Posts by Hogans1st

    ok, mag sein dass ich ein bisschen schwer von begriff bin... aber: ich finde nur den bereich EKvH Rollenspiel, aber keinen ab 18 Bereich wo ich mich anmelden muss.


    hehe, hilfe. 8o

    Hallo,


    ich habe vor kurzem meine alte Fanfiction "Corporal Newkirks Lonley Hearts Club..." wiederentdeckt.
    Ich fasse mich kurz: seit dem ich das letzte Kapitel der story online gestellt habe sind nun schon ein paar jahre vergangen, (ich glaub fast zwei, aber vielleicht erinnert sich trotzdem noch jemand an die story.) Nun ja, inzwischen bin ich erwachsen geworden und das würde ich jetzt gerne ausnutzen. ich will der story ein weiteres kapitel schenken in dem es nun nicht mehr jugendfrei sein wird.


    --> jetzt die eigentliche frage: wie muss ich das hier kennzeichnen??


    reicht es wenn ich dick und fett drüberschreibe: "NC17, slash, alle leute die das nicht wollen sollen es bitte nicht lesen!" oder muss ich da noch was beachten?


    vielen dank im vorraus!

    *chmchm*
    also... ich bin was das schreiben angeht nun wirklich kein unbeflecktes tuch. wie diejenigen die schon eine weile die fanfictions hier verfolgen sicher wissen. ;)
    ich möchte deine story nicht beleidigen oder kritisieren, sondern nur ein paar grundlegende einfache tipps geben welche die story wahrscheinlich schon aufbessern würden.


    ich habe als jahresarbeit an meiner schule übrigens einen roman verfasst und kenne mich inzwischen auch mit dem schreiben über fanfictions hinaus aus.


    - du solltest deinen charakteren nicht solche standart namen geben, das langweilt den leser. vielleicht heißt mal ein mädchen elfriede und findet seinen namen voll scheiße? bringt etwas natürliches in die story


    - quäl den leser nicht mit sovielen ermüdenden details. es tut nichts zur sache ob sie für den eintritt 2 Euro oder 2,50 bezahlt haben, es möchte auch niemand wissen was für einen detailierten notendurschnitt die charaktere haben oder wann genau sie aufstehen. Ein: "Nach Minuten die ihm endlos vorkamen..." ist immer angenehmer zu lesen als: "Nach 2 Minten."


    -Überdenke immer den Zusammenhang wenn du etwas schreibst!


    - Versuch deine Geschichte zu "erzählen" und nicht nur alles zu beschreiben was hintereinander passiert. Klingt komisch, sollte man aber mal überdenken.


    -wenn deine story den leser fesselt, wird er dir deine rechtschreibfehler verzeihen! ... zumindest habe ich diese erfahrung gemacht.



    Also, ich hoffe ich habe dir ein bisschen geholfen und du bist offen für anregungen.

    Also, das Lied gab es zwar noch nicht als ich mit der story angefangen habe und es ist auch eigentlich überhaupt nicht meine Musik, aber findet ihr nicht das dieser Song von Nelly Furtado: All Good Things (come to an end) super zu der story passt? ist mir vorhin plötzlich aufgefallen...


    Flames to dust,
    lovers to frieds,
    why does all good things come to an end?

    Bottle Game


    Disclaimer: Keine der verwendeten Figuren gehört mir! Ich leih sie mir nur aus und spiele ein bisschen damit... ich geb sie auch unbeschädigt wieder, hoff ich.


    Warnung: Slash, Newkirk/Hogan. Ein wenig OOC aber sonst wäre Slash ja nicht möglich ;-)




    Es war eine lustige Nacht im Frühling. Die Deutschen steckten mal wieder so tief in der Scheiße, dass selbst Hogan und die Helden keine Lust darauf hatten sich um sie zu kümmern. „Soll’n gucken wo sie bleiben. Heute wird gefeiert!“ Hatte Hogan zu seinen Helden gesagt.


    Newkirk saß auf seinem Kissen auf dem Boden der Baracke. Carter und Kinch saßen rechts und links neben ihm. Der harte Kern der Helden, also er, Carter, Kinch, LeBeau und Hogan, saßen in einem Kreis auf dem Boden. Seit Wochen hatten sie alles nötige herangeschafft, dass man für eine Party dieser Art brauchte. Das war vor allem: Alkohol.
    Der Colonel hatte Geburtstag und das war schließlich ein Ereignis das gefeiert werden musste.


    Hogan saß Newkirk gegenüber. Es war bereits nach 1 Uhr und ein großer Teil der U-Boot-Bowle, die LeBeau nach einem Geheimrezept zusammengemischt hatte, war schon vernichtet.
    Plötzlich kam Hogan auf eine Idee. Er nahm die Zigarre aus dem Mund, die Carter für ihn, extra zum Geburtstag gemopst hatte, lachte seine Männer an und schlug vor: „Schaut mal her Leute! Diese leere Flasche! Wisst ihr was mir dazu einfällt?“
    „Als Teenager habe ich auf Partys oft mit so was dieses lächerliche Spiel gespielt!“ Sagte Kinch und lachte ebenfalls.
    „Flaschendrehen! Au ja!“ Ergänzte sie Carter und stieß LeBeau in die Rippen, der daraufhin verheißungsvoll grinste. Nur Newkirk verstand nicht ganz was die Anderen vor hatten. Flaschendrehen, das sagte ihm nichts.


    „Pass auf Newkirk!“ Erklärte ihm Hogan wenig später, der nur so darauf brannte das lustige Partyspiel zu spielen. „Die Flasche wird gedreht. So. Und der, auf den sie zeigt, kann sich dann eine Aufgabe aussuchen. Entweder: Wahl, Wahrheit, oder Pflicht! Die Begriffe erklären sich von selbst, denke ich.“
    Newkirk nickte: „O-Oh man, d-dabei hab ich sicher k-kein Glück.“
    „Aber wenn man sich für etwas entschieden hat, dann muss man es machen! Sonst verliert man seine Ehre und ist ein Feigling!“ Sagte Carter ernst.
    „Dann dürftest du bei dem Spiel ja gar nicht mitmachen, weil du nichts verlieren kannst, alter Angsthase!“ Kommentierte Kinch Carters Aussage.
    „Hey!“ Wehrte sich dieser.
    „Jetzt hört auf zu streiten Jungs. Es geht los!“ Sagte Hogan und drehte die Flasche mit einem geschickten Schwung. Newkirk beobachtete sie gespannt. Immer langsamer und langsamer schlingerte sie umher, bis sie schließlich bei Hogan stoppte.
    Allgemeines kichern.
    „Nun, mon Colonel. Wa’l, Wa’reit, oder Plicht?“ Fragte LeBeau und grinste breit.
    „Wahrheit!“ Antwortete Hogan kurz entschlossen und leerte sein Glas Bowle. „Gut. Wer will eine Frage stellen?“
    „Ich!“ Platzte Carter heraus. „Stehen Sie wirklich auf Fräulein Helga, oder ist das nur Show?“
    Die Helden prusteten vor Lachen. So eine dumme Frage. Die Antwort lag doch auf der Hand.
    „Nur Show!“ Sagte Hogan. „Drüben, überm großen Teich gibt es doch hübschere Mädchen mit mehr Klasse.“
    „Nüscht so viel Klasse wie die in Frankreich!“ Räumte LeBeau ein.
    „Das muss ich erst noch testen.“ Meinte Hogan daraufhin.


