Die unbekannte Neue

      Die unbekannte Neue

      Hallo liebe Gemeinde :)

      Ich bin erst seit heute in der Community und liebe EKvH schon seit ich klein war, ich habe es schon immer mit meinem Papa geschaut & jetzt "suchte" ich diese Serie und kann mir keine bessere vorstellen :)
      Ich habe mir mal so eine eigene Fanfiction überlegt und ich hoffe, dass es euch ein wenig gefällt und hoffe das meine Rechtschreibfehler nicht so sehr beachtet werden. :)

      Kapitel 1

      -Vor den Barracken-

      Ein ganz normaler Morgen im Stalag 13.
      Das Wetter ist trüb und die Stimmung der Helden ebenso.
      Zum Morgenappell stehen unsere Helden wie immer bibbernd von einem Bein auf's andere vor den Barracken, Feldwebel Schultz zählt laut vor sich her, 1. 2. 3. ... 16.
      Währenddessen geht die Tür des Kommandantenbüros auf und Oberst Klink kommt im Stechschritt auf Feldwebel Schultz zu: "Meldung, Schultz!".
      "Alle Anwesend, so wie gestern Abend und die Tage vorher, keiner ist g'flohen!"
      "Schnauze, Schultz!", erwidert Klink mit barschen Ton, "Col. Hogan sofort in mein Büro und die anderen in die Baracken, Nichar!".
      Die Helden gingen murrend in die Barracken, doch vorher ging Hogan zu LeBeau und flüstert ihm zu:"geht in mein Büro und steckt die Kaffeekanne an, wer weiß was Klink jetzt schon wieder mit mir vorhat.

      - in Klink's Büro-

      Oberst Klink zu Hogan:"Col. Hogan können Sie sich vorstellen warum ich Sie erzitiert habe, Nichar?"
      Hogan zu Klink: "Nein, aber wenn es was mit der Kalinke zu tun hat, will ich nichts davon wissen!", natürlich mit einem verschmitzten Lächeln und einem zwinkernden Auge.
      Oberst Klink wieder zu Hogan:"Was ich mit der Kalinke mache geht Sie 'nen feuchten Dreck an, Nichar! Der Grund warum ich Sie zu mir ins Büro zitiert habe ist folgender, wir bekommen heute einen neuen Gefangenen aus England."
      Hogan erwidert darauf:"Na da wird sich Newkirk aber freuen."
      Klink wendet sich wieder an Hogan:"Es gibt bloß einen Haken an der ganzen Sache, es ist eine Frau. Sie ist aus jedem Kriegsgefangenenlager ausgebrochen in Deutschland und Burkhalter hat nun den Befehl gegeben, Sie hier bei uns einzuquartieren, denn Nichar, hier ist noch keener geflitzt und ich dachte mir das die Dame bei Ihnen in Barracke 2 untergebracht werden sollte. Sie haben ja so ein schönes Büro, mit einem zusätzlichen Bett, damit sie dort schlafen kann. Und glauben Sie mir Hogan an die will bestimmt keiner ran, wenn sie schon in der Armee ist, kann sie keine Augenweide sein, Nichar."
      Hogan zu Klink:"Aber Oberst,..."
      Klink unterbricht Hogan:"Befehl ist Befehl! Und nu weggetreten Hogan!"

      -in Barracke 2 in Hogans Büro-

      LeBeau zu Newkirk: "Ihr 'abt Fraue'n in eurer Armee?"
      Newkirk zu LeBeau: "A-aaber Na-Na-Natürlich und d-die se-sehen fan-fantast-tisch a-aauus!" "D-die schö-öönsten Din-inger u-u-und die Hi-Hi-Hintern, ei-ein T-T-Tra-Traum!"
      Kinch in die Runde:"Seid ihr euch sicher, dass es nicht ein Versuch ist, unser Unternehmen aufzudecken?"
      LeBeau: "Da müü'ssen wir die Dame doch ee'rst einen Test unterzie'en."
      Hogan kommt rein und schaut die Helden, ein wenig seltsam an und sagt dann ganz trocken:"Wir weihen sie noch nicht in unser Unternehmen ein, Lebeau; Carter; Kinch und Newkirk ihr werdet sie nach der Ankunft ein wenig testen. Kinch du wirst es von London checken lassen.

      -Lagerplatz-

      Col. Hogan geht mit Newkirk und LeBeau am Kommandantenbüro auf und ab.
      Als ein Laster vorfährt schickt er Newkirk mit den Worten:"Newkirk sag Kinch und Carter bescheid, dass die aus dem Tunnel kommen. Und verhaltet euch wie immer in der Barracke. Nicht das Schultzi etwas auffällt.", weg.
      Just in diesen Moment kommt Schultz und meint nur zu Hogan und LeBeau:"Bitte in die Barracken, Col. Hogan, hier gibt es nichts zu sehen!"
      LeBeau versucht natürlich Schultz abzulenken:"Schultzi 'isch 'abe lecker Apfelstrudel für Sie gema'cht."
      In dieser Zeit schaute Col. Hogan gespannt zum Laster und sah die vielen Wachen ausstiegen und dann kam Sie, die wohl schönste Frau die Col. Hogan je gesehen hatte, abgesehen von "Schnulle" natürlich.
      Die Neue Gefangene stieg vom Laster und ihr brünettes langes Haar weht im eisigen Wind, es ging ihr mindestens bis zu ihrem schnuckeligen Apfelpo. Sie hatte ihre Fliegeruniform an, es sah genau wie die von Newkirk aus, bis auf ein Detail, sie hatte einen Rock an, in dem ihr Hintern zum Anbeißen aussah.
      Col. Hogan schaute ihr Gesicht an, diese funkelnden grünen Augen stachen so heraus, das man das übrige Gesicht nicht ansehen musste, ihre kleine süße Stupsnase und ihr perfekter Mund waren einfach so bezaubernd. Alles passte so perfekt, Feldwebel Schultz und LeBeau hörten auf zu reden und hatten ihre Münder offen, man sah Ihnen an das die beiden seit längeren keine so schöne Frau gesehen hatten.
      Col. Hogan ging zur Ihr und sagte in Englisch, so dass es Schultz nicht verstand: "Nenne ihnen nur Namen, Rang und Dienstnummer."
      Die schöne Unbekannte sagte: "Danke Colonel."
      Und so wurde sie von den Wachen in Klinks Büro gebracht und Hogan ging nun zurück in die Barracke, um das Gespräch heimlich mitzuhören.

      -in Klinks Büro-

      Klink:"So junge Frau, ich dachte die Engländer hätten nur hässliche Weiber, wie Frau Linkmeyer, Nichar?! Na nu sachen sie doch mal, Name?"
      Unbekannte: "Corporal Jamie Newman"
      Klink"Alles klar, also das 'se es jetz schon wissen, aus meinem Lacher flitzt keiner und dafür werde ich schon sorgen, Nichar."
      Newman:"Wenn das so ist Herr Oberst."

      -Szenenwechsel in Hogans Büro-

      Alle Helden sind anwesend bis auf Newkirk, der gerade im Tunnel Kinch nach Oben holte, so dass er nicht hörte wer nun die neue Gefangene ist. Als Newkirk mit Kinch ankommt, sagt Hogan nur zu Newkirk:"Newkirk, es ist jemandd aus England, du wirst sie zuerst testen, wenn Sie in die Barracke kommt. Und du wirst in meinem Büro warten, damit sie dich alleine sprechen kann. Nicht das Sie sich nicht traut vor uns vielen Männern.
      "Newkirk zu Hogan:"A-aalles kla-ar Co-Co-Colonel"

      -Szenenwechsel in Klinks Büro-

      Klink Richtung Tür: "Schultz, angetreten!"
      Schultz betritt das Büro und Salutiert vorbildlich vor Oberst Klink, natürlich mit der Absicht, dass er Newman begeistert.
      Klink zu Schultz: "Bringen Sie Newman in Ihre Baracke und achten Sie auf die Männer. Die sollten doch eigentlich wissen, wie man mit Frauen umgeht, obwohl die sind schon so lange hier, Nichar?"

      Nach diesen Worten bat Schultz ganz höflich, dass Sie ihm folgen soll.

