Eine taffe Frau im Stalag13

  • Ja da ist Hochstetter mal durch und durch kein netter Kerl ... Der will den Untergrund auch endlich ausfindig machen ... Mit mehr oder vor allem weniger Erfolg ;D


    Ja das Foto hat wirklich was :)
    Mir gefällt es

  • Das freut mich @Lisa, dann kann ich ab und zu mal ein Fotoshooting machen :D Ich habe Hogan, Schultzi und Kink auch da.


    @Yggdrasil, nee leider nicht, das ist nur ne Barbie, aber ich hatte mir das Set ursprünglich mal gekauft, um sie zu modifizieren. Ich habe hier auch noch woanders einen Puppenkopf noch herumliegen, dem ich das Standardgesicht abgerubbelt und den Kopf skalpiert hatte. Das Ziel war es, der Puppe eine andere Haarfarbe/Frisur zu geben und anschließend ein schönes Künstlergesicht drauf zu malen :) bin aber bisher noch nicht so viel dazu gekommen, dieses Hobby zu vertiefen. Irgendwann wollte ich nach dem "üben" ja mal ne eigene Actionfigur herstellen.

  • Kapitel 9


    - In Hogans Büro -


    „Na Hoffentlich bekommen die beiden was Anständiges zu hören.“, sagte Kinch zu Hogan gewandt.
     „Bestimmt bekommen die das hin. Bis zum Appell heute Abend ist es nicht mehr lange hin. In einer Stunde wird Schultz uns wieder zum Appell schleifen. Was auch wichtig wäre wann Newman wieder kommt. Bislang kam noch kein Zeichen von Hochstetter das sie bald hier einreiten wird! Newkirk, hast du was mitbekommen?“.
    Newkirk starrte im Moment Geistesabwesend auf die Kaffeekanne und bemerkte nicht das er angesprochen wurde.
     „Newkirk, eh Newkirk! Hörst du mir überhaupt zu?“, sagte der Colonel und stupste ihn an der Schulter an.
    „W-was ist, i-ich war g-gerade in G-Gedanken versunken.“.
     „Ich wollte wissen, ob du was mitbekommen hast, wann Newman wieder hier im Lager auftaucht? Du machst dir im Moment sicherlich sorgen, oder?“.
     „J-ja mache i-ich mir, a-aber schon d-den ganzen Tag. W-was ist wenn s-sie h-heute nicht wiederkommt? W-Was ist w-wenn Hochstetter e-einfach s-seine Finger n-nicht v-von meiner F-Frau nimmt u-und v-vor allem … i-ist ihr v-vielleicht e-etwas p-passiert?“.
    „Mach dir keine Sorgen, Jamie ist bestimmt nichts passiert Peter. Falls Hochstetter doch etwas gemacht haben sollte haben wir immerhin noch unseren Sanitäter Hitchcock, der wird sich schon um Notfälle kümmern, keine Angst!“, Kinch’s Stimme klang beruhigend und Newkirk richtete sich auf und war bereit den Befehlen von Colonel Hogan zu befolgen.
     „Na gut … Wir müssen uns jetzt definitiv überlegen was wir machen. Kinch du hast eine halbe Stunde Zeit, um London anzufunken. Nimm aber lieber unser zweites Funksignal, nicht das Kaiser etwas angezapft hat und wir in wenigen Augenblicken einem Erschießungskommando entgegenstehen. Kinch du musst dir so viel wie möglich über Kaiser erzählen lassen.“.
    „Alles klar Colonel.“
    , Kinch antwortete und machte sich sofort auf den Weg in Richtung Tunnel. Nun waren Newkirk und Hogan ganz allein im Büro und der Colonel fasste um Newkirks Schultern und sagte: „Es wird schon alles gut gehen!“.
    Beide gingen in den Aufenthaltsraum und gossen sich jeder einen Schluck des kräftigen und heißen Kaffees ein und setzten sich an den Tisch. Gerade hatten sich die beiden Niedergelassen, da kamen auch schon LeBeau und Carter zur Barackentür herein.
     „Und erzählt mal, was habt ihr erfahren?“, fragte Hogan.
     „Naja … wir ‘aben nischt genau alles verstanden, aber nur so viel … Der Scheneral möchte das wir nischt umzie’en aber er wird die Fabrik bauen lassen. Und zwar ‘ier und die soll ause’en wie eine Baracke und dafür soll aber ein Tunnelsystem gebaut werden unter der Erde.“, beendete LeBeau und Carter nickte nur zustimmend.
    „Colonel, ich glaube wir sitzen in der scheiße … wenn die unseren Tunnel finden sind wir erledigt.“.
     „Carter du hast recht, aber habt ihr zufällig verstanden, wohin die Fabrik kommen soll auf dem Gelände?“.
    „Nee leider nicht Kumpel … eh ich meine Sir … eh Colonel.“.

