Posts by Patzi

    Kapitel 5


    Er sehnte den Abend herbei, hoffend, dass er mit Tiger die Kontaktperson abholen können würde und so von all den exzentrischen Menschen flüchten würde können. Er fragte sich immer noch, wessen Geburtstagsfeier es nun eigentlich war, für die sich alle so in Schale schmissen.
    Die Zeit verging und LeBeau schaffte es wegen oder besser trotz seiner Küchenhilfe ein großes Buffet auf die Beine zu stellen und scheuchte die anderen Gefangenen, die Klink ihm als Küchenpersonal und Kellner eingeteilt hatte, herum. Hogan stand in der Ecke und beachtete das Schauspiel amüsiert, wenn auch mit einem flauen Gefühl in der Magengegend. Der Tag war noch nicht vorbei. Hatte das Universum noch mehr Überraschungen bereit?


    Die Vorbereitungen neigten sich dem Ende zu, Klink stand am Buffet und musterte es mit einem zufriedenen Blick. Als Schultz versuchte sich ein paar Horsd’œuvres zu schnappen, sah er ihn finster an, sodass er die Hand wie vom Blitz getroffen zurückzog und in die Küche zu LeBeau flüchtete.
    Die Gefangenen durften sich, auch nach Absprache mit dem General, ausnahmsweise Herausputzen, da dieser nicht zugeben wollte, dass auch er keine Anung hatte, was eigentlich gefeiert wurde. Um die peinliche Ungewissheit zu überdecken beschloss der General kurzerhand, dass nur für diesen einen Tag alle eingeladen waren mit zu feiern und versuchte es als spezielle Großzügigkeit seinerseits zu verkaufen.
    Und so begannen die ersten sich heimlich Champagner zu holen um die Wartezeit zur Eröffnung des Buffets zu überbrücken, denn Klink hatte beschlossen, die Feierlichkeiten mit einer kleinen Rede zu beginnen und die meisten vermuteten, dass er in leicht angetrunkenem Zustand leichter zu ertragen war.
    Pünktlich eine halbe Stunde vor Beginn standen wieder die Fremden vor dem Haupttor und baten um Einlass. Klink war natürlich der erste zur Stelle.
    „Nu, Herzlich Willkommen zurück, wir ham schon auf sie gewartet, meine Damen und Herren! Kommse ruhich rein, es is geheizt, nichar!“, bat er sie in die Sporthalle zu treten. Da die Halle aber doch kleiner war als gehofft, nahm der Rest vor der Halle auf den Bänken Platz.
    Newkirk steckte triumphierend den Gewinn seiner Wette mit Carter und Kinch ein, als Baker aus der Baracke trat und den anderen Helden signalisierte, dass es langsam Zeit wurde.
    Die Feierlichkeiten wollten gerade beginnen, als Klink sein Wort hielt und sich auf eine Tribüne stellte, um eine Rede zu halten. Er konnte nur ansetzen, als Burkhalter neben ihn trat und ihm das Wort abschnitt.
    „Mein lieber Oberst Klink, mir General gebührt doch wohl die Ehre, diese Feierlichkeit zu eröffnen, finden sie nicht?“
    Einen überflüssigen Kommentar unterdrückend nickte Klink.
    „Gut, dann möchte ich ihnen hiermit einen Guten Appetit und viel Spass wünschen! Das Büffet ist eröffnet!“, verkündete Burkhalter und sogleich ging das große Getöse los, als alle los stürmten.
    Klink versuchte noch verzweifelt etwas nachzuschieben.
    „Wir möchtn heute een fünfzigstes Jubiläum feiern. Fünfzig Jahre sin eine lange Zeit, ich weiß das, denn ooch ich habe vor kurzem meenen fünfzigsten Geburtstag gefeiert. Ich möchte hier eene kleene Anekdote anbringn…“
    Doch unter dem Lärm verschwand seine Stimme komplett.
    Kurz darauf war die Feier schon in vollem Gange und erstaunlicherweise war weder dem General, noch Klink aufgefallen, wer sich da alles unter den Gästen herumtrieb. Genauso unbemerkt schlichen sich auch die Helden davon um Hogan und Tiger Deckung zu geben. Als die beiden im Tunnel verschwanden gesellten sich die restlichen wieder zu den Feiernden an der Oberfläche.