      -Barracke 2-


      DIe Helden, natürlich bis auf Newkirk saßen an ihrem kleinen Tisch und spielten Karten, Col. Hogan stand wie immer lässig am Ofen und goss sich Kaffee ein. Schultz betrat die Baracke zuerst und im Schlepptau war Jamie Newman, was man nicht glauben kann, Feldwebel Schultz trug ihren Rucksack mit ihrer Kleidung drin und stellte ihn in der Baracke neben LeBeau ab. LeBeau schaute nun verwirrt zu Schultz und sagte ganz unverhohlen: "Was soll das Schultzi?"
      Schultz antwortete daruf nur stumpf: "Na irg'dwo muss Ich's ja abstellen. SO das ihre Neue Mitbewohnerin, Jamie Newman, aber ich 'verbiet mir irg'dwelche Schweinerein. Seht Sie einfach als einen von euch an, 'obwohl das ist's Soe ja scho'."
      Mit diesen Worten verließ Schultz die Helden.
      Hogan zu Newman: "Ich bin Col. Hogan, Rangältester Offizier im Lager. Na dann erzählen Sie mal. EInheit?"
      Newman: "Fliegerstaffel, abgeschossen über Düsseldorf."
      LeBeau flüstert zu Carter: "Genauso wie bei Newkirk. Vieleischt ist Sie 'ja in der Einheit wie Newkirk gewesen?"
      Carter fragt Newman direkt: " Ich bin Carter. Kennst du Corporel Newkirk?"
      Newman schaute nur verdutzt zu Carter, dann zu Col. Hogan: "Ja, kennt ihr Ihn etwa?", ihr Blick schaute einzeln von Hogan zu LeBeau zu Carter und zu Kinch.
      Kinch, dem das ganze ein bisschen verquer lag erwiderte darauf nur: "Ich bin im übrigen Kinch. Warum willst du das wissen?" und schaute Newman nur scharf an.
      LeBeau mischte sich nun mit ein bevor Newman etwas sagen konnte: "Isch bin Cop. LeBeau, isch bin für das Essen 'ier verantwortlisch. Was haben Sie denn mit Newkirk zutun?"
      Nun kam Newman wieder zu Wort: "Ach nur so, wir waren zusammen in einer Einheit."
      Hogan verließ das Geschehen unauffällig um in sein Büro zu gehen.

      -In Hogans Büro-

      Hogan zu Newkirk: "Newkirk, ich glaube du solltest mal mit rauskommen. Ich habe das Gefühl sie kennt dich."
      Newkirk antwortet nun leicht verwundert: "Wo-wo-woher sol-sollte Sie mi-mich k-k-kennen?"
      Beide gehen nun zusammen aus Hogans Büro zu den anderen in der Baracke. Als die beiden schließlich in Sichtweite von Newman standen, war kurzzeitig eine zerreißende Stille.
      Dann ging es ganz schnell, ein aufschrei von Newman: "Peter, du bist es wirklich!"
      Sofort rannte Sie zu Newkirk und sprang auf ihn halb drauf und küsste ihn leidenschaftlich. Die Helden inklusive Hogan sahen sich alle verdutzt an und fragten dann im Chor: "Ihr kennt euch?"
      Nach einer gefühlten Ewigkeit entschlangen sich die beiden Körper von Newman und Newkirk und Newman fing an zu erzählen: "Also, ich und Newkirk sind verlobt, wir haben uns in unserer Einheit kennen- und liebengelernt. Als wir über Düsseldorf abgestürzt sind, wurden wir voneinander getrennt, aber in meinem Frauenlager war mir bewusst das Newkirk noch leben musste, da mir keine eine Antwort geben konnte. Ich muss dazu sagen das ich die einzige Frau war. Ich brach also auf und versuchte in jedem Kriegsgefangenlager eine Spur von ihm zu finden, aber ohne Erfolg. Ich wurde in jedes verdammte Lager gebracht was es hier im Umkreis gab und keines konnte mich halten. mein Ausbrüche waren einfach zu gewieft und im Stalag 5 sagte mir Col. Crittondon das er von einem Newkirk im Stalag 13 gehört hatte, aber ob er Peter heißt konnte er mir nicht verraten oder besser gesagt er wollte es nicht. Nach meinem erneuten Ausbruch wurde ich von der Gestapo geschnappt und landete hier. Ach peter ich bin so froh dich wieder zu haben."

      Damit endet mein erstes Kapitel und ich hoffe das es euch ein wenig gefällt :)
      Du bist so hell wie ein Tunnel. :P
      Hey
      Ich finde deine Geschichte echt süß ^^ . Ach wie schön das Newkirk seine Freundin wieder hat. Dein Schreibstil gefällt mir auch. Ich finde es nich direkt unlogisch das Newman mit in der britischen Armee ist,jedoch das sie mit fliegt finde ich etwas komisch.
      Aber auf jedenfall werde ich weiter lesen

      Lg
      Das ist so ähnlich wie ein Drehbuch geschrieben, das finde ich auch mal erfrischend neu :D
      Die Idee finde ich interessant. So eine ähnliche Idee hatte ich schon einmal vor Jahren. Ich glaube sogar mein Frauchen hieß damals sogar "auch" Neumann, aber das ist schon Jahre her. Die hatte wallendes Blondes Haar.

      So viele neue G'schichten hier, das müsste mich doch mal motivieren an meiner weiter zu schreiben :D
      Hallo liebe Gemeinde,
      So ich habe mir mal ein zweites Kapitel überlegt und aufgeschrieben. Da ich in letzter Zeit wirklich nur arbeiten gehe und danach schaue ich EkvH (bin wirklich ein Junkie :D ). :P

      Kapitel 2

      -In der Baracke der Helden-

      Nachdem Newman ihre Geschichte beendet hatte, hat auch Col. Hogan mittlerweile ein verschmitztes Lächeln aufgesetzt, so als wäre ihm gerade eine Idee durch den Kopf geschossen. Auch die anderen Helden, fingen nun an ihre Sprache wiederzufinden.
      Carter fing als erster an: „Aber Newkirk, warum hast du mir denn nie von deiner Verlobten erzählt? Ich dachte ich wär‘ dein Kumpel?“
      Newkirk schaute Carter sehr ernst an und fing an zu erzählen: „T-tut mir l-leid C-Carter, a-aber i-ich konnte e-es e-e-infach n-nicht erzählen. Nach unserem A-Absturz, w-war Jamie b-be-bewusstlos a-als ich f-fand. S-so h-habe ich s-sie m-mir a-auf die Sch-Schultern gehoben u-uund bin dann m-mit ihr l-los. Ich m-merkte nur n-noch e-einen Sch-Schlag von hinten u-und ich w-wachte e-erst w-w-wieder auf i-in einem Ver-verhörraum, von d-den schw-schwarzen S-Socken. D-der Hauptmann z-zwang mich a-alles zu erzählen, a-aber i-ich blieb Standhaft. A-als es soweit war, d-das ich mich tr-traute zu fragen w-wo Jamie w-war, s-sagte d-der T-Typ v-von der GeStaPo, d-das sie t-tot i-ist w-weil s-sie auch n-nicht r-reden w-wollte. Ich blieb d-dennoch Standhaft u-und w-wurde h-hierher v-verlegt.“.
      Carter's Blick wurde nun etwas trauriger und er antwortete: „Ach Mensch Newkirk, wenn das so ist dann kann ich dir nicht böse sein.“.
      LeBeau lief nach diesen Worten von Newkirk unbemerkt eine Träne über die Wange und fragte nur: „Jamie, möchten Sie etwas Essen,es muss doch ein langer Weg gewesen sein. Isch 'abe...“.
      Nun fiel im Colonel Hogan ins Wort und sagte: „LeBeau, ich glaube Sie und Newkirk möchten bestimmt ein bisschen alleine sein, immerhin haben die beiden sich über 2 Jahre nicht mehr gesehen. Newkirk und Jamie Ihr könnt in meinem Büro diese Nacht schlafen. Und nun geht beide.“.
      Als Newman und Newkirk verschwunden waren, fing der Colonel an zu Carter, Kinch und LeBeau: „So was haltet ihr davon, sie diesmal nicht nach England zu schicken, sondern Newman mit in unser Unternehmen einzuführen?“.
      Kinch meldete sich sofort zu Wort nachdem Hogan fertig mit Sprechen war: „Colonel, das war auch das was London uns gefunkt hat, durch Jamies grandiose Fluchtversuche sind die auf sie Aufmerksamkeit geworden und wollten sie für den Untergrund werben. Aber Sie wollte es nicht und das ist unsere Aufgabe.“.
      LeBeau und Carter fingen a im Chor zu sagen: „Wow endlich mal eine 'eiße Braut.“.
      Dann ging die Tür der Baracke auf und Feldwebel Schultz kam herein: „So geh'mer, geh'mer, geh'mer.“
      „Aber Schultzi, warum um diese Uhrzeit?“, meckerte LeBeau los.
      „Befehl vom Oberst,mein Strudel'chen.“, kam nur vom Schultz zurück.
      Also gingen die Helden nach draußen, zwar in aller Seelenruhe und dachten nicht an Newkirk und Newman.