    So ging es fast zwei Stunden. Es wurde gelacht und getrunken. Hätte Hogan Schultzi nicht vorher bestochen, hätten sie längst eine gehörige Ermahnung bekommen.
    Das Spiel erreicht langsam seinen Höhepunkt.
    „Letzte Runde!“ Lallte der ziemlich betrunkene Kinch, der gerade dran war die Flasche zu drehen.
    „Letzte Runde!“ Stimmte ihm der ebenso volle Hogan zu. „Hoffentlich triffts nicht mich!“
    Die Flasche rotierte wieder. Newkirk wurde mittlerweile immer schwindelig, wenn er ihr dabei zusah. Zum ersten Mal an diesem Abend zeigte sie auf ihn. So was! Die Anderen johlten nur so vor Lachen.
    „Ein wunder, endlich trifft es dich auch mal!“ Sagte Kinch schnaufend. „Was nimmst du!“
    „P-Pflicht!“ Stotterte Newkirk verwegen und erntete anerkennendes Pfeifen.
    „Gut! Was gemeines. Carter dafür bist du der Spezialist.“ Kinch sah herüber zu Carter, der seine Stirn schon grübelnd in Falten legte.
    „Ok. Egal auf wen die Flasche zeigt, Newkirk muss ihn küssen! 10 Sekunden, mit Umarmung!“
    Allgemeines aufheulen. „Das ist würklüsch widerlüsch!“
    „Mein Gott, Carter! Wehe die Flasche zeigt auf mich!“
    „Na los.“


    Die Flasche drehte sich wieder. Newkirk glaubte das sie sich nie zuvor so lange gedreht hatte. Hoffentlich nicht Carter, da musste er sich ja hinterher übergeben. Und hoffentlich nicht Kinch, er hatte nicht vor jemals zu wissen wie es sich anfühlte eine Person mit Schnurbart zu küssen!
    Jetzt war es zu spät. Er hatte Pflicht gewählt. Doch die Flasche stoppte ganz überraschend bei...
    Bei Hogan.
    Newkirk seufzte. Also nein... so einen Schwachsinn konnte sich ja nur Carter ausdenken. Hogan protestierte lautstark. „Kommt schon! Schiebung! Du hast die Flasche doch extra in meine Richtung gedreht!“
    „Wie das denn, Sir?“ Meckerte Carter und schob gleichzeitig Newkirk in Hogans Richtung.
    „Wenn ihr kneift, dann seid ihr wirklich feige!“ Meinte Kinch und LeBeau nickte.
    „Das sagt ihr nur weil es euch nicht getroffen hat!“
    „Stümmt! Na und?“
    „Na schön...“ Hogan stand widerwillig auf, ging herüber zu Newkirk, der eine Grimasse zog und setzte sich zu ihm. „M-Muss das sein?“
    „Ja. Jetzt legt los!“
    „Waaag es dich!“ Hörte Newkirk Hogan noch zischen, aber da war es schon zu spät.


    Er legte vorsichtig die Arme um den Colonel. Stotterte: „V-Verzeihung.“ Und küsste Hogan danach auf die Lippen. Im ersten Moment starrten sie sich dabei beide entsetzt an. Hogans tiefbraune Augen brachten Newkirk dabei ziemlich aus dem Konzept, doch wenig später schloss erst Hogan, dann Newkirk die Augen. Merkwürdigerweise kribbelte es nun in Newkirks Magen, nein eigentlich überall in ihm und seine Umarmung wurde fester. Das schien Hogen zu bemerken, denn er drückte seine Lippen nun etwas stärker auf Newkirks.
    Wie lange diese 10 Sekunden doch waren... Newkirk spürte das Hogan nun selbst den Arm um ihn legte und ihre Umarmung zu einer Intensiven wurde.
    Gott, wie sah das bloß von außen aus?! Doch das war ihnen in diesem Moment scheinbar völlig egal. Was war bloß los?
    Newkirk hörte die Stimmen der Anderen, die langsam rückwärts so als wären sie ganz weit weg. Sie waren erst bei 6 angekommen...
    Der Colonel roch nach einer angenehmen Mischung aus Rasierwasser, U-Boot-Bowle und Zigarrenqualm, ein Geruch den Newkirk erstaunlich gern hatte und der gut zu Hogan passte.
    Immer näher rückten sie aneinander.
    Newkirk konnte es nicht verhindern. Eine seiner Hände begann damit, mit Hogans Nackenhärchen zu spielen und einen Augenblick später spürte er wie Hogans Hand flüchtig seine Wage streichelte.
    Währenddessen vernahm Newkirk wie aus weiter Ferne: „3-2-1....“


    Die Anderen zogen erschrocken die Luft durch die Zähne und LeBeau ließ ein geflüstertes: „Mondeu...“ verlauten, als ihr merkwürdiger Kuss sogar noch ein paar Sekunden länger dauerte.
    Als sie es geschafft hatten sich voneinander loszureißen, wagte es weder Hogan noch Newkirk seinem Gegenüber in die Augen zu schauen. Newkirk sah beschämt weg, nicht in die Augen von Hogan und schon gar nicht zu einem seiner anderen Kameraden. Er starrte auf den Boden vor ihm, der noch nie so interessant ausgesehen hatte. Komisch.
    Er spürte das Hogans Blick nun auf ihm lag, doch er traute sich nicht aufzusehen. Wie er ihn wohl ansah? Schockiert? Schüchtern? Oder Sehnsüchtig?


    Newkirk zuckte zusammen als er Hogans Hand plötzlich über seinen Rücken streicheln spürte, doch dann lächelte er. Tief in sich drin wusste er, dass sie, wann immer es die Möglichkeit dafür gab diesen Kuss fortsetzen würden. Und als er nun vorsichtig zu Hogan herber schielte, wusste er, dass Hogan gerade das selbe dachte wie er...

    ~~* Life Is A Lemon And I Want My Money Back *~~


    Prolog: Dies ist das 11. und definitiv letzte Kapitel von Corporal Newkirks Lonley Hearts Club Band. Ich hoffe ihr hatte so viel Spaß wie ich. Die Helden werden mich (jetzt erst recht) nie wieder loslassen. Das heißt: Ihr werdet mich auch nicht los! :P Ein bisschen traurig bin ich ja schon... weil die Story mir echt ans Herz gewachsen ist, aber alles hat bekanntlich ein Ende.
    Viel Spaß beim letzten Chap!



