Posts by Klink77

    Ein Film aus dem letzten Jahrtausend war für mich auch sehr bewegend. Und zwar Schindlers Liste. Desweiteren natürlich wie schon öfter erwähnt:


    Der Untergang
    Philadelphia


    Ich fand auch flgende zwei Filme sehr gut gemacht


    Das Leben der anderen
    Das Leben ist schön

    Ich lese zur Zeit etwasganz banales. Das House-Buch für Hypochonder. Dahingehend nicht schlecht, weil ein echter Arzt die Methoden von House und seinem Team unter die Lupe nimmt.


    Davor habe ich "Dunkler als die Nacht" von Michael Connelly gelesen. Die Bücher um Harry Bosch werden einigen von Euch vielleicht bekannt sein.


    Habe auch die "Älteren" Bücher von Connelly und die Geschichten um Harry Bosch gelesen.


    Wenn ich das House-Buchdurch habe werde ich wohl Kerkelings "Ich bin dann mal weg" lesen.

    @ Papabär London


    Ich habe leider noch nichts von der Metzgerei gehört. Entweder ist meine Mail nicht angekommen, was ich mir nur schwer vorstellen kann, oder er antwortet nicht weil er nichts verschickt. Naja, dann muss ich mir wohl etwas anderes einfallen lassen. Habe auch sonst im Netz nichts gefunden. Und das mit der vorliebe für Flönz liegt wahrscheinlich daran, dass meine Großmutter aus Köln kommt. Us Nippes. En echt kölsch Mädche.

    Nä, leider hät dä Tünnes noch nit jeschriwwe. Ich jläuv ich muss nochens emol texten. Ävver vielleicht jibbet noch en andere Metzgerei bei der ich et versöke kann.


    PS:
    Entschuldigt bitte mein schlechtes kölsch. Trinken klappt besser :D

    Hallo zusammen !


    Erstmal ein dreifach Kölle Alaaf!


    Ich hoffe, dass mir jemand von Euch weiterhelfen kann. Ich esse unheimlich gerne die Original Kölsche Flönz. Leider gibt es sie bei mir nicht zu kaufen. Bei meinem letzten Besuch in Kölle am Rhing vor 3 Jahren habe ich mir zwar ein paar Ringe mitgebracht und eingefroren, aber die sind inzwischen leider aufgefuttert. Da ich auch zur Zeit keine Möglichkeit habe nach zu fahren, wollte ich im Netz schauen, ob ich sie irgendwo bestellen kann. Habe aber leider nichts gefunden. Ich habe sie mir damals in der Schildergasse bei Karstadt gekauft und sie war von Schmitz so viel ichmich erinnern kann. Kann mir evtl. jemand von Euch eine Adresse nennen? Versand müsste ja eigentlich funktionieren in kleinem Styroporkarton mit Trockeneis oder? Würde mich freuen, wenn mir jemand helfen kann. Danke schon mal im voraus



    Klink77

    Moin !


    Hatte in den letzten Monaten keinen Internetzugang und auch keinen PC. Und zur Zeit bin ich auch lernmäßig wieder voll im Stress. Ist halt eine tolle Situation auf dem Arbeitsmarkt. Aber egal. Leider habe ich bis jetzt keine Antwort erhalten und in den Comics wurde mein Brief leider auch n icht abgedruckt. Da wird wohl auch bnichts mehr kommen. Ich hoffe, Ihr seid nicht sauer auf mich. Ich werde mich umgehend in die Arrestzelle begeben. Aber bitte die Mahlzeiten nicht vergessen ;)


    Klink77

    Deine Story ist echt super. Ich habe direkt alles vor Augen gehabt. Bin echt gespannt wie es weitergeht und wie Schultzi dann unseren Klink kennenlernt. Aber mach keine Panik, Eine gute Story braucht Zeit. Obwohl ich etwas zu viel Zeit gebraucht habe. :D

    Hallo,


    wollte mich zurückmelden, da ich im Urlaub war. Freut mich, dass Euch miene Geschichte gefällt. Gerne könnt Ihr meine Geschichte für das Projekt verwenden. Ich habe auch irgendwie in Erinnerung, das mal die Idee kam, aus den Storys ein Buch zu machen. Weiss leider nicht mehr wer die Idee hatte. Schreibt mir bitte weiter Eure Kritiken. Nur so kann ich sehen, welche Fehler ich gemacht habe.


    Gruß


    Klink77

    Hallo zusammen !


    Ich habe es endlich geschafft. Meine Story ist fertig. Ich hoffe sie gefällt Euch. Ich freue mich über jede Kritik.


    Ein Käfig voller Helden


    Die letzte Folge


    „Letzter Ausweg: Flucht“






    Einleitung:


    Wieder einmal müssen Col. Hogan und seine Männer eine schwierige Nuss knacken. Der deutsche Spion Hermann Koch, der seit einem Jahr im Untergrund als Sgt. John Williams arbeitete, ist flüchtig. Er wurde im Auftrag der Gestapo nach London geschickt, um endgültig herauszufinden, wer und was für die ganzen Sabotageakte verantwortlich ist. Koch weiß über alles bescheid. Alle Namen der Helden und Kontaktpersonen hat er sich notiert. Zudem alle Einzelheiten des Londoner Hauptquartiers und Stalag 13. Das Problem: Vor seiner Flucht hat er das Hauptquartier gesprengt. Somit ist jegliche Funkverbindung unterbrochen.



    Im Tunnel von Stalag 13:


    Baker empfängt gerade eine Nachricht aus London, als plötzlich ein Ohrenbetäubender Knall die Funkverbindung abreißen lässt. „Goldlöckchen ruft Papabär, bitte kommen! Goldlöckchen ruft Papabär, bitte kommen. Meldet Euch Papabär! Was ist passiert?“ In diesem Moment kommt Hogan, unterrichtet von Carter, die Leiter hinunter. „Was ist los Baker, Carter sagte was von einem Spion und einem Knall?“ „Colonel, ich glaube wir haben ein Problem. Die Funkverbindung zu Papabär ist abgebrochen. Auch über die Notfrequenz ist niemand zu erreichen.“ „Baker, was ist das mit dem Spion?“ „Ich weiß nicht genau. London konnte nur noch sagen: Spion, Koch und dann kam nichts mehr. Das sieht nicht gut aus für uns.“


    Inzwischen sind auch Newkirk und LeBeau nach unten gekommen und fragen was los ist. „Wwas isst l los Colonel? Mmmacht Adolf etwwa schschwierigkkeiten? Od oder brennt London?“ Diese Frage hätte Newkirk besser nicht stellen sollen. Denn just in diesem Moment knarzt es ganz schwach aus dem Radio: „Hier spricht BBC-London, hier spricht BBC-London! Schwerer Angriff der deutschen Artillerie auf London. Haben nur noch wenig Energie zum senden. Goldlöckchen, wenn Sie uns hören können, hinter dieser Aktion steckt Major Hermann Koch. Ein Gestapo-Mann. Er hat alle Informationen über Sie und Ihre Leute. Sie müssen sofort verschwinden. Ihnen bleiben noch knapp 24 Stunden. Viel Glück!“ Mit entsetzen haben die Helden die Nachricht gehört. Doch zunächst einmal heißt es für alle: Antreten zum Appell.