      -Vor der Baracke -

      Nachdem sich alle vor der Baracke aufgestellt haben, fing Schultz an wie immer durchzuzählen. Als er bei Hogan stand flüstert er ihm nur zu: „Colonel Hogan, es fehlen zwei Männer eh ich meine eine Frau und einer ihrer Männer.“.
      Col. Hogan drehte sich zu LeBeau und flüsterte ihm zu: „LeBeau hol mal die beiden Turteltäubchen aus meinem Büro.“ LeBeau ging sofort in die Baracke und Schnurstracks in Hogans Büro. Als er die Tür aufmachte, so machte er sie auch gleich wieder zu: „Newkirk und Jamie, wir 'aben Appell. Euer Schäferstündschen müsstet ihr verschieben.“. LeBeau ging so also wieder zurück zum Appell und berichtete Colonel Hogan: „Die beiden sind wohl gerade etwas unpässlich.“, und hatte ein verschmitztes Lächeln auf dem Gesicht.
      Nicht mal 20 Sekunden später standen auch schon Newkirk und Newman zum Appell vor der Baracke und sofort war Schultz beruhigt. In diesem Moment kam auch schon Oberst Klink halb die Treppe heruntergestürzt und die Reitgerte unter dem rechten Arm und richtete sein Monokel noch in die passende Position. „Schultz, Meldung!“
      „Es sind alle Männer und Frauen anwesend, die selben die heute Morgen anwesend waren.“, antwortete Schultz und zwinkerte Newman zu. Klink kam nun im Eiltempo zu den Gefangenen und ging direkt auf Jamie Newman zu.
      „Na scheene Frau, ham 'se sich schon eingelebt in mein Lacher, nichar?“
      „Natürlich Herr Kommandant.“, sagte Newman mit ihrer Engelsstimme.
      „Abtreten. Morgen nach dem Appell meld'n Sie sich sofort bei mir im Büro. “,tönte es von Klink.

      -Am nächsten Morgen, in der Baracke -

      Colonel Hogan goss sich gerade einen Kaffee in seinen Becher, als Newkirk und Newman aus dem Büro kamen, beide hielten sich an den Händen und hatten ein selbstzufriedenes Lächeln auf den Lippen.
      „Na, ausgeschlafen?“, fragte LeBeau.
      „N-Natürlich, a-aber m-mit sch-schlafen war n-nicht v-viel.“ antwortete ihm Newkirk (wie immer mit einer großen Klappe).
      „Schluss jetzt mit dem geschwatze. Also Jamie, wir werden Ihnen jetzt unser Unternehmen zeigen und hoffen das Sie mit uns unser Unternehmen weiterführen.“, sagte Hogan „Kommen Sie mit.“
      Hogan klopfte gegen das Hochbett und augenblicklich wurde der Tunnel sichtbar und alle gingen nach unten.
      Noch waren es bis morgendlichen Appell ungefähr 2 Stunden.

      SO ich will ja nicht zu viel Stoff bieten und setze die Story jetzt an der Stelle nicht fort.
      Aber ich hoffe es gefällt euch trotzdem, zumindest ein wenig. :love:
      (Habe leider im Moment Berufsschule und arbeite an einem Marketingprojekt und brauche ein bisschen mehr Zeit zum schreiben)

      Du bist so hell wie ein Tunnel. :P
      So und nun doch eher als geplant mein 3. Kapitel :)

      - Baracke 2 -

      Jamie staunte nicht schlecht als sie sah, dass sich das untere Bett des Doppelstockes sich nach oben bewegte. Col. Hogan rückte sich die Fliegermütze zurecht und grinste Jamie Newman einfach nur an, er reichte ihr Gentlemanlike die Hand und sagte: „Darf ich bitten?“.Das ließ sich Jamie nicht zweimal sagen und reichte Hogan die Hand und machte einen Hofknicks und antwortete: „Gerne doch, Colonel Hogan.“, auch ihr gelang es nicht in dieser Situation ernst zu bleiben und fing an zu grinsen. Hogan und Newman stiegen zusammen in den Tunnel, Newkirk der es im Hintergrund beobachtete trottete Eifersüchtig hinterher, in seinen Augen konnte man die Eifersucht regelrecht erkennen aber keinen unserer Helden fiel das auf. Carter der neben Newkirk stand achtete nicht darauf und dachte sich nur: „Mensch, Hogan und Newman geben aber auch ein hübsches Paar ab, hoffentlich reißt sich der Colonel zusammen. Der weiß doch wie Peter werden kann, wenn es um Frauen geht und vor allem wenn es sich um seine Verlobte handelt.“.

