Posts by Rose90

    Die Abstimmung fand am nächsten Morgen nach dem Appell statt.
    Der Colonel erklärte noch einmal kurz beide Vorschläge, ließ seine Leute einen Moment lang nachdenken und dann wurde abgestimmt.
    Die Abstimmung ging zu Ungunsten von Chris aus, hieß er musste sich als Frau verkleiden und dem Major schöne Augen machen.
    Erstaunlicherweise nahm Chris den Vorschlag ziemlich gelassen.
    "Kein Problem.", meinte er nur.
    "Mu-mu-sste ich auch scho-scho-n mal machen.", kommentierte Newkirk mit einem Grinsen.
    "Na dann wollen wir mal sehen, was wir für dich haben.", meinte Lebeau und deutete Chris, ihm in den Tunnel zu folgen, wo sie ihre ganzen Kostüme aufbewahrten, unter anderem sämtliche Uniformen des deutschen Militärs und auch einige Frauenkleider waren dabei.

    Zunächst schwiegen die Leute ihn an. Sie hatten nicht zum ersten Mal dieses Problem, aber so knapp war es selten, dass sie erwischt wurden.


    "Ich könnte eine Bombe unter Klinks Büro deponieren und wenn er ...", schlug Carter vor.
    "Dann wüsste die Gestapo erst recht, dass mit diesem Lager was nicht stimmt.", lehnte Hogan den Vorschlag ab.
    "Was wir bräuchten wäre ein Ablenkungsmanöver.", sagte Kinch.
    "Das sitmmt, aber wie soll das aussehen?", fragte Hogan zurück.
    "Wi-wir könnten ihm einreden, d-d-as ein U-u-nter-gr-gr-undtreffen in H-h-ammelburg statt findet."
    "Dort soll er dann er dann jemanden schnappen, der sich als der unbekannte Saboteur herausstellt.", spann Hogan den Faden von Newkirk weiter.
    "Und auf dem Weg zum Verhör nach Berlin verschwindet derjenige spurlos oder wird auf der Flucht erschossen.", beenndete Kinch.
    "Das ist gut.", meinte Carter.
    Auch Olsen und Chris waren dafür.
    Die Frage war nur noch die Umsetzung. Denn nach wie vor stand das Problem, dass sie aus dem Lager kommen mussten, um dem Untergrund ihren Vorschlag zu unterbreiten.


    Aber auch dazu viel ihnen etwas ein.
    Der Hundetransporter war bisher immer die beste Möglichkeit gewesen, aus dem Lager zu kommen. Sie mussten nur dafür sorgen, dass Schultz die Wache für diesen Tag bekam und einige der Lagergefangenen sollten derweil die Aufmerksamkeit der Wachen auf einen anderen Teil des Lagers lenken.
    So konnten dann Carter und Chris unbemerkt Kontakt mit dem Untergrund aufnehmen.

    Hogan hatte sich an seinen Schreibtisch gesetzt und dachte nach.
    Was war gestern schief gegangen? Warum war da plötzlich die Wache gewesen? Hatte es vielleicht etwas mit dem Neuen zu tun?


    Nach dem Appell war er noch einmal zu Klink gegangen, doch der war in noch schlechterer Stimmung, als neulich gewesen, denn Hochstätter schien ihn mal wieder zur Schnecke gemacht zu haben. Entsprechend war aus ihm nichts raus zu bekommen, außer das solange Hochstätter da war, die Wachen verdoppelt und die Regeln verschärft waren. Zum Thema Sabotage in Hammelburg wollte er auch nichts sagen, hatte wohl zu viel Angst vor der Gestapo. Nicht nur die Helden brachten überall ihre Wanzen an ...


