Ein Lied für die unbesungenen Helden

  • Carter und Newkirk brachten den Fallschirmspringer ungesehen durch den Baumstumpf ins Stalag13. Carter freute sich am meisten über Captain Reginald Pounder. Er brachte sein Lieblingsspielzeug mit: Dynamit. Carter freute sich schon jetzt auf den Knall, wenn der Eisenbahntunnel nahe Hammelburg endlich in die Luft flog. In der letzten Zeit hatten sie kaum Aufträge von London bekommen. Das Leben war Langweilig und Eintönig geworden, aber wenigstens hatten sie jetzt endlich wieder einen Auftrag.
    Die anderen drei warteten schon im Tunnel auf den Kurier. Hogan und seine Jungs fingen zum Grinsen an, als sie sahen wie die Farbe aus Pounders Gesicht wich, als sie im zeigten, dass er auch den Zünder mit den Dynamit mitgebracht hatte. Sie hatten das schon bei vielen ihrer Kuriere gesehen, aber es war immer wieder aufs Neue lustig.
    Während Carter den Sprengstoff verstaute wand sich Hogan den jungen Captain zu, der langsam wieder Farbe in sein Gesicht bekam. „ Captain, sie werden noch eine Woche hier bleiben müssen, bis sie ein U-Boot zurück nach London bringt. Sie werden sicherlich verstehen, dass sie im Tunnel bleiben müssen. Wenn sie einen Wunsch haben müssen sie ihn uns nur sagen. Wir werden ab und zu nachsehen wie es ihnen geht.“ Hogan führte den Captain in einen kleinen Aufenthaltsraum. „ Colonel eine bitte hätte ich. Haben sie Papier und einen Stift? Ich möchte mir mit Schreiben ein bisschen die Zeit vertreiben.“ Colonel Hogan erfüllte ihn diesen Wunsch selbstverständlich gerne.
    Eine Woche ist seitdem vergangen. Der Captain konnte wegen des schlechten Wetters noch nicht abreisen. Die Helden schauten oft nach ihn und Pounder fühlte sich, als wenn er in einen guten Hotel gelandet wäre. Das lag vor allem an LeBeaus guter Küche.
    Der Captain freute sich mit den unbesungenen Helden, als sie den Eisenbahntunnel in die Luft gejagt hatten. Pounder merkte aber auch, dass seine neu gewonnenen Freunde nicht immer so lustig drauf waren, wie sie oft vorgaben. Hogan und seine Männer langweilten sich immer öfter und wirkten manchmal niedergeschlagen. Acht Tage nach seinen Absprung erfuhr er auch den Grund.
    Heimweh. Die Helden hätten die Möglichkeit jeder Zeit zu flitzen, aber sie unternehmen stattdessen die gefährlichsten Sabotageakte und riskieren dabei ihr Leben. London schickt ihnen die unmöglichsten Aufträge und sie führen sie aus.
    Aber sie waren die unbesungenen Helden. Keiner außer die Bosse in London wussten was sie für die Alliierte leisten. Sie müssen sich immer wieder anhören, dass es in ihren Lager noch keinen erfolgreichen Fluchtversuch gab. Captain Pounder fand dass das eine Schweinerei war. Diese fünf Männer riskieren ihr Leben und sie bekamen dafür keine Beachtung. Darum versuchte er etwas für die unbesungenen Helden zu unternehmen. Er hatte noch drei Tage zeit, bis ihn ein U- Boot abholen würde.
    Colonal Hogan schaute einen Tag vor Pounders Abreise persönlich nach wie es im ging. Pounder saß in einen bequemen Stuhl und pfiff ein fröhliches Liedchen vor sich her. Hogan setzte sich auf einen anderen Stuhl und hörte ihn zu. Er pfiff immer wieder das gleiche Liedchen. Es war leichte einzuprägen und nach der zweiten Wiederholung fing auch Hogan zu pfeifen an. Das Lied machte gute Laune.
    Gemeinsam pfiffen sie es zu Ende. „ Ein schönes Liedchen. Worum handelt es?“ Pounder antwortete grinsend: „ Das Liedchen habe ich komponiert. Ich bin ein begnadeter Musiker und mit Komponieren habe ich mir die Zeit vertrieben. Es ist für sie und ihre Jungs. Es gibt auch einen Text dazu, den sollten sie aber nicht den Deutschen vorsingen. Außer sie wollen erschossen werden!“ Hogan wollte natürlich sofort wissen, wie der Text lautete. Doch Captain Pounder hatte einen anderen Plan. „ Den Text werde ich ihnen morgen vor meiner Abreise geben. Es ist ein Abschiedsgeschenk von mir für die noble Bewirtung hier.“ Hogan musste das wohl oder übel akzeptieren.
    Am nächsten Tag, besser gesagt am nächsten Abend. Versammelten sich die fünf Helden und Pounder im Tunnel. Newkirk und Carter sollten den Captain zur Untergrundorganisation bringen, die ihn dann zum U-Boot bringen sollten.
    Zum Abschied pfiffen sie gemeinsam das Lied das Pounder für sie geschrieben hatte. Hogan hatte es den anderen gestern beigebracht. Bevor die Drei losgingen, drückte Reginald Hogan einen zusammengefalteten Zettel in die Hand. „ Colonel Hogan hier drinnen steht der Text für den kleinen Song. Lesen sie ihn bitte erst, wenn Newkirk und Cater wieder zurück sind. LeBeau, Kintschlo und Hogan verabschiedeten sich herzlich von ihn. Sie hätten den Captain gerne länger bei sich gehabt. Aber London brachte ihn für weitere Lufteinsätze.