    Vor der Baracke:


    Nachdem also alle brav vor ihrer Baracke stehen und Schultz alle durchgezählt hat, kommt auch schon Oberst Klink aus seinem Büro und brüllt: „Meeeldunggg!“ Worauf Schultz voller stolz verlauten lässt: „Herr Oberst, alle G´fangenen san alle vollzählig ang´treten. Jeder
    einzelne!“ Während Schultz die Gefangenen in die Baracken zurückschickt, kommt Burkhalter durch das Tor gefahren. „Watt will denn die dicke Sau nu schon wieder in meinem Laacher? Kann man denn nich eenmal een Appell durchführ´n, ohne das der Fresssack auftaucht? Wahrscheinlich will er mir wieder seine Schwester aufschwatzen, den fetten Drachen.“ Darauf antwortet Schultz ganz trocken: „Jo mei, wolln´s lieber mei Alde ham?“ „Schuultz, schnauze halten und weggetreten nichwa!“


    Hogan kann es natürlich trotz der schlechten Nachrichten aus London nicht lassen, einen Kommentar abzugeben: „Aber Oberst, was ist
    denn an Gertrude verkehrt? Immerhin ist sie die Schwester eines Generals. Das kann für sie doch nur positives in Berlin bringen!“ Auch Carter kann es nicht lassen: „Das wird aber
    ihrer Kalinke überhaupt nicht gefallen. Dann muss sie ja für zwei schrubben.“ „Carter, das
    gibt…“ Plötzlich tönt Burkhalters Stimme durch das ganze Lager: „Klink, sie
    Monokeltragender Dackel, wie lange wollen sie mich eigentlich noch hier stehen lassen?“
    „Aber Burkhalterchen, mein lieber General. Es ist immer wieder erstaunlich, wie se aus´m
    Waachen kommen mit ihrer dicken Plauze nichwa. Und das die Hose das aushält. Kommse in mein Büro und dann zwitschern wir een kleen damit se schnell wieder fahr´n können,
    nichwa.“


    Aber bevor Klink mit Burkhalter in sein Büro geht, gibt er Schultz noch einen
    Befehl: „Schultz, den Carter verfrachten se in die Arrestzelle. Und zwar für dreißig Taache, nichwa. Außerdem hat meine Kalinke noch nie für jemanden geschrubbt.“ Hogan hat
    natürlich was dagegen, aber Klink bleibt dabei: „Aber Wilhelm, dreißig Tage? Solange haben wir nicht. Unsere Aufenthaltsgenehmigung läuft ab!“ „Hogan, wolln se etwa ooch in die
    Zelle? Dann aber für 100 Taache! Schnauze halten und weggetreten!!“



    Szenenwechsel in Klink´s Büro:


    „Schnulle, wir woll´n ich gestört werden, nichwa.“ „Ja, Herr Kommandant.“ Antwortete
    Hilda Charmant wie immer. Auch für Schultz, der, nachdem er Carter in die Arrestzelle
    Gebracht hat, ins Büro kam, hatte Klink einen Befehl: „Schultz, geben sie folgenden Befehl
    An die Wachen: Sollte irgendjemand, ejal wer, hier reinkommen wollen, erschießen se ihn!“
    „Jawohl Herr Kommandant, jeder soll erschossen werden.“ „Schultz sie dumme Nuss, nur
    die die hier rein wollen! Weggetreten!“ Nachdem also Klink und Burkhalter ins Büro
    gegangen sind, kam auch schon die typische Klink´sche Neugier hervor: „Also, General Burkhalter, was ham se denn? Sie komm doch nich ohne Grund in mein schönes Laacher,
    nichwa.“



    Zeitgleich in der Baracke:


    Hogan, Newkirk und LeBeau sitzen am Tisch und spekulieren darüber, welche eventuell wichtigen Informationen von Burkhalter zu bekommen sind. „Was meinen sie mon Colonel,
    was will Burkhalter hier?“ „Ich weiß nicht LeBeau, aber wir sollten uns darauf vorbereiten
    den Abflug zu machen.“ „Abflug? Ist das ihr ernst Colonel?“ kam die Frage von Baker, der gerade aus dem Tunnel kam. „Dann ist aber der schöne Rekord von Klink im Eimer.“
    „Wwwir können doch nich einfach sso abhauen. Wwas wwird auss unsserem Unternehmen?“
    Warf Newkirk bedenklich in die Runde. Jetzt wurde es interessant. Klink und Burkhalter
    Fingen ihr geheimes Gespräch an. „Klink, morgen um 12:00 Uhr kommt ein Hauptmann der Gestapo zu Ihnen. Er hat für uns im Londoner Hauptquartier spioniert, um den Sabotagering endgültig zu sprengen.“



    Wieder in Klink´s Büro:


    „Und noch etwas, Hauptmann Koch hat angeblich eine Liste mit Namen. Vielen Namen! Ich komme morgen mit Major Koch und Major Hochstetter wieder. Und noch was, sorgen sie
    dafür, dass die Arrestzellen Ausbruchsicher sind.“ „Aber lieber General Burkhalter, se
    wissen doch das noch nie eener aus meinem Laacher jeflitzt is, nichwa.“ „Das könnte sich
    aber morgen schlagartig ändern, Klink. Vielleicht sollten Sie sich auch Gedanken über eine
    Flucht machen.“ Völlig verängstigt sinkt Klink in seinem Stuhl, und nimmt sich ersteinmal
    Einen kleinen Cognac. Derweil verlässt General Burkhalter das Büro, steigt in seinen Wagen
    und fährt durch das Tor.



    Wieder in Baracke 2:


    Hogan geht auf und ab. „Jungs, ich befürchte es trifft das ein, was wir immer befürchtet
    haben. Ich gehe erstmal zu Klink, hole Carter aus der Arrestzelle und dann überlegen wir,
    wie es weitergeht.“ „Was meinen sie Colonel? Werde ich nie wieder Quiche Loraine
    machen?“ „Zumindest nicht mehr hier LeBeau! Wenn wir glück haben, kannst Du uns in
    London, Paris oder New York was zu essen machen!“ „Ssie mmeinen alalso wirklich, wwwir hauen ab?“ „Abwarten Newkirk. Baker, schon irgendwas neues?“ „Nein Colonel, weder
    über Notfrequenz, noch von BBC!“ „OK Baker, versuchs weiter. Ich geh dann mal zu Klink.“


    Gerade als Hogan aus der Baracke gehen will, steht Schultz in der Tür. „Schultz, ich hab jetzt keine Zeit für sie. Ich muss Carter aus der Zelle holen, muss mit Klink reden und dann müssen wir diese Nacht …“ „Reden´s bittschön nit weiter Colonel Hogan. I will nix hör´n, i will nix seh´n und i will nix wissen. Aber sie müssen mir helfen Colonel Hogan, bittschön.“ „Newkirk, LeBeau, kümmert ihr euch um ihn. Ich muss erst mit Klink reden.“ „Oui mon Colonel!“
    „Kklar Colonel, mmachen wir!“ Hogan setzt seine Mütze auf und verlässt die Baracke.
    „Na Schultzie, was halten sie von einem frischen Apfelstrudel mit Vanilliesoße?“ LeBeau
    stellt Schultz einen Teller mit warmem Apfelstrudel mit Vanilliesoße auf den Tisch. „Alalso Schschultz, wwas kkönnen wwir ffür ssie ttun?“ „I weiß nit, i werd´ euch alle vermissen gell. I
    glaub´ die woll´n mich jetz endgültig an die Front schicken. Dabei weiß i nix, i hör nix und i
    seh doch auch nix.“ „Vielleicht iist ddas dder Grund Schschultzie!“ „Newkirk, hören´s doch
    auf. I mein´s verdammt ernst. Könn´st ihr mich net rausbringen?“ „Rausbringen Schultzie?
    Wie meinen sie das? Da ist doch die Tür.“ „Nein, nit doch die Baracke Kakerlake. I mein
    Raus aus …“ Schultz winkt Newkirk und LeBeau ganz dicht an sich heran, als ob die Gestapo
    sonst mithören könnte. „I mein raus aus Deutschland.“ Völlig perplex schauen sich Newkirk und LeBeau in die Augen.



    In Klink´s Büro:


    Hogan begrüßt erst einmal Hilda. „Na Schnulle, wie geht´s? Was machst Du eigentlich wenn der Krieg zu ende ist?“ „Ich weiß noch nicht Colonel. Warum fragst du? Hast du etwa einen Job für mich?“ „Wer weiß, ich sag dir bescheid. Ist unser lieber Herr Oberst zu sprechen?“ „Ich glaube nicht das er jemanden sehen will Colonel. General Burkhalter muss ihn sehr verängstigt haben.“ „Ich seh´ trotzdem mal nach ihm. Immerhin ist er mein Freund!“




    Inzwischen in der Baracke:


    Immer noch völlig irritiert sehen sich Newkirk und LeBeau an. Inzwischen ist Baker auch wieder aufgetaucht und setzt sich dazu und beendet die Stille: „Aber Schultzie, wie sollen wir das denn anstellen? Wir sind doch im härtesten Gefangenlager Deutschlands.“ „I weiß, aber I bin ja nit blöd gell? I hab´s oft g´nug g´sehn gell. Ihr geht´s im Hausner Hof aus und eine, hört den BBC, habt´s besseres Essen von der Kakerlake und so weiter. Ihr haltet´s mich wohl für völlig deppert oder?“ „Aaber Schschultzie, wwir ssind ddoch Ffreunde. Ggehen ssie
    eerstmmal an ddie ffrische Lluft uund kkommen ssie sspäter nnochmmal wwieder!“ Gesagt getan. Schultz nimmt den Rest Apfelstrudel und verlässt die Baracke.



