ihm ins Fleisch geschnitten hatten.
    „So, und nun reden sie aber endlich!“, befahl Hogan und baute sich vor dem Neuen auf.


    So, das ist meine Fortsetzung, hofffe sie gefällt euch! Bitte schreibt schnell weiter, man kann ja bei sowas nie wisssen, was alles als nächstes passiert. Bin schon gespannt!

  • Zitat

    Original von Taddl
    „So, und nun reden sie aber endlich!“, befahl Hogan und baute sich vor dem Neuen auf.


    "Was wollen sie denn wissen?" kam die Antwort von dem Neu-Gefangenen. "Name, Rang und Dienstnummer? Tut mir leid, aber ich kann mir Zahlen einfach nicht merken..." "D-d-d-du passt gut zu C-c-c-carte. Der hat auch i-i-immer Probleme mit den Z-z-zahlen auf der Uhr." grinste Newkirk. Auch Hogan gönnte sich ein Lächeln im Gedanken an die vielen Bomben, bei denen Carter die Zeitzünder "etwas" verstellt hatte. Aber ohne Dienstnumer wurde die Indentifikation vom Neuen erschwert. Wie sollten die Helden jetzt herrausfinden, ob er wirklich ein alliierter Soldat und kein Spion ist?
    "Dienstnummer vergessen... war das der Grund, warum du bei Klink so wenig gesagt hast?" fragte Hogan während die drei durchs Lager liefen. In jedem Moment musste der Funkspruch aus London kommen. Da konnte sie einen etwaigen Spion nicht in der Baracke gebrauchen. "Klar. Macht doch einen blöden Eindruck: quasi das Bewerbungsgespräch beim Chef und du hast vergessen deinen Vertrag mitzubringen... Könntet ihr mir vielleicht mit einer Nummer aushelfen? Falls hier mal einer getürmt ist und seine Hundemarke vergessen hat..." "D-d-du hörst dich an w-w-wie ein d-d-deutscher Spion. W-w-woher wissen wir, dass wir dir vertrauen können?" Newkirks Einwand war berechtigt. "Das stimmt. Kannst du uns vielleicht einen Beweis liefern, dass du wirklich Soldat bist? Wo warst du denn stationiert? Und wo haben sie dich abgeschossen?"
    "Leider können sie damit nichts anfangen. Ich wurde gar nicht abgeschossen. Das hör sich vielleicht verrückt an, aber ich wurde in Hammelburg festgenommen, als ich mich mit einem Spezialisten für Raketenbau treffen wollte. Ich bin in England einige Rennseiren gefahren und sollte bei der Aerodynamik helfen, dass wir Raketen bauen können, die weiter und besser fliegen. Wie gesagt haben mich die Schwarzröcke gefangen. Zum Glück konnte der Spezialist schnell genug abhauen. Aber warum die mich hier rein gesteckt haben, keine Ahnung... Ich gehöre zwar offiziell zur Luftwaffe, aber nur wegen der Sache. Eigentlich bin ich kein Sol..." "Moin Colonel, mion Colonel, eben 'at Mamabär geantwortet..." LeBeau stürmte auf die Drei zu und unterbrach den Rennfahrer. Dieser staunte nicht schlecht. "Mamabär? Gibt es hier Bären? Und die sprechen auch noch???" leicht irritiert schaut er sich um in der Angst irgendwo einen wilden Bären zu entdecken. "Keine Sorge," beruhigte ihn darauf der ranghöchste Gefangene und suchte nach einer guten Erklärung für "Mamabär". "Weist du, hier wird es mit der Zeit langweilig, so dass wir uns Geschichten ausdenken. Die neuste handelt von einer Bärenmutter, der es die Sprache verschlagen hat."
    Das überzeugte Irvine nicht sonderlich, trotzdem ghab er sich vorerst damit zufrieden. Wie es aussah sass er hier für einen ganze Zeit fest und musste sich irgendwie mit den anderen arrangieren. Das erste Arrangement bestand daraus, dass er ihnen zur Baracke folgte. Der Transport war lange und mit den Fesseln konnte er nicht richtig schlafen. Ausserdem tat sein Rücken weh. Wenn er gewusst hätte, wie hart die Matrazen sind, hätte er sich nicht so auf ein Nickerchen gefreut.
    Als sie die Baracke erreichten legte sich Irvine sofort auf ein Bett und versuchte zu schlafen. Klinch vertraute ihm und seinen Schlaf nicht und führte Hogan zur Sicherheit erst einmal in das kleine Büro, zumal sichs der Rennfahrer auf dem Eingang zum Tunnel bequem gemacht hat. "Also, Colonel. Folgendes: Dem Hauptquatier ist ein wichtiger Informant abhanden gekommen. Er ist für den Bau einer neuen, besseren Rakete unverzichtbar. Jetzt haben die natürlich Angst, er könnte von der SS geschnappt worden sein und wqir für ihre Zwecke eingespannt. Den müssen wir sofort finden. Laut London hält er sich noch in der Gegend auf. Sein Name ist Edumd Irvine jun." Um Hogans Lippen machte sich ein Lächeln bemerkbar. "Ich glaube, den brauchen wir nicht mehr zu suchen." verriet er und deutete durch den Türspalt auf die schlafenden Gestallt. 'Und schon wieder ein Auftrag erfolgreich abgeschlossen, Bob.' dachte sich Hogan. 'Wenn das so weitergeht wirst du noch General, bevor der Krieg zu Ende ist...'