    Bevor noch irgendetwas gesagt werden konnte ging der Tunneleingang auf und Kinchloe kam die Leiter empor.
    „Colonel, ich habe eine Gute und eine Schlechte Nachricht. Welche wollen Sie zuerst?“.
    „Die Schlechte diesmal zuerst!“
    , sagte Hogan.
    „Nagut, wir sollen den Lamettahengst nach England schleusen und zwar mit allen technischen Einzelheiten seiner Rakete.“. 
    „Und w-was soll die G-Gute N-Nachricht sein, Kinch?“, schoss es aus Newkirk heraus der bisweilen doch recht ruhig auf seinem Platz gesessen hatte.
     „Die gute Nachricht ist, dass wir alle eine Gehaltserhöhung nach diesem Auftrag bekommen werden!“. 
    „Na ganz super … Isch möschte endlisch wieder nach Paris. ’übsche Mädschen …“. 
    „Hör auf zu träumen, LeBeau. Bis dahin müssen wir uns noch gedulden.“, sagte Hogan.
    In diesem Moment kam auch schon Feldwebel Schultz in die Baracke hinein.
    „Los Geh’mer Geh’mer Geh’mer.“.
     „Sch-Schultzi h-hast du schon e-etwas mitbekommen, o-ob Newman w-wieder da ist?“, fragte Newkirk hoffnungsvoll den Feldwebel.
    „Naa, leider nicht, Newkirk. Aber die san‘ bestimmt bald wieder da. Los Geh’mer bevor der Oilde wieder schimpft. Ach seit’s ihr denn alle närrisch mich so lange warten zu lassen!“.
    Die Helden machten keine Anstalten sich schneller zu bewegen und so gingen sie gemütlich aus der Baracke und hofften dass Schultz wahnsinnig wird bei dem Tempo.


    - Auf dem Appellplatz -


    Nach ein paar Minuten hatten sich alle aufgestellt, naja fast alle denn Newman fehlte noch immer und bis dahin sah es auch nicht so aus als ob sie in den nächsten Augenblicken eintrudeln würde.
    Schultz machte sich derweil ans Zählen: „ Eins. Zwei. Drei … Fünfzehn.“. Die Helden sahen wie der Lagerkommandant sich das Monokel zurechtfummelte und die Reitgerte richtete und dann mal wieder mit verzerrtem Gesicht auf den Weg zum Vorplatz machte. Klink stammelte etwas vor sich hin das sah aus nach: „Diese Stiefel bringen mich noch um, nichar.“.
    Kurz darauf war er angekommen und schrie: „Meldung Schultz!“.
    „Ja fei, sin alle da, außer Corporal Newman.“. 
    Na die wird schon glei vom Schwarzrock hergebracht werden.“, kaum hatte Klink die Worte ausgesprochen, kam auch schon ein Laster zum Tor hereingefahren und am Steuer saß wie nicht anders zu erwarten – Hochstetter. Kaum hatte der Laster angehalten sprang Hochstetter schon fast aus dem Wagen und schrie: „KLINK!“
    „Ja ich komme doch schon. Schultz kümmern se sich um Newman!“. 
    Und nichtsdestotrotz machte sich Klink aus dem Staub und Schultz sagte: „So meine Herren, ab in die Baracken. Ich hol noch Newman und dann seids wieder vollständig. Los Geh’mer Geh’mer Geh’mer!“. 
    Der Feldwebel scheuchte alle in die Baracke, außer Newkirk und Hogan gingen alle hinein.
     „Sch-Schultz wir k-kommen m-mit z-zum Laster!“. 
    „Na Newkirk seins nicht narrisch. Ich soll des alleine machen.“. 
    „Schultzi, hier wir haben jeder eine Tafel Schokolade wenn Sie uns mitnehmen, wir wollen bloß die moralische Stütze für Sie sein.“. 
    „Na gut, dann kommens halt mit.“. 
    Feldwebel Schultz nahm zackig die zwei Tafeln Schokolade und machte sich mit den beiden Gefangenen auf den Weg zum Laster.Am Wagen angekommen kam auch schon eine der Wachen heraus und zeigt Schultz auf den Corporal. Newkirk und der Colonel hielten sich etwas zurück aber bemerkten dass da etwas faul war, denn die Wache fing an Schultz etwas zu sagen: „Die müssen Sie sich selbst vom Laster holen, die wollte nämlich nicht sprechen. Da mussten andere Maßnahmen her.“. 
    Die Wache hatte den Schlagstock in der Hand und Newkirk schaltete sofort was passiert war. Er war plötzlich so in Rage, das Hogan ihn mit aller Kraft zurückhalten musste. Schultz bewegte sich auf die Ladeklappe des Lasters zu und die Wache die ihn angesprochen hatte reichte ihm etwas herüber. Newman lag locker wie eine Leiche auf den Armen von Schultz und Hogan drängte Newkirk damit er mit in die Baracke kommt und keine Dummheiten anstellt. In Newkirks Augen sah man den Hass und er wäre dem SS-Arsch gern an die Gurgel gesprungen, genau wie Hochstetter. Colonel Hogan hielt Newkirk die ganze Zeit am Arm fest, denn er wusste wie seine Männer ausrasten können. Er selbst blieb ruhig doch nur äußerlich, innerlich brodelte es in ihm und sein Gefühl sagte das Hochstetter bestimmt mit diesem General unter einer Decke steckte.
    „Ob der General doch mehr über uns weiß als wir annehmen?“.