    Newkirk wanderte den ganzen Tag verwirrt im Wald herum. Dabei entfernte er sich nie besonders weit von der Stelle an der Hogan saß, er hatte eingesehen dass das zu gefährlich war und so ging er ständig im Kreis. Seine Gedanken fanden dabei keine Ruhe, nicht einmal nach dem seine ganze Schachtel Pall Mall dran glauben musste. Als es dunkel wurde, kühlte es merklich ab. Es wurde eindeutig langsam Herbst. Newkirk wollte sich nicht eingestehen das ihm ohne seinen Pullover kalt war, doch irgendwann hielt er es nicht mehr aus.
    Aus dem Augenwinkel heraus sah er einen warmen roten Feuerschein. Der Colonel hatte allem Anschein nach ein Feuerchen gemacht. Newkirk schluckte und ging zu ihm herüber.
    „Peter...“ Hörte er Robert sagen, doch er beachtete es nicht weiter und hob seinen blauen Pulli vom Boden auf um ihn über den Kopf zu ziehen. Dass seine Wunde dabei wieder schmerzte verdrängte er völlig. Eigentlich wollte er sich danach gleich wieder umdrehen und sich ein anderes Plätzchen zum schlafen suchen, doch Hogan war aufgestanden und legte ihm nun die Hand auf die Schulter.
    „Und? Was ist nun?“ Wurde er von ihm gefragt. Peter zögerte eine Weile bevor er sich umdrehte. Das Feuer warf einen flackernden Schein auf Hogans Gesicht und Newkirks Magen machte den üblichen Hüpfer. Er konnte nicht anders... Er lächelte.
    „H-Hab mich soeben e-entschieden, Sir.“ Sagte er bestimmt.
    „Sir?“ Fragte Hogan verwundert.
    „J-Ja, Sir.“
    „Gut, Peter... ich meine, Newkirk.“
    „S-Setzen w-wir uns d-doch. Es ist ganz schön k-kühl, Sir.“
    Hogan schüttelte verwundert über das Verhalten seines Corporal’s den Kopf und nahm neben ihm auf dem Baumstamm Platz.
    „Wie kommt’s?“ Fragte Hogan schließlich und klang dabei, wie Newkirk fand sogar etwas traurig.
    „N-Na. Man soll s-sich d-doch immer etwas bewahren von d-dem man träumen k-kann. Es soll e-einfach wieder so s-sein wie früher. V-Verstehen Sie?“
    Nun lächelte auch Hogan. „Ja.“
    Newkirk hob seinen Arm und zauberte etwas aus seinem Ärmel. Es war so plötzlich da, dass Hogan zweimal hinsehen musste um es zu erkennen. Newkirk hatte das kleine schwarze Buch hervorgezaubert, welches der Auslöser allen Übels gewesen war.
    „S-So wie i-ich es a-auftauchen lasse, k-kann es auch verschwinden.“ Sagte Newkirk und warf es mit einer lockeren Handbewegung in das prasselnde Feuer. Die Flammen stürzten sich gierig darauf und es verwandelte sich vor ihren Augen in Asche.
    „Netter Trick.“ Meinte Hogan.
    „E-Eigentlich schade, d-dass ich so vernünftig b-bin.“ Sagte Newkirk grinsend.
    „Mh, was redest du da? Du bist vollkommen irre und das ist auch gut so.“
    „W-Werden die A-Anderen den A-Auftrag hinbekommen?“ Fragte er.
    „Natürlich und solange sie weg sind, haben wir genug Zeit das zu reparieren was bei unserem Ausbruch zerdeppert wurde.“
    „U-Und das F-Funkgerät?“
    „Was glaubst du holen die Anderen gerade? Genau, ein besseres.“
    Newkirk schmunzelte. Hogan war ein Held und das würde er für ihn immer bleiben. Er sah ins Feuer und meinte langsam: „W-Wissen Sie Sir. D-Das Leben ist wie eine Zitrone. M-Man b-beißt rein und e-es ist verdammt b-bitter. A-Aber dein G-Geld bekommst du n-nicht wieder zurück.“
    „Wie philosophisch Newkirk.“
    „N-Nicht wahr?“
    „Nein...das ist Unsinn. Aber jetzt habe ich Appetit auf LeBeaus Zitronen-Limo.“




    Bye bye... die nächste Short-Story wird nicht lange auf sich warten lassen. ;)

    Ich liebe dich! – Was nun?


    Üblicher kleiner Prolog: Ich hoffe mein Weihnachtsspecial gefällt euch!!! Es wurde ja mal wieder Zeit das es weiter geht... dieses 10. Kapitel ist nun der Anfang vom Ende.
    Entschuldigung wie immer für die miese Rechtschreibung! Trotzdem: Have Fun.


