Posts by Rose

    Kapitel 20


    „Tja Hogan ich Schulde ihnen wohl eine ganze Menge.“
    Freundlich sah Sophia von der kleinen Blechtasse auf die sie in ihren hielt. Die Männer saßen alle um sie herum außer Newkirk der nicht dort war. Nur Lebau saß neben ihr.
    „Oh wir werden darauf zurückkommen wenn wir mal wieder in London sind.“
    Antwortete er mit einem Lächeln. In diesem Moment ging die Tür auf und Schultzi betrat die Baracke.
    „Colonel Hogan. Der Klink möchte se sprechen.“
    „Das habe ich mir schon fast gedacht Schultz.“
    Erwiderte Hogan mit einem Verräterischen Grinsen auf den Lippen. Der Feldwebel wollte sich schon wieder umdrehen und gehen als er Sophia dort sitzen sah.
    „Ja Mei da brat mir einer nen Pferd. Was sucht die denn hier? HOGAN!? Die is Die is doch tot.“
    „Natürlich ist sie das Schorschi. Natürlich ist sie das.“
    Mit diesen Worten war Hogan aus der Baracke verschwunden. Schultz schaute auf Sophia und die Männer dann von den Männern zu Sophia.
    „I seh nix, i hör nix und ich weiß überhaupt nix.“
    Er kniff die Augen zusammen und verließ die Baracke.
    Hogan schlenderte währenddessen zur Baracke des Obersts. Ohne zu klopfen kam er durch die die Tür. Im Raum stand Newkirk, völlig verdreckt aber anscheinend sichtlich zufrieden mit seiner Lage.
    „Hogan ich kann es nich fassen. Wissen sie da rennt dieser Mann doch tatsächlich vor dem Stalag umher.“
    „J-Ja aber leider h-hatte ich m-meine Clubkarte vergessen.“
    Sagte der Engländer mit einem breiten Grinsen.
    „Ja das ist doch wunderbar Oberst. Dann habe ich endlich alle meine Männer wieder.“
    „Ja Ja da habens zwar Recht Hogan aber mich würde mal interessieren wie der Newkirk es geschafft hat aus dem Zug zu entkommen he?“
    Neugierig stierte Klink Newkirk durch zusammengepresste Augen an. Dieser zuckte nur mit den Schultern.
    „K-kein A-ahnung. Da war dieser K-knall und a-als i-ich wieder aufwachte l-lag ich irgendwo i-im Wald u-und alle w-waren w-weg.“
    „Und das soll ich ihnen glauben?“
    „S-sicher. U-und sonst fragen s-sie doch d-den General Schuster.“
    „Ja das geht ja nich! De schwarze Kakalake hat ja bei der Explusion das Zetliche Gesegnet nichwa. Den ham wir nicht mal mehr gefunden so hats den auseinander gerissen.“
    „O-oh das ist aber S-schade. Er i-ist m-mir wirklich ans H-herz gewachsen.“
    Säuselte Newkirk aber Klink winkte nur ab und fing an auf seinem Tisch herum zu kramen.
    „Na is ja auch egal. Ich hab zumindest einen Brief aus Berlin bekommen der bescheinigt dass sie unschuldig sind. Also dann sach ich mal willkommen zurück nichwa? Und nu raus hier ich habe noch was zu tun de olle Kalinke kommt bald zum saubermachen.“
    Die beiden Männer verließen die Kommandantur und gingen zurück in die Baracke. Dort warteten auch schon die anderen mit einem breiten Grinsen. Newkirk hatte sie ganze letzte Woche unten im Tunnel verbracht und der Brief aus Berlin war natürlich auch gefälscht gewesen.
    „Schön, dass wir dich nun wieder haben.“
    Sagte Carter und sprach damit alles aus was die anderen wohl auch gesagt hätten.
    „Ich werde uns allen was Schönes kochen.“
    Schlug Lebau vor doch dann ging die Geheimtür unter dem Bett auf und ein paar Männerhände in Spitzenhandschuhen kamen zum Vorschein.
    „Sugar!“
    Rief Sophia und rannte schon auf den Englischen Agenten los. Die beiden umarmten sich und dann wandte sich Sugar an Hogan.
    „Na mein süßer Robert. Hat doch alles geklappt nicht wahr?“
    „So kann man das sagen Sugar.“
    „Du schuldest mir dann auch noch was Darling. Sophia herausholen war gratis aber der andere nicht. Naja ich schreibe auch an. Und weil es ein Landsmann ist mache ich ein Sonderangebot.“
    Hogan sah sie an und musste lachen.
    „Sicher doch aber bitte erwarte nicht zu viel von mir.“
    „Ich habs doch gewusst du stehst mehr auf den zierlichen Typ.“
    Murmelte Sugar und grinste dann.
    „Müssen wir los?“
    Fragte Sharie dazwischen.
    „Ja Süße das müssen wir. Sie warten schon auf uns und morgen sollen wir schon wieder in England sein.“
    Sophia nickte kurz und wandte sich dann an die Männer denen sie alle nacheinander einmal umarmte. Irgendwann war sie bei Louis angekommen. Die beiden sahen sie eine Weile stumm an und Sophia lächelte ihn an.
    „Vielleicht sehen wir uns noch mal wieder. Irgendwann muss auch dieser Krieg vorbei sein.“
    „Paris ist eine wunderschöne Stadt Chérie.“
    „Ich weiß.“
    Raunte sie ganz leise in sein Ohr und drehte sich dann wieder um.
    „So Jungs. War wirklich nett mit euch. Vielleicht sehen wir uns noch mal wieder. Wer weiß wann ich mal wieder in der Gegend bin.“
    „Kein Problem. Hier haben wir immer einen Platz frei. Komm einfach wieder mal ins nette Stalag 13 zu einem Frühstück Continental oder ner Runde Poker.“
    Sagte Hogan und sie alle mussten Grinsen. Dann stiegen die beiden die Treppe hinunter und waren auch schon verschwunden.
    „U-und was machen w-wir nun Colonel?“
    Erkundigte sich Newkirk. In diesem Moment erschien Kinch mit einem Zettel in der Hand.
    „London hat gefunkt. Wir sollen einen Wissenschaftler nach England bringen.“
    „Tja Männer. Zum Glück kümmern sich die in London darum, dass wir uns nicht langweilen.“
    Sagte Hogan mit einem grinsen und ein neuer Auftrag wartete schon darauf in Angriff genommen zu werden.



    The End.


