Posts by Ruechrist

    Gleichberechtigung ist absolut richtig und der Kampf dafür war nötig. Leider hat da aber jemand übersehen, daß man am Ziel stoppen sollte. Die aktuelle Entwicklung halte ich für übertrieben. Fakt ist doch: Frauen werden nicht durch Ansprache diskriminiert, sondern durch andere Dinge und inzwischen muss man fast an die Gleichberechtigung der Männer denken.


    Man sollte es global sehen: Wir sind alle unterschiedliche Menschen und gleich wertig. Respekt ist wichtig.

    Da habe ich Glück. Da muss ich auf niemand Rücksicht nehmen. Meine Mutter kritisiert manchmal, aber mehr als die Tagesschau jeden Tag und Tiere suchen ein Zuhause am Sonntag will sie nicht zwingend sehen.


    Das ist oft so: Wenn Trennung, dann sofort und ohne Rücksicht auf Verluste.

    Herzlichen Glückwunsch an ihn bzw. Euch alle! Die neuen Kollegen werden am Anfang denken: Was macht dieser Mann hier! - Nur um den guten Hochstetter mal hochleben zu lassen.


    Sind wir das nicht alle. Ich mache gerade bewusst kalten Entzug. Habe auf Nitro letztes Jahr manche Folgen 3 x gesehen. Da lasse ich nun etwas Abstand, denn Vorfreude ist die schönste Freude und wenn ich nicht mehr alles weiß, macht es wieder doppelt Spaß!

    Ja, hoffentlich wird alles (bald) wieder normal. Klar gibt es mal einen Lichtblick oder eine Auswirkung ist angenehm, aber auf Dauer wird es schwierig.


    Zum Glück können wir uns noch über Kleinigkeiten freuen, wie Du über die Fehlkonstruktion eines Mülleimers.

    Wie läuft es aktuell privat und beruflich bei Euch im Lockdown? Ich bekam privat etwas eine Klatsche: Kein Besuch meiner Mutter im Krankenhaus möglich. Sonst spielt es sich ein. Man arrangiert sich mit allem - man hat ja keine Wahl...

    Es ist echt keine einfache Zeit und die Zeichen stehen auf Sturm. Da kann schon noch einiges kommen am Dienstag. Leider sind halt viele einfach zu unvernünftig und suchen Wege die Regeln zu umgehen oder bis zum Anschlag auszunützen. Dadurch wird es immer härter und dauert immer länger. Leider kann man mit Corona-Leugnern nicht diskutieren. Die drehen alles rum, nur um im Recht zu sein und sich an nichts halten zu müssen. Meiner Ansicht nach wissen die gut, daß sie unrecht haben, die haben nur keine Lust auf Einschränkungen. Hoffentlich kriegen wir dennoch bald alles in den Griff, dann werden die auch wieder normal.

    Da bin ich einverstanden und das Jahr begraben wir gleich mit, aber da merken wir uns nicht, wo es liegt. Das brauchen wir nicht mehr. Die Karawane Corona zieht weiter... (hoffentlich, wenn schon Wünsche wahr werden sollen)

    Das ist wirklich ein Problem inzwischen, da die Post es kaum mehr schafft und so. Zudem verschärft sich alles, solange manche einfach die Regelungen nicht einhalten oder zu locker sehen oder umgehen. Wenigstens das Problem bei der Arbeit ist halbwegs überstanden, hoffe ich. Es war nicht wörtlich, aber von der Stimmung her OK, als ich gerade kurz mit denen sprach. Da bin ich froh, es will ja niemand nichts böses, aber manchmal läuft es halt doof.

    Meines war sehr durchwachsen. Ich hatte kurz vor den Feiertagen noch etwas Ärger im Geschäft, was mir ziemlich auf die Stimmung schlug. Am Heiligabend habe ich gekocht und meine Mutter und ich waren bei meiner Schwester zu Gast. Die gegenseitigen Geschenke waren sehr kalorienreich. Da ich privat irgendwie noch etwas Stress mit dem Umfeld hatte: Die haben mich alle missverstanden oder ich habe mich doof ausgedrückt, zog das alles wie ein Film an mir vorbei. Naja, offensichtlich war ich nicht auf der Höhe und das wurde mir (etwas zu deutlich) signalisiert.