      - im Tunnel -

      Innerhalb von Sekunden waren unsere Helden angekommen, ausgenommen Kinch der war wie immer an seinem Posten am Funkgerät. Jamie fühlte sich unten angekommen ein wenig unwohl, dass lag vor allen Dingen an ihrer Vergangenheit und so suchte sie zuerst nach Newkirk. Während ihr Blick suchend nach Peter umherschweifte, bemerkte sie nicht, dass ihre Hand immer noch in der von Hogan lag. Als Jamie dies bemerkte, zuckte ihre Hand sofort aus der von Hogan und sie fasste sich instinktiv an ihre Kette, die hatte sie von Peter bekommen und seitdem nicht mehr abgenommen. Nach ein paar Sekunden entdeckte Jamie ihren Newkirk und schritt auf ihn zu. Newkirk wusste nur zu gut, das Jamie sich unwohl fühlt und als sie bei ihm war, packte er sie fest an sich und seine Hände verweilten an ihrer Hüfte. Hogan der dies bemerkte fragte Jamie: „Was ist los, Newman? Hast du etwa Angst im Tunnel?“. „Nein, natürlich nicht. Ich wollte nur zu Peter. Colonel, Sie haben mich sicher hier runter gebracht, aber um ganz sicher zu sein bleibe ich lieber an der Seite meines Verlobten.“, erwiderte Newman instinktiv, ohne dass sie lange nachdachte um sich zu verraten. Hogan ging nun voran und erklärte folgendes: „So Newman das ist unser Tunnelsystem. Dieser Eingang ist unser Haupteingang der Baracke, der sollte den Wachen aber im Verborgenen bleiben. Hier befinden wir uns direkt im Funkraum. Wie du siehst, sitzt Kinch schon hier und wir haben von hier aus einen Draht nach London. Gestern haben wir dich überprüfen lassen, ob du nicht doch ein deutscher Spion bist, aber weil du Newkirk so um den Hals gefallen bist, hatten wir uns schon gedacht das du kein Spion sein kannst. Noch Fragen?“. „Ja, nur Eine im Moment. Warum zeigt ihr mir das alles?“, platzte es aus Jamie heraus. „Die Frage ist leicht zu beantworten. Unser Unternehmen schleust im Allgemeinen unsere Leute hier raus und verübt ein paar Sabotageakte. Aber London möchte, dass wir dich nicht hier rausbringen, sondern dass du uns hilfst. Ich denke dass uns eine Frau ganz nützlich sein kann, einige Männer wollen keine Frauen mehr spielen und letzteres bist du diejenige die bisher immer fliehen konnte und diesen Elan brauchen wir noch in unserer Gruppe.“. Nach dieser Antwort von Hogan ging ein zustimmendes Gemurmel zwischen Carter, LeBeau, Kinch und Newkirk. Newkirk schaute mit seinen wunderschönen Augen tief in der Ihre und sagte: „E-echt mal, i-im-mer muss i-ich d-die Frau sp-spielen.“. Bei diesem tiefen Blick in Peters Augen, fing ihr Bauch an zu kribbeln und sie musste unweigerlich schmunzeln, in diesem Moment wusste sie was sie am meisten vermisst hat, es waren seine Augen die ihr das Gefühl gaben, dass er der Richtige war, dieses Gefühl der Geborgenheit und das Kribbeln im Bauch, welches Jamie all die Jahre vermisst hatte. Sie hatte das Gefühl Peter zu küssen, doch das ließ sie lieber bleiben vor Hogan, denn es war respektlos dem Colonel gegenüber. „Los, Jamie ich zeige dir meinen Experimentierraum, wo ich meine Bomben bastle.“, kam es von Carter und winkte Jamie zu sich herüber. „Ja ich komme schon Andrew, nicht so schnell.“, antwortete Jamie und nahm die Hand von Newkirk, um nicht allein sein zu müssen. Jamie folgte Carter, konnte aber nicht mithalten und war froh das Newkirk ihr den Weg zeigte. Dennoch nahm er Jamie kurz zur Seite und blickte sie mit seinen durchdringenden Alles-Sagenden-Blick an und sagte: „W-Warum hast du vo-vorhin dem Co-Colonel d-deine Hand ge-gereicht?“. Mit dieser Frage hatte Newman nicht gerechnet und schaute Newkirk einfach nur fragend an. „I-Ich habe es d-doch in die-deinem Ge-Gesicht ge-gesehen, dass e-es dir ge-gefallen hat.“. In Newkirks Augen funkelte der Zorn auf und Newman bekam es ein wenig mit der Angst zu tun. „Was soll das denn nun wieder Peter? Ich dachte du vertraust mir? Ich wollte Hogan gegenüber nur höflich sein. Du weißt dass ich dich niemals betrügen würde. Ich habe dir verziehen, als du einen Fehler begangen hast und außerdem würde ich nicht gleiches mit gleichem vergelten. Peter, Ich liebe Dich und nur dich.“, nach diesen Worten konnte Newkirk nicht anders und küsste Jamie so leidenschaftlich, wie bei ihrem ersten Kuss nach dem ersten Rendezvous. Newman war so perplex das Newkirk so reagierte, aber ließ sich voll und ganz auf ihn ein. Doch im Hintergrund rief Carter schon: „Hey wo bleibt ihr denn?!“. Newman und Newkirk entschlungen sich die beiden Körper voneinander und machten sich auf den Weg in Carters „Chemieraum“. Dort angekommen freute sich Carter wie ein kleines Kind, an Weihnachten. „Schau dir das an Jamie, das sind meine Chemikalien. Ein Tropfen zu viel davon und im ganzen Tunnel hört man nur Boom Boom Boom.“. Jamie fing unweigerlich an zu kichern, doch Newkirk stupste sie nur an und meinte: „Hey la-lach nicht mei-meinen Kumpel Ca-Carter aus.“, bei Newkirk klang das auch eher scherzhaft und Carter konnte sich ein Grinsen im Gesicht nicht verkneifen. Als Jamie sich nun in Carters Labor umschaute fragte sie ihn: „Du, Andrew sag doch mal, woher kennst du dich denn mit Sprengstoff und alledem aus?“. „Das ist eine gute Frage. Also ich hatte in North Dakota eine kleine Drogerie, so mit Seife, Liegestühlen und sowas. Und als wir das was Sprengen mussten, brauchten sie jemanden mit Erfahrung und das war halt in diesem Moment meine Wenigkeit. Als ich so probiert hatte, schrieb ich mir alles auf und seitdem mische und baue ich uns alles zusammen was wir für unser Unternehmen brauchen.“. Newman fand das total interessant und wollte Carter die nächste Frage stellen, als aus dem Nichts der kleine Franzose LeBeau angerannt kam und verlautete: „Jamie, Newkirk und Carter ihr sollt eusch sofort beim Colonel melden. Er will Jamie den Rest unseres Tunnelsystem zeigen, bevor wir zum Appell müssen.“. Ohne zu murren folgten die drei dem kleinen Franzosen in Richtung Funkraum zu Kinch und Hogan. Und sofort begann Hogan zu reden: „So Newman, jetzt hast du Carters „Chemielabor“ gesehen und wir müssen dir noch einiges mehr zeigen in unserem Tunnel. Hier vorne ist unsere Fälscherwerkstatt, komm schon nicht so schüchtern.“. Etwas unruhig folgte Jamie dem Colonel, doch immer in Ihrer Nähe war Newkirk, der doch ein wenig misstrauisch gegenüber dem Colonel war. In der Fälscherwerkstatt angekommen sah sich Jamie erst einmal gründlich um. „Nicht schlecht. Was ihr in der Zeit alles erreicht habt.“, platzte es Newman heraus. „Ja d-da ka-kann sich die Ge-Gestapo mal ein Bei-beispiel dran ne-nehmen.“, antwortete Newkirk recht gut gelaunt. Seine Laune ändert sich so schnell, dass Jamie daran gar nicht mehr gedacht hatte nach der langen Trennung. All die Jahre der Trennung, wie oft hatte Jamie an ihren Peter gedacht und gehofft dass er überlebt hatte. Sie vermisste einfach alles an ihm, seine Augen die funkeln wenn er etwas lustig fand oder wenn sie ihn einfach nur anstarrt oder sie mit ihm einen Film schaute, er hat einfach das gewisse Extra in seinen Augen. Jamie liebte es ihren Peter zu küssen, sein wunderschöner Schmollmund schmeckt einfach ganz besonders. Ein weiteres Detail was Sie an ihm liebt sind seine Hände. Er hat einfach die schönsten Männerhände die Jamie je gesehen hat, er hat einfach diese typischen Arbeiterhände die etwas rau sind und man sieht dass er gearbeitet hat. Newman könnte den ganzen Tag von ihrem Verlobten schwärmen und in der Zeit ihrer Gefangenschaft hatte sie sich immer gefragt, ob es komisch werden würde ihn wieder zu sehen. Ein Frage stellte sie sich von Anfang an, wird er sie wieder betrügen in der Zeit?! Jamie war Peter mit Haut und Haar ergeben und würde für ihn alles auf der Welt machen und auch er fühlte dasselbe … bis auf diesen einen Abend als sich die beiden vor ihrem Abflug so sehr gestritten hatten.

      (Wie gesagt ich hoffe bis Freitag noch ein kapitel zu schaffen)
      Du bist so hell wie ein Tunnel. :P
      Kapitel 4

