Posts by Arkyfication

    Kapitel 5: Schneeschippen mal Anders


    UM SEINE TRUPPE moralisch zu unterstützen, begab sich der Colonel zusammen mit seinen Männern in die Kälte, um die lästige Aufgabe zu erledigen, die ihnen aufgetragen wurde. Er hätte bestimmt einen Weg gewusst, seine Männer da irgendwie herauszuboxen, aber immerhin war es auch eine Möglichkeit außerhalb des Zaunes zu kommen. Dieser taktische Zug konnte für die Helden immer zu Gute kommen. Und so trotteten sie in Mänteln gehüllt und mit Schneeschippen in der Hand Richtung Hauptstraße.


    LeBeau wirkte immer noch mürrisch, wegen dieser Sache mit dem Gewürz, das er gerne für eine Delikatesse verwendet hätte. Carter hatte einen dieser Tage, an denen er für seine Kollegen verstörend heiter auf den vielen Schnee reagierte. Es war, als würde er sich gleich reinwerfen und einen Schneeengel machen.


    Kinchloe war wie immer, der ruhige Fels in der Brandung und begab sich stillschweigend zu seiner Aufgabe. Er sagte nur etwas, um dann wirklich etwas Konstruktives von sich zu geben.


    Newkirk zählte ununterbrochen sämtliche Beschwerden auf und wusste etliche Nachteile dieses kalten Klimas und verfluchte weiterhin die Deutschen, als wären sie schuld an dem ganzen Schnee. Sie hätten sich ja auch ein anderes Land in wärmeren Klimazonen aussuchen können.


    Insgesamt versuchte die Truppe dennoch bei Laune zu bleiben und zog mit, da jeder wusste, was tagtäglich auf dem Spiel stehen könnte.


    Hogan wirkte etwas in sich gekehrt, da ihn die Sache mit der verloren gegangenen Nachricht weiterhin wurmte. Es musste etwas Wichtiges sein und es war eine Empörung für ihn, dass ihnen so etwas durch die Lappen ging. Die Möglichkeit, vor den Zaun des Lagers gehen zu können, hätte ihnen dabei bestimmt helfen können.


    „Hogan, mei Freund“, sprach der gutmütige Feldwebel Schultz zu ihm. „Sie schauen aus, als hättens an Geist gsehen. I woiß, dass des jetzt ned die Beste Arbeit is, die man gern hätte, aber wenn’s zammhelfed, geht’s bestimmt zügig vorbei“, versuchte er den mürrischen Colonel aufzumuntern.


    Er trottete an ihm vorbei, um den Trupp wieder einzuholen. „Ach Schultzi, ich wünschte, es wäre nur das“, dachte Hogan leicht verzweifelt.


    Die Gefangenen fingen träge an, den Weg zum Lager vom Schnee zu befreien. Sie waren nicht lange damit beschäftigt, da geschah plötzlich etwas Ungewöhnliches. Ein lautes Knallen ließ die Männer herumreißen und sofort nach der Quelle des Lärmes suchen.


    Einige der Wachen sprangen reflexartig in Deckung. In geduckter Haltung versuchte Hogan auszumachen, was da auf einmal vor sich ging. Er starrte gen Himmel, da ihn das Gefühl nicht losließ, dass das ohrenbetäubende Geräusch von dort kam. Sein Unterkiefer klappte erschrocken nach unten, als er sah, dass dort gut getarnt im gleißenden Licht der Mittagssonne ein brennendes Objekt mit rasender Geschwindigkeit vom Himmel stürzte.


    „Alle in Deckung, Schneider, Schmidt, ihr geht ins Lager und erstattet Meldung“, rief einer der Wachen reflexartig.


    „Hey Sie da, noch geb‘ ich die Befehle, gell!“ plärrte der ranghöchste Wache Schultz.


    „Aber des was der Mann gsagt hat, ist scho richtig, also gebens Meldung“, plapperte er also unbeholfen nach.


    Zwei Wachen eilten jetzt davon. Hogans Helden steckten flink die Köpfe zusammen.