    Folge 6 (Doppelfolge zum Abschluss der Intrige „Hogan“):

    Hoteldirektor Baker telefoniert mit LeBeau: „Ja, da stimmt was nicht. Da ist so ziemlich alles im Argen. Wir müssen diesen Sumpf ausheben!“ Nachdem LeBeau zugestimmt hat, ruft Baker Schultz zu sich: „Schultz, laden Sie mal die ganze Mannschaft morgen zur Betriebsversammlung ein. Alle um 16 Uhr an der Bar.“ „Bar is ollweil a guader Zug, do werns oll do sei!“ So ist das auch geplant, Schultz, denkt sich Baker. Am kommenden Tag steht die ganze Mannschaft an der Bar und Baker kommt mit LeBeau herein. Der einzig fehlende ist Crittendon. Wie auf Kommando klingelt das Telefon. Newkirk lauscht mit größer werdenden Augen. Als er aufgelegt hat: „Das war die Polizei. Die haben den Crittendon festgenommen – wegen Mitwirkung am Betrug“, erzählt er in die Runde. Baker und LeBeau setzen das Pokerface auf, Hulda lächelt und die anderen wirken schockiert und sind recht schweigsam.


    Als Linkmeyer die Bar verlassen will, fragt LeBeau: „Wo wollen Sie denn hin, Linkmeyer? Sie bleiben schön hier – Sie brauchen niemand warnen, wer gar nicht da ist!“. Sichtlich ertappt, bricht er den Gang auf Zimmer 124 ab. Da stürmt die Polizei rein und bringt schon Mary Hogan in Handschellen mit. Die wollte den ganzen Laden unterwandern. Sie ist nicht Mary Hogan. Sie hat nur den Namen genutzt und fast die ganze Hotel-Mannschaft auf ihre Seite gebracht, um das Hotel zu verschachern. Die Geldgeber Mannheim und Meier haben wir auch schon im Auto. „Nun, Herr Baker, wer ist eigentlich noch auf der Seite des Rechts in Ihrem Hotel? Wer hat es nicht geblickt, wer war verblendet und wer war an der Verschwörung beteiligt? Wir nehmen alle Mit und heben den Sumpf aus!“, klärt der eine Polizist auf.


    LeBeau ergreift das Wort: „Das übernehme ich, denn ich kenne den Laden und habe das noch im Griff, auch wenn ich auf dem Papier nichts mehr bin. Gehen wir es doch mal durch: Baker hat im richtigen Moment reagiert, er ist über jeden Zweifel erhaben. Schultz ist immer schuld, wenn Essen fehlt oder er bei der Arbeit, aber seine Intrigen beziehen sich nie auf Dinge außerhalb der Küche. Newkirk kann uns da schon eher in die Suppe spucken, aber ich bin sicher, dass er das nicht getan hat, nicht Newkirk?“ Newkirk entgegnet: „Genau, wir wurden alle getäuscht und leider gab dann eine Handlung die nächste und nun sind ja die Drahtzieher verhaftet. Wie heißt die Mary eigentlich wirklich?“ Wollen wir es einmal glauben, denkt sich Baker und der Polizist erklärt: „Das ist die Tochter von Crittendon. Man merkt es nur nicht, da sie nicht stottert. Mary war schon richtig, aber Mary Crittendon ist der Name. Was ist mit dem Rest, Herr LeBeau?“ LeBeau überlegt: „Hulda Schnitzer hat überhaupt erst durch den wachen Blick das ganze entdeckt und war nur zu passiv, bis Baker das in die Hand nahm. Diese kann ich nur ermutigen mehr an sich selbst zu glauben und etwas zu sagen, wenn sie einen Verdacht hat. Carter macht, was man ihm sagt. Leider macht er das bei jedem. Das macht aber nichts, er kennt kein Böse. Er macht alles in guter Absicht. Er wurde auch verführt. Unser guter Burkhalter, der könnte sich mit Schultz zusammentun. Die Küche ist immer wichtig, der Rest wird totgeschwiegen. Er braucht eine nachdrückliche Verwarnung. Da sollten wir gleich drüber reden. In die gleiche Kategorie fällt nämlich auch die cholerische Hausdame Wilma Hochstetter. Die hat immer die Hand offen, wenn es was abzustauben gilt, aber nicht beim Abstauben im Wortsinne.“