    Im Wald am vereinbarten Treffpunkt warteten Hogan und Tiger auf das “hässliche Entlein“, als sie ein Rascheln in den Büschen vernahmen, gefolgt von einem Fluchen und einem „Shsht!“.
    Irritiert sahen sich die beiden an.
    War das der Kontakt, oder konnten sie schon mit dem Erschießungskommando rechnen?
    Erneutes Rascheln, aber diesmal schien es näher zu kommen. Die beiden fassten die mitgebrachten Pistolen fester, die Anspannung war greifbar. War jetzt ihre Zeit gekommen?
    Da trat jemand aus dem Dickicht, streifte sich die Blätter ab und trat auf Hogan und Tiger zu. Im Schein des Mondlichts erkannten sie eine Frau.Leise begann diese zu reden.
    „Wenn der Mond auf den zugefrorenen See scheint, erkennen die hässlichen Enten ihre Schönheit.“
    „Auch Bären und Tiger liegen gerne bei Mondlicht im Gras“, fuhr Tiger fort und Hogan ergänzte.
    „Doch der Papabär mag das Mondlich nicht, weil es ihn beim schlafen stört.“
    Die Fremde reichte ihnen die Hand und vor Erleichterung fing Hogan an zu lachen.
    „Sie sind das hässliche Entlein?“
    „Wohl eher die hässlichen Entlein. Kommt raus Jungs“, flüsterte sie gerade noch hörbar in Richtung der Stelle, aus der vorher das Rascheln kam. Kurz darauf traten zwei Gestalten aus dem Gestrüpp zum Rand der Lichtung.
    „Das wirft unsere Pläne zwar leicht durcheinander, aber wir werden das schon deichseln. Gut, dann folgen sie mir“, befahl Hogan und führte sie zurück in die Tunnel. Dort angekommen, erklärte er ihnen kurz die Pläne, sie nach England zu bringen.
    „Also, Tiger, wir werden sie und…“, Hogan sah zu den dreien und erkannte, dass er noch gar nicht wusste, wer genau sie eigentlich waren.
    „Oh, verzeihen sie, wie unhöflich von uns, wir haben uns ja in der ganzen Aufregung noch gar nicht vorgestellt.“ Der Blonde Mann war aufgestanden und neben Hogan getreten um zuerst ihm offiziell die Hand zu geben um dann zu Tiger zu gehen und auch ihr die Hand zu reichen, dann salutierte er und stellte sich vor.
    „Mein Name ist Steve Rogers, das sind Bucky Barnes und Peggy Carter, die ja mit ihnen“, er blickte zu Tiger, „bereits Kontakt aufgenommen hat über Funk.“
    Als Hogan und Tiger daraufhin noch sichtlich unbeeindruckt waren ergänzte er.
    „Vielleicht kennen sie mich ja besser unter dem Namen Captain America?“


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    *unauffällig zu @Roemerschanze schiel*


    Sorry für den Doppelpost. Hab versucht das fünfte zum vierten Chap zu packen, aber dann hatte ich zu viele Zeichen...


    Und auch wenn es bei uns schon nach Mittenacht ist, in den USA ist es est 7 Uhr abends, also geht's für mich noch weiter, weil ich bis zu der Uhrzeit warten will, zu der die erste Folge gelaufen ist, und das ist nach meiner Rechnung 2:30 morgens bei uns.

    Kapitel 4


    LeBeau war mitsamt Hogan und Schultz mittlerweile schon wieder auf dem Rückweg aus Hammelburg, als sie am Wegesrand etwas seltsames entdeckten. Hogan, der vorsichtshalber am Steuer saß, verlangsamte den Wagen und stellte mit Bedauern fest, dass er die Figur, die sich da zwischen den Büschen umher trieb, nur zu gut kannte. Ein „Oh nein“ entwich ihm, bevor er einsah, dass der Verirrte mehr Chancen hatte, wenn er ihn mitnahm. Kurzerhand brachte er den Wagen, unter kurzem Protest von Seiten des Feldwebels, zum Stehen, stieg aus und betete, dass es nur eine Fata Morgana war, doch sein Wunsch blieb unerhört.
    „Hogan, alter Junge! Was machen sie den in dieser gottverdammten Gegend?“ schallte es ihm schon entgegen und Hogan seufzte tief bevor er sich zusammen reißen musste, um den ranghöheren Offizier nicht anzuschreien. Stattdessen sagte er so ruhig wie es ihm möglich war, „Crittendon, wir sind gerade auf dem Weg von Hammelburg ins Lager 13 und sie befinden sich mitten an der Hauptstraße. Sie haben ja Glück, dass wir sie gefunden haben und keine deutsche Patroullie, jetzt kommen sie mit, bevor noch was passiert.“
    Ohne Widerworte, nur vor sich hin brabbelnd, stieg Crittendon mit Hogan auf den Laster.
    Letzterer startete seufzend den Wagen und fuhr, sich innerlich verfluchend, den Wagen zurück ins Stalag 13.