    „Mon Colonel, was machen wir jetzt? Die Deutschen haben das gesehen“, sagte der Franzose panisch.


    „Wenn wir schnell losrennen, sind wir vielleicht schneller da“, gab Newkirk stotternd eine Antwort. Hogan führte eine Hand zum Kinn und dachte nach. Er versuchte gefasst zu bleiben.


    „Das ist nicht gut, das ist bestimmt unser Mann und hat etwas mit Codename schwarz zu tun“.


    Carter schien leicht abgelenkt und starrte immer noch faszinierend gen Himmel.


    „Colonel, ich würde ja ungern unterbrechen aber…“


    „Nicht jetzt, Carter“, antworte er.


    „Ich denke das ist wichtig!“


    „Also gut, Carter“, drehte Hogan schon leicht genervt den Kopf um. „Was gibt es denn?“


    Das Flugobjekt ist immer noch am Himmel, das muss verdammt weit oben sein. Das ist sehr ungewöhnlich und ich kann mir nicht ausmalen, was das sein könnte!“ sagte er leicht nervös.


    Die Männer führten ihre Hände an die Stirn, um ihre Augen der blendenden Sonne zu schützen und versuchten etwas zu erkennen.


    „Das Problem ist“, sprach er weiter. „Ich kann mir momentan nicht ausmalen, wo die Absturzstelle sein könnte.“


    Die Männer verließen ihre Deckung und erhoben sich langsam. Momentan blieb ihnen nichts Anderes übrig, als das Spektakel erst mal zu beobachten. Newkirk tippelte auf seinen Füßen schon hin- und her und machte sich bereit um loszurennen.


    „Männer, wir brauchen auf jeden Fall gleich ein Ablenkungsmanöver, wenn ihr gleich losflitzen wollt.“


    „Vielleicht können wir dieses Ereignis dabei nutzen“, bemerkte Kinchloe unauffällig. Die Männer gingen fast gleichzeitig einen Schritt zurück, als sie plötzlich einen Lastwagen aus dem Lager vorbeiflitzen sahen. Die Reifen drehten dabei schon im Schnee durch.


    „Ich glaube, die Deutschen scheinen selbst sehr aufgebracht zu sein.“


    Hogan konnte in der Weite beobachten, wie der Kommandant halb verfroren aus seiner Hütte tapste und mit einem Fernglas versuchte, etwas zu erkennen. Er gestikulierte wild mit den Armen und Hogan stellte sich in seinem Kopf vor, wie er jetzt wieder in seinen urig sächsischen Akzent die Leute umherscheuchte.


    „Kinch“, antwortete er. „Das ist gar nicht so unwahrscheinlich und ich vermute, da könntest du Recht haben. Vielleicht würde dieser Tag ja doch noch etwas Spannendes mit sich bringen.“ Der ranghöchste Kriegsgefangene wirkte jetzt zuversichtlich.


    Das Objekt kam tiefer und raste immer noch mit unschätzbar hoher Geschwindigkeit auf die Erde zu. Binnen weniger Minuten schlug es in einer dramatischen Explosion auf und sandte westlich von ihrem Standpunkt gewaltige Rauchschwaden in die Höhe.


    „Himmi gruze dirken“, fluchte der Feldwebel in seiner bayerischen Muttersprache und starrte ungläubig auf das Ereignis. Die anderen Wachen kamen langsam aus der Deckung und schienen sich im Stillen seiner Meinung anzuschließen.


    Hogan selbst ratterte der Kopf und fragte sich, was so klein und gewaltig sein konnte. Er gab seinen Männern ein Zeichen und Newkirk, Carter und LeBeau flitzten in Windeseile in den Wald hinein. Die schweren Rauchschwaden machten es ihnen leicht, ihren Kurs dabei nicht zu verlieren.


    Nach fünf Minuten waren sie bereits sichtlich aus der Puste. „Verdammt, wie weit mag das wohl noch weg sein?“ fragte LeBeau.