    Wieder in Klink´s Büro:


    „Hogan, was wollen sie? Ich hab jetzt keine Zeit für sie, nichwa.“ „Aber Wilhelm, ich wollte nur mal nach ihnen sehen, nachdem General Burkhalter so schlecht gelaunt weg gefahren ist.“ „Hogan, darf ich se mal was fragen?“ „Natürlich. Solange sie nicht unsere Fluchtpläne haben wollen.“ „Hogan, ich hab keene Lust auf ihre Witze. Nur mal angenommen se würde flitzen wollen, was ja nich klappen würde, weil ich hier das sagen habe, nichwa, würden se mich mitnehmen? Der dicke Burkhalter hat so komische Andeutungen gemacht ich solle mir Gedanken über eine Flucht machen. Aber ich kann doch nich aus meinem eigenem Laacher flitzen, nichwa.“ „Oberst, bevor ich darauf antworte, müssen sie Carter freilassen.“ „Aber Colonel Hogan, das habe ich doch nur wegen dem dicken gemacht nichwa. Der Carter wird natürlich sofort wieder freigelassen. Schuuultz!“ Kaum hat Klink seinen Namen ausgesprochen, kommt Schultz auch schon ins Büro. „Herr Kommandant, ich muss sie sprechen.“ „Später Schultz, Als erstes lassen se den Carter aus der Arrestzelle nichwa. Weg getreten!“ Schultz verlässt schulterzuckend das Büro um Klink´s Befehl auszuführen. „Nu Colonel Hogan, was is denn nu? Se sind doch mein Freund. Und Freunde lassen sich nie im Stich, nichwa. Außerdem, ich hab se beobachtet.“


    Bevor Klink weiter reden kann, kommt Schultz wieder ins Büro. „Schultz, ich hab doch gesagt, jetz nich. Und jetz...“ Klink kommt erst gar nicht dazu, den Satz zu beenden, denn Schultz unterbricht ihn ungewohnt scharf: „Nein Herr Kommandant, I muss mit Ihnen red´n und zwar jetzt und sofort!“ „Schultz, wenn se oochenblicklich mein Büro verlassen, dann wird ich se persönlich in den nächsten Zug an die Front setzen, nichwa. Ham se das verstanden?“ „Dann werd I sie aber mitnehmen, gell. Denn I weiß was, was sie ganz b´stimmt net wisse!“ Um die eh schon zum zerreißen gespannte Lage im Büro nicht weiter zu strapazieren, will Hogan gerade zurück in die Baracke gehen, als das Telefon klingelt. „Hier Klink, wer stört?“ „Ein Freund, ich sage nur: Papabär ist Tod!“ „Was für een Papabär soll tot sein? Wolln se mir een Märchen von Goldlöckchen erzählen?“


    Hogan stockte der Atem und er wurde kreidebleich. Er verabschiedete sich und verließ das Büro, ehe Klink noch was sagen konnte. Wieder in der Baracke angekommen, trommelt Hogan seine Leute zusammen. Auch Baker, der gerade noch mal im Tunnel war um irgendjemanden zu erreichen. „Leute, schlechte Nachrichten, Klink hat eben gerade einen Anruf bekommen. Papabär ist Tod. Er konnte nichts damit anfangen, denkt man wollte ihm ein Märchen von Goldlöckchen erzählen. Das heißt für uns, heute Nacht ist es soweit. Packt das nötigste zusammen und vernichtet alles andere. Baker, hast Du noch mal jemanden erreicht?“ „Ja Colonel. Dieser Hauptmann Koch weiß alles über uns. Wir können ihn auch nicht mehr aufhalten. Er hat dafür gesorgt, dass trotzdem alles rauskommt, sollte ihm was zustoßen. Er weiss auch das alles hier vor Klink´s Augen passiert. Das heißt also, wenn die hier morgen auftauchen, kommt Klink an die Front.“ „Uund uunser Schschultzie aauch, ooder wwas mmeinen ssie Ccolonel?“ „An die Front kommen die beiden bestimmt nicht mehr. Die werden gleich erschossen. Deshalb frage ich euch, was haltet Ihr davon, wenn wir die beiden und Schnulle mitnehmen?“


    Auf diese Frage haben die anderen schon gewartet. Schließlich hat Schultz sie schon gefragt, ob sie ihn aus Deutschland rausbringen können. Zudem hat Klink Hogan gefragt, ob sie ihn mitnehmen würden. Jetzt war nur die Frage, wie kontaktieren sie den Untergrund? „Ccolonel, iich ffinde, wwir ssollten ssie auauf jjeden Ffall mmitnehmen. Nnur wwie kkommen wwir aaus ddem Llager?“ Auch Carter und LeBeau waren damit einverstanden, mit Klink, Schultz und „Schnulle“ zu fliehen, wollten aber genau wie Newkirk wissen, wie sie aus dem Lager kommen. „OK, Carter, du bringst an den Stützpfeilern den ganzen Sprengstoff an den wir noch haben.“ „Alles klar Kumpel, äh Colonel. Das wird ein Riesen Bumms. Kann ich nicht hier bleiben? Das werde ich doch sonst nie wieder sehen.“ „Ich wiederhole mich nicht gerne Carter. Wenn Du nicht sofort das machst was ich Dir sage, dann bleibst Du wirklich hier. Verstanden??“ „Ja Colonel, Entschuldigung!“ „OK, LeBeau?“ „Oui mon Colonel?“ „LeBeau, Du packst alles zusammen was wir brauchen. Also essen, trinken, Kleidung und so weiter. Wir brauchen deutsche Uniformen für uns vom Generalstab und für Schultz und Klink SS.“ „Oui mon Colonel!“ „Newkirk, wir beide übernehmen den schwierigsten Teil unserer wohl letzten Aktion. Wir werden Schultz und Klink von unserem kleinem Unternehmen erzählen.“ „Aaber Ccolonel, mmeinen ssie wwirklich? Ddie kkönnten uuns eerschiessen.“ Darauf wusste Hogan noch keine Antwort. Aber sie hatten auch keine Zeit mehr, über die Antwort nachzudenken. Sie mussten sich beeilen, da ihnen nicht mehr viel Zeit blieb. Also machten sich Hogan und Newkirk auf in Klink´s Büro. Unterwegs nahmen sie sich noch Schultz in die mitte. „Jo mei Colonel Hogan, was woll´n denn von mir?“ „Schschultz, ddas eerfahren ssie iim Bbüro.“



    In Klink´s Büro:


    Klink ist gerade dabei, seine privaten Unterlagen zusammen zu suchen, als Hogan, Newkirk und Schultz in sein Büro kommen. „Schuuuultz!! Was haben die Gefangenen um diese Uhrzeit außerhalb ihrer Baracken zu suchen. Wege..“ Wieder kann Klink seinen Satz nicht beenden. „Oberst, wir müssen mit ihnen und Schultz reden. Aber wir sollten in Ihr Privatquartier gehen. Da ist es gemütlicher.“ „Hogan, ich hab doch gesagt weggetreten. Oder soll ich se erschiessen lassen?“ „OK, wenn sie meinen. Dann wünsche ich ihnen und Schultz viel Glück. Newkirk, wir gehen.“ „OOberst Kklink, Schschulltz, iich wwerd ssie bbeide vvermissen.“ „Halt, was meint den der Hogan? Schultz?“ „I seh nix, I hör nix und I weiß nix. Gar nix!“ „Einverstanden Hogan. Schultz, bringen sie die beiden schon mal in mein Quartier. Ich bin gleich da.“ „Jawohl Herr Kommandant. Den Hogan und den Stotterer in ihr Quartier!“



    Zeitgleich in der Baracke:


    Während Baker immer wieder versucht Kontakt mit der Untergrundorganisation zu bekommen, bringt Carter an allen Balken des Tunnels Sprengstoff an. LeBeau hilft ihm dabei. „Oh Mann LeBeau, das wird diesmal wirklich der größte Bumms unserer gesamten Zeit. Das wird echt das geilste! Und wieder kann ich das nicht miterleben. Genau wie damals, als wir diesen verrückten Wissenschaftler und seine Tochter befreit haben.“ „Du kannst Dir ja das Spektakel zusammen mit Hochstetter, Burkhalter und diesem Koch direkt über dem Tunnel ansehen. Und wenn ihr den Bumms überleben solltet, kannst Du dich gleich noch erschießen lassen. Merde!“ Während Carter und LeBeau noch weiter diskutieren und den restlichen Sprengstoff anbringen, bekommt Baker endlich etwas zu hören: „Hier spricht Radio 5 Paris, hier spricht Radio 5 Paris. Dies ist eine Sondernachricht für Goldlöckchen. Ich wiederhole, eine Sondernachricht für Goldlöckchen. Gehen sie auf NF 1.568,47 MHz. Wir können zurzeit nur auf dieser Frequenz senden und empfangen. NF 1568,47! Wir hoffen, dass sie uns hören können.“


    Sofort schaltet Baker auf die genannte Frequenz und schickt LeBeau los um den Colonel zu holen. „LeBeau, hol sofort den Colonel, ich habe Kontakt mit dem Untergrund. Beeil Dich!“ „Alles klar, ich hol ihn!“ Während LeBeau losrennt, kommt Carter dazu: „Was sagt der Untergrund? Ist bei denen alles in Ordnung?“ „Carter, sei mal still. Die Verbindung ist nicht die beste. Hier spricht Goldlöckchen, hier spricht Goldlöckchen. Können sie uns hören?“ „Ja Goldlöckchen, hier spricht Tiger! Ist der Colonel da?“ „Der Colonel kommt sofort Tiger. Wir sind gerade dabei, alles Notwendige zu erledigen. Wir werden mit zwei Paketen zu euch kommen. Der Colonel wird sie über alles informieren!“



    Vor Klink´s Büro:


    Gerade als Hogan zusammen mit Newkirk und Schultz aus Klink´s Büro kommen, kommt auch schon LeBeau völlig ausser Atem angerannt. „Colonel Hogan! Colonel Hogan! Kommen Sie schnell! Wir haben …“ „Ganz ruhig, LeBeau. Atme erstmal tief durch und erzähl mir was los ist“ Bevor aber LeBeau anfangen kann, mischt sich Schultz ein: „LeBeau, wenn´s bittschön wieder in die Baracke geh´n würd´n. Ansonsten müsst ich sie dem Klink melden, gell?“ „Schschultzie, ddas iist wwichtig. Wwir hahaben eendlich…“ „Newkirk, Hundeplatz!“ „Jja, Ccolonel. Eentschuldigung.“ „Schultz, warum gehen Sie nicht einfach schon mal mit Newkirk ins Quartier und ich komme sofort nach. OK?“ „Und was soll ich dem Kommandanten sagen, wenn er fragt wo sie sind? Bittschön Colonel Hogan, machen´s mir doch nit das Leben so schwer. Sie wissen´s doch, dass ich im Schnee immer glei Frostbeulen krieg. Und an der Front liegt ne Menge davon.“ „Newkirk, wenn dich der Oberst fragt, dann sag ihm, ich versuche unser aller Leben zu retten.“ „Jja Ccolonel, mmach ich. Kkomm Schschultz, wwir nnehmen uuns schschon mmal nnen Ccognac.“ „Wenn´s meinen Newkirk. Aber was meint denn der Hogan?“ „Ddas ererfahren ssie nnoch!“


    Während also Schultz und Newkirk in Klink´s Quartier gehen, rennt Hogan zusammen mit LeBeau in die Baracke und direkt in den Keller zum Funkgerät. „Was gibt´s Baker?“ „Wir haben endlich wieder Kontakt Colonel. Erst über Radio 5 Paris, die haben uns die Notfrequenz gegeben. Ich habe sofort umgeschaltet und habe jetzt Tiger dran. Aber die Verbindung ist schlecht. Ich werde versuchen, alle Transponder zusammen zulegen. Dann müsste es reichen.“ „OK, danke Baker. Goldlöckchen ruft Tiger, kommen bitte. Goldlöckchen ruft Tiger, kommen bitte!“ „Hier spricht Tiger. Gott sei Dank, ich dachte schon es wäre alles vorbei. Ist alles in Ordnung bei Euch?“ „Noch ja, aber was ist bei Euch los? Wie sieht es in London aus? Was ist mit Papabär?“ „Ich weiss es im Moment nicht, Goldlöckchen. Aber hier in Paris ist es immer gefährlicher für uns. Wir werden noch heute Nacht Flüchten müssen. Ich weiss nur, dass es London schwer erwischt haben soll. Wir befürchten, dass das Hauptquartier völlig zerstört wurde und das Papabär bei dem Angriff ums Leben gekommen ist.“ „OK, was wisst ihr über diesen Koch? Welche Informationen hat er? Wie lange haben wir noch?“ „Es handelt sich um einen Major Hermann Koch von der Gestapo. Er hat sich im Hauptquartier eingeschlichen und weiss alles über den Untergrund und deren Kontaktpersonen inklusive Ihnen und Ihren Männern. Alle Versuche ihn aufzuhalten sind fehlgeschlagen.“ „Aber wie zum Teufel konnte das passieren? Haben die denn durch den Krieg schon vergessen, wie man Spione entlarvt? Verdammt noch mal!“



    LeBeau und Baker sehen sich an. So wütend haben sie den Colonel noch nie erlebt. Aber auch dem Colonel gehen mal die Nerven durch. Gerade in so einer Situation in der sie sich alle befinden. Schließlich waren sie dem Tod noch nie so nah wie jetzt. „Colonel, wir wissen es auch nicht. Wir sitzen hier in Paris und wissen daher auch nicht mehr als sie. Warum schreien sie mich also an?“ „Entschuldigung Tiger, mir sind die Nerven durchgegangen.“ „Ist in Ordnung, kann ich verstehen. Was haben sie eigentlich für zwei Pakete die sie mitbringen wollen?“ „Ich muss mich Korrigieren, es sind drei Pakete. Es handelt sich um den Feldwebel Hans Georg Schultz, den Lagerkommandanten Wilhelm Klink und dessen Sekretärin Hilda. Wir können die drei nicht hierlassen!“ „Negativ Goldlöckchen! Sie können doch nicht den Feind mitbringen. Oder wollen sie sie als Gefangene nehmen?“ „Nein, Tiger. Aber Schultz und Klink sind so etwas wie unsere Freunde geworden. Und Hilda ist eine hervorragende Sekretärin. Wir werden also mit drei Paketen kommen. Treffpunkt 05:45 Uhr am üblichen Platz. Wir werden Uniformen der SS und vom Generalstab tragen.“ „Verstanden Goldlöckchen. Wir holen Sie und die Pakete dann ab. Passen Sie auf sich auf und viel Glück!“ „Danke Tiger. Wir sehen uns morgen. Hoffentlich steht noch genug von London. Ende und aus!“ „Das hoffen wir auch Papabär. Ende und aus!“



    Währenddessen in Klink´s Quartier:


    Schultz und Newkirk kommen in Klink´s Quartier. Schultz lässt sich erstmal auf einen Sessel fallen und stellt das Gewehr neben sich. Newkirk macht sich inzwischen an den privaten Vorräten von Klink´s Cognac zu schaffen. „Nna Schschultzie? Auch eieinen Cognac? Und dazzu nnoch eine Zzigarre?“ „Ach Newkirk, auch wenn´s ja eigentlich der Feind san, i mog sie trotzdem. Und nu geben´s scho her den Fusel un den Kotzbalken.“ Gerade als sich Newkirk hingesetzt hat und sich mit Schultz die Zigarre angezündet hat, kam Klink herein ohne das die beiden es bemerkten. Sein Gesichtsausdruck wurde immer wütender während er Schultz über ihn redete. „Aber wissen´s Newkirk, manchmal glaub i der Klink is dümmer als i. Jedesmal wenn der schwarze Zwerg von der SS oder der Burkhalter antanzt, scheißt der sich immer glei in die Hos´n. Aber ne große Klappe hat er immer“ Jetzt wurde es Klink zu viel. „Schuuuuuultz!!!! Was fällt Ihnen eischentlich ein so über Ihren Vorgesetzten zu reden, nichwa. Mir fliecht ja die Scherbe aus´m Ooche! Und wer hat Ihnen und dem Tommie erlaubt an meine eisernen Reserven zu geh´n, nichwa?“


    Völlig verschreckt stehen Schultz und Newkirk auf und Schultz fängt an zu stammeln: „Ja Herr Kommandant, des is so. Ich…“ „Schnauze Schultz! Newkirk, wo is der Hogan?“ „Herr Kkommanddant, iich kann ddas erklären. Alalso, wwir haben hhier sso eine Aart Unternehmen. Ssie wwissen doch, ddie Ausbbrüche aaus den ananderen Lagern. Ddie ssind allle übüber Stalag 13 zzurück nach Llondon. Uund die Ssabotageakte hier in dder Uumgebung, ddas wwaren wwir. Zzudem iist ddas ganzze Laager…“ „Schuuultz, sofort Verhaften sie diesen Tommie, nichwa!“ „Jawohl, Herr Kommandant!“ Gerade als Schultz aufstehen und sich sein Gewehr nehmen will, stürzt sich Newkirk auf ihn und will ihm das Gewehr wegreißen: „Schschultzie, jetzt llass ddoch dden Schscheiß. Llas mmich doch ererstmal erklären…“ Während Schultz und Newkirk um das rangeln, löst sich plötzlich ein Schuss. Kurz darauf hören Klink, Schultz und Newkirk einen Schmerzensschrei. Sofort öffnen sie den Schrank, von wo aus der Schrei kam. Alle drei erschraken, als sie sahen, wer sich im Schrank versteckt hat.