    Newkirks Augenlieder wurden ständig schwerer. Seine Augen sträubten sich regelrecht dagegen weiter offen zu bleiben, sie waren gerötet und tränten.
    Vor ein paar Stunden hatte Newkirk dem Colonel gesagt, er könnte sich ruhig etwas aufs Ohr hauen. Hogan hatte natürlich heftig protestiert, doch Newkirk glaube das er schon seit ca. zwei Stunden immer mal wieder ein Nickerchen machte.
    Seit sie gestern Nacht geflohen waren, fuhren sie ununterbrochen. Jetzt wo der nächste Abend herandämmerte war Newkirk wirklich fix und fertig. Er konnte einfach nicht mehr, aber er hatte sich vorgenommen durchzuhalten so gut es nur ging. Sie fuhren, wie er fand Ziel und Planlos in Richtung Nord-West. Er war sich nicht sicher ob Hogan den Weg überhaupt kannte.
    Newkirk hing über dem Lenkrad und sah die lange Straße entlang zum Horizont an dem die Sonne langsam herunter sank. Er wischte sich über die Augen. Die Fahrt war erstaunlich ruhig verlaufen, bis jetzt hatte sich noch niemand um sie gestört.
    Es lief gut, zu gut.
    Der Motor begann auf einmal zu stottern. Erst lief der Wagen eine Weile lang nur sehr unruhig, dann begann er auszusetzen und schließlich stoppten sie ganz unverhofft.
    Hogan der anscheinend gerade wieder etwas geschlafen hatte wachte nun auf und blickte besorgt zu Newkirk herüber.
    „Was ist los?“ Fragte der Colonel.
    „I-Ich weiß nicht. Vielleicht ist der T-Tank leer.“ Antwortete Newkirk ihm müde.
    „Das darf doch nicht wahr sein!“ Regte Hogan sich gleich auf. „Ich war mir sicher das die Tankfüllung bis zu unserem Bestimmungsort ausreicht!“
    „P-Pah. Keine T-Tankfüllung der Welt reicht von Hammelburg bis nach B-Bremen.“ Meinte Newkirk und unterdrückte ein Gähnen.
    „Sie sollte auch nicht bis nach Bremen reichen. Steig aus und sieh erstmal nach ob es wirklich am Benzin liegt!“
    Newkirk wunderte sich. Nicht nach Bremen? Aber er war einfach zu fertig um länger darüber nach zu denken, vielleicht wusste Hogan ja doch was er tat. Er kletterte aus der Fahrerkabine und ging nach hinten zum Tankdeckel. Diese altmodischen Klapperfahrzeuge hatten nicht einmal eine Tankanzeige. Hitler wollte wohl sparen...
    Newkirk drehte den Deckel ab und versuchte in dem dunklen Loch etwas zu erkennen. Komisch, er war sich ganz sicher das der Tank mindestens noch ein drittel voll war.
    Plötzlich hörte er Geschrei. Deutsches Geschrei. Er drehte sich schlagartig um und erkannte das volle Ausmaß der Katastrophe. Sie waren von einer Gruppe deutscher Soldaten entdeckt worden. Diese kamen nun bewaffnet mit einem Geländewagen auf sie zu gebrettert und schrieen sie an: „Halt! Stehen bleiben! Kontrolle!“
    Soeben kam Hogan aus dem Führerhaus gesprungen. Er hetzte zu ihm herüber und rief: „Schnell weg hier.“ Newkirk war müde, er reagierte nicht so schnell und stand erst einmal regungslos dar, bis ein Schuss fiel. Plötzlich wurde ihm der Ernst der Lage klar und er gab Fersengeld. Die Anderen stiegen von der Ladefläche herunter und verschwanden im nächstliegenden Gebüsch. Newkirk konnte ihnen nicht folgen, es währe zu auffällig gewesen und so versuchte er sich auf der anderen Straßenseite in die Büsche zu schlagen. Er stolperte und das war sein Verhängnis. Ein weiterer Schuss fiel und Newkirk wurde von einem stechenden Schmerz in seiner linken Schulter niedergeschlagen. Er ließ einen spitzen Schrei hören und für einen Moment dachte er, dass sein Leben damit beendet war, doch in diesem Moment riss ihn jemand wieder hoch. Er rappelte sich auf und ließ sich mitziehen. Der Schmerz machte ihn orientierungslos und so wusste er nicht wie lange es dauerte, bis er auf den Waldboden gelegt wurde und eine Stimme zu ihm sagte: „Wir sind sie los...“ Eine Stimme? Hogans Stimme. Langsam verzog sich der düstere Nebel in seinem Kopf und er erkannte das der Colonel vor ihm hockte und leise in sich hinein fluchte.
    „Was ist p-passiert?“ Fragte Newkirk und fasste sich an die schmerzende Schulter.
    „Sie haben uns fast erwischt... so ein Dreck.“ Hogan klang sehr verärgert, doch er riss sich nun anscheinend zusammen, seufzt und setzte sich zu ihm auf den Boden.
    Newkirk stöhnte vor Schmerz. Er hatte das Gefühl als währe er überfahren worden. Das einzig gute an der Situation war, dass Robert neben ihm saß.
    „Oh Newkirk, lass mal sehen...“ Hogan beugte sich über ihn und zog ihm den Pullover über den Kopf. „Es ist ein Streifschuss, hätte schlimmer sein können.“
    Newkirk wimmerte und traute sich zum ersten Mal selbst hinzusehen. Seine Schulter blutete, doch die Wunde war nicht all zu Groß.
    „Es g-geht schon, Sir.“ Sagte er tapfer.
    „Robert.“ Verbesserte Hogan ihn.
    „R-Robert.“ Stammelte er und schloss dann erschöpft die Augen.


    ~~oO@Oo~~


    Als Newkirk wieder aufwachte war er alleine. Es musste später Nachmittag sein. Newkirk rappelte sich auf. Im ersten Moment wunderte er sich warum sein Pullover neben ihm lag, es dauerte bis er wusste was passiert war. Als seine Gedanken wieder beisammen waren rappelte er sich auf und sah sich um. Er hatte in einer Art Erdkuhle versteckt gelegen und konnte nun soeben darüber hinweg gucken. Über ihm raschelte das grüne Laubdach des Waldes. Die Sonne schien nur in Fleckchen auf den Boden herunter. „Robert?“ Fragte er ins leere hinein. Hatte Hogan sich etwa einfach aus dem Staub gemacht und ihn zurück gelassen? Nein, dass konnte er sich nicht vorstellen.
    „Newkirk. Bleib in Deckung, glaub mir das ist besser, hier wimmelt es nur so von Deutschen.“ Sagte Hogan, der hinter einem dicken alten Baum in Deckung gegangen war.
    „Wie k-kommen wir d-denn jetzt zu d-den anderen?“ Fragte Newkirk verwirrt.
    „Gar nicht mehr.“ Antwortete der Colonel betrübt. „LeBeau, Kinch und Carter werden den Auftrag alleine zu ende bringen.“
    „U-Und was wird a-aus uns?“
    Robert lächelte plötzlich. „Hat etwas zweideutiges die Frage, findest du nicht?“
    Newkirk verstand erst nicht was der Colonel meinte. Dann war er aber etwas peinlich berührt.
    „Zieh dir lieber erstmal was über Kirk. Obwohl...“ Schmunzelte Hogan und kam auf ihn zu.
    „...Ich wollte mir die Wunde eh noch mal genauer ansehen.“
    Newkirk zuckte. Es war eine merkwürdige Situation. Einerseits weil sein Herz einen Luftsprung machte als Hogan seine Schulter betastete und andererseits weil das Verhältnis zwischen ihnen so ungeklärt war.
    „R-Robert...“ Brachte er schüchtern hervor. „D-Die Frage von g-gerade, war wirklich zweideutig zu verstehen. B-Bekomm’ ich eine A-Antwort?“
    Hogan ließ von ihm ab und sah ihm in die Augen. Newkirk machte das immer noch ganz nervös. Diese braunen Augen hatten eine wunderschöne Ausstrahlung. Eigentlich vermittelten sie Ruhe, doch Newkirk machten sie immer schon nervös. Es kribbelte in ihm wenn er hinein sah und das, trotz dem Robert so fies mit seinen Gefühlen gespielt hatte.
    „Was fühlst du wenn ich dich so ansehe?“ Fragte Hogan und erwischte ihn damit genau am Nerv. „Sag mir die Wahrheit, Kirky.“
    „D-Du weißt e-es doch R-Robert.“ Stotterte er leise.
    „Ja und das wirft mich so aus der Bahn...“ Hauchte ihm Robert danach ins Ohr und umarmte ihn. Newkirk bekam eine Gänsehaut am ganzen Körper und konnte kaum glauben was gerade passierte. Hogan umarmte ihn und zwar nicht um mit seinen Gefühlen zu spielen, sondern wahrscheinlich weil er ähnliche Gefühle hatte.
    Newkirk legte seinen Kopf an Hogans Schulter und flüsterte: „I-Ich hätte ja n-nicht gedacht, dass d-dich mal was aus der B-Bahn wirft.“
    „Bild dir nichts drauf ein... ich steh halt auf Sprachfehlern.“
    Newkirk musste grinsen. „W-Wo werden wir hingehen?“ Fragte er nach einer Zeit in der sie sich nicht rührten.
    „Wir werden uns erwischen lassen und dann geht’s zurück ins Stalag 13.“
    „D-Dort wird sich einiges verändert h-haben, o-oder?“
    „Pssst. Mach dir keine Gedanken.“ Sagte Hogan mit seiner Samtstimme. „Jetzt sind wir hier. Allein und in Sicherheit.“ Im nächsten Moment spürte er auch schon Roberts Lippen auf seinen. Er schloss genüsslich die Augen und stellte das denken eine ganze Weile ab. Hogan schaffte es wirklich ihn um den Verstand zu bringen. Erst als sich ihre Lippen wieder lösten merkte Newkirk das seine Knie ganz weich geworden waren.
    „Ich wollte dich nicht kränken Newkirk. Dazu habe ich dich viel zu gern.“
    Peter konnte das gehörte kaum verarbeiten. Es war viel zu schön um wahr zu sein. Er wusste nicht was er tat als er den Mund auf machte uns sich sagen hörte: „I-Ich liebe dich R-Robert.“
    Doch in diesem Moment änderte sich der Ausdruck von Roberts Augen.
    „Peter...“ Sagte er sanft, aber dennoch nachdrücklich. „Ich hoffe das klingt nicht zu hart, aber hör mir bitte zu und sei nicht sauer!“
    Newkirk zog die Augenbrauen zusammen und klammerte sich etwas festern an Hogan.
    „W-Was?“ Fragte er dann ängstlich.
    „Verbotene Früchte schmecken mir nun mal besonders gut...“ Sagte Robert mit einem komischen Unterton. „Ich, hoffe du weißt was ich meine?“
    „N-Nein. N-Nicht wirklich.“ Meinte er vorsichtig.
    „Nur weil wir jetzt hier ein bisschen kuscheln heißt das nicht das wir eine Beziehung haben können.“
    „N-Nicht...“ Wisperte Kirk traurig. „Schon k-klar.“
    „Aber ich mach dir einen Vorschlag.“ Sagte Hogan und sah ihn auffordernd an.
    „L-Leg l-los.“
    „Ich will nicht das wir unser gutes Verhältnis verlieren, wer weiß wie langer dieser Krieg noch dauert. Deshalb mach ich dir ein Angebot: Heute Nacht darfst du mit mir machen was du willst, aber wenn wir uns morgen wieder erwischen lassen ist alles vergessen.“
    Newkirk sah Hogan schockiert an. Das konnte er unmöglich ernst meinen. Was für eine dämliche, aber doch reizende Idee das war. Er ließ Hogan los und drehte sich weg.
    „I-Ich muss n-nachdenken.“ Kommentierte er und ging davon.
    Hogan blieb alleine zurück und seufzte. Er hätte ja nie gedacht das Newkirk mal Zeit zum nachdenken brauchte. Währe die Situation nicht so angespannt gewesen hätte er sicher amüsiert gegrinst. Doch jetzt ließ er sich nur etwas niedergeschlagen auf einen am Boden liegenden Baumstamm sinken.