    Die anderen atmeten tief durch.


    „Es scheint wohl doch weiter weg zu sein, als es aussieht. Los, kommt“, befahl Newkirk.


    „Hat überhaupt jemanden den Piloten gesehen?“ fragte Carter, während sie zügig vorangingen.


    „Nicht direkt, aber wir müssen ihn vor den Deutschen finden“. Antwortete LeBeau


    „Ach, echt jetzt?“ ärgerte Newkirk ihn.


    LeBeau schubste ihn leicht an und die drei Gefangenen gingen heiter voran.


    Fünf Minuten später waren sie immer noch nicht an der Absturzstelle.


    „Wer will mit mir wetten? Was glaubt ihr welche Nationalität der Pilot haben wird?“ versuchte Newkirk, die Situation etwas aufzuheitern.


    „Hoffentlich mal wieder ein Franzose“, gab der kleine Mann in seinem Akzent als Antwort.


    „Ach, nie im Leben“ zweifelte Carter neckisch. „Ihr seid doch viel mehr mit euer Resistance beschäftig“, antwortete er und sprach das Wort Resistance dabei völlig falsch aus.


    „Ja, ihr Amerikaner denkt wohl immer ihr seid die Besten“, höhnte LeBeau ein wenig eingeschnappt.


    „Zehn Dollar, dass es einer von meinen Landsmännern ist“, sagte Newkirk.


    „Zehn Dollar, dass es ein Franzose ist“, kam von LeBeau


    „Zwanzig, dass es ein Ami ist! Aus Texas!“ Kicherte Carter.


    Die Männer waren schön hörbar aus der Puste aber lachten aber dennoch darüber.


    Ein Stimmengewirr ließ sie jedoch auf der Stelle stehen bleiben und aufhorchen. Sie versteckten sich hinter einem Gehölz und lauschten den Stimmen. Die drei Köpfe schauten sich erstaunt an, als jeder von ihnen Frauenstimmen erkannte.


    „Was geht das vor sich?“ Dachte LeBeau laut.


    „Psst, sei doch mal still.“ Unterbrach Newkirk.


    „Leute“, sagte Carter einige Augenblicke später. „Ich glaube die sprechen nicht einmal Englisch. Könnten das vielleicht Russen sein?“


    „Hä? Und wer soll dann bitteschön die Wette gewinnen?“ Höhnte Newkirk.


    „Ruhe jetzt, sonst fliegen wir noch auf!“ Ermahnte LeBeau die Männer und sie gingen dabei etwas tiefer in Deckung.

    Der Feldwebel nickte und riss den Laster mit großzügigen Lenkradbewegungen heftig herum, um noch einmal die Richtung zu ändern.


    Dort angekommen, polterte er mit seinen schweren Stiefeln sofort in den Überwachungsraum und raunte ein „Bericht“ in die Runde.


    Der Mann an der Funküberwachung zuckte unwissend mit den Achseln und ein anderer Mann starrte übermäßig konzentriert auf das Bullauge eines grünen Radarbildschirmes.


    „Herr Hauptmann, wir können keinerlei Übertragungen ausfindig machen“, erwiderte der Mann am Funkgerät äußerst gestresst.


    Die Sirenen waren von draußen deutlich hörbar und die Flugabwehrkanonen begannen heftig zu feuern.


    „Verdammt, was ist hier los?“ Rief der Hauptmann.


    „Mit Verlaub, Herr Hauptmann, ich würde vorschlagen draußen direkt zu beobachten, was da vor sich geht.“, erwiderte der Mann an der am Radar mit zitternder Stimme. „Aus irgendeinem Grund kann die Radaranlage das Objekt nicht erfassen. Ich kann hier leider nichts erkennen.“


    „Dann machen Sie schon!“ Blaffte Richter und nahm sich selbst aber nicht aus der Schusslinie und hechtete mit großzügigen Schritten die Betontreppen wieder nach oben. Oben angelangt, blickte er gen Himmel.