    /So aus die Maus, Schicht im Schacht, Ende Gelände...Hoffe das Lesen hat wenigstens etwas Spaß gemacht 8)/

    hm jap das bild sieht wirklich nicht schlecht aus.
    Vielleicht sollte man wirklich mal einen Manga über die Helden machen *grübel*....jap das klingt gut...das könnte spaß machen. Habe schon seit monaten keinen manga mehr gemacht ;)
    Mach schön weiter denn deine ergebnisse sehen wirklich gut aus.

    Kapitel 19


    Der Zug hatte gehalten. Und wie er gehalten hatte. Die Kraft der Bremsung hatte sie alle durch das Abteil geschleudert. Benommen rappelte Newkirk sich hoch. Diese Aktion war wirklich das letzte was sein schmerzender Körper in diesem Moment gebrauchen konnte. Auch Schuster war schon wieder auf den Beinen. Mit der Waffe in der Hand und sie niemals aus den Augen lassend öffnete der kurz die Tür des Abteils und redete mit einem Soldaten.
    Danach kam er wieder hinein und setzte sich den beiden anderen gegenüber.
    „Wir haben kleine Probleme aber keine Sorge. Die werden bald behoben sein und dann geht die Reise weiter.“
    „Sicher doch her General.“
    Antwortete Sophia im ruhigen Tonfall. Sie sah nicht wirklich gut aus. Zwar hatte man ihnen für die Reise neue Sachen und die Möglichkeit gegeben sich zu waschen. Und trotzdem waren die Zahlreichen kleinen und großen Verletzungen kaum zu verstecken. Manchmal wünschte Newkirk sich fast schon wieder in die Dunkelheit der Zelle zurück. Der erste Blick in den Spiegel hatte auch ihn wie ein Schlag getroffen. Von zahlreichen Blutergüssen mal abgesehen schein es seinen Kiefer getroffen zu haben. Die Lippen waren geschwollen und an zahlreichen Stellen aufgeplatzt. Auch das Atmen bereitet ihm Probleme. Sophia meinte sie hätten wohl seine Rippen getroffen. Sie selbst sah keinesfalls besser aus. Sie hatte sich nicht beklagt und Newkirk wusste nicht was ihr wirklich alles fehlte. Sicher war, dass sie ihr mindestens 3 Finger gebrochen hatten. Auch die Schläge ins Gesicht konnte man nicht verbergen. Und dennoch hofften sie beide immer noch auf Rettung. Vielleicht war es eben doch kein Zufall gewesen, dass er Zug gerade durch diese Gegend fuhr. Und er ahnte auch warum sie zum stehen gekommen waren. Hier ganz in der Nähe musste eine Brücke sein. Wenn sie nicht sogar unmittelbar vor eben dieser standen. Oder zumindest vor dem was von ihr übrig war. Sollte er Recht haben dann gab es ein neues Licht am Ende des Tunnels. Ihnen blieb nichts anderes übrig als zu warten.



    Während die SS Männer vorne aus dem Zug ausgestiegen waren, hatten Hogan und Kinchloe den Hintereingang benutzt. Kinch hatte sich die Mütze tief in Gesicht gezogen. Die Männer sollten nicht gleich sehen, dass sie einen Schwarzen vor sich hatten. Den Plan lange unentdeckt zu bleiben hatten sie sowieso schnell fallen gelassen und nutzten die Uniformen nun jedeglich als Erste Täuschung. Es gelang ihnen relativ schnell die wenigen, noch verbliebenen, SS Männer außer Gefecht zu setzten. Doch sie mussten sich trotzdem beeilen denn die Zeit lief ihnen davon.
    „Sir ich glaube da sind sie.“
    Flüsterte Kinchloe und deutete auf das Abteil vor ihnen. Zwei Wachen standen davor und hatten anscheinend auch nicht vor ihren Platz in naher Zukunft zu verlassen. Hogan und Kinchloe sahen sich an und nickten dann im stummen Einverständnis. Mit festem Schritt ging Hogan auf die beiden Männer zu und dann schnurstracks an ihnen vorbei. Wie erwartete nahmen sie weiter keine Notiz von dem angeblichen SS Soldaten. Als er schon einige Meter von ihnen entfernt war drehte er sich aber noch einmal um.
    „Hey Jungs. Ich weiß ich seid schwer beschäftigt aber habt ihr vielleicht Feuer für mich?“
    „Wenn du was zu rauchen hast.“
    Antwortete einer der Männer mit sehr rauer Stimme und die beiden lachten. Hogan grinste und kam ein kleines Stück weiter auf die beiden zu.
    „Ja da sagt ihr mir was. Also ich habe hier einwandfreie Zigarren von der feinsten Sorte na was meint ihr?“
    Erstaunt kamen auch die beiden wachen ein Stück näher und Hogan zauberte drei Zigarren, aus Klinks Vorrat aus seiner Tasche. In diesem Moment tauchte Kinchloe hinter einem der Männer auf. Der Rest ging schnell. Hogan schlug den einen mit einem sauberen Kinnhaken nieder und Kinch übernahm den anderen bevor dieser auch nur ein Wort hervorbrachte. Ohne zu zögern öffneten sie die Tür des Abteils und überwältigten Schuster der viel zu langsam begriffen hatte, dass die beiden gar keine SS Leute waren. Durch das Chaos was im Zug herrschte hatte ihn nicht einmal das schnell Eintreten der beiden stutzig gemacht. Schnell hatten sie dem General die Waffe abgenommen. Während Kinch ihm seine Pistole an die Schläfe hielt hatte Hogan ihm die Schlüssel aus der Tasche gezogen mit denen er Newkirks und Sophias Fesseln löste.
    „Na ihr zwei alles noch dran?“
    Scherzte er obgleich ihm die zahlreichen Verletzungen nicht entgangen waren.
    „A-alles k-klar Colonel. W-wir hatten ge-gehofft, dass sie kommen.“
    Sagte Newkirk mit einem Lächeln auf den Lippen. Hogan nickte zog ein seil unter seinem Mantel hervor, welches er sich vorsorglich über die Schulter gebunden hatte und drehte sich zu Schuster und Kinchloe um.
    „ich glaube wir sollten den erst einmal sichern. Soviel Zeit muss sein.“
    Gemeinsam fesselten sie Schuster bis dieser sich keinen Zentimeter mehr bewegen konnte.
    „Sir wir haben noch 3 Minuten Zeit.“
    Mahnte Kinch.
    „Oh na dann ist es Zeit endlich auf wieder sehen zu sagen. Es war uns eine große Freunde sie kennen zulernen. Aber wissen sie bald fliegt der ganze Zug in die Luft und bis dahin sollten wir hier heraus sein.“
    Sagte Hogan mit einem Grinsen. Nun wurden Schuster wirklich blass.
    „Was soll das heißen. Sie können mich hier nicht einfach sitzen lassen!“
    Er hätte noch weiter geschrieen aber Sophia hatte kurzerhand ein Taschentuch hervor gezaubert und es ihm in den Mund gesteckt.
    „Er muss ja nicht den ganzen Zug auf uns aufmerksam machen.“
    Sagte sie mit weicher Stimme. Dann machten sie sich auf den Weg aus dem Zug.
    „Wir haben noch eine Minute Sir.“
    Sagte Kinchloe nach einem kritischen Blick auf die kleine Armbanduhr. Sie liefen immer noch durch den leeren Zug.
    „S-so wie ich Carter k-kenne f-fliegt d-der Zug f-früher in die L-luft.“
    Maulte Newkirk. Er und Sophia gaben ihr Bestes um den anderen nicht zur Last zu fallen. Newkirk’s Atmen ging stoßweise und jedes erneute Luftholen bereitete ihm Schmerzen. Ein kurzer Blick zu Sophia und er wusste, dass auch sie zu kämpfen hatte. Dennoch kamen sie gut voran. Die Zeit lief ihnen davon ohne, dass sie etwas dagegen tun konnten. Sie erreichten den Ausgang und stützten aus dem Zug.
    „Noch 10 Sekunden!“
    Brüllte Kinch. Sie waren immer noch nicht außer Gefahr. Mit großen Sprüngen hechteten sie Richtung Wald. Am Zug hörte man den Zünder des kleinen Sprengsatzes in ein hektisches Pipen übergehen. Als er schließlich detonierte riss die Welle der Explosion die vier Flüchtenden von den Füßen. Dann brach das Chaos aus. Männer rannten wie wild durch die Gegend und waren scheinbar noch nicht in der Lage zu begreifen was dort vorgefallen war.
    Hogan und die anderen rappelten sich derweilen auf und rannten weiter in den Wald hinein. „Ich hatte Carter gesagt eine KLEINE Explosion würde genügen. Er sollte nicht gleich die ganzen Wald in die Luft jagen.“
    Sagte Hogan als sie endlich eine kurze Pause einlegten.
    Sie sahen alle wie gebannt auf die Flammen, deren Rot über den Bäumen den nächtlichen Himmel erhellte. Newkirk und Sophia hatten sich kurz an einen Baum gelehnt um Luft zu schnappen.
    „D-danke C-colonel. W-wir dachten schon s-sie würden es n-nicht schaffen.“
    Keuchte Newkirk.
    „Also ich fasse es nicht nun zweifeln schon die eigenen Mitarbeiter. Wie soll der Krieg da nur enden?“
    Erwiderte Hogan und fügte wenig später hinzu.
    „Aber nun sollten wir uns aus dem Staub machen. Ihr beiden kommt erst einmal mit. Newkirk wir werden uns darum kümmern, dass man dich in ein paar Tagen im Wald findet.“
    „D-damit die Gestapo mich g-gleich wieder m-mitnimmt. W-was habe i-ich ihnen ge-getan Colonel?“
    Fragte dieser mit einem schiefen Grinsen.
    „Nein. Aber das lass mal die Sorge vom guten alten Papabär sein. Noch heute wird der liebe Klink einen Anruf aus dem Hauptquartier bekommen. Und die Gestapo denkt ohnehin, ihr beide seiet tot.“
    Nachdem as erst einmal geklärt war setzten sie ihren Weg fort. Das gröbste hatten sie vorerst überstanden. Bis zu einer der Geheimtüren war es nicht mehr weit.

