Titel gesucht!

  • Hallo zusammen,


    ich suche den Titel zu einem Buch oder einer Kurzgeschichte die ich in der Schule lesen musste.


    Ich glaube eigentlich ehr, dass es sich um ein Buch handelt, bin mir aber wie gesagt nicht sicher.


    In dem Buch geht es um zwei Jungs die im Nationalsozialismus aufwachsen. Der eine ist Jude, der andere Arier. Ich weiß leider nur das die Beiden eines Tages zusammen mit den Rädern zum Schwimmbad gefahren sind und wieder rausgeworfen wurden... jedenfalls der Jude. Und bei diesem Schwimmbad gab es auch irgendwie eine Passkontrolle. Der Kontrolleur meinte zu dem Juden, er müsse ab jetzt einen zweiten Namen tragen, damit klar erkannt werde, dass er Nichtarier ist.


    Ich würde das alles gerne noch einmal lesen, könnt ihr mir sagen wie der Titel ist?

  • Mir würde jetzt spontan "damals war es Friedrich" von Hans Peter Richter einfallen, bin mir aber nicht sicher, weil ich das Buch vor etwa 10 Jahren gelesen habe.
    Friedrich ist auch Jude und sein bester Freund mit dem er groß geworden ist, ist Arier. Die beiden wohnen im gleichen Haus. Ich glaube am Ende lassen sie Friedrich nicht in einen Bunker, aber das ist auch schon meine gesamte Erinnerung. Hoffe du kannst trotzdem was damit anfangen. :)


    So noch ne kleine Inhaltsangabe dazu.


    Das Buch beschreibt das Schicksal zweier Jungen in Deutschland in der Zeit von 1925 bis 1942: das des Erzählers und seines jüdischen Freundes Friedrich Schneider.


    Die beiden Freunde wachsen im selben Haus auf, gehen in dieselbe Schulklasse, und jeder fühlt sich in der Familie des anderen wohl.


    Die Familie des Erzählers wird immer stärker in das nationalsozialistische Leben eingebunden und hat davon viele Vorteile.


    Friedrichs Familie ist den zunehmenden Diskriminierungen gegenüber Juden ausgesetzt, sein Vater wird entlassen, man kündigt der Familie der Familie die Wohnung, das tragen des "Judensterns" ist Pflicht.


    Nach der "Reichskristallnacht" 1938 stirbt Friedrichs Mutter an den Folgen der psychischen Belastung. Der Vater wird denunziert und von den Nazis "abgeholt".


    Friedrich gelingt es, sich zu verstecken. Der Freund kann ihm immer weniger helfen.


    Während eines Bombenangriffs sucht Friedrich einen Schutzraum. Weil er Jude ist, verweigert man ihm den Zutritt. Er muss wieder zurück in den Bombenhagel und wird tödlich getroffen.





    Quelle: http://www.fh-niederrhein.de/~…upils/friedrich/index.htm

    Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten. Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180° drehbar." (Erich Kästner)


    "Eine Rose gebrochen, bevor der Sturm sie entblättert." (Lessing)


    "Demokratie ist nicht die Herrschaft der Vernunft. Auch falsche Entscheidungen können demokratisch sein. Das ist zu akzeptieren" (Mein ehemaliger Chef, zumindest so in etwa)

  • Gerne, gerne. Immer wieder :)


    Falls du es dann liest, kannst du vielleicht darauf achten, ob da drin ein Kaninchen gegen die Decke geworfen wird? Ich habe das Buch mit der Szene nämlich immer noch nicht gefunden und vielleicht ist die Szene ja aus diesem Buch. Diese Idee kam mir gestern nämlich so. =)

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  • Ich werds ja dann sehen und andernfalls werde ich wohl verzweifelt weiter nach dieser Szene suchen müssen.
    Das nervige ist nur, dass man sie nicht aus dem Kopf bekommt. :)

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  • Trotzdem Danke, dass du daran gedacht hast, mir Bescheid zu sagen. :)
    Frohe Weihnachten.

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