    Im Lager waren NewKirk und Carter bereits dabei, die Sporthalle zu verschönern.
    Als Hogan’s Wagen im Lager ankam wurden sie schon von Klink erwartet.
    „Nu gugge, da isser ja, der Schultz! Schön, dass se sich auch mal wieder zu uns gesellen, nichar.“, begrüßte Klink seinen besten Mann und drehte sich dann zu den anderen.
    „Hogan, hamse alles gekriegt? Kann die Kakerlake endlich mit kochen anfangen? WIssense, wir ham ja nich ewich Zeit, nichar!“
    „Ja, Herr Kommandant, LeBeau wird gleich in die Baracke verschwinden“, bestätigte er Klink.
    „Nix da, der geht in mein Quartier und kocht, sie ham doch da nich alle wichtigen Sachen um so ein wichtiges Essen vorzubereiten. Und Schultz!“
    „Herr Kommandant?“
    „Bringse die Sachen in mein Quartier und helfen se dem Franzosen beim kochen und lassense die Finger ausm Topp, verstanden?“
    Er klemmte sich die Reitgerte fester unter den Arm und ging in Richtung Sporthalle, um zu überprüfen, ob die anderen Gefangenen gute Arbeit leisteten.
    NewKirk und Carter hatten indessen Unterstützung bekommen von einigen anderen Gefangenen, die sowohl in der Sporthalle, als auch an der Außenwand Girlanden anbrachten.
    Zufrieden inspizierte Klink die Arbeit und war so abgelenkt, dass Hogan Crittendon aus dem Laster in die Baracke und von dort in den Tunnel transportieren konnte. Im Tunnel angekommen trafen sie auf Kinch, Tiger, Olsen, und Baker, die gerade ihre Besprechung bezüglich des >hässlichen Entleins< beendet hatten.Sichtlich überrascht aber nicht minder erfreut begrüßte Hogan Tiger.
    „Lange nicht gesehen, gibt es denn wieder einen Auftrag?“, fragte er sie und hoffte auf gute Nachrichten.
    „Eine Kontaktperson möschte aus Deuschland geschleust werden, nosch ‘eute Nascht.“, gab sieihm zur Antwort und erhielt nicht die Freudige Aufnahme, die sie sich gewünscht hatte.
    „Und wie sollen wir das anstellen? So wie ich das verstehe, habt ihr euch schon was überlegt?“ stellte er durch die Runde schauend fest.
    „Ja Colonel, wir haben schon einen Plan, aber wir sind uns noch nicht sicher, ob er funktionieren kann. Die geplante Feier heute Abend wird auf jeden Fall als Ablenkung dienen.“, erklärte Kinch, als Crittendon sich dazwischendrängte.
    „Na, hübsche Frau, ich glaube wir wurden uns noch nicht vorgestellt. Ich bin Colonel Crittendon von der Royal Air Force!“, stellte er sich salutierend vor.
    „Tiger, von der Resistance“ stellte sie sich wiederum ihm vor und reichte ihm die Hand zur Begrüßung, die er nahm und ihr ein Küsschen auf dieselbe gab.
    „Lassen sie den Quatsch Crittendon, wir haben wichtigeres zu tun“, unterbrach nun Hogan und hielt sie an, sich auf den Abend vorzubereiten.
    Crittendon blieb mit Tiger und Baker im Tunnel, während Olsen, Hogan und Kinch sich zu den anderen Gefangenen in der Sporthalle begaben.