    Mein, Gott.
    Auf die Frage nach einem Lieblingsverein kann es für mich nur eine Antwort geben:


    FC SCHALKE 04



    Eigentlich war ich nie ein großer Fußball-Fan, aber wenn man im Pott wohnt kommt man um Schalke nicht herum und mitlerweile liebe ich die Königsblauen.


    Hassverein ist auch klar.
    Kein Banner, Keine Punkte BVB, H**ensöhne!

    Jeah, jetzt komm ich!
    Meine Freundinnen schlagen regelmäßig die Hände gegen den Kopf wenn sie mitbekommen welche Typen aus Film und Fernsehn ich anschmachte! Die Teilnehmer sind chronologisch nach Tolli-tolli-Grad angeordnet!


    Dazu ist zu sagen: Gregory Peck - Weil ich ihn in der Rolle von Kapitän Hornblower in Des Königs Admiral einfach göttlich finde und den Film regelmäßig konsumiere. Elvis weil... muss man das noch erklären?
    Paul Stanley, ebend auch weil er schön singt und unglaublich performt und Gene $immons, weil er der Großmeister aller Bassisten ist.
    Naja und den Sean Connery mag ich nur als Bond. ^^

    Ah... ich will ja nich gemein sein... aber ich denke es steht eine Planänderung an. Statt alles was ich reinbringen möchte in eine Story zu quetschen, werde ich nun erst diese beenden und dann mal ein paar Short Storys schreiben. ^^ Das liegt mir besse.

    Ja ne is klar... das sind die normalen standart Vorurteile die viele Menschen gegen die Waldorfschule haben. Was ich sagen kann ist, dass dort eigentlich genau das der Gegenteil der Fall ist! Bei uns auf der Schule zumindest. Wir haben sehr viele Schüler mit deutlicher links-Tendenz, einige Patenkinder in der dritten Welt, einen farbigen und mehrere Mohamedaner in der Klasse. Eine Klasse über mir ist übrigens ein schwules Pärchen... ich finde das ja eher putzig als schlimm ^^
    Die Schüler lernen mehr soziales Angagement zu zeigen und werden halt mehr in künstlerischen Fächern gefördert.
    Es ähnelt also kein bisschen der Hit**r Jugend. Rudolf Steiners Schulen waren während des dritten Reiches sogar verboten.


    Ich weiß das es nicht ganz in den Tread passt, aber diese Vorurteile kann ich nicht so im Raum stehen lassen.

    Hallo ihr!


    Ich weiß, es ist etwas komisch wenn ich keine Zeit für meine FanFic hab (*schleichwerbung*) und trotzdem hier rein schreib, aber in das Thema MUSS ich mich einfach einmischen! :D


    Alsooo... wie ihr vielleicht wisst, oder auch nicht bin ich ein Opfer eines ganz anderen Bildungssystems. Nach der Grundschule (schlimme Zeit) haben mich meine Eltern nämlich auf eine Privatschule geschickt...
    Eine Waldorfschule, wo man eigentlich von der 1-13 Klasse bleibt.
    Da herrscht wirklich ein völlig anderes System. Die Klassenstufen sind Einzügig, es gibt also keine a. b. und c. Klassen. Daher ist die Anzahl bei ca. 400 Schülern von 1-13... eine relativ kleine Anzahl wo nach einer Zeit jeder jeden kennt.
    Nach der 11 Klasse hat man bei uns seinen Hauptschulabschluss und seinen Waldorfabschluss (bring einem was wenn man z.B. Kunst studieren will). Für letzteren muss man eine Jahresarbeit schreiben und einen Künstlerischen Abschluss in Musik und Malerei ablegen. (Der Waldorfabschuss ist Priorität um zum Abi zugelassen zu werden.)
    Danach wird dan gedifft! (differenziert) Die Schüler die einen Realschulabschluss anstreben und die, die Abi machen wollen werden in den Hauptfächern getrennt unterrichtet. (Sollte sich herausstellen das die Anordnung nicht richtig war kann bis nach dem ersten Quartal gewechselt werden.) Nach der 13. Klasse hat man sein Abitur.
    Ganztagsschule wird seit neuestem auch Angeboten, da wir für die Oberstufe eine eigene Schulkantine haben war das kein Problem...