    Der Polizist wiegt bedenklich den Kopf. Für ihn klingt das nach Massenbegnadigung und Verwarnung an ein paar unangenehme Mitarbeiter. Seine Kollegin hat den zündenden Gedanken: „Was ist mit dem Herrn hier? Der ist doch Betriebsleiter und hat sicher seine Hände im Spiel bei so großen Dingen?“ Linkmeyer ist schon wieder an der Tür und meint: „Ich muss mir ma die Beene vertreten, das gibt ja ne längere Sitzung, nichwa?“ „Sie bleiben hier, Sie Torfbirne im Frack – Mitgefangen, mitgehangen…“ tobt Hochstetter und Burkhalter setzt ein: „Der ist zwar für jede Intrige zu doof, aber hat trotzdem überall seine Finger drin. Das sagt mir mein Bauch und der hat immer recht. Früher hätte man so einen an die russische Front versetzt – aus den Augen, aus dem Sinn!“


    Da sich LeBeau das so nicht dachte, greift er ein: „Ihr Einverständnis vorausgesetzt, liebe Polizisten, schlage ich vor, dass wir hier nichts großes draus machen. Die wollten alle ihren Arbeitsplatz nicht verlieren, also wäre der Plan der Crittendon-Bande nicht gut gewesen. Insofern waren die alle verblendet. Ich bürge für die und sorge dafür, dass die was draus gelernt haben und künftig sich gesetzestreu benehmen. So machen wir das in Frankreich immer, mon dieu.“ Die zwei Polizisten nicken kurz und denken sich: Viel schlimmer sind die Crittendons auch nichts, aber nun gut. Das meiste war intern und wenn der weiter mit dem Haufen zusammenarbeiten will… Baker denkt sich: Das wäre eine Lösung gewesen, wie früher im Stalag 13, wenn die Gipsköpfe sich selbst zu Fall gebracht haben. Gut, dass das LeBeau auch noch im Blick hatte und die Polizisten nicht so arg bürokratisch. „Lasst uns einen kleinen Umtrunk daraus machen!“, meint LeBeau, als die Polizisten gegangen sind. Erleichtert, dass sie alle so billig davon gekommen sind, stoßen sie an – Newkirk schenkt den Cognac aus – die Kotzbalken holt sich Baker aus der Schublade, in der Linkmeyer die Zigarren bunkert, die er ständig mitgehen lässt.


    Fortsetzung erwünscht – wer Lust hat die nächste Folge oder Mini-Serie (ein paar Folgen) zu einem Thema zu schreiben: Immer her damit J. Ideen: Wo ist die echte Tochter von Hogan? Wer wird Nachfolger von Crittendon?

    Folge 5:

    Mary Hogan sitzt auf ihrem Zimmer und denkt über den Erfolg der Verhandlungen mit Mannheim und Meier nach: Das hat ja alles supergut geklappt. Die glauben mir wirklich, dass ich die Tochter von Hogan bin. Dadurch trauen die mir die feindliche Übernahme von der Hotelgruppe zu. So muss da sein. Ich kann das auch, aber mein Name ist Schall und Rauch. Zum Glück ist der alte LeBeau in Rente und kriegt nicht mehr alles mit. Hoffentlich bleibt Baker ruhig, auch wenn der Crittendon mir fast zu dusslig ist. Der vergeigt ja fast mehr als er vergeigen soll. Hulda muss ich auch noch ausschalten, aber die hat nicht viel zu sagen. Baker bleibt das Hauptrisiko.