    Zur gleichen Zeit stürmte unbemerkt von den Helden ein allseits bekannter schwarzer Giftzwerg ins Lager und geradewegs in Klinks Büro.
    "KLINK!!! Wer ist dieser..." Zu Anfang noch schreiend, dann immer leiser werden und jetzt verstummend schaute sich Hochstetter in Klinks Büro um. "Nu, meen lieber Zwerch, was wolln see den diesmal. Un wer is wer? Hier is doch keener ausser und beeden, nicha?" Hochstetter schaute noch immer verstört in die Runde. "Klink! Wo ist dieser Mann, der sonst immer hier ist?" donnerte er. "Nu, see meenen doch den Cörnel hogän, nicha? Der sitzt ganz brav in seener Baracke und grübelt, wie er wohl türmen kann, aber des hat ja hier noch keener geschaft. Isch bin äben der Tisch..." "Schnauze Klink! Ich will einene Gefanenen von ihnen und mir nicht ihre Lebensgeschichte anhören." Den Komandenten zu unterbrechen, solange es noch geht ist das beste in so eine Situation.
    "Was? Eenen Gefangenen? Von mir?" Klink verstand die Welt nicht mehr. "Haben see denn nciht genug bei sich? Oder gehn die ihnen immer flitzen? See können sich ihre Gefangenen gerne holen wo see wollen, aber nüsch bei mir." "Klink, sie Vollidiot! Soll ich sie wegen Befehlsverweigerung an die russische Front schicken?" Das saß immer. "Nee, dann sachen see mir doch, wen hättens denn gern? SCHULTZ!!! Kommens see sofort her. Dann können see gleich wieder eenen Gefangenen holen."
    Der dicke Feldwebel trat etwas ratlos in das büro des Kommandanten. "Joa mei, woas soll ich denn jetzt tun? Herkummen, rausgehn, Gefangene holen... hier wird man joa noch verrückt..." "Ach Schultz, haltens die Schnauze." "Klink! Ich will nicht irgendeinen Gefangenen, ich will Irvine. Sofort!"





    So, ist wie gewohnt ein bisschen länger geworden, aber jetzt dürft ihr euch aussuchen, wie Irvine entweder von Hochstetter mitgenommen wird, oder dableibt, oder fällt euch vielleicht noch etwas anderes ein...?