    Auf jeden Fall hatten sie jetzt ein Problem, denn draußen war es nicht mehr sicher, sie konnten also keinen Kontakt mit dem Untergrund aufnehmen.
    Das Chris etwas mit der Sache zu tun hatte, schloss Hogan nach einer Weile aus, denn dann wären sie nicht nur fast, sondern wirklich geschnappt worden und außerdem wüsste die Gestapo jetzt wahrscheinlich alles und sie säßen nicht mehr hier.
    Außerdem beschloss er, es in dieser Nacht noch einmal allein mit Chris zu versuchen, sich raus zu schleichen. Hier rum sitzen, brachte ihnen nichts ein und Chris musste seine Zeichen anbringen.


    Er stand auf und betrat den Hauptraum der Baracke.
    "Chris, ich muss mal mit dir reden.", sagte er.

    Da ich gerade meinen Motorradführerschein mache, hatte ich vor knapp zwei Monaten auch einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren müssen. Das was DHT schon oben beschrieben hat.
    Da haben wir dann im Schnelldurchlauf das wichtigste durch genommen und ich gebe zu, dass ich jetzt schon nicht mehr alles weiß. Und wenn man dann noch in einer Stresssituation steht, wage ich ernsthaft zu bezweifeln, ob ich alles richtig machen würde.
    Da es mich selbst total aufregt, habe ich mir vorgenommen, selbstständig aller paar Jahre einen Auffrischungskurs zu absolvieren. Der kostet ja nicht viel und wird ja auch von allen Organisationen anbeboten.


    Aber allgemein finde ich schon, den sollte man zur Pflicht machen und dann auch vom Staat bezahlt werden. Immerhin spart der dann Geld, wenn die Leute richtig helfen können.


    Und nochmal zum Thema Laie, jeder kann was machen, wenn es nur ist, den Notarzt zu rufen und jemanden ran zu holen, der was von Erste-Hilfe versteht. Ich glaube, dem Unfallopfer hilft es manchmal auch schon, wenn jemand da ist und mit ihm redet und ihn somit ablenkt. Besser als allein rum zu sitzen und zu hoffen, dass der Notarzt bald kommmt.

    Verdammt! Hogan war sauer. Das war einfach alles viel zu knapp gewesen. Um ein Haar wären sie geschnappt worden und das ganze Unternehmen aufgeflogen.
    Gleichzeitig machte er sich Sorgen, was passiert war und wie es jetzt weiter gehen sollte.
    Doch jetzt mussten sie erstmal in ihre Betten, um keinen Verdacht zu schöpfen.
    "Ja, viel zu knapp.", antwortete er, während er an Newekirk vorbei und die Treppe hoch zu ihrer Baracke stieg.


    Hochstätter hatte einen Apell angeordnet. Natürlich hatten sie sich in Windeseile gewaschen, umgezogen und anschließend in ihre Betten gelegt.
    Als Schultz rein kam und sie raus rief, protestierten sie lautstark und zogen sich mürrisch an. Eine ganz normale Situation also.
    Der Gestapo-Offizier würde auch dieses Mal keine Beweise finden, die die Helden als Saboteure überführte.

    Hogan wusste natürlich, dass die anderen mit gehört hatten.
    "Mist.", sagte er deshalb nur, als er die gemeinsame Unterkunft betrat und die Tür hinter sich zuknallte.
    "Was machen wir jetzt?", frage LeBeau.
    "Gehen wir trotzdem raus?", fragte Carter.
    Hogan überlegte angestrengt. Da sie ein gut ausgebautes Tunnelsystem hatten, war es überhaupt kein Problem, trotz verdoppelter Wachen, das Lager zu verlassen.
    Die Gefangenen hatten zwei andere Sorgen. Zum einen wussten sie nicht, ob sie Chris wirklich trauen konnten, klar er hatte alle Tests bestanden, aber sie hatten schon öfters Spitzel im Lager gehabt, die sich gut verstellt hatten. Und zum anderen, konnte draußen genau so verschärft kontrolliert werden, wie im Lager.
    "Wir können nicht die ganze Zeit hier rum sitzen und zusehen, wie jemand unseren guten Ruf in den Dreck zieht.", meinte er schließlich.
    "A-a-ber d-d-die Wa-wa-chen ...", begann Newkirk, wurde aber von Hogans scharfem Blick abgewürgt.
    "Der Untergrund hat aber gesagt, wir sollen uns ruhig verhalten.", flüsterte Kinch Hogan zu.
    "Das weiß ich. Und wir wollen ja auch nur einen kleinen Spaziergang nach draußen machen, um die Lage zu untersuchen. Und außerdem können wir unseren Neuen auf die Art gleich mal testen", gab dieser ebenso leise zurück.
    Damit war es beschlossen. Die Gruppe würde an diesem Abend das Lager verlassen. Sie wussten zwar nicht genau, wonach sie suchen sollten, hofften allerdings einen Hinweis auf die unbekannten Saboteure zu finden. Und Chris hoffte natürlich, seinen Bruder wieder zu finden.

