Schultz will abnehmen

  • Hogan machte sich auf den Weg zu Klinks Büro. Ohne Anzuklopfen trat er ein und sah daß Klink einige Papiere zerriss und wegwarf. 'Hoffentlich nicht den Zettel mit dem Namen' dachte sich Hogan. "Na Herr Kommandant? Großreinemachen angesagt?" "Hogan Mensch, erschreckense mich doch nich immer so. Was wollense schon wieder?" "Ach ich sah Burkhalter grad rausgehen. Wollte der Dicke wieder daß sie den Krieg retten?" "Ja, das auch" murmelte Klink während er eifrig weiter Papier zerzupfte. Hogan trat noch einen Schritt näher und entdeckte einen Schnipsel auf dem im Burkhalters Handschrift zu lesen war "Kal...." Mist, der Rest war wohl schon im Papierkorb gelandet. "Isch hab keene Zeit mehr Hogan, was wollens denn Wichtiges? Ich muß los, der Dicke wartet doch draußen!" "Ach, nicht so wichtig, das können wir auch heute abend besprechen, bei einem Cognac."

  • Hogan ging.,, Mist. Ich kann doch nicht einfach bei ihm ein...He! der gedanke ist genial. Während wir Cognac drinken schau ich mir die Fenster an. Wenn Klink pennen gegangen ist, brechen wir ein,
    füllen uns den Papierkorbinhalt in eine Tasche, suchen das passende Schnipsel raus und füllen den Rest wieder in den Papierkorb.
    Bis heute abend wird das bestimmt abgesprochen sein."dachte
    Hogan. Es lief alles wie geschmiert. 3 Tage später fuhr Klink in
    den ,,Urlaub" und kam als sogenannter ,,Kalle" wieder.

  • „Kalle“ wurde von 2 Wachen als der Spion Karl Lehmann in der Arrestzelle eingesperrt. Hogan machte sich sofort auf den Weg zum Büro des Kommandanten. Schulz spielte Chef für ein paar Tage und da war sicher noch eine Information rauszuholen.
    „Guten Morgen Schulz, ich will sofort mit dem neuen Gefangenen reden!“ platzte Hogan in Schulzies Träume vom eigenen Lager-Kommando. „Jo mei, i woas net, i bin ja nur der Stellvertreter bis der Klink aus dem Urlaub zurück is.“ „Schulz, es ist mein Recht….“ „Ja ja, schon gut, aber nur 10 Minuten. Langenscheidt!!! Bringens den Hogan zur Arrestzelle und dann lassens ihn 10 Minuten allein mit dem Gefangenen reden.“ Hogan schob Schulz ein paar Schokoriegel rüber den Tisch und fragte, warum der Mann eigentlich gleich in Arrest kam. „I woas nix, garnix, und i sag a nix über den Spion, nicht für 5 Schokoriegel und ups, s’ is besser sie gehen jetzt Colonel Hogan.“
    Kinch funkte in der Zeit London an. Völlig verdutzt erschien er bei Newkirk und Carter „es gibt wirklich einen Spion Karl Lehmann. Allerdings hat die Organisation seit ein paar Tagen nichts von ihm gehört. Er war auf dem Weg zu uns mit einer wichtigen Nachricht, sagen die.“