    Viel Spass dabei *g*

  • Hogan sah Hochstetter kommen und ahnte, was gleich passieren würde.
    Wie ein Blitz weckte er Irvine und bugsierte ihn in den Tunnel.
    Seine Männer postierten sich derweil scheinheilig zu einem Kartenspiel zusammen und als Hochsetter mit einem lauten kawumm die Türe öffnete, sahen sie wie erschrocken auf.
    „na sie an, der Giftzwerg!“, murmelte Newkirk halblaut, aber gerade so, das Hochstetter es auch verstand.
    „was haben sie da gerade gesagt?“, fragte er und sein kopf drohte zu platzen vor Wut.
    „N-nichts.“
    Derweil konnte Hogan wieder unbemerkt aus dem tunnel raus und Newkirk war dankbar, das er die 30 Tage Arrest von Hochstetter nicht völlig umsonst aufgebrummt bekommen hatte.
    „Suchen sie was bestimmtes?“, fragte Hogan Hochstetter mit hochgezogener braue.
    „Ja, diesen Irvine! Wo steckt der Mann?“
    „Ich habe ihnen schon einmal gesagt: ich bin nicht schwul! Lassen sie mich endlich mit ihren verdammten männern in Ruhe. Einen irvine haben wir hier nicht.“, gab Hogan zurück.
    Seine worte erzielten den gewünschten effekt.
    Immer noch vor zorn rauchend rannte hochstetter aus der Baracke. Draußen konnten ihn die Helden noch toben hören.
    „das wird ein Nachspiel haben, verlassen sie sich drauf, klink!“
    Erleichtert holte Hogan Irvine aus dem tunnel, als Hochstetters Wagen mit einer Staubfontaine davon fuhr.
    „Na das hätten wir erst mal.“


    Ha, das problem mit Irvine hab ich dadurch erstmal weitergegeben. lasst euch was einfallen, welche Maßnahmen hochstetter ergreifen wird. Bin schon mal gespannt!

  • "hey, was sollte das denn??" fragte Irvine ferduzt, nachdem ihn Hogan so Plötzlich in den tunnel geschupst hatte. "es war nur ne reine vorsichtsmaßnahem, aber erzähl uns erstmal warum die SS hinter dir her ist, hat das was mit den Raketen zu tun?? meinte hogan auf diese frage. irvine setzte sich betrübt auf eines der stockbette und fing an alles genau zu erzählen.....


    so, ich hoffe euch fällt etwas besseres ein als mir es da vorschwebt! :D

  • Na ja euch brauch ich wohl am allerwenigstens zu erzählen, das es bei den deutschen nicht so rosig steht, vor allem an der Ostfront! Die wollen deshalb das ein spitzen Team, natürlich kann das damit keiner von ihren Leuten sein, Raketen erfindet, die vor allem in Kälte und frost gut funktionieren. Ich war eingesetzt wegen der Aerodynamik weil dort meist ein ziemlich starker wind weht und die Raketen vom Ziel abkommen könnten.“
    Hogan runzelte die Stirn. Wenn die deutschen das schaffen könnten, dann es sehe es für die Allierten nicht gut aus.
    „Was habt ihr bis jetzt erreicht?“
    „Eigentlich nichts. Das Projekt war erst in der Anfangsphase.“
    „Puh gut! Wer außer ihnen hat noch mit dran gearbeitet?“
    Doch bevor Irvine antworten konnte, fing sein Magen wie wild an zu knurren.
    „Sie haben wohl nicht sonderlich viel zu essen bekommen?“, fragte LeBeau skeptisch.
    Irvine grinste bloß.
    „Sagen wir `s mal so. in der Zelle hab ich was von meinem essen an ne Ratte verfüttert und am nächsten tag hatte sie gehörigen Dünnschiss gehabt.“
    Ohne auf weitere antworten zu warten ging LeBeau an den Herd und zauberte ihnen allen was schönes.
    „Also, wer war denn gleich noch dabei? Ach ja der Experte für Sprengstoff, ein gewisser Prof. Häkkinen. Ein Treibstoffexperte namens Alesi und Frentzen für die Elektronik. Und natürlich ist auch in jedem Team einer der sich nur wichtig machen kann und das wäre in unserem Fall Schumacher. Der hatte zwar manchmal schon was drauf aber seine große klappe und dieses großkotzige verhalten hat das schnell wieder wettgemacht.“
    „Interessant. Und wer wurde von den deutschen noch geschnappt?“ Hogan hoffte niemand, da eine Rettungsaktion schwierig sein würde mit Hochstetter auf den Fersen, doch seine Hoffnung wurde enttäuscht.
    „Nur noch Frentzen. Sie halten ihn in Düsseldorf gefangen. Können sie ihn da rausholen. Der Typ ist nett und hat echt was drauf.“


    Tut mir leid wenn ich damit einige vor den Kopf gestoßen habe, aber das musste sein und mein Freni auch! :D Vielleicht könnt ihr ihn ja miteinbauen, ich verspreche, dann bin ich gleich doppelt und dreifach mit dabei. Nun schreibt mal schön weiter!