    Das Objekt schien jetzt so nahe zu sein, dass er es mit bloßem Auge erkennen konnte. Es sah wahrhaftig so aus als würde die Sonne auf die Erde stürzen. Hätte er es nicht selbst gesehen, könnte er es nicht glauben.


    Ein leuchtender Feuerball war im Begriff direkt auf ihre Basis zu stürzen.


    Die Männer an den Flugabwehrkanonen wagten es ihre Befehle zu missachten und suchten das Weite. Der generelle Aufruhr wandelte sich allmählich in Panik um. Ob die Männer nun auf der Flucht erschossen oder durch den nahenden Untergang ums Leben kommen würden, spielte keine Rolle mehr. Der Hauptmann allerdings blieb ganz ruhig und stand wie versteinert da. Der Feldwebel schwor ihm stumm seine letzte Treue und schluckte schwer, versuchte dem Offizier in die Augen zu sehen und gleichzeitig zu erkennen, was da vor sich ging.


    Noch viele Meter von ihnen entfernt schlug das Flugobjekt mit immenser Wucht auf die Flugbahn und schlug dadurch eine heftige Welle. Betonbrocken von der zerschmetterten Flugbahn wurden in alle Richtungen durch die Luft geschmissen.


    Richter und sein Feldwebel rissen die Arme vor ihre Gesichter und gingen rasch in Deckung. Als Richter dann aufsah, erkannte er jetzt mehr oder weniger ein in Feuer aufgegangenes Flugobjekt. Das Heck schien vollkommen in Brand geraten zu sein.


    Es schlitterte mit hoher Geschwindigkeit die Landebahn entlang. Es drehte sich und es machte laute, schleifende Geräusche. Durch die heftige Reibung stoben die Funken aus dem Boden. Aus irgendeinem Grund hatte dieses Objekt nicht einmal ein Fahrwerk. Es war außerdem so enorm, dass es die Umzäunung und sämtliche Wachtürme am Flugplatz mit sich riss.


    So etwas hatte er noch nie gesehen und er bekam es mit der Todesangst zu tun. Seine Knie wurden weich aber insgeheim wusste er, dass wegrennen nichts mehr nützen würde


    Er blieb also einfach so stehen. Er hielt sich am Arm seines Feldwebels fest und seine Nägel krallten sich in seinen Ärmel. Für den Bruchteil einer Sekunde durchströmte in so ein gewaltiger Schreck, dass sein Verstand gänzlich abschaltete.


    Doch dann wurde das Bild vor seinen Augen wurde allmählich wieder klarer. Er sah wie das Flugzeug am Ende der Flugbahn spektakulär zum Stillstand kam. Der ohrenbetäubende Lärm ließ langsam nach und er war wieder in der Lage, andere Umgebungsgeräusche wahrzunehmen.


    Als der Rauch sich langsam lichtete, sah er eine in Relation zu dem Objekt winzige Tür sich öffnen, aus der ein Mann wie ein plumper Sack Kartoffeln zu Boden fiel.


    Richter und der Feldwebel eilten ihm sofort entgegen.


    Die beiden sahen sich besorg an, als sie ihn durch seine graue Piloten-Uniform als Wehrmachtsoldaten identifizierten. Der Mann hatte einen heftigen Hustenanfall und die beiden zogen ihn aus dem Rauch. Richter erkannte am Ärmel ein ihm unbekanntes Abzeichen und fragte sich, zu welcher Einheit er wohl gehörte und ob das etwas mit der geheimen Lieferung zu tun hatte.


    Als sich der Hustenanfall des Piloten einigermaßen beruhigte, sprach er mit krächzender Stimme zu ihnen.


    „Ich bin erleichtert Sie zu sehen. Kontaktieren Sie umgehend den Schlachtkreuzer Valor und benachrichtigen den Darth, dass unsere Mission durch ein überraschendes Gefecht gescheitert ist und ich unseren Sith-Lord verloren habe.“


    Er krallte sich in den Oberarm des Hauptmanns und zog sich hoch. Er schien total benommen und noch nicht gänzlich in der Lage, seine Sinne zu ordnen


    „Bringen Sie den Mann auf die Krankenstation, Feldwebel“, befahl der Offizier in halb erleichtertem Ton.