  • - In der Baracke -


    Als Schultz durch die Tür der Baracke eintrat wurde es mit einem Mal sehr still.
    Die Helden konnten nicht glauben welchen Anblick es ihnen Bot.
    Schultz trug die Bewusstlose Jamie auf seinen Armen.
    „Mon Dieux. Was ist nur passiert?“,schoss es aus LeBeau heraus, machte sich aber sofort auf den Weg an eines der Betten, damit der Feldwebel den Corporal ablegen konnte.
     „Scheiße!“.
    „Da sagen’s genau des richtige, Carter.“, sagte Schultz und die Helden bemerkten dass auch er etwas sprachlos war, was passiert ist.
    Als Hogan und Newkirk die Baracke betraten, machte sich Schultz auch gleich wieder auf den Weg nach draußen.
     „Newkirk, beruhige dich erst einmal, es sieht vielleicht alles schlimmer aus, als es wirklich ist.“, versuchte es Hogan.
    Newkirk beachtete ihn gar nicht und ging ans Bett auf dem seine Jamie lag. Nach ein paar Sekunden antwortete er: „B-Beruhigen? S-Sehen Sie s-sich d-doch m-mal Jamie a-an! S-Sie hat überall b-blaue Flecken im G-Gesicht. U-Und s-sehen S-sie mal Colonel, J-Jamie hat e-eine Platzwunde a-auf der Stirn. G-Genauso s-sieht i-ihre H-Hand a-aus a-als ob d-die g-gebrochen wäre. Ich g-glaube w-wir b-brauchen Hitchcock!“.
     „LeBeau hol mal den Sani, der soll sich das Ganze mal ansehen.“. 
    Sofort machte sich LeBeau auf den Weg.
    „Colonel, was sollen jetzt machen? Sollen wir Hochstetter eine schöne Bombe basteln und ihn damit in die Luft jagen?“.
    „Nein Carter. Lass uns erst einmal abwarten was Hitchcock sagt. Vielleicht ist das nicht so schlimm und sie ist in ein paar Tagen wieder in Ordnung. Wir müssen uns auch noch was einfallen lassen, wie wir es schaffen, das Kaiser nach London kommt.“, sagte der Colonel.
    „Wir brauchen auch noch die Pläne für London. Die sind sogar noch wichtiger als dieser General. Zumindest hat das London gesagt.“, pflichtete Kinch bei.
    „Ja das stimmt Kinch, aber dafür brauchen wir wieder alle verfügbaren Kräfte auch die von Jamie, vielleicht kann sie als Sekretärin diesen Kerl um den Finger wickeln.“. 
    Die Tür zur Baracke flog auf auf und LeBeau kam mit dem Lagersanitäter Hitchcock zur Tür herein.
     „Leute, wo liegt sie denn?“.
    „G-Genau hier b-bei m-mir.“, meldete sich Newkirk wieder zu Wort, der nur schweigend bislang neben Newman gesessen und ihre Haare gestreichelt hatte.
    „Na dann werde ich sie mal Untersuchen.“. 
    Ein paar Minuten vergingen und auch Hitchcock machte den Eindruck dass es Jamie nicht gerade gut ging und seine Miene wurde immer ernster.
    Die Helden saßen währenddessen am Tisch der Baracke und versuchten ruhig zu sein. Newkirk schaute immer mal wieder zu Hitchcock, in der Hoffnung er äußert sich bald zum Zustand seiner Patientin.
    Doch dann: „So ich habe mir Sie angesehen. Ihre blauen Flecke am Auge und auf der Wange sind zum Glück nicht weiter tragisch, noch sind die Gelb aber in ein paar Tagen werden die Lila sein. Da ist nichts gebrochen. Die Platzwunde auf der Stirn werde ich nähen, das ist auch nicht weiter wild. Was mir Sorgen macht ist ihr Fieber, ich brauche Penicillin. Das ist aber vor kurzen leider leer geworden. Und die andere Sache ist, dass ihre Hand gebrochen ist. Scheint ein Splitterbruch zu sein, aber das kann ich so nicht genau sagen, wir hoffen das es ein glatter Bruch ist, die Hand werde ich in einen Gips legen und sie soll sie ruhig halten. Wenn sie bis morgen nicht wieder aufwachen sollte, hat sie vielleicht noch eine Gehirnerschütterung. Sie wurde anscheinend von mehreren Männern und Schlagstöcken verprügelt wurden sein. Aber sie ist tapfer, andere hätten
    das nicht so gut weggesteckt.“.