    Zur gleichen Zeit hängt Baker in seinem Büro ähnlichen Gedanken nach und ruft Hulda zu sich: „Hulda, kommen Sie einmal!“ Diese betritt den Raum. „Denken Sie nicht auch, dass in Zimmer 124 etwas läuft. Egal wen ich frage, ich werde dargestellt, wie paranoid. Nur Sie verstehen mich, Fräulein Schnitzer!“ „Ja, da läuft die komische Mary Hogan immer rum und keiner will zugeben, dass die in Zimmer 124 geht und jeder meidet mich, wenn ich darüber rede. Habe mir die Tochter von Hogan anders vorgestellt nach Ihren Berichten. Sicher, der war wohl verwegen und hat auch mal seine Vorgesetzten verarscht, aber da stimmt etwas nicht. Die schleicht nur rum, aber ist nicht verwegen. Das ist eine linke Sägerin.“ „Da machen wir gar nicht rum. Sie lenken alle ab und ich stürme nun mal rein – ist ja leer.“ Hulda schickt Carter an die Bar. Er soll mal schauen, ob Schultz die Vorräte bei Newkirk wegsäuft und Direktor Baker berichten. Da der Linkmeyer eh im Sessel schläft in seinem Büro, dreht sie dort einfach den Schlüssel rum.


    Baker hat sich zwischenzeitlich vor Zimmer 124 geschlichen, lauscht kurz und obwohl er nicht hört, reißt er einfach die Türe auf und findet Mary Hogan in Gedanken. Sie fängt sich schnell: „Herr Direktor, das sind Sie doch wohl. Was ist das für eine Art bei einer Dame?“ „Ich dachte, das Zimmer ist leer und wollte die Heizung kontrollieren. Die Hausdame hat was berichtet und Heizung kann teuer werden, das nehme ich selbst in die Hand. Es tut mir leid, dass hier wohl der Zimmerplan nicht aktuell war.“ entgegnet Baker.


    Zum Glück hat Baker entdeckt, was er wollte: Es gibt Dinge, die ich nicht wissen soll und es ist Mary Hogan, die hier oft ohne Buchung auf Zimmer 124 sitzt. Ich muss denen mal genauer auf die Finger schauen…


    Fortsetzung folgt… (in Folge 6)

    Folge 4:

    „Ja, Linkmeyer am Telefon – wie Rechtsmüller, nur links. Nein, nicht Linksmeyer, das S ist nur gedacht, das steht für Sachsen, hören Se das nischt… Aufgelegt…“


    „Schuuultz! Bringen Sie mir mal eine Bemme oder gleich das Mittagessen. Das ist hier nicht zum Aushalten, bei den Lieferanten werden Sachen diskrimiert und Sie, Carter, bestellen Sie einmal die Wäsche selbst, die wollen mir nicht zuhören.“


    Wunder ist es keines, wenn man sowas telefonisch macht und so einen Mist faselt, denkt sich Carter.


    Als das Telefon klingelt, stottert ihm Crittendon ins Ohr: „Ich b b bin schon l l lange nicht mehr hier g g g ewesen, aber bei meiner E E E inweisung, läuft doch bestimmt al l l es bestens, nicht?“ „Sie sollen LeBeau zurückrufen, habe ich gehört!“ „Warum sollte ich…“ meint Crittendon, „ der hat nichts mehr zu sagen.“ Wenn Sie meinen, denkt sich Carter.


    Mary Hogan kommt aus Zimmer 124 und geht einkaufen. Einige Zeit später kommt sie zurück und trifft sich im Zimmer mit 2 Kaufinteressenten, die sich vorher als Gastinteressenten im Hotel umgesehen haben. „Wie wollen Sie das arrangieren, dass der alte LeBeau nichts mitbekommt?“, fragt Herr Mannheim. „Das ist gar kein Problem!“, entgegnet Mary, „Schauen Sie mal“. Sie ruft Newkirk in der Bar an: „Bringen Sie uns mal 2 Flaschen Champagner!“. Newkirk klopft 5 Minuten später an der Tür und bringt die 2 Flaschen. „2,50 x 2, also für Sie 5 Euro“ sagt er. Mary gibt ihm 10 und meint „Danke, aber haben die Preise schon wieder angezogen?“ „Crittendon meinte: Alles um 50 Cent erhöhen, die Stammkunden-Preise kommen mir arg spanisch vor.“ Gibt Newkirk an. „Ich sehe schon, Sie haben den Laden im Griff, nicht Mannheim?“ lacht der andere Kaufinteressent, Herr Meier.


    Fortsetzung folgt… (in Folge 5)