    Sie waren noch nicht ganz dort angekommen, da fuhr schon wieder ein Wagen durchs Tor.
    Ein tiefer Seufzer entwischte Hogan. Wer konnte das nun wieder sein?
    Der Wagen gehörte zu keinem Militär. Waren es schon wieder seltsame Fremde, die sich selbst zu einer Geburtstagsfeier einluden, von der niemand etwas wusste?
    Der Wagen hielt vor der Kommandantur und als sich die Tür öffnete, stieg keine geringere als Marya Parmanova aus, in Begleitung von Helga und Vladimir Minsk. Hogan konnte seinen Augen nicht trauen, als auch noch der Fahrer ausstieg und Marya um Instruktionen bat. Da stand wirklich Oscar Schnitzer, herausgeputzt als Chauffeur, neben Marya. Ungläubig rieb er sich die Augen und zuckte dann zusammen, als er von weitem das vertraute „CHOGAN, SCHÄTZCHEN“ hörte. Konnte dieser Tag noch verrückter werden?


    Oh mann, ich dachte Captain America kommt durch den Tunnel! nuja ich warte weiter! ...und erwarte ihn hinter jeder ecke xD


    Nur Geduld, lange is nich mehr ;)


    bin immer noch begeistert wie gut du Klink schreiben.kannst :D


    Danke, Danke. Anni (Hogan91) hat mir das vor Jahren auch schonmal gesagt und ich dachte schon, das wäre mir abhanden gekommen und es freut mich, dass es immer noch gut ankommt =)

    Kapitel 3

    Viel Zeit zu überlegen hatten die drei aber nicht, denn Langenscheidt kam schon wieder angerannt und verkündete die Ankunft von General Burkhalter.
    „Nu, wenn ma nichts böses denkt, kommt der Sachertortenfriedhof daher. Hat der gerochen, dass wir ne Feier planen?“ äußerte Klink überrascht und wunderte sich dann, „Wo is eechentlich der Schultz abgeblieben? Den habsch doch vor ner Ewichkeit schon losgeschickt. Schuuuultz!“, schrie er vergeblich, zog eine Schnute, klemmte seine Reitgerte unter den Arm und wandte sich um zu Hogan.
    „Un sie, mee lieber Hogan, suchen mir die Kakerlake, der soll sich schleunigst ans kochen machen. Und zwar SOFORT“.
    „Aber Colonel, wir haben doch gar nicht so viele Vorräte, da müssen wir doch zuerst einkaufen fahren und die Zutaten besorgen. Einen Kuchen wollen sie doch bestimmt auch und wenn der General zufrieden sein soll, dann muss es schon was Gutes werden.“, bearbeitete er Klink. Der gab ohne groß zu murren nach.
    „Nu gut, dann gehn se mal un suchen de Kakerlake und danach gehn se un suchen mir Schultz, Gott weiß, wo der abgeblieben is. SCHULTZ!“, schrie er abermals, seufzte und ging dann mit Langenscheidt zu Burkhalters Wagen um ihn zu begrüßen.
    Jener war bereits ausgestiegen und hielt die Tür auf, damit auch seine Schwester austeigen konnte.
    Ein kurzer freudiger Gesichtszug huschte über seine Miene, die sich anschließend sofort versteinerte, nur um einem aufgesetzten Lächeln zu weichen.
    „Meen liebes Burkhalterchen, de Schwester ham se auch dabei, was verdank ich denn die Ehre?“.
    „Klink! Haben sie schon vergessen, dass ich sie gestern angerufen und uns für heute angekündigt habe? Ich hoffe für sie, dass sie unser Quartier bereits vorbereitet haben.“
    „Nu, na klar, also, natürlich, Herr General!“, druckste Klink herum, „Langenscheidt wird sie gleich in ihr Quartier bringen!“, versicherte er dem General. Zu Langenscheidt gewandt fügte er noch hinzu: „Sorchen sie dafür, dass die in de aufgeräumte Wohnung kommen und falls nich alles tip top is sorchen sie dafür, dass es so is, verstanden?“
    „Ja, Herr Kommandant“ Langenscheidt salutierte und machte sich dann auf den Weg, den General und seine Schwester zu versorgen.
    Klink blieb zurück und sah sich suchend um.
    „Wo is nu dieser Schultz abgeblieben?“, murmelte er vor sich hin, „Wenn der ma nich wieder beim fressen is…“, damit drehte er sich um und machte sich auf den Weg in sein Büro.