    „T-Tapfer. Sie i-ist e-eine Frau und k-kein K-Kerl!“.
    „Bleib ruhig Newkirk. Wir haben noch etwas Penicillin für den Notfall da. Kinch holst du das mal, bitte? Hitchcock, danke dass du hier warst. Wenn du fertig bist, kannst du dann auch wieder gehen, wir holen dich schon
    wenn noch etwas sein sollte.“
    , sagte Hogan und auch Kinch stand auf und ging zum Tunneleingang und verschwand.
    Newkirk war sehr unruhig und rauchte eine nach der anderen.
    „Eh Peter, wenn du nicht bald aufhörst zu rauchen, sind wir hier im Räucherofen und der Sani sieht dann gar nichts mehr und macht den Gips vielleicht um das Bein nicht um die Hand!“, gab Carter zum besten und hoffte auf ein paar Lacher, doch er hatte sich getäuscht, den LeBeauund der Colonel schüttelten mit den Köpfen und Newkirk schaute nur Bösezu Carter und blies ihm den Qualm ins Gesicht.
    Als Kinch den Tunnel hochkam, gab er Hitchcock das Penicillin.
     „So Jungs, ich bin fertig. Ich schaue morgen früh nochmal nach ihr, wenn Sie aufwacht gebt ihr viel Wasser und Penicillin, das sollte helfen.“. 
    So ging der Sani aus der Baracke und Feldwebel Schultz kam wieder herein.
     „Joar mei. Ich wollt‘ grad fragen ob se noch einen Arzt brauchen, aber ich‘ seh schon das habt ihr’s selbst erledigt. Colonel Hogan Sie sollen sich beim Oilden im Büro melden, gell.“.
    „Ja ich komme schon Schultz. Ist der fiese Hochstetter noch da?“.
    „Joar des ist ja grad des, der will sie sehen.“. 
    „Gut, Männer ihr habt es gehört, ich melde mich beim Monstersachsen im Büro und ihr schaut nach Newman.“.

  • Kapitel 10


    - Im Büro des Kommandanten -


    Hogan betrat in aller Seelenruhe das Vorzimmer, da saß hinter dem Schreibtisch wie seit einiger Zeit nicht mehr Schnulle sondern nur ein Stapel wichtiger Papiere des Oberst.
    Klink hoffte in nächster Zeit, Corporal Newman als Vorzimmerdame sitzen zu haben, aber Colonel Hogan hat dieser Sache noch nicht zugestimmt und würde es kurz vorm ersten Einsatz nochmal wagen.
    Hogan klopfte an der Tür des Kommandanten und man hörte von Innen nur: „Komm‘ Se rein wir ham geheizt!“. 
    Er betrat das Büro und sah von weitem nur das fies grinsende Gesicht des Schwarzrockpinguins Hochstetter.
    „Cörnel Hogan, Se wer’n sicherlich wissen warum ich‘ Se herbestellt habe, nich’ar?“. 
    „Nein Oberst, aber das werden Sie mir sicherlich mitteilen.“. 
    „Nuja der Giftzwer’ch hier eh ich meine Major Hochstetter, will‘ Se sprechen. Der Grund ist Corporal Newman, nich’ar.“. 
    Hogan blickte den SS-Major mit finsterer Miene an und hoffte nun herauszufinden was mit Jamie wirklich passiert war. Hochstetter wendete sich an den Ranghöchsten Gefangenenoffizier: „Colonel Hogan, schön Sie zu sehen.“. 
    „Ich finde es nicht so schön Ihren Anblick um diese Tageszeit!“.
     „Ihnen wird das Grinsen schon vergehen, Hogan. Ich hab um Sie gebeten, weil ich mit Ihnen über Corporal Newman reden will.“.
     „Was haben Sie ihr angetan?“. 
    „Ich habe ihr nichts angetan, das haben meine Leute für mich erledigt. Ich will wissen, warum Sie nicht mit mir redet. Außer den Namen, den Rang und die Dienstnummer, hat Sie keinen Ton von sich gegeben. Sehr eigenartig, beim letzten Mal hat Sie mehr mit mir gesprochen, da hatten Sie doch ihre Finger im Spiel, Hogan!“. 
    „Nee nich sowas Major, ich habe meinen Gefangenen ausdrücklich verboten, sich an de Newman ranzumachen, immerhin …“.
    „Schnauze KLINK!“.
     
    „Ja ich halt‘ Se ja schon!“.
     „Was wollen Sie von mir wissen, Hochstetter?“. 
    „Ich will wissen, warum Sie nicht mit mir redet. General Kaiser ist schon ganz erpicht darauf was Sie von Ihnen und ihren Männern zu erzählen hat!“. 
    „Sie meinen Newman ist eine Spionin der Wehrmacht?“. 
    „Das sicherlich nicht Hogan! Sie wurde nur ein wenig besser behandelt bei Ihren letzten Aufenthalten bei der SS. Immerhin ist Sie so oft geflohen. Und auf einmal macht Sie es nicht mehr?!“. 
    „Wollen Sie damit etwa ausdrücken, dass ich daran Schuld bin, dass Corporal Newman nicht mehr flitzt?“. 
    „Aus meinem Lacher ist bisher noch keener geflitzt, denn ich bin dor Tiescher!“. 
    „Schnauze KLINK!“. 
    „Ja ist ja gut, wenn ‘ Se weiter so schreien, geht’s noch in de Hose und das ist doch ihre eenzge, nich’ar?!“. 
    „Ich hab gesagt Sie sollen die Schnauze halten!“. 
    „Klink hat recht, hier ist es unmöglich zu fliehen!“. 
    „Mit Ihnen kann man also auch nicht sprechen Hogan. Wenn diese Newman wieder Gesund und Munter ist, dann werde ich Sie bestimmt nochmal befragen.“. 
    „Das wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen, Hochstetter. Immerhin haben Sie ihr die Hand gebrochen und eine Gehirnerschütterung wird Sie wohl auch haben.“. 
    Wütend machte sich Hochstetter aus dem Büro und ließ die Bürotür zuknallen. Hogan drehte sich währenddessen zu Klink, doch bevor er noch etwas sagen konnte fiel dieser ihm ins Wort: „Mein lieber Cörnel Hogan, ich weeß zwar ne was Sie mit dem Giftzwerch gemacht haben, aber das hat mir gefallen. Und nun Weggetreten!“.
    Hogan machte sich unverzüglich auf den Weg in die Baracke, denn er war doch voller Sorgen um Jamie, der es bestimmt schlecht ging, wenn sie überhaupt schon aufgewacht war.