      - Im Tunnel -

      Daran denken wollte Jamie nun nicht mehr und versuchte sich darauf zu konzentrieren, was die Helden in der Fälscherwerkstatt ihr zu erklären versuchten. „Wie du siehst wird vorzugsweise Geld hergestellt, damit die gute Reichsmark durch die Einführung unserer falschen Scheine eine Inflation entstehen. So weit so gut, die Jungs hier stellen natürlich auch noch etwas anderes her, Beispielsweise Feuerzeuge die aussehen wie Pistolen oder eine falsche Medaille für den „Kommandanten des Jahres“.“, fuhr Hogan fort. „Ah ja sehr interessant das alles hier, aber was ich brauche ist eine Hose, dieser Rock sieht zwar schick aus, ist aber sau unbequem, habt ihr so etwas wie eine Nähstube?“, fragte Newman ganz unverfroren. „Na-Natürlich, dafür bin i-ich v-verantwortlich m-meine Liebe.“, sagte Newkirk und Jamies Blick sagte mehr als tausend Worte. „Du? Aber als wir noch in England waren, hast du mich die ganzen Arbeiten erledigen lassen. Aber wenn das so ist, wünsche ich mir eine schwarze Hose, am besten mit einem Gummibund, damit es so bequem wie möglich ist und das mein Hintern schön zur Geltung kommt.“. „Na w-wenn du das willst, be-bekomme ich d-das sch-schon h-hin. Nach d-dem Appell k-kommst d-du z-zu mir i-in d-den Tunnel, d-da ha-haben w-wir un-unsere R-Ruhe, d-da k-kann ich d-dich in a-aller Se-Seelenruhe m-messen.“, antwortete ihr Newkirk und Jamie wusste auf was er hinauswollte, was sie allerdings nicht störte, denn sie war froh wieder den Mann ihrer Träume zu sehen und zu spüren. „Los kommt sch’on es geht weiter. Wir müssen in einer ’alben Stunde zum Appel draußen stehen.“ störte LeBeau die beiden Turteltäubchen. „J-ja wir k-kommen ja sch-schon.“, antwortete Newkirk. Die Helden bewegten sich in Richtung Sauna und dem Friseur des Tunnels und da sah Newman eine Tür mit der Aufschrift „Dark Room“. „Hey Colonel Hogan, was hat es denn mit dem Dark Room auf sich?“. „Ganz einfach Newman, da drin entwickeln wir unsere Filme aus der Kamera. In meinem Büro wurden wir schon zu oft gestört von Klink oder Schultzi.“, antwortete ihr Hogan. „D-da i-ist i-im Übrigen auch mein Be-bereich zur Au-Ausstattung für Be-Bekleidung.“, kam es von Newkirk. Jamie musste unweigerlich anfangen zu Grinsen, so kannte sie ihren Verlobten, er hatte so manches Mal die große Klappe, aber wenn es darum geht steckt wenigstens was dahinter. „Los Leute wir müssen wieder hoch, bevor Schultzi unsere Abwesenheit bemerkt und einen Kollapps bekommt. LeBeau hast du den Apfelstrudel für Schultzi schon fertig? Du weißt dass wir ihn befragen müssen, weswegen die schwarzen Giftzwerge wieder unser Lager besetzen wollen.“, sagte Hogan in die Runde und fragte explizit LeBeau. „Ja mon Colonel, der Apfelstrudel für Schorschi ist fertig und bereit zum Verzehr.“, kicherte LeBeau. Und so machten sich die sechs Helden wieder auf den Weg in die Baracke.

      - in der Baracke -

      Oben angekommen, atmete Newman tief durch und Newkirk flüsterte ihr ins Ohr: „A-alles gut b-bei dir?“. Jamie nickte ihrem Peter nur zu und setzte ein falsches Lächeln auf. Instinktiv fasste sie sich an den Anhänger ihrer Kette, es war ein Herz mit einer Gravur „I Love you 4 ever. Peter“. Auf die Minute genau kam Feldwebel Schultz durch die Tür im gemütlichen Gang und roch schon den Apfelstrudel: „Na mei Strudel’chen LeBeau, hast du mir ei‘ feinen Apfelstrudel g’macht?“. „Klar Schorschi, für disch doch immer, aber vor’er musst du mir verraten warum die Gestapo ‘ier ‘erkommen will?!“. Während Schultz sich bei dem Versuch ein kleines Stück Strudel zu stibitzen kläglich scheiterte antwortet er LeBeau folgendermaßen: „Naa das kann I nie soagen. Weil I nix seh und nix hör und i weiß goar nix.“. „Wirklich nischt Schorchi?“, hakte Lebau nochmals nach und hielt ihm den Apfelstrudel unter die Nase. „Na gut, i soags euch. Aber ihr wisst von goar nix.! Also der Hochstätter will bei uns eine Fabrik bauen lassen, aber was die Produziert koann i nicht sagen, denn das weiß i nicht.“. LeBeau schaute Hogan an und der nickte ihm zu, so gab LeBeau den Apfelstrudel an Schultzi. Kurze Zeit später ertönte es von Ihm: „So geh’mer geh’mer zum Appel, der Oilde wartet sicherlich schon.“. Als machten sich alle auf den Weg um Appellplatz.


      - Appellplatz -

      Als sich alle aufgestellt hatten, stellte sich Newman unauffällig hinter den Colonel und Schultzi fing wie üblich an zu zählen. „1…2...3… 15…16. Herr Hogan es sind ja mal alle ihre Männer und ihre Frau anwesend. Da kann doch was nicht stimmen, oder?“, wendete sich Schultz an Hogan. „Klar kann das stimmen, Schultzi.“, erwiderte Hogan mit einem ironischen Unterton in der Stimme, welcher Schultz nicht bemerkte. Der Lagerkommandant kam nun schon in Windeseile aus seinem Büro gestolpert und rief: „Raaaappoooort!“.„San alle da Oberst Klink.“. „Schultz, Sie alte Weißwurscht! Ich habe nischt anderes erwartet, denn ich bin ein Tiescher!“, erwiderte Klink dem Feldwebel. „Newman, denken Sie dran, dass ich Sie dann sofort in meinem Büro sprechen will.“. „Natürlich, Herr Kommandant.“, antwortete Newman. „So meine lieben Gefangenen, heute kommt wieder einer von den schwarzen Giftzwerschen zu Besuch und ich will dass unser Lacher gebüschelt und gestrigelt ist. Das gilt natürlich auch für euch Gefangene. Schultz, ich will das sie den Leuten Seigfe geben und das alle Duschen gehen.!“ „Jawohl Herr Kommandant!“, erwiderte Schultz. So machte sich der „Tiescher“ wieder auf den Weg in sein Büro. „So da habt’ers gehört, Männer. Auf geht’s in die Duschen, geh’mer geh’mer.“, scheuchte Schultz die Männer auf. Nur einer widerstrebte sich ein wenig dagegen, Hogan blieb unbemerkt stehen und flüsterte Jamie noch etwas ins Ohr bevor zum Kommandanten ins Büro ging.

      - Kommandantenbüro -

      Als Jamie gerade die Tür öffnete lächelte ihr schon der Kommandant zu, der saß gerade bei seiner Sekretärin auf dem Schreibtisch und beendete das Diktat mit folgenden Worten:“Schnulle, ich werde mich mit Corporal Newman in meinem Büro mal unterhalten und möchte nicht das uns jemand stört. Nicht mal Colonal Hogan. Und den Brief nach Berlin, werden wir nachher weiterschrei‘m. So jetz komm’se mal mit, Nichar?“. Der Kommandant bat Newman mit einer höflichen Geste in sein Büro und konnte nicht ohne hin auf Newmans süßen Apfelpo zu schauen. Doch eine Stimme aus dem Hintergrund sagte nur: „Na Herr Kommandant stieren sie nicht so auf den Hintern der jungen Frau.“. Mit einem Ruck drehte sich Klink herum und sah niemand geringeres als Hogan. „Colonel Hogan, sie brauch’sch nu im Moment nich, dass schaff ich schon alleene mit dem Corporel.“. „Ich bin nur dabei, weil ich das Recht laut Genfer Konvention habe, meine Männer – eh ich meine Frauen zu unterstützen wenn es sich um ein persönliches Gespräch handelt.“, antwortete Hogan wie gewohnt lässig. „Nu zu allererscht werde ich alleene mit Corporal Newman quatschen.“, sagte der Kommandant mit einem zornigen Unterton. Klink betrat sein Büro und schlug die Tür zu, bevor Hogan an dieser erschien. „So nu zu Ihnen Newman, stehen se gemütlich. Also Sie sind doch noch so ein junges hübsches Ding, nich’ar? Ich habe mich gefragt, ob Sie denn nicht Lust ham heute Abend bei mir zu essen?“, nach dieser Frage nahm Klink, Newmans Hand und küsste diese zärtlich. „Nunja ähm …“, stotterte Jamie verzweifelt vor sich hin. Doch zum Glück kam Col. Hogan in Klinks Büro gestürmt und ließ verlauten: „Oberst Klink, Sie können mir doch nicht einfach vor der Nase die Tür zu donnern.“. „Hogan, Sie schone widder. Warum müssen se denn auch immer in den ungünstigsten Momenten hier erschin, nich’ar? Ich führe gerade ein ernstes Gespräch mit dem Corporal.“, antwortete ihm Klink. „Mein lieber Herr Kommandant, ich habe eben an der Tür gelauscht und ich finde das Sie eine Kriegsgefangene nicht zum Essen einladen sollten, wenn das der Burkhalter erfährt.“. „Nu sagen se mal, was soll denn die fette Sachertorte dagegen sagen, nich’ar?“. „Na vielleicht, dass Sie einen Aufenthalt an der russischen Front gewonnen haben, wenn Sie nicht die Finger von Newman lassen. Außerdem was soll denn die Kalinke von Ihnen denken?“, sagte Hogan, um Jamie aus der Bredouille zu holen, „Komm, Newman wir gehen.“, Hogan nahm Jamies Hand und zog sie nach draußen. Beim Rausgehen zwinkerte Hogan nochmals Schnulle zu und als die Tür geschlossen war sagte Jamie im Flüsterton zu Hogan: „Dankeschön, das Sie mich gerettet haben.“. „Ach kein Problem, Newman aber beim nächsten Mal musst du das selbst schaffen beim Tiescher.“, erwiderte Hogan im ironischen ruhigen Ton.