    Und während Hogan bereits in der Baracke angekommen war und sich LeBeau geschnappt hatte, um sich auf die Suche nach Schultz zu machen, bewaffnet mit Apfelstrudel, verließ Hammelburg gerade ein Wagen mit weiteren Gästen, die noch nicht wussten, dass sie überhaupt auf dem Weg zu einer Party waren. Im Lager wiederum waren Hogan und LeBeau dabei sich auf den Weg zum Fuhrpark zu machen und währenddessen redeten sie darüber wie lecker doch der Strudel wäre und dass sie leider keinen Appetit mehr hätten und wer denn nun den restlichen Strudel essen könnte, als plötzlich Schultz hinter einer der anderen Baracken hervor schaute, mit strahlenden Augen. Zufrieden reichte LeBeau ihm den Strudel und Hogan erklärte ihm, dass sie sich auf den Weg nach Hammelburg machen müssten um einzukaufen.


    In der Baracke der Helden waren Newkirk, Carter und Kinch dabei, zu streiten, ob alle Gäste in die Sporthalle passen würden, oder ob es besser wäre, sie im Freien unterzubringen. Da klopfte es am Tunneleingang und ein leicht überforderter Olsen lugte heraus.
    „Ist der Colonel da?“ fragte er, mit einer leicht besorgten Miene.
    Kinch trat zu ihm als er aus dem Tunnel stieg und fragte fürsorglich nach, „Was ist denn passiert? Der Colonel ist gerade mit LeBeau und Schultz unterwegs nach Hammelburg um für heute Abend einzukaufen. Der Oberst hat anscheinend wieder eine Feier geplant, aber keiner weiß was Genaues, außer dass Burkhalter da ist und ein paar seltsame Fremde Gäste sich auch angemeldet haben, womöglich sogar von der Gestapo“, erklärte er noch dazu.
    „Dann wird ihm bestimmt nicht gefallen, was ich gerade erfahren habe.“
    Olsen nahm sich eine Tasse Kaffee uns setzte sich an den Tisch bevor er fortfuhr.
    „Der Untergrund will, dass wir jemanden nach England schleusen, noch heute Nacht. Codename hässliches Entlein.“, dann nahm er einen kräftigen Schluck aus seiner Tasse, seufzte und ergänzte. „Tiger wartet im Tunnel, sie hat die Erkennungscodes und weiß den Treffpunkt. Und Baker hat sie auch dabei.“
    „Na das kann ja heiter werden“, mutmaßte Kinch, „dann gehen wir zwei erst einmal zu Tiger und besprechen alles mit ihr, und ihr beide macht euch daran, die Sporthalle zu dekorieren und fragt vorher nochmal bei Klink nach Girlanden und dem Zeug, damit er sich vor Burkhalter nicht schämen muss. Wir können die Feier gut als Ablenkung nutzen.“
    Dann schnappte er sich Olsen und verschwand in den Tunnel.
    „N-Na dann s-sollten wir uns a-auch auf den Weg machen, k-komm Carter.“
    „Denkst du, das Klink sich über ein Pony freuen würde?“ plapperte Carter vor sich hin.
    NewKirk zog ihm die Mütze ins Gesicht.
    „Klink hat doch g-gar nicht Geburtstag, wir w-wissen ja immer noch nicht, w-wer überhaupt G-Geburtstag hat, und jetzt komm e-endlich.“
    Leise murrend folgte Carter NewKirk zum Büro von Klink, nicht ahnend, was ihnen noch bevorstand.
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    @Doctor Who: wichtig ist eigentlich nur, dass er durch Raum und Zeit reisen kann und ein Alien ist, der wie ein Mensch aussieht, alles andere wird später noch kurz erwähnt. Ich geh aber nicht zu sehr ins Detail, also wenn du Fragen hast, kannst du sie gerne noch stellen :)

    Das kommt noch am Ende, wenn ich fertig bin, aber die letzten Tage hatte ich leider keine Zeit, das alles weiter rein zu stellen, sollte aber spätestens Samstag wieder zügiger gehen und am Ende kommt dann ein erklärendes und zusammenfassendes Schlusswort

    Nur weil er niedlich aussieht, heißt es ja nicht, dass er niedlich ist, da würde mir wohl eher Carter einfallen als niedlich, oder Langenscheidt


    Aber mir geht's da so wie @Roemerschanze mal geschrieben hat: Je älter ich werde, desto mehr erliege ich seinem Charme XD :P (Unter meine Top 5 der hübschesten Männer ist er aber noch nicht gerutscht)

    Ich hab mich auch schon gefragt, wo der Rest abgeblieben ist...