    - Baracke 2 -

    Als Hogan die Baracke betrat, war die Stimmung frostiger als draußen. Er ging direkt auf das Bett zu in dem Jamie lag.
    „Und hat sie sich schon bewegt oder ist sie wach?“.
    Die Helden saßen alle um das Bett herum und so sah Colonel Hogan nicht ob der Corporal aufgewacht ist.
    „N-Nein noch n-nichts, Colonel.“, antwortete Newkirk, er saß am Kopfende und streichelte Jamie immer noch zärtlich das Haar.
    „Was wollte denn Klink von Ihnen?“, fragte Kinchloe der diesmal nicht am Funkgerät im Tunnel saß, sondern am Fußende.
     „Hochstetter wollte mich sehen, er hat solche Andeutungen gemacht, dass der Lamettahengst Kaiser in die Sache verwickelt ist. Er wollte wissen, warum Jamie nicht mehr versucht hat zu flitzen und warum sie nicht reden wollte.“. 
    Alle schüttelten den Kopf bis LeBeau anfing zu sprechen: „Mon Dieux! Dieser H’o’chstetter ist doch eine miese Ratte, er ‘at sie aufs übelste Miss’andelt und fragt sich wieso nischt reden wollte. Non das kann isch nischt glauben!“. 
    „Doch so ist es LeBeau. Wir müssen uns dringend was einfallen lassen, damit dieser Kaiser uns nichts nachweisen kann, ich glaube er weiß von unserem Unternehmen!“.
     „Aber Colonel, wie sollen wir das anstellen?“, fragte Carter und schaute nur ungläubig Hogan an.
     „D-das f-frage ich m-mich a-allerdings auch! S-sollten w-wir n-nicht erst einmal a-abwarten, b-bis Jamie a-aufwacht, d-damit s-sie uns a-alles e-erzählen k-kann?“. 
    „Stimmt Newkirk, Jamie hat etwas vor ihrer Abfahrt erwähnt und zwar das dieser General gefährlich ist. Ich will aber erst einmal wissen warum?! So Jungs aber es wird morgen ein langer Tag und ihr solltet versuchen ein wenig zu schlafen.“. 
    „A-Aber C-Colonel. I-Ich b-bleibe hier und h-habe e-ein Auge a-auf Jamie!“. 
    „Okay Newkirk, du bleibst hier aber der Rest geht ins Bett!“. 
    So machten sich Kinch, Carter und LeBeau auf den Weg in ihre Betten und Hogan ging in sein Büro.
    Newkirk machte ein paar Minuten später das Licht aus und die Helden versuchten ein wenig zu schlafen, doch einige blieben noch lange wach und dachten über Jamie und General Kaiser nach, bis auch ihnen die Augen zufielen. Newkirk machte sich solche Sorgen um sein Mädchen, aber auch er schlief irgendwann ein.

  • Ja so ein bisschen, Kaiser wird noch eine seltsame Rolle bei den Helden einnehmen