  • mal sehn, antwortete hogan und drehte sich zu einem der betten um. dort zu er eine karte raus." nun zrigrn sie mal, wo er gefangen gehalten wir und snst noch alles wichtige." auf die bitte fing Eddie an zu erzählen, zwischendurch slang er noch sein essen runter.



    ich muss leider schluß machen, tut mir leid, ich komm nachher aber wieder, da kann ich weiter machen!

  • „Also, so genau weis ich leider auch nicht, wo das nun ist, aber findet das doch sciehr raus, oder?“
    eddie schaute Hogan hoffnungssuchend an.
    „Äh, ja, mal sehen. Wir werden erstmal abwarten was mit hochstetter wird und dann…“
    „Aber dann ist es vielleicht schon zu spät. Mal abgesehen das er ein guter Freund ist, arbeiten die deutschen ja mit ihm weiter an dem projekt! Wer weis, auf was für Ideen die da kommen. Das könnte den ganzen Krieg beeinflussen.“
    Er verschluckte sich heftig.
    „schon gut, wir werden sehen was wir können. Aber dein freund, dieser Frentzen, wieso weigert der sich nicht einfach für die zu arbeiten?“, fragte hogan ein wenig misstrauisch. Er hatte von irvine das frentzen deutscher war und da war er generell erstmal misstrauisch.
    „Wissen sie eigentlich was die für Foltermethoden drauf haben? Da würden selbst sie nicht lange durchhalten!“
    Darauf wusste Hogan nichts zu sagen. Er musste sich bloss Hochstetter vorstellen der seine phantasien auslebte und eine gänsehaut jagte ihm über den rücken.


    So jetzt seid ihr wieder dran. tschuldigung Kalinke, du hast gesagt du wolltest gleich weiterschreiben aber ich wart schon ein paar tage drauf und habs net mehr ausgehalten.

  • "ok, dann sagen sie mir mal wo genau sie den frenzen festhalten, und warum er gegen die deutschen ist, wenn er selber ein deutscher ist." saget Hogan. " ganz einfach, frenzen war 1 jahr bei dem deutschn militär und fand es da so schrecklich, das er zu den allieieten übergelaufen ist. meines wissens wird er im stammstall der SS festgehalten.aber da müssen sie Prof.Häkkinen fragen nur er weiß wo sie ihn gefangen halten." "erzählen sie mir etwas über den professor." also, der Prof ist halt experte für sprengstoff und der kopf der ganzen sache. er hat auch alle pläne und formeln." " wo befindet sich der Prof.?" der ist im Hammelburger Hofbräuhaus." ...



    so, ich wollte die FF mal wieder aufleben lassen!

  • Zitat

    Original von kalinke13
    so, ich wollte die FF mal wieder aufleben lassen!


    Danke Kalinke... das hab ich ganz vergessen... *knuddel*


    "Der ist im Hammelburger Hofbräuhaus."


    "Also nichts wie hin." Hogans Tatendrang stecke alle die bis dahin dem Bericht von Irvine gelauscht hatten an. "Kinch, haben wir noch Uniformen? Wir brauchen etwas schönes, mit viel Lametta. Einmal für mich, für Carter und für Irvine." "Och, moin Colonel. Isch will aber auch mit. Darf isch nischt?" fragte LeBeau. Immerhin war sein letzter Ausflug in die Stadt schon mehr als eine Woche her. Dabei hatte er doch Barbette versprochen wiederzukommen... "Nichts da." Machte Hogan allen Hoffungen auf ein Wiedersehn ein jähes Ende. "Vier fallen viel zu sehr auf. Drei sind zwar auch schon viele, aber ich muss als Chef mit, der Neue als Verbindungsmann und Carter kann den Professor wohl davon überzeugen, dass wir auch was sprengtechnisch und mit Explosionen auf dem Kasten haben." Bei 'Explosionen' wurde Carter hellhörig. "Wow. Ich darf wieder in die Stadt. Darf ich dem Professor dann auch was vorsprengen? Bitte bitte. Hier kann das ja eh keiner würdi..." Ein einheitliches 'Klappe Carter' brachte ihn zur Ruhe.