    GIbts und langsam kristallisiert sich schon was raus ;)


    _ _ Ü M E L M _ _ _ _ E _


    Ä, Ü, M, E, A, L

    Kapitel 2

    „Captain James T. Kirk“ ergänzte er und sein Grinsen schien von einem zum anderen Ohr zu gehen.
    „Na, mein lieber Captain, ich begrüße sie in unserm Laacher!“
    Klink kam angestürmt und drängte sich in seiner gewohnt dezenten Art zwischen Hogan und Kirk. Energisch ergriff er die Hand des letzteren und begann sie hektisch zu schütteln.
    „Wir freun‘ uns ja riesig, dass se da sin, aber wir ham leider noch gar keine Feier bee uns hier. Aber wenn se uns ee bisschen Zeit geben, dann stellma was oof de Beene, nichar“, begann Klink Kirk zu umschwärmen, während Hogan im Hintergrund die Augen verdrehte und Hilda, die Klink gefolgt war, sich ernsthaft zusammen reißen musste, um es Hogan nicht gleich zu tun.
    „Gut, mein lieber Oberst Klink, dann bereiten sie was vor und wir kommen in ein paar Stunden wieder, abgemacht?“
    Kirk sah Klink begeistert an und dieser nickte zustimmend.
    Während sich die beiden gerade verabschiedeten und Vereinbarungen zur späteren Party trafen, wehte ein seltsamer Wind durchs Lager und Hogan hätte schwören können, dass er zusätzlich noch ein merkwürdiges quietschendes Geräusch vernommen hatte. Da es aber augenblicklich wieder verstummte, kümmerte er sich nicht weiter darum.
    „Dann sehen wir uns also später wieder und ich bringe meine Mannschaft mit.“
    „Na klar mee lieber Captain, je mehr desto besser, nichar“, lachte Klink, während sich Kirk und beiden Männer in blau auf den Weg machten und durchs Haupttor verschwanden.
    Da alle so verwirrt und verblüfft waren von deren überraschendem Auftreten, und dem immer noch nicht gelösten Rätsel um den Geburtstag, fiel niemandem auf, dass sich die drei vor dem Zaun in Licht auflösten.


    Währenddessen standen die anderen noch auf dem Appellplatz.
    Klink rieb sich die Hände und wandte sich Hogan zu.
    „Hogan! Da wir zwar nu immer noch nich wissen, wessen Geburstach es is, wir aber Gäste erwarten, würd’sch vorschlaachen, dass die Kakerlake gleich beginnt mit den Essensvorbereitungen.“, verkündete er und grinste Hogan an.
    „Natürlich, Herr Kommandant, für zwei Brotscheiben und eine Stunde Licht extra.“, warf ihm dieser lächelnd zurück.
    „Von mir aus, und nu wechgetreten!“
    Sie salutierten und verschwanden in entgegengesetzter Richtung.
    Als Hogan in die Baracke eintrat überkam ihn wieder dieses seltsame Gefühl, dass Unheil im Anmarsch war. Er sah über seine Schultz, schon das schlimmste befürchtend, doch der Platz war leer. Er blieb kurz stehen und horchte, ob er etwas hören würde, vielleicht das merkwürdige Geräusch von vorhin, aber es war nichts zu hören. Also zuckte er mit den Schultern, hoffte auf das beste und trat in die Baracke. Dort erwarteten ihn schon seine Jungs und fragten ihn aus über die drei Unbekannten, während sich unbemerkt von den Gefangenen hinter der Baracke doch etwas rührte.


    „Bist du dir sicher, dass wir hier richtig sind?“, sagt eine blonde gelockte Frau zu ihrem Begleiter.
    Er sah sie an, hob eine Augenbraue und versicherte ihr, „Aber klar, Sie hat uns doch immer zum richtigen Ort gebracht, oder zweifelst du schon an der Tardis?“.
    Ein genervter Blick reichte und er gab nach.
    „Na gut, dann fragen wir eben nach, aber ich sage dir, wir sind richtig!“
    Dann hielt er ihr seinen Arm hin, sie hängte sich ein und gemeinsam traten sie um die Baracke auf den großen Platz.