    "Herr Kommandant, ich habe eine Beschwerde vorzulegen.", rief Hogan und platze in das Büro von Klink.
    "Ach Sie haben Besuch.", meinte er überrascht, als er Hochstätter entdeckte.
    "Wer ist dieser Mann?", stellte dieser seine übliche Frage, als er Hogan sah.
    "Nu den müssten se aber langsam kennen.", meinte Klink mit einem unterdrückten Grinsen über Hochstätters dämliche Frage.
    "Was machen Sie denn hier?", fragte Hochstätter weiter, ohne auf Klinks Bemerkung einzugehen.
    "Ich wollte mit Kommandant Klink reden.", antwortete Hogan unschuldig. "Das Essen ..."
    "Das interessiert im Ogenblick kenen.", wurde er von Klink unterbrochen.
    "Nagut, aber wenn Sie schon mal da sind. Ich weiß, was hier vor sich geht. Die Sabotageanschläge und Diebstähle, da stecken Sie dahinter."", fuhr Hochstätter fort.
    Hogan zuckte nicht mal mit der Wimper. Gedanklich machte er sich aber eine Notiz. Entweder die Deutschen hatten auch keine Ahnung oder sie versuchten, ihnen eine Falle zu stellen.
    "Die Wachen werden verdoppelt.", schrie Hochstätter noch einmal und verließ stürmisch das Büro, wobei er die Tür hinter sich zuknallte.


    "Herr Kommandant ich bin erschüttert. Wie können Sie meine Männer nur verdächtigen, irgendwelche Sabotageackte zu machen."
    Bevor Hogan weiter reden konnte, sagte der Lagerkommandant schnell: "Hogan, ich bin im Moment sehr beschäftigt. Ihre Beschwerden können Sie sich sonst wo hin stecken. Und was die Sabotageversuche angeht, das ist bestimmt bloß ein Einzelgänger, der schnell gefasst wird, nichar."
    "Wenn Sie meinen.", sagte Hogan leichthin und ging ebenfalls.
    Er merkte, das Klink heute nicht in der Stimmung war, wo man Informationen aus ihm raus bekam. Wahrscheinlich saß ihm der Schreck mit Hochstätter noch in den Knochen.

    Hogan nahm Chris Zeichnung in die Hand und betrachtete sie.
    "Gut, kannst du die hier vielleicht unauffällig, aber trotzdem sichtbar anbringen, wenn wir heute Nacht draußen sind?", fragte er an Chris gewandt.
    Obwohl mit dem Untergrund abgesprochen war, dass sie erstmal die Füße still hielten und nach Möglichkeit auch nicht das Lager verließen, wollte Hogan trotzdem diese Nacht eine Erkundungstour unternehmen. Und dabei halt diese Zeichen anbringen.
    Chris nickte kurz.
    '"Halten Sie das für eine gute Idee, Colonel?", fragte Kinch skeptisch. "Ich meine, ..."
    Aber Hogan ließ ihn nicht ausreden. "Wollt ihr hier nur rum sitzen und zusehen, wie jemand unser Sabotageunternehmen gefährdet?"
    "Vielleicht wollen die ja bei uns mitmachen?", schlug Carter vor. Einige böse Blicke von seitens seiner Kameraden brachten ihn allerdings zum Schweigen.
    "Also gut, heute Nacht unternehmen wir mal einen kleinen Ausflug."
    Der ranghöchste Offizier des Lagers hegte die Hoffnung, dass sie vielleicht dabei einen Hinweis auf die unbekannten Saboteure fanden oder darauf, wo sie als nächstes zuschlugen.
    "Ok, ich halt mal ein Pläuschen mit unserem Oberst.", sagte er nach einigem Nachdenken und verließ die Baracke.
    Der Rest der Truppe erklärte Chris derweil, was es mit Oberst Klink auf sich hatte und warum Colonel Hogan unbedingt mit ihm reden wollte.

