Posts by JB988

    Zu der wer-zuerst-kommt-malt-zuerst-Sache hat DerEiserneOberscht ja schon etwas gesagt - hinzufügen möchte ich noch, daß ich es garnicht begreifen kann, in der heutigen Zeit der Vielschichtigkeit noch an das Recht des Ersten und/oder des Starken zu glauben. Mit einem Satanisten kann ich leider nicht dienen, aber wieso ist denn hier eine Verallgemeinerung nötig?

    Es ist doch völlig egal, wer mal vor langer Zeit irgendwo zuerst war. Heute gibt es nun mal Meinungsfreiheit - unabhängig davon, welche Meinung als erste existierte. Und ich bin nicht besonders erpicht darauf dauernd zu spüren, daß das Christentum in diesem Kulturkreis zuerst "am Start" war. Da ich mit dieser Religion u.a. genau aufgrund der genannten Ansichten nichts zu tun haben möchte, kann ich auch alle Arten fremder Religionen in der Form gutheißen, daß sie hier in gleichem Maße wie das Christentum agieren können und dürfen. Gutheißen sollen tun es übrigens alle, so steht es im Grundgesetz.

    Also ich wurde bisher in keinster Form durch den Islam eingeschränkt, und von mir aus kann ich in den Augen anderer "weniger Wert" sein, solange sie es nur denken, aber es mir nicht zeigen. Viele Dinge im Koran sind aber auch eine Auslegungssache, wie z.B. die Gewaltausübung gegen Ungläubige oder allgemein deren Bekehrung, die von den meisten Islamisten verabscheut wird, ebenso wie die Herabstufung der Frau von den in christlichen Kulturkreisen lebenden Islamisten. Da fühle ich mich hier in Europa schon eher vom wirklich allgegenwärtigen Christentum eingeschränkt (völlig egal ob evangelisch, orthodox, oder noch "besser", römisch-katholisch), wenn ich in Belfast Angst haben muß, daß mein Auto beim Starten explodiert oder mir beim Spatziergang sonstwas um die Ohren fliegt, nur weil sich Christen untereinander bekriegen, die im gleichen Atemzug über kulturell eben anders geprägte Religionen we den Islam herziehen. Eingeschränkt würde ich mich auch durch das vom Staat verordnete Kruzifix in Bayern fühlen, denn der sollte in dieser Beziehung neutral sein.

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    Original von Darla
    Und jetzt zurück zum Thema:
    Wei findest du eiegntlich den Namen von Eddies Tochter? Ich find Zoe so einen schönen Namen *schamcht* Nur leider wurden in den letzten paar Jahren 4 Kinder aus meinem Dorf so genannt. Jetzt ist er irgendwie etwas 'abgenutzt'. Ansonsten hätt ich wohl eine meiner späteren Töchter sogenannt. Die arme *ggg*


    Zoé ist wirklich ein sehr schöner und seltener Name - das griechische Pendant Zoi finde ich auch noch ganz gut.

    Ganz im Gegenteil: Jeder sollte (solange kein anderer dadurch eingeschränkt wird) seine Religion frei ausüben dürfen, und nur weil es in anderen Ländern nur bedingt möglich ist, heißt das ja noch lange nicht, daß es in D'land auch Grenzen geben muß. Und was die Türkei betrifft, muß sich dort sowieso noch so einiges ändern, damit sie EU-Mitglied werden darf.

    Ich handhabe das meistens ähnlich wie Darla, wobei ich auch manchmal (und zunehmend öfter) auf WASD zurückgreife - der Rest kommt für mich aber nicht in Frage.


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    Original von Rommel
    Das müsste aber WASD rules heißen...
    oder WASD is ruling...


    *Leetspeech Vol. 1 aufschlag*
    Du hast noch die 1337-Version vergessen: WASD rul3z ;)

    Gerade die Größe dieses Pseudo-Landes und auch die Vorgehensweise finde ich so beeindruckend - das schreit geradezu entweder nach Anerkennung oder "Rückeroberung". Bei Sealand kann man ja noch sagen "Was machst es schon, daß da jemend eine "Bohrinsel" sein Eigen nennt?", aber beim Hutt River Principality (was ja im Gegensatz zu ealand sogar offizielles Privateigentum ist), finde ich neben der sehr viel bedeutenderen Größe auch die Inklavenhaltung mitten in Australien bemerkenswert.


    Ich weiß nicht, aber so wie es aussieht, scheinen britische Territorien prädestiniert für spontane Staatsgründungen zu sein - solltest du tatsächlich nach Hutt River kommen, bring mir mal bitte so ein schönes Kennzeichen mit ;) .

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    Original von Darla
    Was ich sonst noch dagegen habe:
    Am 23. Mia wurde zwar die BRD gegründet, aber das hat leider nur etwas mit Westdeutschland zu tun und würde die Ossis *lieb gemeint* ausschließen. Aber wir sind eine Nation, ein Volk und darum brauchen wir auch einen gemeinsamen Nationalfeiertag. Am besten einen, mit dem beide Teile etwas anfangen können.


    Termine die für West und Ost etwas bedeuten wären der 17. Juli, der 3. Oktober und der 9. November.


    Ich finde, daß das nur so halbwegs stimmt, denn immerhin wurde die DDR annektiert und somit in die Staatsform, welche am 23. Mai 1949 beschlossen wurde, "integriert" - von daher ist das m.E. schon passend. Der 17. Juni dagegen war ja eher eine "Ostsache", sodaß ich diesen Tag noch unpassender als die drei anderen finden würde. Der 9. November fällt wohl wie scon von DTH erwähnt wegen der Vorbelastung raus, sodaß neben dem Gründungstag der BRD noch der 3. Oktober bleibt - und beim 23. Mai könnte ich mir auch vorstellen, daß sich viele Ostdeutsche mit diesem Tag identifizieren könnten, eben weil das dort gegründete Land das ist, in dem sie leben.