  • Kapitel 11

    - GeStaPo Hauptquartier Hammelburg -


    General Kaiser fuhr direkt nach seinem Besuch im Lager zurück nach Hammelburg, doch vorher machte er einen kleinen Halt im Hausener Hof um zusammen mit seinem Adjutanten Schmidt Abendbrot zu essen. Während der gesamten Fahrt dachte er über diesen weiblichen Corporal nach, Hochstetter meinte immerhin sie könnte eine Deutsche sein, die durch den Untergrund nach England gebracht wurde kurz nachdem der Krieg begonnen hatte. Es erinnerte ihn an die Vergangenheit, daran wollte er nicht denken. Er war mittlerweile ein hochangesehener General der sich um die Entwicklung der kriegsentscheidenden Waffen kümmerte und keiner kannte seine Vergangenheit, denn er hat alles getan das diese aus den Akten gelöscht wurde, also nur das was wirklich hinderlich für seinen Aufstieg gewesen wäre.
     „Herr General, wir sind da.“.
    Er wurde von Schmidt ruckartig in die Gegenwart zurückgeholt: „Ich weiß Schmidt.“. 
    Kaiser stieg aus seinem Stabswagen aus und machte sich auf den Weg in das Lokal. Beide ließen sich Zeit und der General versuchte sich nicht über etwas Privates mit Schmidt zu unterhalten, denn dieser war nur eine männliche Sekretärin für ihn und nicht weiter von Bedeutung. Nach dem Essen machten die beiden sich unverzüglich zum GeStaPo Hauptquartier, damit Kaiser mit Hochstetter über diesen Corporal unterhalten konnten. Als Kaiser angekommen war klopfte Schmidt an der Tür des Büros und Hochstetter hörte man nur sagen: „Ja herein!“. 
    Beide betraten das Zimmer und Hochstetter sagte: „Setzen Sie sich bitte General Kaiser, wir haben einiges zu besprechen!“. 
    „Schmidt, Sie können jetzt gehen!“. Bevor Kaiser anfing zu sprechen wartete er bis sein Adjutant das Zimmer verlassen hat.
     „Hochstetter, was haben sie aus diesem Tommy heraus holen können? Und warum haben Sie mir verdammt nochmal nicht gesagt wie dämlich dieser Lagerkommandant ist?“.
    „General Kaiser, das habe ich Ihnen doch mitgeteilt das der Lagerkommandant zum scheißen zu dämlich ist! Dieser Corporal hat keinen Ton gesagt, nichts was wichtig ist, selbst als ich mit meinen Männern dort ankam und als sie wusste das wir sie fertig machen, kam kein Ton über ihre Lippen. Aber ich weiß genau das sie mit dem Untergrund Kontakt haben muss und die Zentrale wird das StaLag13 sein!“.
    „Solange Sie keine Beweise haben Hochstetter, kann auch ich nichts machen, da sind mir die Hände gebunden! Aber wenn wir das Lager „vermessen“ werden, kann ich Ihnen genau sagen wo ein Tunnel langführt. Immerhin habe ich auch das Neuste an Technik, um alles aufzuspüren. Was ich Sie noch Fragen wollte, ist der Peilwagen in der Nähe des Lagers versteckt wurden?“.
    „Ja Herr General, ich habe alles veranlassen können damit den Wagen keiner findet.“.
    „Gut Hochstetter, dann haben wir alles geklärt. Ich werde jetzt in mein Hotel fahren und möchte auch keine weiteren Anrufe von Ihnen, sonst können Sie sich schon die Tasche für die Russische Front packen! Ich werde morgen für zwei Tage zurück nach Berlin fahren und in drei Tagen werde ich wieder mit Ihnen ins Lager fahren. Haben Sie mich verstanden?“.
    „Jawohl Herr General! Heil …“.
    „Ja, Heil und denken Sie dran, keine Anrufe und Experimente in Eigeninitiative!“.
    Damit verließ Kaiser das Büro und ließ einen zornigen Hochstetter zurück, denn Hochstetter wusste was ihm blüht wenn er versuchen würde etwas gegen den Untergrund zu unternehmen.


    Am nächsten Morgen


    - Baracke 2 -


    Newkirk wachte wieder sehr zeitig auf, draußen war es noch dunkel, denn er schlief sehr unruhig. Immer wieder machte er sich Sorgen, wann Jamie wieder aufwachen würde und ob sie schmerzen haben würde. Er stieg aus dem Bett und begann damit den Kaffee für den heutigen Tag anzusetzen. Nach und nach wurden die Helden vom Geruch des duftenden Kaffees wach.
     „Hey, Newkirk. Hat sich Jamie schon bewegt?“, fragte Carter und Newkirk schüttelte nur den Kopf. An diesem Morgen war es sehr ruhig in der Baracke, denn alle machten sich Sorgen um Newman. Als Hogan aus seinem Büro kam, ging er wie gewohnt zum Ofen und goss sich eine frische Tasse Kaffee ein und setzte sich mit an den Tisch.
    „Ich sehe schon, Jamie scheint immer noch nicht wach zu sein. Newkirk hast du wenigstens ein bisschen schlafen können?“. 
    „J-Ja Colonel, a-aber n-nicht l-lange. I-ich hoffe d-das Jamie b-bald a-aufwacht.“.
    „Das wird schon, Newkirk. Bis’er ’at es doch immer geklappt“,
    sagte LeBeau und schaute Newkirk mit einem leichten lächeln an. Kinch setzte sich nun neben Newman ans Bett, um nach ihrer Verfassung zu schauen, denn was die Helden nicht wussten er hat mehrere kleine Geschwister und musste sich früher auch um diese kümmern, er legte seine Hand auf ihre Stirn und sagte: „Colonel, sie hat leichtes Fieber.“. Sofort stand Newkirk vom Tisch auf und ging zu Jamie, er nahm ihre Hand welche nicht in Gips gewickelt war und streichelte sie zärtlich. „Kinch, seit wann hast du denn Ahnung von Fieber?“, fragte Carter und Kinch versuchte zu antworten aber so weit kam er nicht, denn Newman wurde so langsam aber sicher wach. Man hörte nur ein leichtes stöhnen und dann: „Ah, mein Kopf. Wo bin ich?“. 
    „M-Mein Liebling, d-du b-bist wieder im L-Lager b-bei uns!“.
    „Newman, weißt du noch was gestern passiert ist?“,
    fragte Hogan.
    „Ja, Colonel Hogan. Ich war bei Hochstetter im GeStaPo Hauptquartier. Er kam mit vier seiner Schergen zurück in die Zelle und dann sah ich nur noch vier Knüppel und bemerkte nur noch den Schmerz. Aber wie bin ich hierhergekommen? Und warum zum Teufel schmerzt meine Hand so?“.
    „Schultzi hat dich in die Baracke gebracht! Newkirk hat die ganze Nacht wache an deinem Bett gehalten, falls du wieder aufwachst. Deine Hand ist gebrochen, Hitchcock hat deine Hand eingegipst und du sollst dich unbedingt ausruhen und viel trinken!“,
    antwortete Hogan und währenddessen versuchte sich Jamie hinzusetzen bis Newkirk eingriff und sagte: „Liebling, b-bleib liegen, d-das ist besser s-so.“. 
    „Peter, ich bin alt genug um selbst zu entscheiden, was ich mache!“, sagte Newman und setzte sich unter Schmerzen auf. Kinch gab ihr ein Kissen, welches er hinter ihrem Rücken verstaute.
     „Danke Kinch. Peter jetzt schau nicht wie so ein Hund der keinen Knochen bekommt.“, sagte Jamie und nahm die Hand ihres Newkirks und lächelte ihn freundlich an.
    „‘ier Jamie, trink erst einmal etwas Wasser. ‘Itchcock ‘at gesagt du sollst viel trinken.“, sagte LeBeau und reichte ihr eine Tasse Wasser.
    „Nun gut, du hast die Männer gehört. Für’s erste wirst du heute den Tag im Bett verbringen müssen und ab morgen kannst du bestimmt an den Appellen wieder teilnehmen und dann wird Klink dich auch unbedingt als Sekretärin in seinem Vorzimmer sitzen sehen wollen.“. 
    „Alles Klar, Colonel!“, sagte Jamie und nahm einen kräftigen Schluck vom Wasser. Währenddessen ging die Tür der Baracke auf und man sah Feldwebel Schultz die Baracke betreten: „So Jungs, ist’s Appell. Also Geh’mer Geh’mer Geh’mer, gell!“.
     „Ach Georgi mach doch mal keinen Stress so früh am Morgen“, sagte Carter und klopfte dem Feldwebel auf die Schulter und ging hinaus zur Tür.
    „I moach doch koanen Stress. Ah Corporal Newman, sie sind’s joar auch wieder wach.“. 
    „Ja bin ich aber ich fühle mich noch nicht in der Lage am Appell mit teilzunehmen. Also entschuldigen Sie mich beim Kommandanten für meine Abwesenheit.“. 
    „Joar des moach ich, gell.“, und schon verließ Schultzi die Barack und die Helden folgten ihn, doch Jamie hielt weiterhin die Hand Newkirks fest und er blieb noch kurz sitzen und als die beiden alleine waren sagte nur Jamie: „Entschuldige, das ich dich vorhin so schroff angefahren habe, dass war nicht so gemeint.“. 
    „I-Ist dir schon verziehen, d-du kleines B-Biest.“.
    Newkirk gab seiner Verlobten noch einen sanften Kuss auf ihre weichen Lippen und machte sich auch auf den Weg zum Appell.