    Kapitel 1


    Dunkel schoben sie die Wolken vor den vollen Mond. Es war kalt und die ersten Schneeflocken fielen vom Himmel. Die Stille der Nacht wurde nur von einem monotonen Motorengeräusch unterbrochen. Schwere Ketten schoben sich durch den Matsch der Straße. Es war nur eine kleine Kollone von Panzern die sich ihren Weg durch den nächtlichen Wald suchten. Auf einem der dunklen Kolosse wehte die schwarze Fahne im Wind. Das Licht des Mondes schien auf den weißen Totenkopf sodass sich dieser leuchtend aus der Dunkelheit hervorhob.
    „Boah das wird lustig.“
    „Psst. H-halts Maul A-andrew. S-sie kommen.”
    Zische Newkirk und sie beide drückten sich weiter in den Schnee. Gespannt sahen sie auf den Weg. Man hörte schon das Trampeln der Pferdehufe. Also waren ihre Informationen richtig. Ein halbes Dutzend Berittene und 3 oder 4 Panzer. Sie zogen direkt an ihnen vorbei. Schwarze Uniformen. Einige von ihnen erzählten und lachten. Newkirk nahm das glimmen von brennenden Zigaretten wahr. Die Männer schienen keinen Verdacht zu schöpfen. Sie wollten nur zurück zu ihren Truppen nach Osten aber dort würden sie nicht mehr ankommen.
    Schon waren die ersten von ihnen auf der kleinen Brück. Alles musste stimmen. Das ganze Timing war wichtig. Sie wollten nicht, dass auch nur ein Panzer dies überstand. Die ersten hatten schon beinahe die andere Seite erreicht als der erste Sprengsatz detonierte. Ihm folgten weitere und die Brücke verwandelte sich in eine Falle aus roten Flammen. Zuerst hörte Newkirk noch Schrei die dann aber schnell verklangen. Dann war es wieder Still. Newkirk schaute auf die andere Seite der Straße und sah wie Hogan und die anderen auf sie zwei zu gerannt kamen.
    „das war ein guter Job Jungs.“
    Lobte Hogan seine Truppe noch im laufen.
    „Ja der kleine Hochstetter wird im Quadrat springen.“
    Lachten Sergant Kinchloe.
    Sie alle wollten sich gerade auf dem Weh zurück machen als plötzlich ein fast winziger Schatten aus dem Wald auftauchte. Dies war ja noch nicht einmal schlimm und hätte wohl keinem der Männer auch nur im geringsten einen schrecken einjagen können, hätte dieser kleine Schatten nicht eine Waffe in seinen winzigen Händchen gehabt. Es war ein Mädchen. Blonde geflochtene Zöpfe hingen etwas zerzaust von ihrem Kopf und sie hatte Schmutz im Gesicht.
    „Nehmen sie die Hände hoch oder ich schieße.“
    Fragenden Blick die ausgetauscht wurden aber dann machten doch alles was sie sagte.
    „Hey kleine nimm doch die Waffe runter. Wir wollen dir ja nichts tun.“
    Versuchte Hogan das Kind zu beruhigen doch dies schüttelte nur den Kopf.
    „Non je déteste les allemands. Ils sont les monstre.“
    Nun wurden sie Heldhörig.
    „Aber wir sind keine Deutschen.“
    Versuchte Hogan noch mal.
    „Wir sind Amerikaner und der da drüben in Blau ist Engländer.“
    „Nabend kleine.“
    Grüßte Newkirk ganz lässig
    „Ja und das hier ist Lebau der ist Franzose.“
    „Oui C’est vrai.“
    Sagte Lebau mit einem Grinsen. Die kleine wirkte unschlüssig. Trotzig schob sie die Unterlippe vor und schaute unschlüssig ihre Gefangnen an. Dann aber nahm sie die Waffe runter. Newkirk streckte die Hand raus und nahm den Revolver an sich.
    „Und was machen wir nun mir ihr?“
    Tja diese Frage stellte sich nicht nur Carter sondern auch all die anderen.