    Eine knappe halbe Stunde später machten sich drei dunkle Gestallten in Gestapo Uniformen aus dem Tunnelausgang. Den Weg nach Hammelburg passierten sie ungestört. Für den Fall der Fälle hatten sie eine gefälschte Vollmacht von General Hosenscheisser und Betäubungsmittel dabei. In der Stadt war die Hölle los. Jede Menge Soldaten, Offiziere und hohe Militärs standen trotz der Anbrechenden Dunkelheit auf der Strasse. Die Helden fiehlen mit ihren Uniformen nicht weiter auf.


    Irvine betratt zuerst das Lokal und schaute sich um. Danack krazte er sich am Kopf. Das Zeichen für die anderen reinzukommen. Alle nahmen ihre Mützen ab und der Ire flüsterte zu Hogan: "Da, links hinten. Der Mann in dem silber Overall mit den blonden Haaren, dass ist Häkkingen." Das Trio ging auf den Tisch des Professors zu. Es war der einzige, an dem noch drei Leute Platz gefunden hätten. Dem Finnen schien es nicht aufzufallen, dass sich Leute zu ihm gesellten, er schrieb weiter Formeln auf einen Zettel.
    "Das kann so gar nicht klappen!" Carter konnte es einfach nciht lassen auf den Zettel zu schauen und Häkkingen zu verbessern. Der zuckte zusammen, fand sich in einer Runde Gestapo-Offiziere wieder und stieß einen leisen Schrei aus. "Kein Grund zur Panik," beruhigte Carter ihn. "Wenn sie hier die Gleichung durch 2 x d³ ersetzten, dann klappt das schon mit der Sprengung." Der Professor schaute entsetzt. "Wie... warum... woher wissen sie, dass ich an einer Sprengung arbeite?" stammelte er. Dann erkannte er das Gesicht von Irvine und atmete auf. "Das du mich immer so erschrecken musst. Entweder schüttest du mir auf Konferenzen Wasser ins Gesicht, oder du erscheinst einfach in Teufelsuniform... du bist doch nicht etwa übergelaufen, oder?" "Nein, keine Sorge. Ich hab nur ein paar Leute gefunden, die uns helfen wollen. Wir müssen nur noch erfahren, wo Frenzen ist."


    "WAS??? Ihr wollt jetzt Frenzen befreien?" Häkkingen redete lauter, als es da Thema erlaubte, aber kein andere Gast beachtete sie. "Er ist schon viel bei denen. Er wird ihnen wohl alles erzählt haben. Oder er ist gar nicht mehr am leben... ich weis nicht, ob das Risiko nicht zu hoch ist...?" "Aber wir brauchen ihn" argumentierte Irvine. "Für die Elektronik ist er unablässlich. Ohne ihn sind wir geliefert." "Und versuchen können wir es allemal." meldete sich Hogan zu Wort. "Und wer sind sie?" fragte Häkkingen mit einem leicht arrogantem Unterton. "Ich, mein lieber Herr Professor leite das Ganze hier. Ohne mich und meine Männer wäre die Rettungsaktion nicht möglich. Also passen sie besser auf..." Wie es in den Wald ruft, so schallt es hinnaus. Das arrogante getue vom Herrn Professor ging dem Colonel ziemlich auf die Nerven. Nur zu gerne hätte er sich umgedreht und wäre gegangen. Aber London wäre davon nicht begeister gewesen.


    Draussen vor dem Hofbräuhaus hielten die Helden und der Professor erst einmal Kriegsrat. Wie sollten sie nach Düsseldorf kommen? Und vor allen Dingen mitten in der Nacht? Zuerst einmal kleideten die Helden den immernoch im silbergrauen Overall steckenden Häkkingen zum Gefangenen um, danach knackte Carter ein Auto, wobei er es viel lieber in die Luft gesprengt hätte und so fuhren General Hoganmeier [Hogan], Oberst Schnell [Irvine] und Oberst Spreng [Carter] zusammen mit dem Gefangenen Blond [Häkkingen] nach Düsseldorf, um ihn der dortigen Gestapo zu übergeben.