    Zurück in der Baracke:


    Carter und LeBeau, die inzwischen alle Sprengladungen angebracht hat und es sich auf ihren Betten gemütlich gemacht haben, hörten natürlich auch den Schuss, der die Stille der Nacht zerriss. Sofort sprangen sie aus dem Bett und rannten rüber zu Klink´s Büro um zu sehen was passiert ist. Als sie durch das Fenster sah, fielen ihre Blicke sofort auf den Mann der blutüberströmt auf dem Boden lag. Sie wollten es nicht glauben. Es war Major Hochstetter! Ohne länger zu warten, rannten sie zurück in die Baracke und gleich weiter in den Tunnel und Carter schrie: „Colonel Hogan, Colonel Hogan! Kommen Sie schnell, es ist was furchtbares passiert. Aus Klink´s Quartier kam ein Schuss!“ „Waas? Verdammte Scheiße noch mal!! Funktioniert denn in diesem Scheiß Krieg überhaupt nichts mehr?“ Trotz der angespannten Situation, war ein leicht humoristischer Unterton in Hogan´s Stimme zu hören. Sofort machten sich Hogan, Carter, LeBeau und Baker auf in Klink´s Quartier.



    Klink´s Quartier:


    Immer noch starr vor Schreck sahen Klink, Schultz und Newkirk auf Hochstetter, der sich vor Schmerzen auf dem Boden krümmte. Erst nach einer Weile begann Klink zu schreien: „Schultz sie dämliche bayerische Weisswurscht. Nu seh´n se doch mal was se angerichtet haben!“ „Aber Herr Kommandant, ich sollte doch den Newkirk verhaften, gell. Aber das der mi glei so Angreifen tuat, des konnt i ja nit wisse gell?“ „Ggenau Herr Ooberst. Uund auausserdem, wwoher ssollten wwir wwissen, ddas dda jemand im Schschrank steckt.“ Auch wenn es Klink schwer fiel, die Aussage von Newkirk überzeugte ihn und wandte sich jetzt Hochstetter zu. „Nu fliecht mir doch wirklich die Scherbe aus´m Ooche, nichwa. Was zum Teufel machen se denn in meinem Schrank, Major Schnüffler?“


    Mit schmerzverzerrtem Blick rang Hochstetter nach Worten: „Klink, Sie dämlicher Sack! Holen Sie endlich den Verbandskasten, damit ich Sie und diesen dicken Feldwebel erschießen kann!“ „Nu reischt´s mir aber, sie kleene Schwarze Ratte, nichwa! In meinem Laacher wird niemand ohne meine Erlaubnis erschossen, damit das klar is! Und wenn se nich oochenblicklich die Schnauze halten, dann werd ich se persönlich erschiessen, nichwa!“ So energisch haben Schultz und Newkirk den Klink noch nie erlebt, zumindest nicht wenn Burkhalter oder ein SS-Mann anwesend war. Zu groß war die Angst wirklich an der Front zu enden. Man konnte die Nervosität von Klink regelrecht spüren. Zudem polierte er schon seit einigen Minuten sein Monokel.


    Erst als Newkirk mit dem Verbandskasten kam und sich um Hochstetter kümmerte, wandte sich Klink dem immer noch unter Schock stehenden Schultz zu. „Schultz, seit wann rennen Sie denn mit geladenem Gewehr rum? Ist Ihnen nach all den Jahren nu endlich einjefallen wo wir uns hier befinden? Nu reden se doch schon oder woll´n se mich doof sterben lassen?“ „Allzu viel fehlt ja ni mehr,“ murmelte Schultz. „Ja, des is so gell. Heut morgen nach dem Appell war´n die G´fangenen so unruhig un da wollt i halt nachschaun was los is, gell. Und nachdem i g´hört hab, was die ham, hob i das G´wehr halt geladen.“ In diesem Moment kamen Hogan und die anderen herein. Baker und Carter gingen sofort zu Hochstetter und halfen Newkirk dabei ihn zu fesseln, LeBeau kümmerte sich um Schultz und Hogan wollte von Klink wissen was passiert ist.


    Klink erzählte Hogan davon, dass es während eines Gerangels zwischen Newkirk und Schultz ein Schuss aus Schultzis Gewehr gelöst und Hochstetter getroffen hat, der sich im Schrank in Klink´s Wohnung versteckt hat. Auch Hogan war verwundert, dass das Gewehr von Schultz geladen war, aber das interessierte ihn jetzt weniger. Nachdem Klink mit der Kurzversion des Vorfalls fertig war, wollte er wissen, was Newkirk ihm erzählen wollte, als der Vorfall passierte. „Hogan, der Newkirk hat irschentwas von einem Unternehmen erzählt, nichwa. Wat meint denn der damit?“


    Hogan überlegte erst einen Moment, bevor er anfing. Allerdings wusste er nicht genau wie er es Klink erzählen solle, dass die Helden Klink und Schultz, sowie General Burkhalter und selbst Major Hochstetter regelrecht „verarscht“ haben. „Nu machen se schon Hogan. Was meint denn der Tommie nu? Warum sacht der, dass alle Flüchtlinge über mein schönes Laacher zurück nach London sind? Und wie sollen sie alle die Sabotageakte unternommen haben? Das is doch das unmööchlich, nichwa. Mein Laacher is doch das härteste Gefangenenlaacher Deutschlands, nichwa. Ausserdem bin ich der Ticher, nichwa. Also, entweder sie erzählen mir ein weenich bei´m kleen Cognac oder rufe ich die dicke Sachertorte an uns sach ihm, dass er jetzt gleich mit der SS anrücken soll, nichwa.“ „OK, OK. Aber sie müssen mir versprechen, sich erst alles anzuhören bevor sie irgendjemanden anrufen. Einverstanden?“ „Einverstanden Hogan. Nehmse sich een kleen Cognac und een Kotzbalken und fang se endlich an!“ „Also gut Oberst. Aber an ihrer Stelle würde ich Burkhalter nicht anrufen. Es reicht, dass dieser Hochstetter hier ist. Newkirk, Baker, Ihr verfrachtet Hochstetter in die Arrestzelle. Damit ich hier mit Klink und Schultz in Ruhe reden kann.“


    „Kklar, Ccolonel. Ssonnst nnoch wwas?“ „Und soll ich noch mal versuchen den Untergrund zu erreichen?“, fragte Baker bevor er und Newkirk mit Hochstetter Klink´s Wohnung verließen. „Nein, mehr gibt es im Moment nicht zu tun Newkirk. Sobald der SS Arsch in der Zelle sitzt kommst Du sofort wieder. Und Du Baker, wenn Du niemanden erreichen kannst, kommst Du auch sofort wieder!“ „Wird gemacht Colonel!“ „Iihr Bbefehl wwird aausgefführt.“ Daraufhin brachten Newkirk und Baker den Major zunächst in die Arrestzelle. Natürlich ließ sich das Hochstetter nicht gefallen und schrie wie wild: „Dafür werden Sie an die Front geschickt, Klink! Ich werde persönlich dafür sorgen das sie und dieser dämliche Feldwebel im nächsten Zug nach Stalingrad sitzen. Aber vorher werde ich sie erschießen lassen. Und sie Hogan, ich habe es immer schon geahnt das mit ihnen was nicht in Ordnung ist. Es wird mir eine freude sein sie und ihre Leute zu erschießen.“ „Nu bringen se den kleenen Schreihals doch endlich wech, nichwa!“ Gesagt, getan.


