• Bottle Game


    Disclaimer: Keine der verwendeten Figuren gehört mir! Ich leih sie mir nur aus und spiele ein bisschen damit... ich geb sie auch unbeschädigt wieder, hoff ich.


    Warnung: Slash, Newkirk/Hogan. Ein wenig OOC aber sonst wäre Slash ja nicht möglich ;-)




    Es war eine lustige Nacht im Frühling. Die Deutschen steckten mal wieder so tief in der Scheiße, dass selbst Hogan und die Helden keine Lust darauf hatten sich um sie zu kümmern. „Soll’n gucken wo sie bleiben. Heute wird gefeiert!“ Hatte Hogan zu seinen Helden gesagt.


    Newkirk saß auf seinem Kissen auf dem Boden der Baracke. Carter und Kinch saßen rechts und links neben ihm. Der harte Kern der Helden, also er, Carter, Kinch, LeBeau und Hogan, saßen in einem Kreis auf dem Boden. Seit Wochen hatten sie alles nötige herangeschafft, dass man für eine Party dieser Art brauchte. Das war vor allem: Alkohol.
    Der Colonel hatte Geburtstag und das war schließlich ein Ereignis das gefeiert werden musste.


    Hogan saß Newkirk gegenüber. Es war bereits nach 1 Uhr und ein großer Teil der U-Boot-Bowle, die LeBeau nach einem Geheimrezept zusammengemischt hatte, war schon vernichtet.
    Plötzlich kam Hogan auf eine Idee. Er nahm die Zigarre aus dem Mund, die Carter für ihn, extra zum Geburtstag gemopst hatte, lachte seine Männer an und schlug vor: „Schaut mal her Leute! Diese leere Flasche! Wisst ihr was mir dazu einfällt?“
    „Als Teenager habe ich auf Partys oft mit so was dieses lächerliche Spiel gespielt!“ Sagte Kinch und lachte ebenfalls.
    „Flaschendrehen! Au ja!“ Ergänzte sie Carter und stieß LeBeau in die Rippen, der daraufhin verheißungsvoll grinste. Nur Newkirk verstand nicht ganz was die Anderen vor hatten. Flaschendrehen, das sagte ihm nichts.


    „Pass auf Newkirk!“ Erklärte ihm Hogan wenig später, der nur so darauf brannte das lustige Partyspiel zu spielen. „Die Flasche wird gedreht. So. Und der, auf den sie zeigt, kann sich dann eine Aufgabe aussuchen. Entweder: Wahl, Wahrheit, oder Pflicht! Die Begriffe erklären sich von selbst, denke ich.“
    Newkirk nickte: „O-Oh man, d-dabei hab ich sicher k-kein Glück.“
    „Aber wenn man sich für etwas entschieden hat, dann muss man es machen! Sonst verliert man seine Ehre und ist ein Feigling!“ Sagte Carter ernst.
    „Dann dürftest du bei dem Spiel ja gar nicht mitmachen, weil du nichts verlieren kannst, alter Angsthase!“ Kommentierte Kinch Carters Aussage.
    „Hey!“ Wehrte sich dieser.
    „Jetzt hört auf zu streiten Jungs. Es geht los!“ Sagte Hogan und drehte die Flasche mit einem geschickten Schwung. Newkirk beobachtete sie gespannt. Immer langsamer und langsamer schlingerte sie umher, bis sie schließlich bei Hogan stoppte.
    Allgemeines kichern.
    „Nun, mon Colonel. Wa’l, Wa’reit, oder Plicht?“ Fragte LeBeau und grinste breit.
    „Wahrheit!“ Antwortete Hogan kurz entschlossen und leerte sein Glas Bowle. „Gut. Wer will eine Frage stellen?“
    „Ich!“ Platzte Carter heraus. „Stehen Sie wirklich auf Fräulein Helga, oder ist das nur Show?“
    Die Helden prusteten vor Lachen. So eine dumme Frage. Die Antwort lag doch auf der Hand.
    „Nur Show!“ Sagte Hogan. „Drüben, überm großen Teich gibt es doch hübschere Mädchen mit mehr Klasse.“
    „Nüscht so viel Klasse wie die in Frankreich!“ Räumte LeBeau ein.
    „Das muss ich erst noch testen.“ Meinte Hogan daraufhin.


    So ging es fast zwei Stunden. Es wurde gelacht und getrunken. Hätte Hogan Schultzi nicht vorher bestochen, hätten sie längst eine gehörige Ermahnung bekommen.
    Das Spiel erreicht langsam seinen Höhepunkt.
    „Letzte Runde!“ Lallte der ziemlich betrunkene Kinch, der gerade dran war die Flasche zu drehen.
    „Letzte Runde!“ Stimmte ihm der ebenso volle Hogan zu. „Hoffentlich triffts nicht mich!“
    Die Flasche rotierte wieder. Newkirk wurde mittlerweile immer schwindelig, wenn er ihr dabei zusah. Zum ersten Mal an diesem Abend zeigte sie auf ihn. So was! Die Anderen johlten nur so vor Lachen.
    „Ein wunder, endlich trifft es dich auch mal!“ Sagte Kinch schnaufend. „Was nimmst du!“
    „P-Pflicht!“ Stotterte Newkirk verwegen und erntete anerkennendes Pfeifen.
    „Gut! Was gemeines. Carter dafür bist du der Spezialist.“ Kinch sah herüber zu Carter, der seine Stirn schon grübelnd in Falten legte.
    „Ok. Egal auf wen die Flasche zeigt, Newkirk muss ihn küssen! 10 Sekunden, mit Umarmung!“
    Allgemeines aufheulen. „Das ist würklüsch widerlüsch!“
    „Mein Gott, Carter! Wehe die Flasche zeigt auf mich!“
    „Na los.“