    Klink war mit Hilda noch nicht in der Kommandantur verschwunden und wollte gerade Hilda demonstrieren welche ein Gentleman er war und ihr die Tür aufhalten, als ihr Blick auf den Appellplatz und die beiden Unbekannten fiel.
    „Ähm, Herr Kommandant“, war alles was sie herausbrachte, während sie auf die beiden Unbekannten deutete und ihr Blick eine Mischung aus Verwunderung, Überraschung und Angst widerspiegelte. Was war nur heute los?
    Unterdessen in Hogan’s Baracke war auch Carter aufgefallen, dass da vor der Baracke schon wieder jemand angekommen war, der dort eigentlich nicht hingehörte.
    „Colonel, Leute, ich glaube das wollt ihr sehen“, wies er Hogan und die anderen darauf hin, dass er draußen etwas entdeckt hatte.
    Aufgeregt rannten alle zum Fenster. Hogan richtete seine Jacke zurecht und ging zur Tür.


    „Nu wer sin denn sie? Wollnse auch zu der ominösen Geburtstagsparty? Die is aber erst später, die Kakerlake muss erst noch kochen!“, plapperte Klink vor sich hin und trat den beiden Fremden entgegen.
    „Siehst du River, wir sind doch richtig!“ freute sich der fremde Herr und setzte ein siegessicheres Lächeln auf.
    „Gestatten, mein Name ist der Doctor und das ist River Song, wir möchten Ihnen zum Jubiläum gratulieren!“
    Freudig reichte er Klink und Hilda die hand, während es ihm seine Begleiterin gleich tat und als Hogan bei ihnen ankam, wollte der Doctor gerade nach Colonel Hogan fragen, doch kam gar nicht dazu, weil er sich bereits vostellte.
    „Colonel Hogan, ranghöchster Gefangenenoffizier!“
    „Oh wie schön, ich wollte sie ja schon immer Mal kennenlernen, großer Fan!“ entgegnete der Docotr ihm und schüttelte Hogan die Hand.
    Fragend legte der den Kopf zur Seite und hoffte auf eine Erklärung seitens des Doctors, die er aber nicht in der erhofften Art bekam.
    „Hogan, ich bin der Doctor und das ist meine Frau River Song“
    „Angenehm“ Hogan nahm ihre Hand ünd gab ihr ein Küsschen auf die selbige, was River zum Grinsen brachte.
    „Wir sind hier um ihnen zum Jubiläum zu gratulieren und mit ihnen zu feiern“, erklärte er Hogan, bevor er sich wieder Klink zuwandte.
    „Gut, wo ist nun die große Party?“
    „Das habsch ihnen doch saachn wollen, die findet erst später statt. Ein Captain Kirk war auch schon da und hat nach einer Party gefragt. De ist aber mit seinen beiden Männern wieder verschwunden und taucht erst in ein paar Stunden wieder auf.“, gab Klink ihm zur Auskunft.
    Da riss der Doctor aufgeregt seine Augen auf.
    „Captain Kirk sagten sie?“
    Klink nickte.
    „Der ist vor zehn Minuten durch’s Haupttor verschwunden“
    Aufgeregt wie ein Kind wandte sich der Doctor seiner Frau zu und zog eine Art Schraubenzieher aus seiner Jackentasche, der plötzlich anfing zu summen.
    „Dann werden wir dem mal einen Besuch abstatten, damit kann ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen!“ jubilierte er, schnappe sich River und schrie dem Rest noch ein „Bis später!“ entgegen, bevor er wieder hinter der Baracke verschwand.
    Erneut blieben Klink, Hogan und Hilda verdutzt zurück. Wo kamen die ganzen Fremden heute nur her?
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    Jetzt sag mir bitte noch, dass einer von den drei mein geliebter Captain Rogers aus dem MCU ist :D


    Lass dich nur überraschen ;) :D

    Ich hätt auch noch weiterraten können, wenn dir das lieber gewesen wäre :P


    Und es passt halt zum Tag heute



    So, dann mal das Neue (wieder ein Umlaut drin, als ein Buchstabe)



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    Na gut, dann lös ich eben :P (Muste mir erst mal überlegen, welchen Begriff ich nehmen könnte :D )


    Alles Gute zum Geburtstag


    *Schlückchen vom Sekt trink*