    „Jawohl, Herr Hauptmann“. Er zog ein klobiges Funkgerät von seinem Gürte und bestellte Personal mit einer Trage aus der Krankenstation.


    Der Pilot sah sich duselig um und Richter erkannte einen seltsam erschrockenen Blick in seinen Augen. Als hätte er soeben eine Erkenntnis gehabt. Ehe er darauf reagieren hätte können, wurde der Pilot ohnmächtig.


    Die Sirenen beruhigten sich langsam und ein Löschfahrzeug war schon im Anmarsch. Hauptmann Richter erhob sich nachdenklich und starrte auf das brennende Wrack. Was auch immer dieses Ungeheuer von Maschine war, seine Intuition verriet ihm, dass es ihm nichts Gutes heißen wird. Er starrte Richtung Hafen und hoffte inständig, dass die Explosionswellen der Lieferung keinen Schaden gebracht haben.

    Yeah! Ich habe es finally wieder geschafft, mal ein Stückchen voran zu kommen. Ich muss zugeben ich muss mich selbst noch etwas damit sortieren, wo die Story genau hinführen soll. Ich muss einige Handlungsstränge erst mal einleiten deswegen erst mal fettes sorry, wenn die Helden erst einmal nicht so oft kommen. Aber das werden se noch, und Hochstetter ist auch fest eingeplant :D


    4 Das unbekannte Flugobjekt


    DAS GLEISSENDE LICHT DER UNTERGEHENDEN SONNE stach dem Hauptmann direkt in die Augen, als er die graue und düstere Festung dieser Bunkerlandschaft verließ. Als er die Außentür passierte, nahm er zwei bis drei tiefe Atemzüge an der eisigen und frischen Luft. Dieser muffige Geruch von Beton und Stahl tat ihm auf Dauer nicht gut.


    Es war außerdem gerade einmal vierzehn Uhr und der Horizont in Trondheim begann bereits die Sonne zu verschlingen. Die langen Nächte und die Dunkelheit schlugen ihm bereits ins Gemüt und der Hauptmann hoffte, nicht jahrelang im hohen Norden von Norwegen stationiert zu bleiben.


    Hauptmann Richter holte noch einmal tief Luft und wappnete sich für eine ungewisse Zukunft. Vor einigen Wochen hatte er eine Mission mit höchster Geheimhaltungsstufe von der Raketenbasis in Peenemünde erhalten und heute war der Tag gekommen, an dem er sich zum ersten Mal damit aktiv damit befassen würde.


    Solche Aktivitäten waren höchst ungewöhnlich für seinen Rang als Hauptmann. Doch in dieser gottverlassenen Gegend waren kaum Personen mit Rang und Namen stationiert. Da er einer der wenigen Offiziere hier war, wurde es nun auf ihn abgewälzt eine Lieferung mit äußerst brisantem Inhalt entgegen zu nehmen und in eine der Hangars zu verstauen. Nähere Details kannte er dazu selbst nicht. Hochrangige Leute, die sich mit diesem Projekt befassten, würden bestimmt bald genug anreisen.


    Ein Laster fuhr vor und aus der Fahrerkabine kletterte ein heiter wirkender Feldwebel mit nordischem Akzent. Die Wimpern und Augenbrauen des Skandinaviers wirkten fast unsichtbar, so blond war dieser Mann.


    „Ich grüße Sie, Hauptmann“, salutierte er munter.


    „Ihre Fahrgemeinschaft. Bei den momentanen Wetterverhältnissen ließ sich momentan leider nichts Annehmlicheres entbehren“, bemerkte er und versuchte eine entschuldigende Grimasse zu ziehen. Der Hauptmann nickte nicht vielsagend und nahm die Stufen zur Beifahrertür. Der Laster polterte anschließend los und rollte Richtung Schiffshafen. Die Anlage der Deutschen an der norwegischen Küste war kilometerweit groß.