    Auf dem Weg in die Zelle strampelte Hochstetter wie ein kleines Kind, sodass Newkirk und Baker es schwer hatten, den Major festzuhalten. Dennoch schafften die beiden es. Während Newkirk in Klink´s Wohnung zurückging, verschwand Baker im Tunnel unter Ihrer Baracke und versuchte noch mal den Untergrund zu erreichen. Leider ohne Erfolg. Also macht er sich ebenfalls auf den Weg zurück in die Wohnung des Obersts.


    Dort angekommen, saßen die anderen bereits in Klink´s Wohnzimmer und LeBeau werkelte in der Küche, kam aber zwei Minuten später mit einem herrlich duftenden Mahl heraus und servierte. Während sich alle das Essen genossen, fing Hogan an, Klink und Schultz von Ihrem Unternehmen zu erzählen.


    „Also, Oberst Klink, Feldwebel Schultz, es gibt etwas in diesem Lager von dem sie bisher nichts wussten. Schauen sie sich doch mal das Bild von Ihrem Führer genauer an. Er steht doch an einem Rednerpult oder? Das Mikrofon ist echt und immer wenn sie Besuch von Hochstetter, Burkhalter oder einem anderen hohen Tier hatten, haben wir in meinem Büro mit einer umgebauten Kaffeekanne alles mitgehört und konnten mit einem Funkgerät, welches sich unter unserer untertunnelten Baracke befindet sämtliche Informationen nach London funken können. Sie werden sich fragen, wie wir ausreichend Leistung bekommen haben und wo die Antenne für das Funkgerät ist. Die Leistung bekommen wir durch einen Generator, ebenfalls unter unserer Baracke. Als Antenne haben wir einfach den Flaggenmast auf dem Dach ihres Büros benutzt. Schauen sie doch mal aus dem Fenster. Sehen sie draussen vor dem Lager die Baumstümpfe? Der in der Mitte ist hohl und ist unser Notausgang. Dadurch sind wir immer wieder Tag und Nacht, hauptsächlich nachts aus dem Lager raus und wieder rein gekommen. Auch die geflohenen Gefangenen aus den anderen Lagern haben wir unter anderem durch diesen Baumstumpf rein und rausgebracht.“


    „Wie ham se denn die Gefangenen noch aus meinem Laacher gebracht?“ unterbricht ihn Klink.
    „Das ist ganz einfach Willi! Jede Woche werden doch die Hunde hier ausgetauscht oder? Und genau das ist unser Trick. Der Schnitzler gehört zum Untergrund. Und da unsere „Aufpasser“ einen riesen Schiss vor den Hunden haben, war das die beste Möglichkeit. Ab und zu haben aber auch sie, Hochstetter oder auch der dicke Burkhalter die Leute rausgebracht. Eine weitere Möglichkeit die wir hatten um aus dem Lager zu kommen war die, dass wir durch den Stacheldraht gegangen sind. Sie haben richtig gehört. Der Stacheldrahtzaun links neben dem Haupttor ist wie ein Rolltor. Einfach anheben und draussen waren wir.“


    Während sich Hogan und Newkirk mit den Einzelheiten abwechseln, serviert LeBeau den Nachtisch und Baker kommt aus Klink´s Büro wieder. „Colonel, ich habe endlich London erreicht, diese Nacht um halb vier holt uns das U-Boot am üblichen Treffpunkt ab. Und die drei Päckchen können wir auch mitnehmen.“ Völlig verdutzt schaut Klink Hogan an. „Wie meint denn der Baker das Hogan? Was für ein Treffpunkt und was für drei Päckchen?“ „Das ist der Treffpunkt bei Düsseldorf. Dort wartet das U-Boot der Britischen Marine und die bringen uns dann nach London. Die drei „Päckchen“ die wir mitbringen können, das sind sie, Schultz und Hilda. Oder wollen sie lieber hier bleiben?“ „Entschuldigen´s die Frage bittschön Hogan, aber wie soll i denn in das kleine U-Boot nei kumme?“ „Machen Sie sich da mal keine Sorgen Schultzie, dass klappt schon. Nun aber weiter. Wissen Sie noch als hier im Lager die Leute von der UFA hier waren? In Wirklichkeit waren das Gefangene aus einem anderen Lager die nach London zurück sollten. Nebenbei haben sie in der Kamera noch wichtige Unterlagen mitgenommen. Und der Babypanzer der nicht mehr funktionierte, das war ebenfalls unser Werk. LeBeau hat sich da drinnen versteckt und hat ihn gefahren, weil wir die Steueranlage ausgebaut haben um sie zu Fotografieren und die Bilder nach London geschickt haben.“ „HABE ICH Sie richtig verstanden Hogan? Ich soll aus meinem eigenen Laacher flitzen? Die große Standuhr in Klink´s Büro schlägt 9 Uhr Abends. Damit haben unsere Helden noch 6 ½ Stunden Zeit, bis sie mit dem U-Boot in Richtung London aufbrechen.


    „Mir fliecht ja gleich ne Scherbe aus´m Ooche. Wenn das alles wahr is Hogan, wieso hat Schultz nie etwas mitjekriegt?“ Mit mürrischem Blick schaut Klink Schultz an, der sich gerade Freudestrahlend von LeBeau bereits die dritte Portion Apfelstrudel servieren lässt. „Aha, nu versteh´ich.“ murmelt Klink. „OK Jungs, packen wir alles zusammen was wir brauchen. Waffen, Uniformen, Geld usw. Carter, wann gehen die Ladungen hoch?“ „Um Punkt 00:30 Uhr Colonel.“ „Alles klar, dann haben wir noch 3 ½ Stunden Zeit. Klink, wir werden sie, Schultz und Hilda einkleiden. Wir treffen uns Punkt Mitternacht in ihrem Büro wieder. Also bis dann.“


    Gerade in den Moment als unsere Helden in ihre Baracke zurückwollen, werden sie von Klink aufgehalten, der mit dem geladenen Gewehr von Schultz an der Tür steht. „So mein lieber Colonel Hogan. Nu is aber endgültig Schluss mit Lustisch, nichwa. Ich werde sie jetzt alle in die Arrestzelle stecken und dann werde ich den Sachertortenfriedhof anrufen. Und innerhalb weniger Minuten wird dann auch die SS hier auftauchen, nichwa, und dann sind se fertsch.“ „Oberst Klink, das würde ich an Ihrer Stelle jetzt nicht tun. Denn zum einen liegt noch der Hochstetter in der Zelle, und zum anderen werden wir dann schon lange weg sein bis der Burkhalter und die SS hier eintreffen weil die Arrestzellen genauso Untertunnelt sind wie der Rest dieses Lagers. Und was meinen Sie was dann mit Ihnen und Schultz passiert? Ich glaube im ersten Frühzug nach Stalingrad sind noch zwei Plätze frei. Also Klink, was ist Ihnen lieber? Lebend in London oder Tod an der Front?“


    Dieses Argument hat gesessen. Völlig verängstigt nahm Klink das Gewehr runter und lies die Jungs rausgehen. „Eine Frage habe ich aber noch Hogan. Wir haben doch viel zu wenig Geld, nichwa. Wie sollen wir denn in London über die runden kommen?“ „Machen Sie sich da mal keine Sorgen. Wir nehmen einfach Ihre Treppe zum Büro mit.“ „Meine Treppe??“ „Ja, immerhin besteht sie aus den verloren gegangenen Goldbarren.“ Mit völlig entgeistertem Blick fällt Klink sein Monokel aus dem Auge. Nachdem Klink sich wieder gefangen hat, sieht er zu Schultz rüber. „Schultz, wat meinen Sie? Meinen Sie wir können denen Vertrauen?“ „Also, wenn´s mi so frog´n, würd i sog´n mir sollten´s tuan. Wenn´s mir hier bleib´n, kommen´s mir erschossen an die Front. Un wenn´s mir mitgehn, begehn´s mir zwar Verrat am Führer, bleiben aber am Leben. I würd sog´n mir geh´n mit.“ In diesem Moment sahen sich Schultz und Klink an und nickten. Damit war es beschlossene Sache. Oberst Wilhelm Klink und Feldwebel Hans Georg Schultz werden mit Hilfe ihres „Feindes“ und des Untergrunds Deutschland verlassen. Noch heute Nacht. Die große Standuhr schlägt 11 Uhr Abends. Noch 1 ½ Stunden. Die letzten Vorbereitungen werden getroffen. Carter kontrolliert zum letzten mal die Zeitzünder, Baker und Newkirk legen Geld, Papiere, Waffen und Uniformen bereit und LeBeau macht den Reiseproviant fertig.