      Du bist so hell wie ein Tunnel. :P

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      Kapitel 5

      - Währenddessen an der Baracke -

      Carter war draußen und wusch gerade seine Wäsche, während Newkirk in Gedankenversunken neben ihm saß. „Was ist’n los, Newkirk?“, riss Carter ihn aus seinen Gedanken. „Ach n-nichts, C-Carter, bin n-nur M-Müde.“, antwortete ihm Newkirk etwas lustlos und machte sich auf den Weg in die Baracke. LeBeau kam gerade von der Wachenkantine und fragte Carter: „Wo ist denn Newkirk, Carter?“. „Der meinte, er wäre Müde und ist vor ein paar Sekunden in die Baracke.“. „Alles klar, merci.“, erwiderte LeBeau. LeBeau ging darauf in die Baracke, denn er wollte mit Newkirk reden. „Newkirk, bist du ‘ier?“. „J-ja bin i-ich, was w-willst du LeBeau?“, fragte ihn Newkirk. „Isch will ja nischt neugiriesch sein, aber was ist vor’in im Tunnel zwischen dir und Jamie vorgefallen?“, fing LeBeau an. „I-ich will n-nicht drüber r-reden, LeBeau.“, sagte Newkirk trotzig. „Komm jetzt sag schon. Isch werde solange ‘ier bleiben bist du mir antwortest.“. „N-na gut. I-ich werde e-es dir er-erzählen. I-ich war n-nur eifersüchtig a-auf den Co-Colonel.“, sagte Newkirk. „Isch meine nischt das Newkirk, sondern was Jamie zu dir im Tunnel gesagt hat, als ihr alleine wart, entschuldige das ich gelauscht ’abe.“. Newkirk wurde nun ein bisschen Sauer aber er konnte LeBeau nicht böse sein, es hätte ja jemand anderes gehört haben können. Er vertraute sich nun LeBeau an: „D-das ganze fing k-kurz bevor wir unseren A-Auftrag b-bekommen haben a-an. I-ich w-war gerade mit J-Jamie in e-ein g-gemeinsames Zimmer d-der A-air Force gezogen. V-vorher haben w-wir u-uns zwar a-auch jeden Tag g-gesehen a-aber e-erst d-danach f-fingen u-unsere Streitereien a-an. J-Jamie p-plante u-unsere H-Hochzeit und d-das g-ganze w-wurde mir zu v-viel, i-ich h-hatte Angst v-vor d-diesem großen Sch-schritt. Nicht d-das du m-mich f-falsch verstehst, i-ich l-liebe Sie w-wie am e-ersten Tag. A-aber dieser S-stress der P-Planung haute m-mich aus d-dem Konzept. I-ich sagte e-es i-ihr und d-darauf haben w-wir uns so f-fürchterlich g-gestritten und i-ich s-sagte i-ihr, d-dass sie a-als H-Hausfrau n-nicht i-in d-die Air Force gehört u-und d-das i-ich s-sie n-nur wegen ihrem A-aussehen h-heirate u-und s-sie g-gar nicht L-iebe. I-ich habe m-mich a-aus dem Staub g-gemacht u-und h-habe J-jamie w-weinend s-sitzen g-gelassen. W-wen i-ich g-gewusst h-hätte w-was deswegen p-passiert, w-wäre ich niemals g-gegangen. I-ich ging i-in die K-kneipe u-um etwas z-zu trinken. I-ich l-lernte eine Frau k-kennen, e-ein g-gar häßliches a-altes Weib, a-aber in meinem Z-zustand s-sehr attraktiv, i-ich bin m-mit d-der nach Hause u-und h-habe mit dem alten W-weib g-geschlafen. A-am nächsten M-morgen wurde mir e-erst b-bewusst w-was i-ich getan hatte. A-also ging i-ich zurück z-zur Einheit u-und s-suchte J-jamie, i-ich fand sie i-in u-unserem Z-zimmer. V-völlig aufgelöst und m-mit tiefen A-augenringen i-im Gesicht. A-als ich s-sieh ansah, w-wusste ich w-welchen Fehler i-ich g-gemacht hatte. Also b-beichtete ich i-ihr m-meinen Ausrutscher. Ich h-hatte e-erwartet das sie m-mich schlägt o-oder a-anschreit, a-aber nichts d-davon i-ist p-passiert. J-jamie saß nur auf dem B-bett und weinte. A-als ich i-ihr alles e-erzählt hatte, st-stand s-sie auf und u-umarmte m-mich. Ich w-war völlig p-perplex, a-aber e-erst in dem Moment v-verstand ich, dass s-sie meine große L-liebe ist. D-das einzige w-was s-sie hören wollte, w-war d-das i-ich e-es n-nie w-wieder m-mache und dieses V-versprechen werde i-ich a-auch halten.“. „Warum bist du dann Sauer auf den Colonel? Denkst du Jamie wird dir Fremdgehen, Newkirk?“, fragte LeBeau mit trockner Kehle, denn die Geschichte nahm ihn ganz schön mit. „Na-natürlich nicht, a-aber i-ich h-habe zu ihr g-gesagt, d-dass wenn sie m-mal s-so einen Fehler begeht, i-ich ihr a-auch verzeihe o-ohne Worte.“. „Glaubst du etwa sie würde so etwas tun?“. „N-nein n-natürlich nicht. J-jamie hat n-noch n-nie e-etwas getan i-in d-der Richtung. S-sie hat sogar i-ihre F-familie i-im Stich g-gelassen, n-nur w-wegen m-mir.“. „Ihre Familie? Mon Dieux, das kann ich nischt glauben Newkirk.“. „Doch s-so i-ist e-es ge-gewesen, i-ihr Vater k-konnte m-mich nicht leiden u-und hat ihr v-verboten m-mich z-zu heiraten. D-der wollte n-nicht m-mal m-mehr d-das sie weiterhin b-bei d-der Airforce b-bleibt. I-in d-dem Moment a-als sie es i-ihm gesagt hat, d-dass w-wir heiraten, hat er s-sie geschlagen und g-gemeint d-das er s-sie enterbt hat. J-jamie hat s-sozusagen n-nur noch m-mich. I-ihr V-vater hat a-als einziger V-verwandter n-noch g-gelebt.“. „Newkirk, isch bin sprachlos. Ich werde keinem erzählen was du mir gerade erzählt hast. Das ist ja eine schrecklische Geschichte, mon dieux. Los lass uns raus zu Carter gehen, er ist doch sonst so alleine. Der Colonel und Jamie müssten auch gleisch wieder da sein.“, erwiderte LeBeau dem Newkirks Geschichte echt ans Herz ging und auch die Liebe der beiden verstand und wenn es sein musste dem Colonel von allen abzuhalten was er mit schönen Frauen sonst machte. Als die beiden nach draußen kamen, sahen sie Jamie und Hogan schon vor der Tür des Kommandanten stehen. Newkirk sah sofort das Colonel Hogan wieder seine Hand auf Jamie’s hatte. LeBeau der das auch gesehen hatte, aber nicht wusste das Newkirk dies auch schon gesehen hatte meinte nur: „Newkirk, schau mal welschen Mist Carter schon wieder fabriziert. Der geht mit der Wäsche um, wie mit einem Sack Steinen, schrecklisch, Carter, schrecklisch.“. Von Newkirk kam nichts dergleichen aber von Carter kam nur ein kurzes: „Hee. Wenn du nur meckerst kannst du es gleich selber machen!“. LeBeau bemerkte diese Abfällige Aussage von Carter nicht und wünschte sich insgeheim, dass er mit Newkirk noch ein paar Sekunden in der Baracke geblieben wäre. Als Jamie und Hogan wieder zur Richtung Baracke kamen, achtete LeBeau nur auf Newkirk, dessen Miene immer düsterer wurde während sich die beiden näherten. „Peter, können wir jetzt gehen?“, fragte Jamie und küsste Newkirk auf die Wange, was sie nicht bedacht hatte waren die Wachen und Schultzi stand fast sofort vor den Gefangenen. „Ja mei, küssen ist unter den G’fangen verboten!“. „Schultzi, Sie möchten doch die beiden nicht dem Oberst melden, oder?“, fragte Hogan Feldwebel Schultz. „Doch ich muss Meldung machen Colonel Hogan. Des ist meine Pflicht dem Oiden gegenüber.“ Antwortete Schultz. „Schorschi, aber die beiden sind verlobt, da können Sie doch mal eine Ausnahme machen.“, warf Carter in die Runde ein. „Na gut, des ist a Argument. Aber das mir das nicht wieder passiert.“, tadelte Schultz warnend in Richtung Newman und Newkirk: „Meinen Glückwunsch, Newkirk zu so einem hübschen Mad’l.“, zwinkerte Schultz Newkirk zu und verließ die Szenerie. Jamie schaute Newkirk mit erwartenden Blick an: „Peter, was ist denn los? Ich dachte du möchtest mir eine Hose schneidern?“. „G-geht schon l-los.“, barsch nahm Newkirk die Hand Newmans und zog sie hinter sich her und beide machten sich auf den Weg in den Tunnel.