    /Tja und mal wieder ein neuer Versuch. Wie auch immer...viel Spaß bei lesen :D /

    SEPTEMBER?! september *lacht*....september? *schon vom stuhl gefallen ist*...boah ich kann den guten Richard verstehen. da hätte ich auch buchstäblich gelegen

    Schön dass man mal wieder ene regung bekommt *gg*
    Aber was machst du denn mit mir....sie schaffen es....oder nicht?....dann wieder.....vielleicht auch nich.
    Spannend spannend*lechtz*

    ich habe eine widmung in seinem buch.
    Und ja das geht wirklich schnell.
    Find ich einfach klasse....zudem habe ich sein buch quasi verschlungen :D


    Greets


    Rose

    /Boah bin ich nervig oder was? *gg* Aber hier kommt wieder ein Teil und wir nähern uns (vielleicht) dem Ende. Man kann nie wissen was noch passiert nichwa? :D Ich entschuldige mich auch schon im Vorraus für die dutzenden Tipp und rechtschreibfehler....mir kann man diesbetreffend auch nicht mehr helfen/



    Kapitel 18


    „Hogan was wolln se denn schon wieder hier?“
    Stöhnte Klink als die Tür seines Büros sich an diesem Morgen öffnete.
    „Guten Morgen Oberst. Na sie können ja Fragen stellen. Da ist man mal in der Gegend und möchte nett und freundlich guten Tag sagen und sie tun so als würde ich sie nerven.“
    „Ich habe zu tun Hogan. Sehn se das nich? Einer muss ja Arbeiten in diesem Schweinestall nichwa? Und wer is das wohl he? Der Schultz bestimmt nicht soviel is ma sicha.“
    „Wo sie schon beim Arbeiten sind Herr Kommandant. Was ist eigentlich mit meinem Corporal?“
    „Den Tommy meinen se, den Newkirk? Ja das wüsst ich auch gerne aber se kennen ja die Fritzen von der SS. Bis die mit der Sache rausrücken da is der Kriech vorbe.“
    „Ach na ich konnte ja nicht ahnen, dass das schon so schnell gehen wird.“
    „Hogan nu sind se aber wieder albern. Ich weiß von nischt denn nichmal der Burghalter das fette Aas hat was gesacht.“
    In diesem Moment klingelte das Telefon.
    „Ja Klink am Apperat- Oh General Burghalter was für ein Vergüchen sie och mal wieder zu hören. Na was macht denn die Diät?- natürlich General Burghalte sie wissen doch dies is das sicherschte Stalag in der Gegend- Selbstverständlich werde ich mich darum kümmern- Auf wiederhörn Herr General.“
    Klink legte auf und sah Hogan an.
    „Wann man vom Teufel spricht nichwa? Das war der alte Burghalter. Alles streng geheim versteht sich. Auf jeden Fall haben se alle morgen eine Stunde früher in ihren Baracken zu sein is das klar Hogan?“
    „Warum denn Herr Oberst.“
    „na sachens mal sind sie denn bescheuert Hogan? Habe ich nicht gesagt das is geheim? Halten sie mich für blöd oda was?“
    „Sie sind einfach ein zu harter Brock Oberst Klink. Da habe ich keine Chance.“
    Antwortete Hogan mit einem grinsen und verließ das Büro. Natürlich wusste er von was der Anruf gehandelt hatte und nun lag es nur noch an ihnen den Plan, den sie schon in der letzten Nacht gemacht hatte in die Tat um zu setzen. Es wurde mal wieder Zeit für einen Kleinen Ausbruch.