    In Klink´s Büro herrscht ebenfalls Aufbruchstimmung. Während Schultz Klink´s Wagen vorfährt, überlegt Klink, was er mit Hochstätter machen soll, der ja noch immer mit einer Schusswunde in der Arrestzelle liegt. Einen Augenblick später kommen Newkirk und Hogan mit Schultz ins Büro, um den beiden die Uniformen zu geben. „Herr Oberst, Schultzi, hier sind die Uniformen. Ziehen sie das an. Wir haben noch eine Stunde.“ Klink und Schultz schauen ungläubig die SS-Uniformen an, die sie anziehen sollen. „Hogan, ich kann doch keine SS Uniform anziehen, nichwa. Und noch etwas, wat sollen wir mir dieser Ratte von Hochstätter machen? Hierlassen?“ „Nein Herr Oberst, wir können Ihn nicht hier lassen. Immerhin fliegt in einer Stunde hier alles in die Luft. Wir werden ihn etwa 2 Kilometer von hier aussetzen. Burkhalter wird ihn dann schon finden.“



    Auf dem Appell-Platz


    Es ist soweit. Newkirk und Baker legen den in Narkose liegenden Hochstätter in den Kofferraum von Klinks Wagen, während Klink und Schultz die SS-Uniformen angezogen haben und aus Klink´s Wohnung kommen. Auch Hogan´s Männer haben ihre deutschen Uniformen angezogen und warten jetzt nur noch auf Carter und Hogan. Hogan kommt mit Carter aus dem Tunnel ihrer Baracke, wo sie die Zeitzünder scharf gemacht haben. In 10 Minuten geht das ganze Lager hoch. „Eigentlich schade, dass ich diesen einmaligen Bums nicht mit ansehen kann.“ „Carter, mach die nichts draus. Dafür wirst Du ihn aber hören. Und das muss reichen. Komm jetzt. Wir müssen los.“


    Als Carter und Hogan am Wagen ankommen, fragt Klink mit ängstlicher Stimme: „Hogan, meinen se wirklich wir sind weit jenug weg wenn meen schönes Laacher in die Luft fliegt? Mein schönes Laacher, nichar.“ „Keine Sorge Wilhelm, wenn es knallt, werden wir weit genug weg sein. Aber nur, wenn wir jetzt losfahren. Schultz, fahren sie los.“ „Jawohl Colonel. I fohr dann mal.“



    Nachdem die Jungs etwa 10 km gefahren sind, halten sie an um Major Hochstätter am Strassenrand abzulegen. Kurz darauf hören sie die Explosionen aus dem Lager, dem ehemals „härtestem“ Gefangenenlager Deutschlands, Stalag 13. Durch die ganzen Explosionen wird der tiefschwarze Nachthimmel zwischenzeitlich taghell. Carters Augen leuchten wie die eines kleinen Kindes, das sich auf den Weihnachtsmann freut. „Und Carter? Bist Du zufrieden?“ „Ja, Colonel. Das ist besser als ich dachte.“ Kurz darauf steigen alle wieder ein und fahren weiter. Oberst Klink ist allerdings nicht so glücklich wie Carter. „Meen schönes Laacher, nichar. Mein Cognac, meine Zigarren. Und die schöne Pickelhaube!“ Aber der Colonel wäre nicht der Colonel, wenn er nicht noch eine Überraschung für seinen Oberst hätte. „Sei doch nicht traurig Willi, in London gibt es auch Cognac und Zigarren. Aber bis wir da sind, können wir Ihren Vorrat aufbrauchen. Und hier ist auch Ihre Pickelhaube. Ich habe nämlich den Nussknacker vergessen.“ „Oh Danke, Colonel Hogan. Auf die Zigarren und den Cognac hätte ich ja verzichten können, nichar. Aber die Pickelhaube ist ein Erbstück aus dem 1. Weltkrieg, nichar. Vielen Dank Hogan. Sie sind ein echter Freund.“ Auch Schultz scheint nicht sehr glücklich zu sein. „Und an mi denkst Ihr wohl net. Aber i bin ja bloss a depperter Feldfebel“ „Aabber nnicht ddoch Schschultzi. LleBeau hahat exxtra ffür ddich Aapfelstrudel gemacht.“ „Newkirk at rescht. Eine dreifache Portion Apfelsrudel nur für meinen lieben Schultzi.“


    Nach etwa 45 Minuten Fahrt kommen unsere Freunde endlich am Ziel an. Zur gleichen Zeit, etwa 10 km vom Lager entfernt, kommen General Burkhalter und Major Koch die Strasse entlang, an der Major Hochstätter liegt. „Also, Major Koch. Wenn das wahr ist was sie mir erzählt haben, wird dieser dämliche Klink endlich verschwinden. Was ist das denn? Sofort anhalten.“ Nachdem Burkhalter und Koch den verletzten Hochstätter gefunden haben, erzählt er, dass das Lager in die Luft geflogen ist und das alle, inklusiver Klink und Schultz geflohen sind. Mit ihnen ist auch Klinks Sekretärin auf der Flucht. Burkhalter will und kann es nicht glauben. Burkhalter ist so wütend, dass er Hochstätter wegschubst, ihn liegen lässt und alleine in seinen Wagen steigt und wegfährt.


    An Bord des U-Boots fallen sich alle in die Arme, weil sie es endlich geschafft haben. Klink und Schultz wissen noch nicht so genau wie sie sich verhalten sollen, aber Hogan nimmt ihnen die Angst: „Willi, Schultz, sie brauchen keine Angst zu haben. Auch Hilda wird nichts passieren. Sie sind in Sicherheit. Ihnen kann jetzt nichts mehr passieren. Wenn Wir in London ankommen, beginnen sie ein neues Leben. Wenn sie irgendetwas brauchen, bekommen sie jede Hilfe von uns.“ „Danke Colonel Hogan.“ „Und i danke ihnen auch, gell.“


    Auf der fahrt nach London in ein neues Leben, erfahren Klink, Schultz und Hilda die ganze Geschichte des „Unternehmens“ unterhalb des Lagers. Während sich die Helden mit den Geschichten abwechseln, hören sie aus dem Radio, das Deutschland die Kapitulation unterschrieben hat und Adolf Hitler tot ist. Der Krieg ist vorbei. Als die Jungs das hören, fangen alle an zu jubeln und sie fallen sich in die Arme.


    Mit dem sich entfernenden U-Boot enden die unglaublichen Geschichten unserer Helden.



    E N D E





    Written by Klink77 (©2008 Markus Walesch)

    Ich habe mal einen Flyer gehabt von Premiere Flex. Das ist das gleiche wie bei den Prepaid Handys. Du zahlst eine einmalige Gebühr für das Startpaket und bezahlst nur für das, was Du auch wirklich siehst. Vorteile sind:


    Ohne Vertragsbindung
    Ohne mtl. Grundgebühr
    Keine Aktivierungsgebühr
    Einfach zum Wiederaufladen


    Schaut doch mal unter www.premiere-flex.de


    (An die Admins: Ich hoffe, ich kann einfach so die Adresse hier posten. Ansonsten lösche ich sie natürlich sofort!)


    Klink77

    Wenn ich mich nicht irre, müsste das Charly Brown von den Peanuts sein.


    Wenn keiner was dagegen hat, stelle ich die nächste Frage:


    Warum gibt es in den Fotoalben keine Fotos von Maggie?

    Hallo zusammen !


    Ja, es gibt mich noch. Ich hatt in letzter Zeit viel Stress und konnte daher nichtmehr hier vorbeischauen. Aber egal. Es geht um folgendes. Es gibt evtl. ja auch einige Simpsons-Fans hier die sich auch die Comics kaufen oder? Wenn ja, schaut doch mal im Heft 136 auf Seite 16 die ersten beiden Bilder. Ist das nicht unsre geliebter Schultzi? Übrigens, meine Fan-Fiction steht jetzt wirklich kurz vor dem Ende. Ich werde sie dann schnellstmöglich im Forum einfügen. Bis bald


    Euer Klink77

    Auch ich wünsche Euch allen ein friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


    Euer Klink77
    (Markus)

    Hallo zusammen !