    Der Plan war relativ einfach: Durch den Gefangenen und die gefälschten Überführungspapiere wollten die Helden in das Hauptquatier gelangen, dort nach Frenzen suchen, ihn als Gestapo-Offizier einkleiden und so mit dem Gefangenen Blond, der nun doch wieder nach Hammelburg musste, das gebäude wieder zu verlassen. Während der Fahrt nach Düsseldorf erklärte Hogan seinen Plan. Carter beschwerte sich, dass er nichts sprengen durfte und Häkkingen fand ihn zwar in den Grundideen ganz annehmbar, dennoch zu unausgereift und ohne den schillernde Feinschliff, den er sich von einer Geiselbereifung erhoffte. Trotzdem wurde der Plan angenommen, umgesetzt und drei Stunden später befanden sich die fünf Alliierten wieder auf dem R+ückweg nach Stalag 13.


    Mittlerweile war die Sonne aufgegangen, die ersten Vögel zwitscherten und Oberst Klink lies zum Appell riefen. Aber noch waren Hogan, Carter und Irvine nicht zurück...

  • Endlich!
    Danke für die Fortsetzung, die sind spitze geworden, auch wenn ich finde, das Häkkinen eigentlich nicht sonderlich arrogant ist oder hast du ihn nur so umgemoddelt, Darla?
    Auch egal, ich hab weitergeschrieben und hoffe ihr seid damit einverstanden!