    Schultz ahnte nichts als er an diesem Abend Wache schob. Die Gefangenen waren sogar vorschriftsmäßig eine Stunde vorher in ihren Baracken verschwunden. Alles lief gut. Bis er beschloss Baracke 2 einen kleinen Besuch abzustatten. Dort war alles ruhig. Zu ruhig.
    „Achtung! Achtung!“
    Das Licht ging an und diesmal konnte es sogar einem Schultz nicht entgehen.
    Das Bett von Carter war verlassen. In diesem Moment kam Hogan aus seinem Zimmer.
    „Oh hallo Schultzi. Na was macht das Leben.“
    „Colonel Hogan wo is der Carter? Wo hamse den denn nur schon wieder versteckt?”
    Gespielt überrascht sah Hogan zum leeren Bett.
    „Na da brat mir doch einer ein Pferd. Ist der tatsächlich ausgebrochen ohne mir Tschüss zu sagen. Na vielleicht schickt er ja ne Karte aus den Staaten.“
    „ja mei sagens doch so was nicht. Was mach i denn nu?“
    „Vielleicht Alarm schlagen Schultz?“
    Fragte Hogan unschuldig. Wenig später hörte man die Sirenen und Männer suchten das Lager ab.
    „Mensch Mensch die können suchen bis sie Schwarz werden.“
    Lachten Carter der gerade aus dem Geheimgang schaute.
    „Jaja ist alles klar Andrew?“
    „Ja Sir. Dann werde ich mich schon mal zum Treffpunkt auf machen. Dann die Brücke sprengen. Für etwas Ablenkung sorgen und dann warten bis es ein zweites Mal Boom macht. Wow dieser Autrag gefällt mir.“
    „Wie viel Zeit haben wir Carter?“
    „Bis es zum zweiten Mal Kracht haben sie 15 Minuten. Dann solltet ihr wieder aus dem Zug heraus sein.“
    „Gut also dann mach das du loskommst und ich gehe derweilen mal dem guten Klink einen Tipp geben.“
    Carter verschwand durch den Geheimgang während Hogan und Lebau sich auf dem Weg zum Kommandanten machten. Hogan klopfte nicht sondern riss die Tür auf und stürmte quasi das Büro.
    „Kommandant störe ich?“
    „Ja.“
    „Gut dann hören sie sich aber dennoch an was ich zu sagen habe?“
    „Hogan ich habe keine Zeit sehn se dann nich das ein Häftling entkommen is? Aus meinem Lacher!“
    „ja deshalb bin ich doch hier. Ich glaube nämlich dass der Lebau weiß wo er ist.“
    „Se meinen der Franzmann wüsste was?“
    Nun wurde Klink hellhörig. Durch sein Monokel hindurch musterte er Hogan aufmerksam.
    „Ja aber ich denke nicht dass er es uns sagen wird.“
    „Na da wartens mal ab bis ich mit der kleinen Kakalake fertig bin. Nu holn se ihn schon rein.“
    Hogan ging zur Tür vor der Lebau schon wartete. Die beiden Männer tauschten noch einen viel sagenden Blick aus und dann humpelte Lebau ins Büro.
    „Ich werde nichts sagen, nichts werde ich sagen.“
    „Aber Aber nu übereilen se mal nischt.“
    „ich sage nur Rang, Name und Dienstnummer.“
    „na nu reichts aber. Entweder sie sagen mir nu was sache is oder sie lernen mich kennen. Raus mit der Sprache oder sie werden den Rest des Krieges in der Arrestzelle verbringen.“
    Lebau zögerte, sah den Colonel an und seufzte dann.
    „Ich weiß nur wo er sich verstecken könnte.“
    „Tja das ist aber blöd Kommandant. Da können wir dann nichts machen.“
    Sagte Hogan und wollte Lebau schon wieder aus dem Zimmer ziehen als Klink sich vor die Tür stellte.
    „Nich so schnell Hogan. Dann kommt der kleine Franzmann eben mit uns. Und keene Widerrede denn das macht mich rasend nichwa.“
    „Sie sind grausam Oberst Klink.“
    „Jaja ich weiß und nun weggetreten.“
    Ein gespielter Seufzer, dann verließ Hogan den Raum. In ihrer Baracke wartete Kinchloe. Er trug bereits eine SS Uniform und auch Hogan zog sich schnell seine über. Man musste sie ja nicht gleich erkennen. Die beiden machten sich auf den Weg. Durch den Tunnel verließen die das Lager. Kurz vor der Brücke trafen sie dann auf Carter.
    „Hat alles geklappt?“
    Erkundigte sich Hogan. Carter nickte.
    „Ja Sir in wenigen Sekunde sollte…“
    Ein lauter Knall unterbrach sie.
    „ja genau das sollte passieren.“
    Beendete Carter seinen Satz und grinste zufrieden. Sie sahen den Zug der durch eine Notbremsung zum Stehen gekommen war. Schnell schlich Carter zu einem der Wagons und platzierte den 2. Sprengsatz dort.
    „So Colonel sie haben genau 15 Minuten.“
    „Schon klar aber nun verschwinde. Sie sollen dich schließlich an einer ganz anderen Stelle finden.“
    Carter nickte und verschwand schnell in der Dunkelheit. Die beiden anderen stiegen unbeobachtete in den Zug. Nun wäre es nur noch eine Frage der Zeit. Nur dumm, dass sie diesmal auch gegen sie zu laufen schien.

    Ja ich sitze hier mit ner netten nasennebenhölenentzündung und kippe medikamente angro in mich hinein. Hat mich aber nicht abgehalten noch ein Kapi fertig zu stellen


    Kapitel 17


    „Sagen sie uns warum sie hier sind.“
    „I-ich habe k-keine Ahnung. Vielleicht k-önnen sie es m-mir ja s-sagen.“
    Newkirk wusste was kam und spannte sich ganz automatisch an. Dennoch konnte er dem Schlag nichts weiter entgegensetzen. Er fegte ihn beinahe vom Stuhl.
    „Setzen sie sich gefälligst gerade hin.“
    Befahl Schuster. Er gehorchte.
    „Nun noch einmal. Geben sie zu Pläne aus dem Lager geschmuggelt und somit dem Feind zugänglich gemacht zu haben?“
    „M-mein Name i-ist Peter Newkirk, Corporal, Royal Airforce, Nummer…“
    Wieder ein Schlag in die Rippen. Ein verräterisches Knacken. Kurzzeitig wurde ihm schwarz vor Augen. Er stürzte vom Stuhl wurde aber sofort wieder in die Höhe gerissen.
    Mit einem milden Lächeln auf den Lippen setzte sich Schuster ihm gegenüber und sagte freundlich.
    „Nun sein sie doch kein Narr. Für wenn machen sie das alles hier? Für diese Frau? Sie wird es ihnen nicht danken. Oder vielleicht für die anderen Männer im Stalag? Sie sollten anfangen an sich zu denken. Arbeiten sie mit uns zusammen und ich bin sicher, wir werden auch über ihre Schuld reden können.“
    Newkirk schwieg. Er wusste nicht was er nun machen sollte. Verraten würde er die anderen nicht, das stand außer Debatte. Sollte er nun zum Schein mit der SS zusammenarbeiten oder weiter beharrlich leugnen? Würde sie ihn durchschauen dann würde er nicht mehr lange genug auf dieser Welt weilen um seinen Entschluss zu bereuen auch das war klar.
    „Mein N-name ist Peter Newkirk…“
    „Verdammt es reicht mir.“
    Die Faust Schusters knallte auf den Tisch. Eins der wenigen Möbelstücke in dem kleinen Zimmer. Außer ihm befanden sich noch zwei Holzstühle dort. Schummriges Licht brach durch das kleine, vergitterte Fenster in der Wand.
    „Also noch mal von vorne und ich warne sie. Meine Geduld ist langsam aber sicher am Ende. Ich habe keine Lust mit ihnen hier rum zu dallern. Also sagen sie nun endlich was sie wissen oder ich werde einen Weg finden es aus ihnen heraus zu bekommen.“
    Wieder war es still. Newkirk atmete noch einmal tief ein und sagte dann:
    „Corporal Nummer…“
    Diesmal riss ihn einer der SS Männer vom Stuhl hoch und sie begannen auf ihn ein zu schlagen. Newkirk wehrte sich nicht. Es würde schneller und einfacher gehen wenn er einfach wartete. Er sah Schuster der immer noch ruhig auf dem Stuhl saß. Ein kaltes Lächeln umspielte seine Lippen als er den anderen bei ihrer Arbeit zusah. Ja es schien ihm zu gefallen.
    „Nun vielleicht werden sie noch darüber nachdenken.“
    Da war sie wieder diese weiche Stimme. Schließlich geschah das worauf Newkirk gewartete hatte und er wurde endlich ohnmächtig.