    Ich kann mir kein objektives Urteil über diese Schulform machen. Aber mir gefällt es dort sehr gut. Das Lernklima ist um einiges besser als auf der Staatlichen Schule... was aber auch daran liegen kann das man für die Schule zahlen muss und so kaum Schüler aus sozialen "Unterschichten" (Ich hasse das wort) dort lernen.
    Sehr gut finde ich auch das man Unterricht in Fächern hat, die auf der staatlichen Schule total vernachlässigt werden...
    Im Allgemeinen denke ich, dass sich der Staat ruhig manche Sachen von Rudolf Steiners Prinziep abgucken kann!

    :D Ahoi alle zusammen.
    Ich wollte mal wieder Meldung machen! Ihr wisst ja das ich schon lange nichts mehr schreiben konnte auf Grund meiner Jahresarbeit für die Schule... damit bin ich aber vorraussichtlich bald fertig und soooooo: *trommelwirbel trommelwirbel*
    werde ich versuchen ein paar neue Kapitelchen zu schreiben und sie quasi als Weihnachtsgeschenk hochladen. ^^ Freut ihr euch?


    Außerdem will ich das warten erleichtern und schon mal ein bisschen verraten was passieren wird! Also vorsicht, wer es noch nicht wissen möchte darf hier nicht weiter lesen!!! :P


    - Die Reise der Helden wird an die See gehn, wie sie hinkommen? Überraschung!


    - Von da aus geht es nach England, wie? (CROSSOVER)
    Sagt euch ein gewisser: Kommandant Leutnant Kaleun was? Der ist tot? Noch nicht ^^ Und er wird Newkirk ziemlich neidisch machen.


    Ich glaube das wird ein großartiges Zusammentreffen! ...ich hoffe ihr glaubt das auch und lest sobald es hochgeladen ist!

    Hi. Ich dachte ich melde mich mal wieder!
    Tut mir wirklich total doll leid das es mit der Story im Moment gar nicht weiter geht!!! Ich bin soo heftig beschäftigt mit meiner Jahresarbeit für die Schule. Wenn die nicht 1a ist, dann wird man nicht zum Abi zugelassen und deshalb muss ich meine ganze kreative Energie erstmal darauf ausrichten. Ich schreibe nämlich einen Roman :]
    Ich verspreche euch, sobald ich mit der Jahresarbeit fertig bin, oder ich sonst irgendwann man Zeit habe schreib ich sofort weiter.
    Riesen Ehrenwort! ;)

    The Flight Of The Rat – Bye bye, Schultzi und Klink.


    Very little cute Prolog: Hier ist ein kleines neues Kapitelchen. Ein bisschen Action, ein bisschen Liebe... und vor allem ein großer Umbruch! Entschuldigt die Rechtschreibfehler, trotzdem viel Spaß beim lesen.