    Hogan schaute Chris überrascht und gleichzeitig erfreut an.
    Die Hilfsbereitschaft des jungen Mannes kam ihm natürlich sehr entgegen. Auch das er gleich mit der Sprache heraus gerückt war, machte die Sache um einiges leichter.
    Trotz allem durften sie nicht vergessen, dass sie sich immer noch im Feindesgebiet befanden. Deswegen schickte er Carter auch gleich zur Tür, für den Fall das Schultz kam, um sich was vom Mittagessen abzuzwacken.
    "Ok, Chris.", wendete er sich direkt an den Neuen. "Ich habe zwar nicht mit Clayton direkt sprechen können, aber London hat deine Geschichte bestätigt und wir würden uns natürlich freuen, wenn du uns helfen würdest."
    "U-un-und w-we-wenn d-d-du a-a-auf die A-a-art dei-dei-deinen Bru-bru-bruder fi-fin-findest, w-w-wäre uns d-d-doch a-a-allen ge-ge-ho-holf-en.", fügte Newkirk hinzu.
    "Du meinst, dein Bruder wird euer Zeichen auf seinem Weg anbringen, um dich auf seine Spur zu bringen.", überlegte Hogan laut, ohne wirklich eine Antwort zu erwarten und ohne auf Newkirks Bemerkung einzugehen.
    Vielleicht war es ja keine schlechte Idee, dem Untergrund Bescheid zu sagen. Je schneller sie Chris Bruder fanden, desto besser. Immerhin gehörte er zur englischen Luftwaffe und wenn er der Gestapo in die Hände fiel, konnte es passieren, dass er der Folter nicht standhielt und wichtige Informationen an die Deutschen gab.
    "Chris, kannst du mir mal euer Wappen aufzeichnen?", fragte er den neuen Gefangenen.

    Was ich nur schlimm finde ist, dass sich jetzt trotzdem nichts ändern wird. Ok, wir haben es jetzt schwarz auf weiß, das mit diesen Geräten teilweise echter Betrug gemacht wird, aber deswegen werden die Hersteller ihr Konzept nicht ändern und der Verbraucher steht doof da.


    Ich hatte nur mal Glück mit meinem Laptop, da hab ich nämlich ne Garantieverlängerung dazu gekauft und hab nach Ablauf der Garantie trotzdem kostenlos ein neues Kabel bekommen. Also der Adapter war glaub ich kaputt oder so. Auf jeden Fall meinte mein Mann, das Teil sei so um die hundert Euro wert und ich hab meine Versicherung damal für 90 gekriegt. Fand ich jetzt nicht so schlecht.

    Gegen Mittag kamen alle zurück in die Baracke, wo LeBeau bereits das Mittagessen vorbereitet hatte.
    Hogan betrachtete Chris noch einmal unauffällig. Von London wusste er, dass Chris zumindest auf ihrer Seite stand und das er tatsächlich einen Bruder hatte, der vor kurzem abgeschossen worden war.
    Allerdings hatte sein Team im Moment genug Probleme, als das sie sich um das Schicksal eines einzigen hätten kümmern können. Andererseits konnten sie vielleicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und Chris mit in ihre Operationen einbinden. Auf die Art konnte er dann auch nach seinem verschwundenen Bruder suchen.
    Hogan wurde wurde jeh aus seinen Gedanken gerissen, als LeBeau rief: "Essen ist fertig.".
    Alle setzten sich an den Tisch.