    Jeder Muskel in seinem Körper schmerzte als er in der Zelle wieder die Augen aufschlug. Er war nicht alleine. Sophia kniete neben ihm und stellte mit Abstand eine der dümmsten Fragen die er in seinem Leben gehört hatte.
    „Newkirk wie geht es dir?“
    Mühevoll setzte er sich auf und sah sich um. Sein Gesicht fühlte sich geschwollen an und in seinem Kopf schien eins von Carters Experimenten schief gelaufen zu sein.
    „Wo bin ich?“
    „Wieder in der Zelle. Sie haben doch vor wenigen Stunden zurückgebracht. Du warst bewusstlos.“
    Er sah sich weiter um. Es war dunkel. Hier herrschte immer tiefste Nacht.
    Sophia stand auf und reichte Newkirk einen kleinen Becher. Dort war Wasser drin. Es war nicht mehr das frischeste aber immerhin besser als nichts. Dann gab sie ihm noch eine kleine Tablette.
    „W-wo hast d-du die denn her?“
    Sie lächelte etwas verlegen.
    „Ich habe das getan was alle hier tun. Versucht mit dem Arzt hier ins Geschäft zu kommen. Er hat mir dann 5 Schmerztabletten gegeben. Die sollten erst einmal reichen.
    „W-was hattest d-du ihm d-den zu geben?“
    Sie schwieg. Ihm wurde sehr flau im Magen.
    „D-du hast d-doch n-nicht etwa?“
    Newkirk hatte nicht schreien wollen was ihm aber, in dieser Situation, gnadenlos misslang. Doch anstatt klein bei zu geben brachte er Sophia nur dazu ihrerseits lauter zu werden.
    „Halt einfach den Mund Newkirk hörst du? Was glaubst wer du bist? Ich muss vor dir keine Rechenschaft ablegen.“
    „Und was ist mit Louis. Was willst du ihm sagen?“
    Sie schwieg. Doch nun war Newkirk wirklich in Fahrt. Obwohl er sich kaum bewegen konnte und es schwer war ordentliche Worte aus zu sprechen fragte er:
    „N-na los w-was willst du ihm denn s-sagen? W-as hast du d-dir nur dabei ge-gedacht?!“
    „Das es besser ist als dabei zu zuschauen wie ein Freund langsam verreckt.“
    Die Worte trafen. Kalt sah sie ihn an.
    „Vielleicht hast du es noch nicht bemerkt aber das war nur die Vorrunde. Das nächste Mal rettet dich die erste Ohnmacht garantiert nicht. Diesmal hat es zwei deiner Rippen erwischt. Weißt du wie es sich anfühlen wird wenn sie noch mal auf dieselbe Stelle schlagen und sich die Knochen und deine Eingeweide bohren? Weißt du wie es ist wenn sie dir Wasser über den Kopf gießen und die zu der Erkenntnis kommen musst, dass du dem Schmerz nicht mehr entkommen kannst? Glaube mir wir werden alle Hilfe brauchen die wir bekommen können.“
    Sie drehte sich um und ging zum anderen Teil der Zelle wo sie sich wieder auf den Boden hockte. Newkirk schwieg betroffen. Irgendwann sagte er:
    „E-es tut mir leid. I-ich hätte d-dir keine Vorwürfe machen so-sollen. Danke f-für alles.“
    Sie sah ihn an und lächelte.
    „Gern geschehen. Schließlich habe ich dich auch in diese Lage gebracht.“
    Irgendwann schlief Newkirk wieder ein. Als er wieder aufwachte war sie verschwunden. Sie hatten sie geholt ohne ich zu wecken. Nervös sah er sich in der dunklen Zelle um. Er betaste seinen Kopf. Spürte geronnenes Blut. Er legte sich zurück auf die Matratze und wartete. Es dauerte sehr lange bis sie sie wieder zurück brachten. Kaltes Neonlicht schien in die Zelle. Zwei Männer stießen Sophia zurück in den dunklen Raum. Sie hielt sich nicht auf den Beinen sondern stolperte und fiel auf den nackten Betonboden. Die Tür wurde wieder geschlossen und mit der Dunkelheit kam die Stille. Newkirk wusste nicht was er tun sollte. Er versuchte auf zu stehen, fiel mehr von der Pritsche und suchte sich seinen Weg bis er die blassen Schemen ihres Körpers vor sich sah.
    „S-sophia.“
    Vorsichtig berührte er sie. Doch da war keine Reaktion. Mühevoll versuchte er sie hoch zu ziehen. Jede Bewegung verursachte ihm und wahrscheinlich auch ihr Schmerzen. Newkirk war schon mit dieser Anstrengung beinahe überfordert schaffte es aber doch irgendwie sie auf die andere Liege zu ziehen. Schwer atmend ließ er sich wieder auf seiner eigenen nieder. Ihm wurde schwindelig doch er kämpfte dagegen an und wartete.
    „Danke Newkirk.“
    Kam es leise aus der Ecke.
    „W-wie geht’s es dir?“
    Als er merkte was er soeben gesagt hatte, hätte er am liebsten auflachen wollen. Die gleiche dumme und völlig überflüssige Frage über die er selbst aufgeregt hatte.
    „Naja mometan nicht mehr ganz so gut aber wenn wir hier heraus sind dann gehen wir erst einmal einen trinken.“
    Es war der schwarze Humor der aus diesen Worten sprach aber irgendwie machte es die Sache leichter. Newkirk lachte leise.
    „J-ja. Nach d-dem Krieg k-kann ich dir mal ne n-nette Bar in L-london zeigen.“
    „War das eine Einladung?“
    „V-vielleicht. D-dann bringt mich u-unser beider lieblings F-franzose noch um.“
    Nun lachten sie beide. Es waren beinahe schwermütige Gedanken. Newkirk war sie froh, dass es dunkel war und sie sich nicht sehen konnten. So konnten sie beide sich einer schönen Illusion hingeben. Hoffentlich würde Hogan einen Weg finden sie beide hier heraus zu holen. Nun nach dem ersten Verhör wusste er, dass sie dies nicht ewig durchhalten konnten. Niemand konnte das ewig durchhalten.

    Ja und wer fehlt nun noch in diesem reigen der musik ;-)
    Little frenchman Robert Clary. Tja und da kann man bis her glaube ich nur sampels anhören die aber wirklich klasse sind. Ich selbst habe 3 cds von ihm zu hause.