  • Kapitel 12


    - Auf dem Appellplatz -


    Der Feldwebel zählte wie an jedem Morgen die Gefangenen: "Eins. Zwei. Drei. ... Fünfzehn!". Gerade als er fertig war, trat der Kommandant aus der Tür seines Büros und machte sich auf in Richtung der angetretenen Gefangenen. "Meeeeldung, Schultz!", rief er kurz bevor er angekommen war. "Alle 'san vollzählig angetreten, Herr Kommandant!", antwortete der Feldwebel und salutierte vorbildlich und streckte dabei seinen Bauch noch weiter heraus als sonst. "Nu, ich seh aber Corporal Newman nicht, nich'ar!".
    "Wir entschuldigen den Corporal, Herr Kommandant.",
    sagte Colonel Hogan. "Hogan, Sie habe ich nun gar nicht gemeint, nich'ar!", sagte Klink mit bissigen Unterton. "Corporal Newman ist vorhin erst aufgewacht und ihr geht es nicht so gut, deshalb sollte Sie heute den Tag noch ein wenig Bettruhe genießen.".
    "Nagut, aber ab morgen kann 'se bestimmt widder am Appell teilnehmen, nich'ar. Dann kann 'se dann och die Stelle in meenen Vorzimmer übernehmen!".
    "Herr Oberst, da protestiere ich, in der Genfer Konvention steht...".
    "Ihre Genfer Konvention ist mir egal, Hogan. Ich brauche eene Sekretärin und das is mein letztes Wort. Sagen 'se ihr, das 'se morgen nach dem Morgenappell zu mir ins Büro kommen soll, nich'ar. Und nu weggetreten.".

    Mit viel gemaule machten sich die Männer wieder auf den Weg in die Baracke und Schultz erinnerte alle nochmals daran, dass er später alle bei den täglichen Sportübungen sehen möchte.