    "Chris, hör mal, das mit deinem Bruder tut mir leid. Und ich würde dir gerne helfen.", fing Hogan an, nachdem sie eine Weile schweigend gegessen hatten.
    Auf die fragenden Blicke von Carter und Newkirk hin nickte Hogan nur kurz in ihre Richtung. Die beiden verstanden und waren still.
    Chris machte einen netten Eindruck und sie konnten immer gute Leute gebrauchen, um das Team zu verstärken.
    Aber Hogan war immer noch vorsichtig und wollte die Sache erst einmal langsam angehen.

    Natürlich war das noch nicht alles. Newkirk und Carter trieben dieses Spiel schließlich nicht zum ersten Mal.
    Sie wollten Chris mit einigen unverfänglichen Fragen einwickeln und so aus der Reserve locken. Außerdem konnten sie auf die Art raus finden, wie viel er über sein angebliches Heimatland wusste.
    Wenn er ein Spitzel war, bestand die Möglichkeit, dass er sich auf die Art verplapperte.
    "Sag mal, du heißt doch Van Lewen, das klingt irgendwie nicht nach einem amerikanischen Namen.", meinte Carter.

    "Olsen hat mir das Lager gezeigt.", erklärte Chris.
    "I-is-ist k-k-k-kei-kein -fü-fü-fünf St-St-ste-sterne Ho-ho-hotel, a-a-ber was will m-m-man machen.", lachte Newkirk.
    "Sag mal, wo kommst du eigetlich her? Ich meine, aus welchem Teil von Amerika.", fragte Carter den Neuankömmling.

    Es war ja nicht so, dass Hogan Chris nicht helfen wollte, aber er musste nun einmal vorsichtig sein. Den Namen von General Clayton konnte er schließlich auch irgendwo aufgeschnappt haben. Es war nicht gesagt, dass er ihn wirklich kannte.
    Und Hogan hatte einfach zu viel zu verlieren, um leichtsinnig zu sein.
    Vor allem wollte er sich zunächst mit seinen Männern besprechen.


    Er schickte einen anderen Gefangenen, Chris das Lager zu zeigen.
    Derweil versammelte sich das Kernteam in ihrer Baracke. Carter stand an der Tür und stand Schmiere.
    "Also was halten Sie von Chris?", begann LeBeau die Besprechung.
    "Ich weiß noch nicht so richtig. Auf jeden Fall sollten wir vorsichtig sein. Er könnte immerhin ein Spitzel der Deutschen sein.", erwiderte Hogan. "Gestern Nacht beim Untergrundtreffen ging es um ungeklärte Sabotageakte, irgendwelche Züge, die behindert wurden, Waffen und Lebensmittel die verschwunden sind und einige andere Sachen. Der Untergrund wollte wissen, ob wir dafür verantwortlich sind."
    "Also diesmal waren wir's aber wirklich nicht.", sagte Carter sofort.
    "Das weiß ich, aber genau ist ja auch das Problem.", griff Hogan den Faden wieder auf. "Der Untergrund behauptet nämlich das selbe. Und jetzt weiß keiner, wer dafür verantwortlich ist."
    "A-a-a-ber w-w-e-e-nn wir d-d-as ni-ni-cht w-w-aren, w-w-wer w-w-war es d-d-dann? Die D-d-deutschen vie-vie-lleicht?", überlegt Newkirk laut mit einem Anflug von Humor.
    "Solange wir nicht wissen, was los ist, müssen wir vorsichtig sein." Hogan fand die ganze Situation nicht ganz so lustig. Immerhin sah er ihr Unternehmen gefährdet. "Das betrifft auch unseren Neuen. Ich will, dass er gründlich überprüft wird. Vielleicht versucht man uns eine Falle zu stellen oder aus der Reserve zu locken."
    Damit war die Sitzung beendet und die Gefangenen verließen ihre Baracke.
    Carter und Newkirk machten sich auf den Weg Chris zu suchen, um ihm mal ein wenig auf den Zahn zu fühlen.

