Serientipp: iZombie

  • Fernsehstart: 13.8.2015 auf SIXX
    Folgenlänge: ca 42 Minuten (das macht im Free TV ca. 50 Minuten inclusive Werbung)
    Folgenanzahl: 13 in Staffel 1 (Staffel 2 startet in den U.S.A. im September)
    Genre: Crime, Comedy, Drama, Zombies
    Darsteller: Rose McIver als Liv Moore
    David Anders als Blaine DeBeers
    Synchronisation: ★★
    Was ich bisher aus den Trailern gesehen habe passen die Synchronstimmen nicht 100% und der britische Akzent den Ravi im Original hat wird hier natürlich auch nicht umgesetzt werden können. Ich muss mich also noch überzeugen lassen. Aber ich bin ja fast nie mit Synchrinisationen bei Serien zufrieden *seufz*
    Bewertung: ★★★★
    Die Serie hat mir, was ich bisher gesehen habe, sehr gut gefallen und die Idee fand ich einfallsreich. Leider sind mir die Rollen zu unausgeglichen besetzt.
    Inhalt:
    Olivia "Liv" Moore ist Medizinstudentin und wird von ihrer Kommilitonin auf eine Bootsparty eingeladen. Dort bricht aber ein Zombievirus aus und Liv wird gebissen. Darauf wacht sie als Untote in einem Leichensack auf nachdem sie aus dem See gefischt wird. Von da an bricht sie ihr Medizinstudium ab, trennt sich von ihrem Freund, zieht bei ihrer besten Freundin ein und arbeit in einer Pathologie um an Gehirne zu kommen. Als Einziger weiß ihr Boss Ravi von ihrer "Krankheit" und versucht ein Heilmittel zu finden. Da sie jedes Mal Visionen der Toten hat hilft sie - als Medium getarnt - einem Polizisten bei der Lösung von Mordfällen.
    Was mir persönlich an der Serie gut gefällt ist die Comedy-Komponente. Ernste Zombies haben wir doch langsam schon genug. Auch die Tatsache, dass Liv bei jedem neuen Gehirn die Charakterzüge der Opfer annimmt finde ich interessant. Die Charaktere sind gut abgerundet, selten wird auf Klischees zurückgegriffen. Und die Optik kann ich auch nur loben. Da die Serie auf einem Comic beruht werden ab und an Comic Elemente eingebaut. Und die Tatsache dass eine Frau im Mittelpunkt steht kann ich nur begrüßen.
    Zu wünschen übrig lässt die Serie leider wieder mal bei der Repräsentation. Fast alle Zombies sind bisher weiß und an Frauen gibt es abgesehen von der Hauptfigur, ihrer besten Freundin und ihrer Mutter auch nicht so viele wie es Männer gibt.
    Aber man kann ja noch für die zweite Staffel hoffen. Bis dahin kann ich diese Serie nur empfehlen.



    Ich war einfach mal so frei und habe einen Serientipp ins Leben gerufen. Ich hoffe das war okay so?

    Orange ist ein Zustand

    ♕ Mitglied des Gertrude Linkmeyer Defense Squad
    8) stolzes Smileymonster :D

  • Dazu habe ich gestern auf Sixx die Vorschau gesehen und mir auch gedacht, dass das ganz interessant sein könnte. Vielleicht werde ich in den nächsten Wochen mal reinschauen.
    Achtest du sehr darauf, wie aufgeglichen Serien besetzt sind? Hängt das mit deinem Studium zusammen? Im DVD-Tipp hast du auch einen kurzen Vermerk dazu gemacht. Es fällt mir so auf, weil ich nie darauf geachtet habe, bis ich zuletzt von einer Arbeit gelesen habe, die sich damit beschäftigt, wie hoch die Frauenquote in Serien und Filmen ist, wie groß deren Rollen sind und ob sie sich über was anderes als Männer unterhalten.


    Und selbstverständlich kannst du Serientipps ins Leben rufen. Ist doch ein freies Forum, dass sich zudem über jeden Beitrag freut. :)

    Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten. Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180° drehbar." (Erich Kästner)


    "Eine Rose gebrochen, bevor der Sturm sie entblättert." (Lessing)


    "Demokratie ist nicht die Herrschaft der Vernunft. Auch falsche Entscheidungen können demokratisch sein. Das ist zu akzeptieren" (Mein Chef, zumindest so in etwa)

  • Die Folgen kann man sich ja - für den Fall dass du Donnerstags Abends keine Zeit hast - auf sixx.de auch anschauen.


    Und ich kann die Serie wirklich empfehle. Bisher fällt mir keine Sereie ein die ich damit vergleichen könnte. Die einzige die etwas in die Nähe kommt ist vielleicht In The Flesh von der BBC, aber die hat keinen so leichten und humorvollen Ton.


    Erst seit ein paar Jahren schaue ich genauer auf die Ausgeglichenheit und die Art der Repräsentation der unterschiedlichen Gruppen - quasi alles was kein weißer gesunder schlanker cis-Mann mittleren Alters und mittleren Gehalts ist, um es mal leicht überspitzt zu sagen. Nee, mit meinem Studium hat das nichts zu tun, aber seit ich vor ein paar Jahren mal mit der Nase drauf gestoßen wurde kann ich nicht mehr aufhören in allen Medien darauf zu achten und gehe dementsprechend meinem Umfeld auf die Nerven weil ich sie dann darauf hinweise was mir aufgefallen ist oder was ich gelesen habe was anderen aufgefallen ist. Natürlich schaue ich auch Serien und Filme in denen quasi nur Männer sind, weil es ja leider immer noch selten gute Alternativen gibt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt, dass es irgendwann mal eine Gesellschaft gibt in der alle gleichmäßig dargestellt werden.
    Es gibt einige ganz gute blogs die unterschiedliche Wege gefunden haben darauf aufmerksam zu machen wie viele oder wenige aus bestimmten Gruppen wirklich vertreten sind. Falls es dich interessiert kann ich ja einen Thread aufmachen und ein paar Dinge genauer erklären und links dazu posten?

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  • Das fänd ich super.
    Ich bin mit - muss ich zugeben - noch unschlüssig, ob ich das interessant finde. Erstmal klingt es ganz spannend (deshalb habe ich auch nachgefragt), aber schon während ich damals den Artikel las, fand ich es irgendwann anstrengend. Vermutlich weil man so vieles beachten muss und kann und dann auch sehr offen ist, welche Ergebnisse man daraus zieht.


    Wenn es dir aber nichts ausmacht, würde ich mich freuen, wenn du dazu einige Dinge erläuterst. Lesen werde ich es auf jeden Fall. :)

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