    Carter und Newkirk stolperten keuchend durch den dunklen Tunnel. Über ihnen war sicherlich die Hölle los und auch hier im Tunnel schienen jetzt mehr als zwei Personen zu sein.
    „Halt! Wer ist da!“ Schallte plötzlich eine kräftige Stimme von den Steinwänden wieder.
    Im ersten Moment jagte sie Newkirk einen gewaltigen Schrecken ein, doch als er sie erkannte, war es nur noch ein kalter Schauer der ihm den Rücker herunter lief.
    Carter hatte seine Gedanken anscheinend schneller beisammen als er, denn er rief: „Colonel Hogan, wir sind es. Sergeant Carter und Corporal Newkirk!“
    „Seid ihr es wirklich?“ Fragte Hogans Stimme, dieser musste nun beinahe neben ihnen stehen.
    Im nächsten Moment spürte Newkirk kaltes Metall in seinem Nacken. „I-Ist das ihre W-Waffe Colonel, Sir?“ Stotterte Newkirk besorgt. Er konnte nur hoffen das nicht noch ein Vierter im Tunnel herum schlich.
    „Ihr seid es wirklich.“ Stellte der Colonel nun beruhigt fest. „So stottert nur N-N-Newkirk!“
    Der kalte Pistolenlauf entfernte sich aus seinem Nacken und Newkirk atmete erleichtert auf.
    „Man sollte vielleicht echt mal die Lampen hier unten anmachen!“ Schlug Carter gutgelaunt vor. Aber der Colonel schenkte diesen Worten keine Beachtung, statt dessen versuchte er wie immer Herr der Lage zu werden. „Carter! Du gehst zurück zur Baracke und sagst den anderen das die Sprengstoffladung unseres Ablenkungsmanövers zu früh detoniert ist!“
    „Verstanden!“ Gab Carter von sich und schon entfernten sich seine Schritte in Richtung des Stalag 13.
    „U-Und was machen w-wir?“ Fragte Newkirk. Es war ein ganz merkwürdiges Gefühl alleine mit Hogan hier unten zu sein.
    „Offiziell werde ich nachher sagen wir haben die Luke im Wald bewacht.“ Antwortete ihm Hogan mit auffällig seidigem Klang in der Stimme.
    „U-Und inoffiziell?“ Brachte Newkirk hervor, welcher aufgeregt war wie ein kleiner Junge.
    „Liegt ganz an dir!“ Säuselte die Stimme aus dem dunklen. „Aber zuerst sollten wir die Situation zwischen uns aufklären, nicht wahr?“
    „W-Was gibt’s d-denn da zu klären?“ Spielte Newkirk erst einmal gekonnt den Unwissenden.
    Der Colonel antwortete ihm nicht gleich. „Erst einmal möchte ich dein Gesicht sehen Kirk!“
    Newkirk hörte ein Ratschen und sah ein Streichholz in der Hand von Hogan aufflammen. In der anderen hatte der Colonel eine Öllampe die er nun damit entzündete.
    In dem warmen Schein der kleinen Flamme konnte Newkirk jetzt Hogans Gesicht erkennen.
    Hogan sah ihn milde lächelnd an. „Ich spare mir jetzt die Frage danach, was ihr zwei hier unten ohne meinen Befehl zu suchen habt...“ Sagte Hogan und schlich sich so um eine direkte Antwort auf Newkirks dumme Frage herum.
    Newkirk richtete den Blick auf den Boden, dass sie sich nachts raus geschlichen hatten war ihm irgendwie peinlich. Außerdem hatte er bis jetzt noch keine Gelegenheit gehabt mit Hogan unter vier Augen zu reden, obwohl das nach den nächtlichen Geschehnissen in Hogans Kammer sehr angebracht war.
    „Gut. Kommen wir also zum wesentlichen.“ Sagte Hogan, dem es nicht gefiel das Newkirk seinen Blick mied. „Auf dem Lastwagendach hast du mich geküsst, oder?“
    „...J-Ja, Colonel.“ Antwortete Peter ohne seinen Blick aufzurichten. .
    „-Robert!“ Warf Hogan ein.
    „W-Wie?“ Fragte Peter völlig verdutzt.
    „Wenn wir alleine sind, bin ich für dich Robert!“
    „I-Ist das ihr Ernst, Colonel?“ Peter zögerte immer noch.
    „Ich mache im Moment keine Scherze, die Lage ist ernst genug.“
    „O-Okay.“ Newkirk traute sich immer noch nicht wieder zu Robert aufzuschauen. Er richtete seinen Blick weiterhin auf den Boden, den er in der Dunkelheit nur erahnen konnte.
    „Vielleicht ist jetzt auch der falsche Zeitpunkt...“ murmelte Robert jetzt und löschte die Lampe. „...um zu reden.“
    Newkirk spürte in der jetzt herrschenden Dunkelheit eine Hand an seinem Gesicht, die im sanft über die Wange streichelte.
    „Tut mir leid Peter.“ Hörte er Hogans angenehme Stimme. „Wir müssen zu den anderen. Jetzt muss eigentlich alles ganz schnell gehen!“
    Newkirk merkte das Hogan ihn bei der Hand fasste und ihn mit durch den dunklen Tunnel zog.
    „W-Was muss schnell gehen?“ Newkirk war so aufgeregt das ihm sein Herz bis zu den Ohren schlug und ihn fast daran hinderte zu denken.
    „Ach stimmt. Du bist noch gar nicht eingeweiht. Egal... die andern werden dir sagen was du zu tun hast!“
    Sie waren am Tunneleingang angekommen. Hogan ließ Newkirks Hand los und die beiden kletterten aus dem Tunnel in die Baracke, als sei nichts besonderes vorgefallen.
    Alle anderen Kameraden von Newkirk schienen genau zu wissen, was jetzt zu tun war. Sie rannten emsig umher und rüsteten sich anscheinend zum Aufbruch.
    „W-Was ist los?“ Fragte er LeBeau als sich endlich eine Gelegenheit dazu bot.
    „Du weißt nischt was los ist? Isch bütte disch.“ Der Franzose war damit beschäftigt so schnell wie möglich all seinen Kram in einem großen Rucksack zu verstauen.
    „I-Ich weiß es wirklich n-nicht!“
    „Oh. Dann ’at der Colonel disch nischt eingeweiht?! Wir ’auen ab von ’ier!“
    „A-Abhauen?“
    „Rischtig. Pack deine Sachen zusammen, wird eine üble lange Reise wenn du misch fragst.“
    „W-Wieso hauen wir ab?“
    „Ein Befehl, was sonst?“
    Newkirk konnte das ganze noch nicht fassen. Nach all der Zeit die sie hier gehockt hatten, sollten sie jetzt doch so plötzlich verschwinden? Wurden sie hier also nicht mehr benötigt?
    Eigentlich hätte er sich freuen sollen, aber er wusste ja nicht wohin die lange Reise gehen sollte. Was wenn sie getrennt würden? Was wenn sie an einen viel schlimmeren Ort abkommandiert würden? Hier im Stalag 13 hatten sie sich doch alles so gut und mühsam aufgebaut.
    All diese Ängste überkamen Newkirk, während er wie geistesabwesend seine Klamotten in einen Rücksack warf.
    „Nimm alles mit Kirk!“ Sagte Carter zu ihm, der anscheinend schon fertig war und nur auf ihn wartete. „Ich glaub nicht das wir wiederkommen.“
    Noch hatte Peter keine Zeit das alles zu hinterfragen, aber er war anscheinend nicht der einzige der von nichts wusste. Nur die, die zum engsten Kreis der Helden gehörten packten ihren Kram zusammen. Hogan, der alles schon vorbereitet hatte und nur noch wartete. Carter, der einige Stangen Dynamit unterm Arm hatte und LeBeau, der sich zusätzlich mit Proviant abmühen musste. Baker, Kinchloe und er, Newkirk.
    In größter Eile stiegen sie nun in den Tunnel hinunter. Newkirk, der immer noch total überrascht und verwirrt war, folgte seinen Kameraden einfach stumm und half LeBeau beim tragen. Sie rannten regelrecht durch die Finsternis im engen Tunnel. Hinter ihnen gab es eine laute Detonation gefolgt von dem höllischen Lärm herabstürzender Steine und dem splitternden Geräusch von berstenden Holzbalken. Newkirk vermutete, dass Carter den Tunneleingang gesprengt hatte, damit ihnen niemand folgen konnte.
    „D-Der schöne Tunnel...“ murmelte Newkirk.
    „Kannst ja hier bleiben und Fegen!“ Bekam er von Carter zur Antwort. Ein zweiter lauter Knall und die daraufhin folgenden metallisch klirrenden Geräusche verrieten ihm nun, das auch das Funkgerät in seine Einzelteile zerlegt wurde. Natürlich. Es war ja klar das keiner herausfinden durfte wie sie Kontakt zur Außenwelt aufgenommen hatten. Diese Sprengungen weckten in Newkirk ein ungutes Gefühl. Wenn Hogan- oder besser Robert, wie er ihn ja jetzt nennen durfte alles in die Luft sprengen ließ, dann bedeutet das wohl wirklich das sie nicht mehr zurückkehren würden.