    "Ich kann Ihnen vorerst leider auch nicht weiterhelfen.", entgegnete Hogan mit neutraler Stimme. "Hier im Lager ist er definitiv nicht."
    Er stand jedem neuen Gefangenen misstrauisch gegenüber. Auch wenn die Geschichte des jungen Mannes ihn keineswegs unberührt ließ, aber er war nun mal für die Sicherheit seiner Leute zuständig und da durfte er kein Risiko eingehen.
    "Gleich findet der Apell statt.", sagte er und zog seine Jacke an.
    "Also wir würden dir wirklich gern helfen, also ...", fing Carter an, wurde aber durch einen Rippenstoß Newkirks und einen scharfen Blick von LeBeau unterbrochen.
    "Tschuldigung.", murmelte er.
    Chris schaute die drei verwundert an.
    "Bevor er irgendwelche Fragen stellen konnte, rief Schultz schon, die Gefangenen sollten sich zum Apell aufstellen."
    "Na dann wollen wir unseren guten Oberst mal nicht warten lassen.", meinte Hogan und verließ mit den anderen die Baracke, um draußen Aufstellung zu nehmen.

    Bevor auch Carter sich in das Gespräch einmischen konnte und sie weitere Mutmaßungen über den Verbleib ihres Colonels anstellten, kam dieser durch den geheimen Tunnel in der Baracke zurück.
    "Wo waren Sie so lange? Ist was passiert?", wurde er mit Fragen bestürmt.
    "Alles gut, Jungs.", entgegnete dieser gelassen, ging zu dem kleinen Ofen auf dem die Kaffekanne stand und goss sich erstmal was zu trinken ein.
    "Also passt auf, es geht um folgendes ...", begann er, als seine Leute sich um ihn drängten, um zu hören, was er zu berichten hatte, doch genau in diesem Augenblick betrat Feldwebel Schultz die Baracke. Hinter ihm stand ein Mann in Gefangenenuniform, scheinbar ein Neuer, denn niemand aus der Gruppe kannte ihn.
    "Schultz, Sie sind zu früh. Wir haben noch ..." Hogan schaute auf seine Uhr und sprach dann weiter. "15 Minuten bis zum Appell."
    "Ja mei, das isch scho richtsch, aber der Olle wolld halt, dass der neue Gefangene noch vor dem Appell in seine Baracke gebracht wird. Der ist letzte Nacht hier anjegommen und mei, isch red scho wieder zu viel ..."
    Schultz drehte sich um und verließ die Baracke, bevor Hogan die Gelegenheit nutzen konnte, ihm weitere Fragen zu stellen.
    Zurück blieb ein junger, etwas unschlüssig drein schauender Mann.

    Also ich dachte schon irgendwie daran, dass vielleicht wir zwei mal eins starten, falls sich nicht noch jemand anderes findet und du einverstanden bist.


    Entsprechend wäre es schon schön, wenigstens mal kurz zu sagen, was du dir gedacht hast. Kannst mir ja auch ne PN schicken, wenn du willst.


    Aber es wäre ja wichtig, zu schauen, ob die ganze Sache überhaupt passen würde. Nicht das wir in zwei total verschiedene Richtungen gehen.
    Obwohl ich vom Prinzip her für alles offen bin und sehr experimentierfreudig ... 8)

    Hi, ich weiß der Beitrag ist schon alt, aber ein paar Leute gibt es ja noch auf dem Forum.


    Ich habe schon ein wenig Erfahrung im Schreiben von RPG's und bin Hobbyautorin.


    Tja, also kurz gesagt: Ich finde, RPG's sind ne tolle Sache und deswegen wollte ich einfach mal fragen, ob vielleicht jemand Lust hat, eins mit mir zu schreiben.


    Bis jetzt hab ich noch keine genauen Vorstellungen, weil ich erstmal sehen will, ob überhaupt jemand möchte und alles andere kann man ja klären, wenn es soweit ist. =)