      Du bist so hell wie ein Tunnel. :P

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      Kapitel 6

      - Im Tunnel -

      Im Tunnel angekommen, ließ Newkirk seinen festen Griff los und Newman fasste sich automatisch mit der anderen Hand an ihre gequetschte Hand. „Peter, was ist denn mit dir los? Das tat mir weh! Was habe ich denn nun schon wieder gemacht, dass du wütend auf mich bist?“. „N-nichts ist l-los. E-entschuldige e-es w-war k-kein Absicht, Liebling.“, erwiderte Newkirk im ruhigen Ton. Jamie fiel aber auf, das Newkirks Augen eine ganz andere Laune sprachen. „Jetzt rede schon mit mir!“, Jamies Ton wurde nun auch rauer und sie bemerkte wie ihre Stimme lauter wurde. „Verflucht, was habe ich getan? Wenn du schon wieder Eifersüchtig auf den Colonel bist, siehst du nur Gespenster! Er hat mich gerade vor diesem „Tiescher“ von Kommandanten gerettet, der sich an mich rangeschmissen hat. Weißt du eigentlich wie Widerlich das Ganze war?! Ich kann niemanden hier erzählen das ich mit dir Verlobt bin, wenn das einer von den Wachen oder dem Kommandanten mitbekommt schicken sie mich sofort in ein anderes Lager und das möchtest du auch nicht, das kann ich mir zu mindestens vorstellen!“, Jamie atmete erleichtert auf, endlich hatte sie ihren Ärger Luft gemacht und hoffte das Newkirk ordentlich antworten wird. Sie sah in seinen Augen das er sich beruhigte und nun auch ansetzte um sich aufrichtig zu entschuldigen: „W-wirklich d-der Kl-klingeling wollte e-ein D-date mit d-dir? D-das i-ist ja wirklich a-abartig. Ich k-kann a-aber l-leider n-nicht anders. I-ich liebe dich, deshalb b-bin i-ich E-eifersüchtig. I-ich w-würde j-ja a-anders, a-aber e-es g-geht n-nicht. V-verzeihst d-du mir?“. „Natürlich verzeihe ich dir. Aber versuche deine Eifersucht in den Griff zu bekommen. Wollen wir loslegen? Ich will aus diesen Scheußlichen Rock raus!“, sagte Jamie an Newkirk gewandt. „N-na l-los, Schätzchen.“.

      - In der Baracke -

      „Kinch? Hat einer von euch Kinch gesehen?“, fragte Hogan, LeBeau und Carter. „Nee Colonel, der wollte entweder in den Tunnel oder der sitzt in ihren Büro und bastelt an den Kabel der Kaffeekanne.“, antwortete Carter. „Mon Colonel ‘aben Sie mal kurz eine Minute für misch?“, fragte LeBeau an Hogan gewandt. „Klar doch, gehen wir in mein Büro.“. So machten sich die beiden auf den Weg in das Büro des Colonels. Dort eingetreten sahen sie Kinch, der am Elektrokabel werkelte. „Colonel, ich glaube das wir unsere Kabel komplett tauschen müssen, wenn wir weiterhin mit der Kaffeekanne den alten „Tiescher“ abhören wollen.“, sagte Kinch als dieser bemerkte das LeBeau und Hogan das Büro betraten. „Kinch, dass überlasse ich dir mal alleine. Kannst du mich und LeBeau mal für einen kurzen Augenblick allein lassen?“. „Klar doch Colonel.“, sagte Kinch. Er verließ das Büro in Windeseile und Hogan fragte nun LeBeau: „Was ist denn los?“. „Also es ist so mon Colonel, kann es sein das Sie diese Jamie ein wenig mehr mögen, als Sie es zugeben würden?“, LeBeau fragte nun direkt und der Colonel schaltete sofort, um sich selbst nicht zu verraten: „Nein, ich bin einfach nur Höflich. Das bin ich ja auch zu Hilda.“. „Qui, mais Colonel Sie küssen die ‘übsche Hilda dafür ganz schön oft.“, kam es von LeBeau. „Ja das kann sein, aber ich weiß doch dass Newman mit Newkirk verlobt ist.“. „Ok mon Colonel, isch ‘offe das es so bleibt. Die beiden ge’ören einfach susammen, Sie wissen doch das Newkirk da keinen Spaß verste’en wird.“, sagte LeBeau und hoffte damit dem Colonel den Wind aus den Segeln zu nehmen, um Ihn vor allem zum Nachdenken anzuregen. „Ja ich habe verstanden LeBeau, du kannst Kinch wieder herein holen wenn es dir nichts ausmacht.“, kam es von Hogan der nun aber etwas nachdenklicher in der Stimme klang als vor einigen Sekunden. LeBeau holte Kinch in das Büro zurück und ließ Hogan und Kinch alleine.

      - In der Kommandantur -

      Keiner von den Helden bemerkte dass ein schwarzes Fahrzeug in das Lager gefahren kam. Es war ein Wagen der SS und es stieg, wie nicht anders zu erwarten Major Hochstetter heraus. Klink erledigte gerade Papierkram aus Berlin und ahnte noch nicht das die SS wieder mal im Lager war, bis es klopfte. „Herein! Ah Schultz Sie sind’s, Sie alte Weißwurscht. Was’n nu schon wieder los?“, kam es aus Klink heraus. „Herr Oberst, der Major Hochstetter ist gerade in das Lager gefahren und möcht‘ Sie sprechen, mei!“. „Och nee was will den der schwarze Giftzwerg nu schone wieder?“, platze es aus Klink heraus und just in diesem Moment stand auch schon Hochstetter in der Bürotür. „Nu kommen Se schon herein, hier drin ist geheizt. Was wollen Sie denn schon wieder hier?“, fragte Klink. „Klink, halten Sie die Schnauze und hören Sie mir gefälligst zu.“, sagte Hochstetter im normalen Tonfall, den einige als schreien interpretieren würden. „Ich bin hier um Ihnen mittzuteilen, das ich morgen mit General Kaiser komme und das Lagergelände ausmessen werde, um die neue Fabrik in Auftrag zu geben. Ach und übrigens werde ich Corporal Newman zum Verhör mit in das Gestapohauptquartier nach Hammelburg mitnehmen, wir werden ihr noch ein paar Fragen stellen müssen, zwecks ihren erfolgreichen Ausbruchversuchen in den anderen Stalags, haben Sie mich verstanden Klink?“. „Ja habe ich, aber ich versteh nich, warum befragen Sie den Newman nicht hier im Lacher? Ach von der Fabrik hab ich schon gehört, aber sachen se mal, was ist denn das für’ne Fabrik?“, kam die Antwort von Klink. „Klink, sie sind ein selten dämliches Arschloch. General Burkhalter wird Ihnen doch schon davon erzählt haben, es wird gerade an einer neuen Rakete getüftelt, die eine größere Sprengkraft hat und noch genauer Zielen kann, von hier aus. Damit werden wir die Engländer in die Knie zwingen. Und was Newman angeht, da platzt dann noch ihr Ranghöchster Gefangenenoffizier herein und vereitelt mir meine Fragen, nein das kann und will ich nicht dulden. Morgen nach dem Appell werden wir Sie abholen und am Abend werden wir Sie zurückbringen. Wenn Sie mir nicht auf meine Fragen mit vollster Zufriedenheit antworten wird, dann kommt Sie in die Arrestzelle, haben wir uns verstanden?“, mit diesen Worten verließ Hochstetter das Büro und ließ Klink völlig verdutzt in seinem Büro zurück. „Schuuuuuultz!“, schrie Klink nachdem er sich gefangen hatte und Feldwebel Schultz kam in aller Ruhe in das Büro des Kommandanten. „Joa, mei was’n los Herr Oberst?“. „Schultz, nachher beim Abendappell werden Sie Corporal Newman sagen, dass sie morgen von Major Hochstetter zur Befragung abgeholt wird und dass mir keine Widerreden von Colonel Hogan kommen werden. Schultz, raus!“, sagte Klink in einem barschen Ton den selbst Schultz nur wenige Male erlebt hatte und so ging er heraus.