    Während sie schwer bepackt weiter durch die Tunnelhohle eilten, verstummte nach und nach jedes Gespräch. Man hörte nur noch die mühsamen Schritte und ab und an ein Schnaufen. Die Stimmung war angespannt, bei diesem Fluchtversuch konnten sie wirklich drauf gehen und selbst wenn man sie nur gefangen nahm, was sehr unwahrscheinlich war... dann würden sie in ein völlig verändertes Stalag 13 zurück gebracht.
    Der Weg durch die Dunkelheit kam Newkirk unendlich vor, der einzige Trost den er in seiner ganzen Angst und Verwirrung hatte, war, dass kein geringerer als Colonel Robert Hogan mit ihnen flüchtete und den Weg bestimmte.
    Irgendwann kamen sie an einem Tunnelausgang an, den Newkirk gar nicht kannte. Das verwunderte ihn noch mehr, er hatte das Tunnelsystem schließlich mit gebaut. Er konnte sehen wie Hogan die Luke nach oben einen Spalt breit öffnete. Roter Feuerschein fiel schwach auf sie herab. Newkirk sah in die Gesichter seiner Kameraden. Alle waren verschwitzt und sahen sehr ernst drein. Jetzt gab Hogan ihnen ein Zeichen.
    LeBeau drängte sich nach vorne und Newkirk folgte ihm. Zusammen hievten sie die schwere Proviantkiste durch die Luke nach Oben, dann kletterten sie hinterher.
    Die anderen mühten sich ab um so schnell wie möglich zu folgen. Es dauerte keine zwei Minuten bis alles an die Oberfläche geschafft war. Jetzt erst fand Newkirk Zeit sich einmal umzusehen. Sie waren im Wald, keine 100m hinter ihnen brannte alles lichterloh. Noch ein Grund warum Eile geboten war, das Feuer breitete sich bei der Trockenheit schnell aus.
    „Hier entlang!“ Hogan hatte sich in die Mitte seiner Männer gestellt und deutete in eine Richtung. Newkirk fand, dass er völlig ruhig wirkte. So, als würden sie nur einen kleinen Sonntagsausflug machen.
    Sie setzten sich in Bewegung und rannten regelrecht durch den Wald. Es dauerte nicht lang bis sie an eine Straße kamen. Hogan gebot ihnen allen Einhalt. Er ging zunächst alleine bis zur Straße vor, wohl um nachzusehen ob Soldaten zu sehen waren.
    „Die Luft ist rein!“ Sagte er seinen Männern bald. „Etwas heiß vielleicht, aber rein.“
    Er hatte recht, denn nun gingen sie die Straße entlang dem Feuer entgegen... warum auch immer. Newkirk fragte sich wann dieser ganze Plan hier vorbereitet wurde und er fragte sich warum man ihn nicht eingeweiht hatte. Jetzt kam in der Ferne ein großer schwarzer Kasten in Sicht. Newkirk identifizierte ihn bald als einen geländetauglichen Truppentransporter der Deutschen, aber da Hogan strammen Schrittes darauf zuhielt, ging er davon aus, dass dieser Transporter schon länger für diesen Plan hier positioniert war.
    Sie schmissen das Gepäck hektisch auf die Ladefläche, dann sprangen sie hinterher. Eben wollte Newkirk das auch tun, da packte Hogan ihn am Arm.
    „Dich brauch ich als Fahrer!“ Sagte er.
    „O-Okay.“ Irgendwie hatte Newkirk plötzlich einen ganz klaren Kopf. Wahrscheinlich machte das, dass Adrenalin welches durch seine Adern schoss.
    Er und Hogan hechteten in die Fahrerkabine, Robert drückte ihm einen Zündschlüssen in die Hand und Newkirk drückte sofort aufs Gas.
    „W-Wo lang?“ Fragte er.
    „Erstmal wenden und der Straße folgen, dann sehen wir weiter.“
    Das klang nicht gerade gut geplant dachte sich Newkirk, aber er hatte nicht viel Zeit sich Gedanken zu machen. Um den schweren Transporter zu wenden brauchte er all seine Kraft.
    Danach drückte er wieder aufs Gas. Der Transporter war für seinen Geschmack schrecklich schwerfällig, nicht gerade das perfekte Fluchtfahrzeug.
    „Zieh das an!“ Sprach Hogan ihn von der Seite her an.
    Newkirk warf einen kurzen Blick herüber, er musste sich voll auf die dunkle Straße konzentrieren. „W-Wie denn?“
    „Ich helfe dir.“
    In einer ruhigeren Situation, wäre Newkirk jetzt wahrscheinlich wieder völlig aus dem Häuschen geraten. Aber bei dem Stress bemerkte er gar nicht wie Hogan ihm erst die Mütze abnahm, sein Shirt auszog und ihm schließlich einen weißen Kittel und eine weiße Mütze verpasste. Während sie die huckellige Waldstraße entlang sausten, verstand Newkirk plötzlich was das sollte. Wahrscheinlich saßen sie in einem Transporter der Feldambulanz. In der Dunkelheit hatte er etwas in der Art eines Kreuzes auf dem Anhänger erkennen können, wahrscheinlich war es ein Rotes Kreuz, kein Hakenkreuz wie er angenommen hatte.
    „Wenn sie denken, das wir Verwundete von der Explosion in die Stadt fahren, werden sie uns wohl kaum anhalten.“ Erklärte Hogan ihm nun kurz angebunden.
    „G-Guter Plan.“ Knurrte Newkirk und wich einem abgebrochenen Ast aus. Er jagte den Wagen, als ginge es um sein Leben... aber darum ging es ja auch.
    Die Maskerade war eine gute Idee, schon nach kurzer Zeit kamen ihnen erst Fahrzeuge mit Soldaten und dann Feuerwehrwagen entgegen. Keines der Fahrzeuge hielt sie an oder fuhr auch nur langsamer. Auf Hogans Gesicht schlich sich ein erstes zufriedenes Lächeln.
    Dieses hielt an, bis sie etwas weiter entfernt eine Straßensperre ausmachen konnten.
    „W-Was jetzt?“ Fragte Newkirk unsicher, ging jedoch nicht vom Gas.
    „Hup und halt drauf! Wenn sie uns für die Ambulanz halten machen sie Platz.“
    Newkirk tat ohne Bedenken was Hogan verlangte. Er drückte auf die Hupe und hielt ungehemmt auf die Barriere aus Fahrzeugen und Schranken zu.
    „D-Da rührt sich nichts!“ Blaffte er nervös.
    „Dann müssen wir uns jetzt gut festhalten.“ Sagte Hogan ruhig und klammerte sich am Sitzt fest. „Du machst das schon Peter.“
    Newkirk schluckte krampfhaft. Hier ging es um alles oder nichts und sein Fähigkeiten waren entscheidend. Er hielt blind auf die Mitte der Barriere zu. Erst im allerletzten Moment erkannte er die kleine Schneise am rechten Rand der Blockade. Er riss das Steuer herum. Der schwere Wagen legte sich rasant auf die Seite, so dass zwei Räder regelrecht in der Luft hingen. Hoffentlich kam man nicht auf die Idee auf sie zu schießen.
    Doch kein Schuss fiel. Er umfuhr die Blockade und drückte wieder erbarmungslos auf das Pedal. Hinter ihnen gab es lautes Jubelgeschrei. Wahrscheinlich konnten seine Kameraden durch irgend ein Guckloch nach außen die Lage verfolgen.
    „Ich wusste das du es schaffst.“ Sagte Hogan und klang dabei beruhigter als vorhin. Er legte ihm die Hand auf die Schulter. „Das war toll.“
    Newkirk hatte gar keine Zeit das was Hogan ihm sagte zu verarbeiten. Sie kamen jetzt durch den kleinen Ortskern von Hammelburg. Hier war alles auf den Beinen. Die hier stationierten Soldaten sprangen in ihre Fahrzeuge um zum Ort der Explosion zu gelangen.
    In der allgemeinen Unruhe interessierte sich niemand für sie. Faszinierend, Hogans Plan war perfekt aufgegangen.
    Jetzt fand Newkirk Zeit noch ein paar Fragen zu stellen: „Wo w-wollen wir eigentlich h-hin?“
    „Du meinst unser Ziel?“
    „Japp.“
    „Bremen. Die Nordsee.“ Antwortete Hogan knapp.
    Newkirk wusste erst gar nicht was er sagen sollte. Das war eine unglaublich weite Strecke, einmal quer durch Deutschland und das mit diesem klapprigen Transporter? Wie um Himmels Willen sollte das nur klappen?

    Hallo erstmal...


    Danke! ;)
    - Ich hab mir als Thema für meine Jahresarbeit übrigens ausgesucht: einen Roman zu schreiben. Das fordert jedoch mehr Einsatz als ich Anfangs gedacht hatte. Ist ja leider klar das ich mich da im Moment nicht auf FF's konzentrieren kann. ;( Leider auch nicht in den Ferien, denn dafür habe ich mir vorgenommen den ersten Entwurf des Romans komplett vorzuschreiben... das wird echt eine mords Arbeit.
    Falls ich doch Zeit finde ein FF Kapitelchen zu schreiben, stell ich es natürlich sofort online! :D