    Die Flasche drehte sich wieder. Newkirk glaubte das sie sich nie zuvor so lange gedreht hatte. Hoffentlich nicht Carter, da musste er sich ja hinterher übergeben. Und hoffentlich nicht Kinch, er hatte nicht vor jemals zu wissen wie es sich anfühlte eine Person mit Schnurbart zu küssen!
    Jetzt war es zu spät. Er hatte Pflicht gewählt. Doch die Flasche stoppte ganz überraschend bei...
    Bei Hogan.
    Newkirk seufzte. Also nein... so einen Schwachsinn konnte sich ja nur Carter ausdenken. Hogan protestierte lautstark. „Kommt schon! Schiebung! Du hast die Flasche doch extra in meine Richtung gedreht!“
    „Wie das denn, Sir?“ Meckerte Carter und schob gleichzeitig Newkirk in Hogans Richtung.
    „Wenn ihr kneift, dann seid ihr wirklich feige!“ Meinte Kinch und LeBeau nickte.
    „Das sagt ihr nur weil es euch nicht getroffen hat!“
    „Stümmt! Na und?“
    „Na schön...“ Hogan stand widerwillig auf, ging herüber zu Newkirk, der eine Grimasse zog und setzte sich zu ihm. „M-Muss das sein?“
    „Ja. Jetzt legt los!“
    „Waaag es dich!“ Hörte Newkirk Hogan noch zischen, aber da war es schon zu spät.


    Er legte vorsichtig die Arme um den Colonel. Stotterte: „V-Verzeihung.“ Und küsste Hogan danach auf die Lippen. Im ersten Moment starrten sie sich dabei beide entsetzt an. Hogans tiefbraune Augen brachten Newkirk dabei ziemlich aus dem Konzept, doch wenig später schloss erst Hogan, dann Newkirk die Augen. Merkwürdigerweise kribbelte es nun in Newkirks Magen, nein eigentlich überall in ihm und seine Umarmung wurde fester. Das schien Hogen zu bemerken, denn er drückte seine Lippen nun etwas stärker auf Newkirks.
    Wie lange diese 10 Sekunden doch waren... Newkirk spürte das Hogan nun selbst den Arm um ihn legte und ihre Umarmung zu einer Intensiven wurde.
    Gott, wie sah das bloß von außen aus?! Doch das war ihnen in diesem Moment scheinbar völlig egal. Was war bloß los?
    Newkirk hörte die Stimmen der Anderen, die langsam rückwärts so als wären sie ganz weit weg. Sie waren erst bei 6 angekommen...
    Der Colonel roch nach einer angenehmen Mischung aus Rasierwasser, U-Boot-Bowle und Zigarrenqualm, ein Geruch den Newkirk erstaunlich gern hatte und der gut zu Hogan passte.
    Immer näher rückten sie aneinander.
    Newkirk konnte es nicht verhindern. Eine seiner Hände begann damit, mit Hogans Nackenhärchen zu spielen und einen Augenblick später spürte er wie Hogans Hand flüchtig seine Wage streichelte.
    Währenddessen vernahm Newkirk wie aus weiter Ferne: „3-2-1....“


    Die Anderen zogen erschrocken die Luft durch die Zähne und LeBeau ließ ein geflüstertes: „Mondeu...“ verlauten, als ihr merkwürdiger Kuss sogar noch ein paar Sekunden länger dauerte.
    Als sie es geschafft hatten sich voneinander loszureißen, wagte es weder Hogan noch Newkirk seinem Gegenüber in die Augen zu schauen. Newkirk sah beschämt weg, nicht in die Augen von Hogan und schon gar nicht zu einem seiner anderen Kameraden. Er starrte auf den Boden vor ihm, der noch nie so interessant ausgesehen hatte. Komisch.
    Er spürte das Hogans Blick nun auf ihm lag, doch er traute sich nicht aufzusehen. Wie er ihn wohl ansah? Schockiert? Schüchtern? Oder Sehnsüchtig?


    Newkirk zuckte zusammen als er Hogans Hand plötzlich über seinen Rücken streicheln spürte, doch dann lächelte er. Tief in sich drin wusste er, dass sie, wann immer es die Möglichkeit dafür gab diesen Kuss fortsetzen würden. Und als er nun vorsichtig zu Hogan herber schielte, wusste er, dass Hogan gerade das selbe dachte wie er...

  • *breit grins*
    Hätte ich die Story vorher gelesen, hätte es ein noch lustigeres Silvester werden können ;)


    Nun bringe ich die leeren Flaschen zum Container... obwohl... eine könnte ich ja erstmal hierbehalten *zwinker*


    Ich bin der Rattenfänger von Hameln - wo sind hier die Mäuse?!


    Niveau ist keine Handcreme!


    Reich ist das Land, das Helden hat. Und arm das Land, das welche braucht!

  • Hi!


    Menno, ich wart schon die ganze Zeit auf eine Fortsetzung. *heul*
    Hogans1st: Bitte, bitte, schreib gaaaaaaaaaanz schnell weiter. Ich bin doch so furchtbar neugierig und will wissen wie es weiter geht. :D.
    Ich find deine Story übrigens super und bin schon richtig auf Entzug. *räusper* Wenn man das so nennen kann.

  • Schöne Geschichte!
    Die Geschichte ist im Vergleich zu anderen natürlich anders gepolt..aber es ist klasse....Ich finde sowas trotzdem so schön zu verfassen ist echt klasse =) =) =)

    "Ich will, dass sie ihre Arbeit machen."
    "Doch wie schon der Philosoph Mick Jagger sagte 'You can't always get what you want'."