      - In der Baracke -

      Carter der mit der Wäsche soweit fertig war, bügelte mit LeBeau zusammen die Kleidung der Gefangenen. Carter wandte sich an LeBeau und sagte: „LeBeau, warum brauchen Newkirk und Jamie eigentlich solange für eine einfache Hose? Um Jamies Beine und Po zu verstecken braucht man doch kein Zirkuszelt sowie für den dicken General Burkhalter!“, Carter musste über seinen letzten Satz schon ein bisschen lachen. LeBeau schüttelte nur seinen Kopf und antwortete: „Mon Dieux, Carter. Die beiden Turteltäub’schen werden doch nischt nur die ‘ose nä’en sondern auch noch ganz andere Dinge da unten tun. Immer’in sind die beiden da ungestört.“. „Aber was sollten die beiden da unten noch zu tun haben, immerhin haben wir im Moment keinen konkreten Auftrag.“, sowie Carter dies ausgesprochen hatte, zog LeBeau im die Mütze ins Gesicht. Just in diesem Moment ging auch schon das Doppelstockbett hoch und es kamen zuerst Newman und dann ein grinsender Newkirk. „LeBeau, Carter schaut mal meine Hose an, hat die Peter nicht fabelhaft geschneidert? Ich bin der Meinung, dass mein Po sehr gut aussieht.“, sagte Jamie und fing an zu Grinsen, da sich Carter und LeBeau nicht trauten ihr auf den Hintern zu starren, denn Newkirk war ja in der Nähe. „Qui, eh sehr ‘übsch Jamie.“, murmelte LeBeau und schaute aber in Newkirks Richtung, der war aber noch am Grinsen und dachte wahrscheinlich noch an etwas anderes. „Wow, Jamie siehst du gut aus!“, schoss es aus Carter heraus. „Danke, LeBeau und Carter für euer Kompliment. Ach und macht euch keine Sorgen um Newkirk, der springt euch doch nicht sofort an die Gurgel, denn hab ich ruhig gestellt unten im Tunnel.“, zwinkerte Newman den beiden Herren zu. Auch in diesem Moment kamen Hogan und Kinch aus dem Büro des Colonels. „So Jungs und Mädels, London hat uns gebeten das wir auf diese Gestapoärsche achten, die führen schon wieder was im Schilde. Also habt mal einen Blick drauf, wer hier in unser Lager einfährt oder einmarschiert.“, sagte Hogan im lässigen Ton. „A-alles k-klar. Heute h-hat das doch k-keiner G-gemacht, oder? Jamie und i-ich waren i-im Tunnel be-beschäftigt.“, meldete sich Newkirk zu Wort. „Carter und Isch ‘aben die Wäsche gewaschen und gebügelt.“. „Und wir waren im Büro und haben uns um die Kaffeekanne gekümmert.“, kam es von Kinch. „Na Klasse. Was ist wenn schon jemand bei Klink war und wir wieder nichts wissen“, sagte Hogan, „Spätestens beim Abendappell wird unser Obersachse schon was von sich hören lassen. Ach Leute wir müssen in 10 Minuten schon wieder antreten, also haltet euch bereit. Im Übrigen, schicke Hose Newman, damit kann man mit dir arbeiten. Sehr gute Arbeit Newkirk.“. „Danke“, kam es von Newman und Newkirk im Chor.
      10 Minuten später kam Feldwebel Schultz in die Baracke und fing an zu sprechen: „Geh’mer! Geh’mer! Geh’mer! Los Abendappel ist ang’sagt. Zieht’s euch woarm an, ist kalt draußen. Beeilung, der Oilde wartet.“. Lautes Murren war von den Gefangenen zu hören, die sich eher widerwillig anzogen um in die Kälte zu gehen.

      Du bist so hell wie ein Tunnel. :P
      - Auf dem Appellplatz -

      Als Schultz die Gefangenen nach draußen begleitete stand Klink schon vor der Tür seiner Kommandantur und wartete ungeduldig. Er war warm eingepackt und war gerade dabei sein Monokel zu richten. „Los, Schultz sie Weißwurschtwanne. Machen se doch ma hinne. Ich frier mir hier noch meinen Hintern ab!“. „Jawohl Herr Kommandant. Los beeilt euch.“, flüsterte Schultz den Gefangenen zu.
      „Meellllduuung, Schultz!“, schrie Klink und marschierte auf den Feldwebel zu. „Alle da Herr Kommandant.“, Schultz salutierte vor Klink und der Oberst nickte Schultz zu, der wusste um was es ging. Dieses Nicken fiel Hogan sofort auf und roch das etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. „So dann dürft’s ihr wieder in Baracke. Denkt dran um 10 geht’s Licht aus. Corporal Newman bleibts mal kurz bei mir.“, das überhörte Hogan nicht, auch die anderen überhörten es nicht und blieben stehen. „Hogan, Sie und die anderen sollen in die Baracke gehen. Das ist nix füreure Ohren bestimmt.“, sagte Schultz und hoffte dass die Männer in die Baracke gingen. „Ach Schultz komm Sie schon, Newman wird’s uns doch eh erzählen.“, sagte Hogan und Newkirk begann: „Sch-Schultzi, i-ich bleibe
      a-auch. I-Immerhin ist sie m-meine Verlobte.“. „Shhh, Newkirk halten Sie die Klappe. Das darf keiner wissen, sonst bin ich meinen Posten los und ich muss an die russische Front. Na gut, dann bleibens eben hier, aber Kinch, Carter und LeBeau müssen rein.“ Die drei gingen mit lauten murren in die Baracke. „Also Newman, ich soll Ihnen vom Kommandanten ausrichten, dass Sie morgen von Major Hochstetter abgeholt werden. Sie sollen ihm bloß ein paar Fragen beantworten und werden am Abend zurück ins Lager gebracht.“, sagte Schultz der immer leiser wurde am Ende des Satzes. „A-aber w-was will der d-denn v-von m-meinem M-mädchen.“, kam es sofort aus Newkirk heraus. „A-aber warum denn ich?“, fragte Newman. „Das muss doch einen Grund geben, Schultz.“, sagte Hogan. „Ich woeiß
      goar nix! Und nun geht in die Baracke, nach dem Morgenappell wird Major Hochstetter Sie abholen.“.

      (Sorry für den Cut, aber es waren zu viele Zeichen in dem ersten Post -.- . Ich hoffe euch gefällt der Teil, da ich gerade an der Hauptstory feile ^^ )
      Du bist so hell wie ein Tunnel. :P
      Ich habe mal wieder etwas mitgelesen, bin aber mit allem Neuen noch nicht ganz durch. Das ist erfrischend ein Fräulein unter den Männern zu sehen :D Ich denke ich werde bei mir auch bald ne Dame bei den Helden hinzufügen in meiner Fanfik.

      Ganz kurz: Am Anfang hast du immer mehrere Absätze im Text gemacht, ich wollte nur kurz anmerken, dass ich das etwas angenehmer zu lesen empfunden habe.