    - Baracke 2 -


    Als erstes machte sich LeBeau an den Ofen, um für alle Männer ein leckeres Frühstück vorzubereiten, währenddessen setzte sich der Colonel an den Tisch und Carter und Kinchloe taten es ihm gleich, außer Newkirk der ging zu Jamie ans Bett. Jamie war gerade wieder eingeschlafen als sie aufschreckte, nachdem Newkirk ihre Haare streichelte. "Wir müssen uns jetzt schnellstens darum bemühen, einen Plan gegen Kaiser auszuhecken, habt ihr eine Idee?", sagte Hogan und blickte hoffnungsvoll in die Runde der Helden. "Wie wäre es, wenn ich uns eine schöne Bombe bastel und diese in seinem Wagen verstecke?", antwortete Carter in Blitzeseile. "Keine schlechte Idee, aber da haben wir immer noch keine Pläne und ohne die brauchen wir uns in London nicht mehr melden. Die brauchen diese Pläne!", warf Kinch ein. "Kinch hat Recht! Jamie ich soll dir außerdem von Klink ausrichten, dass du dich morgen nach dem Morgenappell bei ihm melden sollst und seine Sekretärin spielen. Aber wartet mal, dass ist die Idee!".
    "W-was für e-eine I-Idee?",
    platze Newkirk heraus und Jamie antwortete wie folgt: "Soll das etwa heißen, das ich diesem Kaiser schöne Augen machen soll? Niemals Colonel das wird nicht funktionieren! Wenn es der ist den ich meine, dann kann ich das vergessen!". "Du kennst I'hn?", sagte der erstaunte Franzose. Jamie verkroch sich ein wenig in ihrer Decke, aber nun staarten sie 10 Augenpaare gleichzeitig an und wollten eine Antwort von ihr. In ihren Gedanken ratterte es und sie wollte keinem die Wahrheit sagen, nicht mal der Person die ihr am nächsten war, so ließ sie sich schnell etwas einfallen: "Ich habe diesen General im Stalag 3 kennengelernt, da ist er mit Seismographen durch das Lager um alle befindlichen Tunnel zu entdecken. Er hat einige Versuche gemacht mich um den Finger zu wickeln, aber ich wollte nicht und das hat er nicht so vertragen wie ich mir das vorgestellt habe. Er hat mir einige versprechen gemacht, von wegen Freiheit und zurück nach England oder bei ihm wohnen und als Haushälterin zu arbeiten. Er hat auch einige Tunnel entdeckt und der Kommandant von Lindeiner hat dann feste Seismographen installiert und das Fluchtkomitee musste einige Fehlversuche einstecken!". Den Helden fielen allesamt die Kinnlade herunter und Jamie wusste zwar das die Geschichte um General Kaiser nicht stimmte aber wenigstens die Story um die Seismographen stimmte. Der erste der seine Worte wiederfand war der Colonel: "Männer wir sitzen wahrscheinlich in der Scheiße! Wenn dieser Lamettahengst wirklich unsere Tunnel finden wird, sind wir geliefert und Hochstetter wird sich freuen ein Erschießungskommando für uns stellen zu können. Das ist der Beweis den Hochstetter noch braucht! Von wegen eine Fabrik bauen, der will nur nach unseren Tunneln suchen! Wir brauchen einen Plan um an die Pläne der Kriegswaffen zu kommen und danach den General nach England zu überstellen!".
    "Co-Colonel, w-was ist w-wenn w-wir Klink d-dazu ü-überreden eine Party für d-den L-Lamettahengst z-zu g-geben und d-dann s-seine Unterlagen zu stehlen?".
    "Sehr gute Idee Newkirk, das ging mir auch gerade durch den Kopf. LeBeau du müsstest dann für uns kochen! Newkirk du stehlst die Pläne und reichst die an Kinch weiter, der die dann fotografiert und an London geben wird. Carter du wirst den Fahrer des Generals überlisten und bringst ihn dann zu einem Treffpunkt mit dem Untergrund, Kinch du wirst die Untergrundorganisation anfunken und Bescheid geben. Ich werde mich auf den Weg zum Monstersachsen machen und ihn versuchen zu überreden. Alles klar, Männer?".
    "Colonel, was soll das? Immer muss isch ko'chen. Isch will das nischt!".
    "LeBeau komm schon, dieses eine Mal.".
    "Na gut aber dann ist au'ch wirklisch schluss!".
    Kinch stand gerade auf als die Tür zur Baracke sich öffnete und Schultz das Innere betrat: "So komm'ens mal zum Sport, Buben! Los Geh'mer Geh'mer Geh'mer!".
    Alle machten sich auf den Weg außer Newkirk, der Schultz wirklich nahe kam und ihm etwas ins Ohr flüsterte und Schorchi zweit Tafeln Schokolade reichte, die Helden sahen es nicht aber würden es schon bemerken wenn Newkirk nicht mitmachen würde. Der Feldwebel nickte nur und sagte: "Alles kloar, Newkirk aber ab Morgen müssen's auch wieder mitmachen, gell!".
    "J-ja mach i-ich Sch-Schultzi. A-aber heute m-muss i-ich mich um Jamie k-kümmern!".

    So verließ Schultz die Baracke und Jamie und Peter waren nun alleine, was Jamie nicht viel Hoffnung machte das iihre kleine Notlüge wirklich glaubhaft war.
    "Warum willst du nicht mit zum Sport?".
    "W-weil i-ich weiß das d-du gelogen hast, Perle!".
    "Ich habe nicht gelogen, dass solltest du doch wissen.".
    "D-Den anderen k-kannst du v-vielleicht e-etwas vormachen, a-aber n-nicht mir. I-ich kenne d-dich schon eine g-ganze Weile. Also woher k-kennst d-du Kaiser w-wirklich?".
    "Versprichst du mir bitte vorher, nicht Böse zu werden und vor allem den anderen nichts zu sagen?".
    "I-ch versuche es a-aber i-ich will d-die Wahrheit!".