    Hogan hielt sich an Pounders letzte Bitte und las den Zettel erst, als Carter und Newkirk wider zurück kamen. Er entfaltete das Papier und ein Brief und der Liedtext kamen zum Vorschein. Colonel Hogan las ihn mit rauer Stimme vor.



    An die unbesungenen Helden


    Es ist schade das euer Heimatland nicht weiß, was ihr hier leistet. Ihr riskiert euer Leben, um den Krieg gegen Hitler zu verkürzen. Ihr könntet jeder Zeit vom StaLag 13 türmen, tut es aber nicht, weil ihr euren Heimatland helfen wollt. Keiner zollt euch den Respekt den ihr verdient habt. Deshalb hab ich diese Lied für euch komponiert. Für mich seit ihr Helden. Und nach den Krieg werdet ihr es auch offiziell sein.


    Euer Sprengstoffkurier Captain Reginald Pounder.


    Und hier kommt nun der Liedtext:


    Heroes, heroes, husky men of war,
    Sons of all the heroes, of the war before.
    We're all heroes up to our earo's
    You ask questions
    We make suggestions
    That's what we're heroes for.


    All good heroes love a good, big fight
    Open up the bomb bays and brighten up the night.
    We applaud the people who laud us,
    You pull the roses,
    We punch the noses,
    That's what we're heroes for.


    What's a hero do?
    Well, we're not gonna tell ya
    Cause we wish we knew.
    That's why we heroes are so few.
    We've got a slogan
    From Colonel Hogan
    And Colonel Hogan's a hero too.


    Never flinch, boys, never be afraid,
    Heroes are not born, boys, heroes are made.
    Ask not why, boys, never say die, boys,
    Answer the call, remember we'll all be heroes forever more




    P.S.: Ich hoffe das es euch gefällt. Vielleicht sehen wir uns eines Tages wieder. Die erholsame Woche bei euch werde ich nie vergessen. Jetzt seit ihr „besungenen Helden“!


    So kamen also die unbesungenen Helden zu ihren Lied. Sie werden es noch oft pfeifen. Vor allem bei Arbeitseinsätzen. Immer wieder dachten sie an den Captain und sie wussten das ihre Arbeit einen Sinn hatte. Den Allliierte beim Siegen helfen, um die Welt ein Stück besser zu machen.




    Ich hoffe euch gefällt meine kleine Geschichte. Die Idee ist mir gekommen bei der Folge : „Pizza und Santa Lucia“, wo die Gefangene es bei ihren Einmarsch ins StaLag 13 gepfiffen haben. Ich hoffe es sind nicht allzu viele Rechtschreibfehler drin.

  • Hey, die Geschichte ist super. 8o Mir sind beim lesen keine Fehler aufgefallen. Die Idee ist gut, das mit dem Lied. Wirklich, Respekt.
    :D

    Otto von Bismarck: Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.


    Schultz: Das mir den ja keiner verletzt. Der macht so einen
    wunderbaren Strudel.


    LeBeau: Ergeben? Übergeben könnt isch misch.

  • Wirklich schön,deine Story! :))
    Ich hab auch keinen Fehler drin gefunden.
    Hast du dir das Lied selber ausgedacht?
    Wenn du 'ne neue Story schreibst,bitte schnell on stellen,ja? *lieb schau*

    Orange ist ein Zustand

    ♕ Mitglied des Gertrude Linkmeyer Defense Squad
    8) stolzes Smileymonster :D

  • Das ist richtig schön!!!!!!!!!!
    Fehler hab ich auch keine gefunden.
    Solche SongFF könnten öfter mal auftauchen, dabei kommt man immer so herrlich ins seufzen!

  • Hi, also ich bin neu hier und mir ist der Thread hier ziemlich schnell aufgefallen weil ich gerade an die eine Folge dachte wo dieser SS-Typ den Geheimcode von Hogans Truppe herausfand und der heißt ja "Unbesungene Helden" wenn ich mich nicht irre. Ich muss sagen das die Story etwas kurz aber gut und ohne Fehler ist. Ist das Lied eigentlich wirklich von dir Gucky ? Das ist echt SUPER.
    Also echt als Storyschreiber bist du gut und wenn du weitermachst wirste sicher 'n guter Autor

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    - Mitgield im Warcraft <> Spellforce Clan -

  • Thx, ich hab nachgeschaut. Also ich fide das Lied cool. und noch etwas. mir ist zu deinem Avatar aufgefallen das er einem Charaktere aus den Perry Rodhan Romanen ziemlich ähnlich ist, nur so. Aber nochmals: diegeschichte ist cool.

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  • Dazu sag ich nur Kollege, Okay dick nicht besonders aber bewegungsfaul.
    Ich lese übrigens auch Perry Rodhan, deswegen kam mir dein Avatar so bakannt vor, leider bin ich aber erst beim 3. Silberband. Das meiste weiß ich aber von meinem Vater der hat schon alle Silberbände die bisher erschienen sind durchgelesen. Der weiß viel.

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  • ich weiß das kenne ich nur allzu gut von meinem Vater. Einmal wäre er beinahe verrückt geworden wenn nicht bald ein neuer Perry Rodhan rauskäme. Tja...


    Auf jedenfall mss ich noch viel lesen bis ich bei band 87 bin. "Das Spiel der Laren" heißt der band und ist ziemlich kompliziert hat mir mein Dad erzählt, das sollen zwei mega-starke wesen schach spielen und das spielbrett ist das ganze Univesum, irgendwie so ist das...

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