    Reinhören könnt ihr selbstverständlich unter
    www.robertclary.com


    Greets


    Rose

    Kapitel 16


    /Tja was wird weiter passieren. Ich möchte mich noch mal für eventuelle Missverständnisse bei dem letzten Kapitel entschuldigen. Schuster will die beiden natürlich nicht an die Front schicken. Naja egal. Also weiter im Text und viel Spaß. Ach ja und wir werden ganz außergewöhnlichen Besuch bekommen…ich sage nur eins FRAUENPOWER!!!/


    Erschrocken schreckte Corporal Newkirk hoch als er Geräusche vor der Tür hörte. Schwere Schritte und das Quietschen von kleinen Rädern. Doch es geschah nichts.
    „ Kein Grund zur Sorge Peter. Sie werden nur das essen bringen denke ich.“
    Sophia hatte sich mit dem Rücken an die Wand gelehnt und die Beine an den Körper gezogen. Es war kalt und die Feuchtigkeit zog durch die Mauern. Der Geruch von Schimmel und Moder war allgegenwärtig. Newkirk lauschte und tatsächlich entfernten sich die Schritte.
    „W-wir bekommen wohl nichts n-nehme ich an.“
    Sie nickte.
    „Ja wahrscheinlich.“
    „A-aber warum l-lassen sie uns zusammen. I-ist doch unsinnig.“
    „Nunja ich denke sie werde vor lauter Vorbestellungen keinen Platz mehr haben. Hotel mit Blick auf den Hinrichtungsplatz ist quasi ausgebucht.“
    Antwortete sie, mit kaltem Zynismus in der Stimme. Wieder hörten sie Schritte. Diesmal wurden sie immer lauter bis sie ganz in der Nähe ihrer Zelle waren. Das Geräusch einer schweren Tür dich sich öffnete. Wieder schritte und auf einmal begann jemand zu schreien. Newkirk konnte nicht alles verstehen. Nicht nur dass seine Deutschkenntnisse wenn auch schon recht passabel noch lange nicht ausgereift waren, schienen die dicken Mauern die Worte des Mannes geradezu zu verschlucken. Die Panik war dennoch zu hören und ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken. Dann herrschte auf einmal wieder Stille.
    „Was hat d-der Mann g-gesagt?“
    Fragte er Sophia. Diese hatte den Kopf auf die, ineinander verschränkten Arme gelegt. Als sie ihn hob sah Newkirk nur zwei grüne Augen die ihn ansahen.
    „Er sagte er wolle nicht mehr dort hin. Er bettelte um Gnade, erzählte er habe Frau und Kinder zuhause. Und so weiter und so weiter. Er ist ein Idiot.“
    „W-Warum? W-weil er Angst hat?“
    Schnaubte Newkirk. Ein leises Lachen. Beinahe wie das eines Kindes.
    „Nein Angst haben alle die hier sind. Und das dürfen sie auch. Aber die SS Männer sind wie Hunde. Wenn du deine Angst zu sehr zeigst werden sie sich zerfleischen. Außerdem scheint er ein Träumer zu sein. Jeder Deutsche der her kommt weiß dass seine Familie wahrscheinlich schon lange in Schutzhaft genommen wurde. Für die SS gibt es bei Verrätern keine Gnade.“
    Newkirk schwieg betroffen und sie fuhr fort.
    „Mach dir keine Illusionen. Ihr Helden riskiert euren Kopf um diesen Krieg zu gewinnen. Jeder Deutsche der gegen das Regime kämpft riskiert nicht nur seinen eigenen sondern auch den seiner ganzen Familie und seiner Freunde. Gegen die Konzentrationslager ist euer Stalag doch der reinste Spielplatz. All jene die der Hunger und die Arbeit nicht dahin raffen die bringt die SS halt um. So sieht die Realität aus. Ich mache keinem einen Vorwurf der nicht kämpft aus Angst. Wir alle wissen was unter dem Hakenkreuz passiert aber die meisten von uns sind keine Helden.“
    Die letzten Worte hatte sie beinahe geflüstert und in ihnen lag kein Vorwurf.
    „W.was wollen w-wir nun m-machen?“
    Sophia zuckte mit den Schultern.
    „Nichts. Wir werden warten. Und hoffen dass der Colonel und die anderen einen Weg finden uns hier heraus zu holen. Denn sollten sie das nicht. Dann denke ich wird die Geschichte für uns bald ein unschönes Ende nehmen. Und merke dir eins Peter wenn sie kommen und dich holen. Bringen sie dich nach oben ist noch alles in Ordnung. Oben ist es nicht so schlimm. Aber wenn sie nach unten gehen wird es ernst. Nach unten bringen sie nur jene deren Schreie irgendwann so laut werden, dass sie durch die Wände dringen. Nach unten kommen nur jene deren Leichen man nicht mehr so weit tragen will.“







    „Verdammt Louis das hättest du mir sagen müssen.“
    Hogan bemühte sich darum die Fassung zu wahren. Er wusste auch dass es keinen Sinn haben würde seiner Anspannung an dem Franzosen Luft zu machen. Zum einen hatte der so uns so Mühe all seine Sinne beisammen zu behalten, zum anderen war es zu spät.
    „Ich weiß mon colonel aber ich konnte nicht. Ich habe es ihr versprochen. Außerdem haben wir ja nicht damit gerechnet, dass dieser Mistkerl sie wieder erkennen würde.“
    Beteuerte Lebau.
    „Und was machen wir nun Sir?“
    „Ich wünschte ich wüsste es. Aber ich habe keine Idee wie wir es schaffen wollen in das SS Hauptquartier in Berlin ein zu dringen.“
    Bedrücktes Schweigen. Unerwartet ging die Geheimtür unter dem Bett auf und Kinch schaute hervor.
    „Sir das müssen sie sich ansehen. Wir haben Besucht bekommen.“
    Die Helden gingen nach unten und staunten nicht schlecht. Mitten im Raum standen zwei Männer. Eigentlich stand dort nur ein Mann und etwas das zwar Aussah wie ein Mann aber Frauenkleider trug. Hinter den beiden Gestalten, Männer Hogans mit gezogener Waffe.
    „Das ist ja Brenner.“
    Schrie Lebau erschrocken auf.“
    „Ja natürlich ist er das Schätzchen. Und jetzt könnte mal jemand von euch schnuckeligen Burschen dafür sorgen das diese Rüpel da ihre Revolver herunter nehmen?“
    Sie die eigentlich ein Er war stellte sich ebenfalls als Agentin heraus und nannte sich selbst nur Sugar. Sugar hatte es vorgezogen Brenner zu befreien nachdem die meisten Soldaten aus dem Hotel verschwunden waren.
    „Und wer hat dich gerufen?“
    Fragte Hogan.
    „Ja wer wohl. Sophia natürlich. Sie kontaktierte uns und bat mich alles im Auge zu behalten. Ich sah dass sie das Hotel verließ und auch eure Freunden und dann ging ich einfach hinein. Da waren nur noch zwei Soldaten die irgendwann wieder mit Kopfschmerzen aufwachen dürften. Auch wenn mein Charme diesmal nicht ausreichte um diese Männer umzuhauen.“
    „Gut das heißt Brenner haben wir schon mal nun fehlen nur noch Sophia und Newkirk. Kann eure Organisation uns da nicht unterstützen Sugar?“
    Hogan sah ihren Gast an.
    „Selbstverständlich werden wir das Colonel. Wir kämpfen schließlich auf derselben Seite. Und ich als Lady kann einem Gentleman wie ihnen doch keinen Wunsch abschlagen. Und ich weiß zufällig auch schon wie wir den beiden Helfen können.“
    „Was? Na dann leg mal los.“
    „Dann Hör mal zu Hogan Darling. Oder darf ich dich Robert nennen.“
    „Du darfst alles was du willst wenn du uns endlich sagst was du vorhast.“
    „Oh du Schlingel…“
    „SUGAR…“
    „Schon gut schon gut. Also aufgepasst. Zufällig haben wir einen Sympathisanten in der Führung der SS sitzen. Ich kann also dafür Sorgen, dass die beiden verlegt werden. So bekommen wir sie aus dieser Festung heraus. Allerdings nur in ein anderes Gefängnis. Ich werde dafür Sorgen dass der Transport auch diese Gegend hier durchqueren muss. Alles anderen lieg dann bei dir Robert also was meinst du?“
    Hogan schien zu überlegen.
    „Hm ich denke das könnte tatsächlich klappen. Zu wann kannst du das anleiern?“
    „Wann sie wollen.“
    „Ausgezeichnet. Gut dann in zwei Tagen. Hoffentlich halten die beiden so lange durch.“