    „Schultz, Meldung!“, brüllte Klink wie üblich und Schultzi lief käseweiß an.
    Egal wie oft er auch zählte, es waren drei Gefangene zu wenig da und da konnten ihn auch die Worte der anderen nicht helfen, die ihn aufmuntern wollten.
    „K-k- keine Angst S-s- schorchie! Sie k- kommen schon n-n- noch. V- vielleicht f-f- fällts auch gar n-n- nicht auf d- das sie nicht d-da sind?“, meinte Newkirk und klopfte den dicken Feldwebel auf die Schulter.
    „Ja mei, sie ham gut reden! Sie bleiben in ihrer warmen Baracke während ich ins kalte Russland muss!“, jammerte Schultz und auch LeBeaus Versprechungen auf mehr Strudel gaben ihm kein Selbstvertrauen.
    „Schultz was is denn los? Meldung hab ich gesacht!“, schrie klink und ging drohend auf Schultz zu.
    „ja mei, Herr Kommandant, des is so, i… i…“
    Newkirk gab ihm einen leichten Stoß in die rippen, doch Schultz reagierte nicht. Dann schubste er und endlich drehte sich der Feldwebel um.
    „Grützedürken nochemal, was soll denn das?“, fragte Schultz aufgebracht.
    „Sie f-f-fette sau s-s- sie stehn v-v- vor m-m- meiner Sonne, ich b-b- brauch Licht z-z- zum Leben.“, sagte Newkirk in boshafter stimme. Die anderen erschraken. Was war den in den Engländer gefahren? Doch dann erkannten sie seine Taktik. Ein klassisches Ablenkungsmanöver!
    „Newkirk, wos soll denn das?“, fragte Schultz entrüstet.
    „Schultz, wolln se dem gefangenen nich de Meinung geigen? Ach, was solls. Wenn mer nich alles allene macht… In die Arrestzelle mit dem Tommy und zwar für dreichs Tache!“
    Nun war es Newkirk, der blass wurde. Er hatte Hogan und Irvine helfen wollen, aber gleich so eine harte strafe dafür zu bekommen stand nicht in seinem Plan.
    Doch es half alles nichts! Newkirk wurde von Schultz grob in die Arrestzelle geschubst und da saß er nun. Er war so in Gedanken vertieft über Rache das er den zweiten Mann zuerst gar nicht bemerkte, der auf der Pritsche saß und ihn verblüfft musterte.
    „Äh…“
    Erschrocken drehte sich Newkirk um und blickte Heinz- Harald Frentzen ins Gesicht.
    „W-w- wer sind sie und w- was m- machen s-s- sie hier?“
    „ich bin Frentzen und ihr Colonel Hogan hat gesagt, das hier der sicherste ort für mich wäre, solange sie nichts besseres finden. Und wer sind sie?“
    „Newkirk. Das heißt und H- Hogan und Irvine s-s- sind zurück? Gott sei dank!“
    „Jap, sind sie. Aber mal ne frage. Was passiert jetzt eigentlich mit mir?“ Frentzen klang sehr unbehaglich und die Zelle schien auch nicht gerade zu begeistern.
    `Kein Wunder, so wie er aussieht hat er die letzten Jahre in sowas verbracht!`, dachte Newkirk und musterte den übergelaufenen Deutschen genauer. Frentzen war blass und trug einige Blutergüsse im Gesicht. Sein rechter Arm war dick einbandagiert und er wirkte abgeschlafft und mager.
    „Keine Ahnung, da musst du Colonel Hogan fragen. Aber ich glaube wir sollten erstmal LeBeau bescheid sagen, sonst kippst du hier noch um.“, murmelte Newkirk nachdenklich und öffnete den Eingang zum Tunnel.
    Frentzen verstand nur Bahnhof.
    „Erstens wer ist jetzt nun schon wieder LeBeau und zweitens was hat er mit mir zutun?“
    „LeBeau ist unser Koch und du könntest was zu beißen vertragen.“, erklärte Newkirk kurz und stieg in den Tunnel. Da Frentzens Magen laut anfing zu knurren begann, war Newkirk sich sicher, das er richtig lag und beeilte sich nur umso mehr.
    „Newkirk, danke, ich versuch später Klink von der strafe abzubringen!“, kam ihm der Colonel entgegen. Irvine und Häkkinen standen hinter ihm.
    Häkkinen musterte Newkirk mit einer gewissen Abneigung. Er als Finne schien etwas gegen Engländer zu haben.
    „Also was wird denn nun mit uns! Sie überfallen mich einfach so, schleppen mich hier her und nun steh ich in einem dreckigen Tunnel und wieder geht’s nicht weiter! Ich will hier raus!“, plärrte plötzlich Häkkinen los und alle drehten sich zu ihm um.
    „Lagerkoller.“, vermutete Newkirk ganz richtig und mit einem gezielten Schlag in den Nacken machte er ihn bewusstlos.
    „Newkirk, musste das denn jetzt sein?“, fragte Hogan leicht erbost.
    „Ja, aber keine sorge, ein Finne verträgt so was, aber wenigstens hält er jetzt die Klappe. Eigentlich wollte ich sowieso was zu beißen für Frentzen besorgen bevor er aus den Latschen kippt.“, gab Newkirk ungerührt zurück und zuckte mit den schultern.
    „Sehr gut und während er isst muss ich mich mit ihm unterhalten. Ich will wissen ob er für die deutschen weitergearbeitet hat oder nicht.“, sagte Irvine und begleitete Newkirk zurück in die Arrestzelle.
    Frentzen futterte rein als hätte er eine Woche nichts zu beißen bekommen und beantwortete nebenbei noch Irvines unzählige fragen. Eine Kombination, die Newkirk erstaunlich fand.
    „Wie weit sind sie gekommen?“, fragte Irvine nervös.
    Frentzen grinste. „Die Idioten? Nicht sehr weit. Ich hab mich geweigert oder nur Fehlzündungen fabriziert, das ich ihnen auch keine große Hilfe war. Sie waren nicht sehr erfreut darüber aber ich habs aushalten können.“, sagte Frentzen und aß unbekümmert weiter. Irine musterte besorgt die unzähligen Wunden und verzog leicht den Mund.
    „na wenigstens etwas. Hogan will uns übrigens irgendwie nach London bringen, damit wir dort weiterarbeiten können.“, sagte Irvine nebenbei. Frentzen erstickte fast an seinem essen, als er sich kräftig verschluckte.
    „Für die Engländer arbeiten? Eddie, du bist mein Freund und ich stehe nicht auf der Seite der deutschen aber das kann ich nicht! Ich weigere mich weiter an irgendwelchen Waffen zu arbeiten die dann doch nur Unschuldige treffen.“