    Hier ist jetzt endlich eine Fortsetzung meiner Geschichte. Ist zwar nicht viel, aber besser als nichts. Ich hoffe sie gefällt Euch und ich habe Euch nicht zu lange warten lassen.


    Dort angekommen, saßen die anderen bereits in Klink´s Wohnzimmer und LeBeau werkelte in der Küche, kam aber zwei Minuten später mit einem herrlich duftenden Mahl heraus und servierte. Während sich alle das Essen genossen, fing Hogan an, Klink und Schultz von Ihrem Unternehmen zu erzählen.



    „Also, Oberst Klink, Feldwebel Schultz, es gibt etwas in diesem Lager von dem sie bisher nichts wussten. Schauen sie sich doch mal das Bild von Ihrem Führer genauer an. Er steht doch an einem Rednerpult oder? Das Mikrofon ist echt und immer wenn sie Besuch von Hochstetter, Burkhalter oder einem anderen hohen Tier hatten, haben wir in meinem Büro mit einer umgebauten Kaffeekanne alles mitgehört und konnten mit einem Funkgerät, welches sich unter unserer untertunnelten Baracke befindet sämtliche Informationen nach London funken können. Sie werden sich fragen, wie wir ausreichend Leistung bekommen haben und wo die Antenne für das Funkgerät ist. Die Leistung bekommen wir durch einen Generator, ebenfalls unter unserer Baracke. Als Antenne haben wir einfach den Flaggenmast auf dem Dach ihres Büros benutzt. Schauen sie doch mal aus dem Fenster. Sehen sie draussen vor dem Lager die Baumstümpfe? Der in der Mitte ist hohl und ist unser Notausgang. Dadurch sind wir immer wieder Tag und Nacht, hauptsächlich nachts aus dem Lager raus und wieder rein gekommen. Auch die geflohenen Gefangenen aus den anderen Lagern haben wir unter anderem durch diesen Baumstumpf rein und rausgebracht.“



    „Wie ham se denn die Gefangenen noch aus meinem Laacher gebracht?“ unterbricht ihn Klink.
    „Das ist ganz einfach Willi! Jede Woche werden doch die Hunde hier ausgetauscht oder? Und genau das ist unser Trick. Der Schnitzler gehört zum Untergrund. Und da unsere „Aufpasser“ einen riesen Schiss vor den Hunden haben, war das die beste Möglichkeit. Ab und zu haben aber auch sie, Hochstetter oder auch der dicke Burkhalter die Leute rausgebracht. Eine weitere Möglichkeit die wir hatten um aus dem Lager zu kommen war die, dass wir durch den Stacheldraht gegangen sind. Sie haben richtig gehört. Der Stacheldrahtzaun links neben dem Haupttor ist wie ein Rolltor. Einfach anheben und draussen waren wir.“



    Während sich Hogan und Newkirk mit den Einzelheiten abwechseln, serviert LeBeau den Nachtisch und Baker kommt aus Klink´s Büro wieder. „Colonel, ich habe endlich London erreicht, diese Nacht um halb vier holt uns das U-Boot am üblichen Treffpunkt ab. Und die drei Päckchen können wir auch mitnehmen.“ Völlig verdutzt schaut Klink Hogan an. „Wie meint denn der Baker das Hogan? Was für ein Treffpunkt und was für drei Päckchen?“ „Das ist der Treffpunkt bei Düsseldorf. Dort wartet das U-Boot der Britischen Marine und die bringen uns dann nach London. Die drei „Päckchen“ die wir mitbringen können, das sind sie, Schultz und Hilda. Oder wollen sie lieber hier bleiben?“ „Entschuldigen´s die Frage bittschön Hogan, aber wie soll i denn in das kleine U-Boot nei kumme?“ „Machen Sie sich da mal keine Sorgen Schultzie, dass klappt schon. Nun aber weiter. Wissen Sie noch als hier im Lager die Leute von der UFA hier waren? In Wirklichkeit waren das Gefangene aus einem anderen Lager die nach London zurück sollten. Nebenbei haben sie in der Kamera noch wichtige Unterlagen mitgenommen. Und der Babypanzer der nicht mehr funktionierte, das war ebenfalls unser Werk. LeBeau hat sich da drinnen versteckt und hat ihn gefahren, weil wir die Steueranlage ausgebaut haben um sie zu Fotografieren und die Bilder nach London geschickt haben.“ „Habe ich Sie richtig verstanden Hogan? Ich soll aus meinem eigenen Laacher flitzen?" Die große Standuhr in Klink´s Büro schlägt 9 Uhr Abends. Damit haben unsere Helden noch 6 ½ Stunden Zeit, bis sie mit dem U-Boot in Richtung London aufbrechen.



    „Mir fliecht ja gleich ne Scherbe aus´m Ooche. Wenn das alles wahr is Hogan, wieso hat Schultz nie etwas mitjekriegt?“ Mit mürrischem Blick schaut Klink Schultz an, der sich gerade Freudestrahlend von LeBeau bereits die dritte Portion Apfelstrudel servieren lässt. „Aha, nu versteh´ich.“ Murmelt Klink. „OK Jungs, packen wir alles zusammen was wir brauchen. Waffen, Uniformen, Geld usw. Carter, wann gehen die Ladungen hoch?“ „Um Punkt 00:30 Uhr Colonel.“ „Alles klar, dann haben wir noch 3 ½ Stunden Zeit. Klink, wir werden sie, Schultz und Hilda einkleiden. Wir treffen uns Punkt Mitternacht in ihrem Büro wieder. Also bis dann.“


    Gerade in den Moment als unsere Helden in ihre Baracke zurückwollen, werden sie von Klink aufgehalten, der mit dem geladenen Gewehr von Schultz an der Tür steht. „So mein lieber Colonel Hogan. Nu is aber endgültig Schluss mit Lustisch, nichwa. Ich werde sie jetzt alle in die Arrestzelle stecken und dann werde ich den Sachertortenfriedhof anrufen. Und innerhalb weniger Minuten wird dann auch die SS hier auftauchen, nichwa, und dann sind se fertsch.“ „Oberst Klink, das würde ich an Ihrer Stelle jetzt nicht tun. Denn zum einen liegt noch der Hochstetter in der Zelle, und zum anderen werden wir dann schon lange weg sein bis der Burkhalter und die SS hier eintreffen weil die Arrestzellen genauso Untertunnelt sind wie der Rest dieses Lagers. Und was meinen Sie was dann mit Ihnen und Schultz passiert? Ich glaube im ersten Frühzug nach Stalingrad sind noch zwei Plätze frei. Also Klink, was ist Ihnen lieber? Lebend in London oder Tod an der Front?“


    Dieses Argument hat gesessen. Völlig verängstigt nahm Klink das Gewehr runter und lies die Jungs rausgehen. „Eine Frage habe ich aber noch Hogan. Wir haben doch viel zu wenig Geld, nichwa. Wie sollen wir denn in London über die runden kommen?“ „Machen Sie sich da mal keine Sorgen. Wir nehmen einfach Ihre Treppe zum Büro mit.“ „Meine Treppe??“ „Ja, immerhin besteht sie aus den verloren gegangenen Goldbarren.“



    Bald geht es weiter.

    :( :( :( :( :( :(


    Hallo Leute !


    Ja, es gibt mich noch. Ich weiß, mein letzter Beitrag ist 1 1/2 Jahre her aber ich habe gerade eine Umschulung hinter mir und hatte den Kopf mit anderen Dingen voll. Dazu kam noch die Jobsuche usw.


    Aber ich habe Euch alle dennoch nicht vergessen. Jetzt wo mein Kopf wieder etwas freier ist, werde ich mich auf jeden Fall wieder mit meiner Geschichte befassen. Ich weiss auch noch, dass einer von Euch evtl. ein Buch mit den Geschichten hier aus dem Forum machen wollte. Sollte ich mit meiner fertig werden, würde ich mich freuen, wenn sie auch ins Buch kommt. Der oder die jenige kann mir eine PN schreiben. Ich denke mal dass ich nach Ostern weiterschreiben und dann on setzen werde. Bis dahin wünsche ich Euch allen ein gesegnetes Osterfest.