    /Tja sugar....hihi ich haheb zu viel "Manche mögens heiß gesehen ich gebe es ja zu. Tatsche ist aber dass es schon in den 20ern nichts ungewöhnliches war männer in frauenkleidern zu sehen ich denke da adolf ja eine abneigung gegen soetwas hatte wollte ich einfach die untergrundkämpferin der etwas anderen art zeigen. Tja und wie es weitergeht das erfahrt ihr beim nächsten Mal 8) /

    Ich weiß nicht ehrlichgesagt stinken mir rechte gewaltig. Sie sind so ziehmlich alles was ich als verwerflich und dumm bezeichnen würde. Gut ich persönlich bin auch eher liberal. Ich bezweifel dass die npd etwas ändern wird. Wer sich nur einmal ihr wahlkonzept zu gemüte geführt hat und nebenbei auch mal nachdachte konnte schnell merken dass es sich eigentlich um kaum realisierbare phrasen handelt. ich mache der polikik nicht im vorn herein einen vorwurf. Schaut man sich die zahlen an sieht man dass schlicht und ergreifend kein Geld da ist.


    Will man also wirklich etwas bewegen müsste man es wohl wie adolf machen. Walprogramm: erst arbeitsplätze durch unefiziente Produkition dann staatsverschuldung und schließlich ein Krieg. Mao hat es so ähnlich machen wollen und irgendwie hat es niemals geklappt. Und ich denke jeder mit ein wenig hirn in der birne weiß auch warum,


    Ergo wir brauchen geld was wir nicht haben weil wir keine arbeit haben weil firmen anderswo billiger produzieren weil sie billiger verkaufen wollen weil wir es sonst nicht kaufen weil wir ja kein geld haben weil keine arbeit


    Ein Teufelskreis. Damit will ich die politiker nicht vollständig in schutz nehmen denn ein wenig ehrlichkeit hätten die wähler verdient und ich sage nur diäten *hüstel* Zudem gehen viele ja aus trotz nicht wählen was auch verkehrt ist.
    Trotzdem meckern alleine bringt uns nicht weiter.

    selbstverständlich war ich wählen bin sogar eine der erste gewesen weil ich am sonntag noch einen termin hatte :D


    Und ich kann nur sagen dass ich den braunen konsorten meine stimme nicht gegeben habe ;)

    Tja was soll ich dazu sagen...komme selbst aus Meckpomm und habe auch mit solchen ergebnissen gerechnet. Die NPD hat eine sehr agressive wahl betreieben und in meiner gegend wurden leute anderer Partein sogar bedroht.
    Somit sind wir der geschichte vielleicht ein stück näher ja das kann sein. Paralelen sind leider nicht zu leugnen aber es gibt traurigerweise auch Konzepte die quasi zeitlos scheinen.


    Dennoch es gibt auch hier sehr viele Leute die mit dieser Partei nichts anfangen können und wollen.
    ja wir werden sehen was weiter passiert. Für uns und unsere Gegend auf alle Fälle ein Imageverlust aber noch kein Untergang.


    Denn eine verlorene Schlacht ist bekanntlich noch kein verlorener Krieg.

    ich würde dir auch raten die stor so stehen zu lassen. Sonst würdest du ihr denke ich nicht mehr gerecht werden und viele gute effeckte vermasseln. Schließlich regt nichts die menschliche fantasie mehr an als das unbekannte ;)


    greets


    Rose

    Es war früh morgens als ich mich mit ein par leuten meiner Klasse auf den Wag nach Auschwitz machten. Nach mehreren Stunden im wunderschönen Raucherabteil eines Zuges (ich bin Nichtraucher) kamen wir dann in Auschwitz an wo wir in der Jugendbegnungsstätte unterkamen. Für alle menschen die sich für eine Reise dort hin interessieren kann ich diese adresse nur empfehlen.
    Wir sahen uns dann das stammlager an und auschwitz birkenau sprich auschwitz 2. Im Stammlager gibt es dann Räume die bis zur Decke mit menschlichen Haaren jener gefüllt sind die damals verbrannt wurde. Die Haare wurden vorher abgeschnitten und dann verkauft. Auch Koffer kann man sehen und Baby Sachen was ich besonders schlimm fand. Was soll ich sagen. Mann kann es nicht wirklich beschreiben, Das muss man gesehen haben um es nur ansatzweise zu begreifen. Sogar einen Zeitzeugen hatten wir der uns über sein Leben im Lager berichtete.


    Ja das war eine sehr kurze Zusammenfassung die ich einfach mal loswerden wollte.
    Als Fazit könnte man sagen dass auschwitz wirklich eins der "besten" Lager war die ich jeh besucht habe. Wer einmal dort war der weiß wieviel man von der sogenannten Auschwitzlüge halten kann. Nischt nähmlich.


    Also wer mal die möglicheit hat sich das an zu sehen sollte das tun.


    Greets


    Rose