    Als sie sich allmählich dem Schiffshafen näherten, konnte er bereits eine der Riesigen Verladekräne beobachten, wie er ein Objekt von immenser Größe anhob und auf die Ladefläche eines Schwertransporters lud.


    Als der Laster ankam und Richter aus der Kabine stieg salutierten ihm die anwesenden Soldaten. „Feldwebel, lassen Sie das ankommende Schiff sorgfältig durchsuchen und melden sie mir alles, was Ihnen ungewöhnlich erscheint. Überprüfen sie das gesamte Personal auch auf Papiere.


    „Jawohl, Herr Hauptmann“. Der Feldwebel salutierte und eilte geschäftig davon, um seine Männer anzuweisen.


    Der Offizier hielt außerdem insgeheim Ausschau nach anderweitig auffallenden Personen. Er war sich nicht sicher, ob jemand bei der Mannschaft dazu eingeschleust wurde, um ihn zu beobachten.


    Das Verladen der heißen Fracht war zeitintensiv und versuchte dabei stets zu erhaschen, um was es sich dabei handeln könnte. Das Objekt war gut zugedeckt und in Planen eingepackt aber auch ungeheuerlich in seiner Größe. Anhand der Form vermutete er, dass es sich um ein Flugzeug handeln musste, denn die immense Spannweite großer Flügel ließ sich trotz guter Verpackung und Demonatge nicht verstecken.


    Der Laster sackte heftig ab, als der Kran das das Gewicht des Objekts der Ladefläche des Schwertransporters überließ.


    „Herr Hauptmann“, salutierte der Feldwebel eifrig vor ihm. „Ich konnte nichts Ungewöhnliches finden, alle Leute an Bord haben gültige Papiere und sind sauber.


    Der Offizier nickte. Er konnte nicht ausschließen, ob sich blinde Passagiere direkt an oder in der Lieferung befinden würden. Er war sich aber jedoch nicht sicher, ob er überhaupt die Befugnis dazu hatte, das geheime Objekt näher zu untersuchen. Andererseits musste er für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Er würde sich dieser Sache aber dann persönlich annehmen.


    Gerade als er einen Blick unter die Planen riskieren wollte, heulten die Alarmsirenen am gesamten Flugplatz auf und generelle Unruhe wallte durch das Personal.


    Richter hechtete zurück zum Laster. Neben ihm warf sich der Feldwebel an den Platz des Fahrers und schmiss den Motor an.


    „Bringen Sie mich zurück zum Hauptbunker“, befahl er im gehetzten Tonfall.


    Sämtliche Ruhe schien ihn jetzt verlassen zu haben. Er rollte die Scheibe herunter und der eiskalte Fahrtwind peitsche ihm ins Gesicht.


    Er versuchte zu erkennen, was los war. Es schien ihm schier unmöglich, dass sie an diesem gottverlassenen Ort direkt angegriffen würden. Selbst wenn ihre Feinde von dem geheimen Projekt erfahren hätten, wäre so ein offensiver Schlag taktisch unklug gewesen.


    Er beobachtete duzende Soldaten, die wie Ameisen aus ihrem Bau aus der Bunkerlandschaft strömten und sich auf Position begaben.


    Mit einem Fernglas wagte er einen kurzen Blick in die blendende Helligkeit des Sonnenuntergangs. Er konnte etwas erkennen, aber war jedoch gezwungen, seinen Blick rasch wieder abzuwenden, als das Licht zu hell wurde für seine Augen. Er vermutete ein Objekt am Himmel.


    „Ich muss schnellstens zur Radaranlage, ich glaube ich sehe etwas am Himmel“, blaffte er unsicher.

    Willkommen bei unserem Haufen :D
    Nicht wundern - einige der aktivsten Mitglieder hier machen gerade zusammen Urlaub, wer weiß wann die wieder W-Lan Luft schnuppern.


    Das Portal hier hatte hier vor einige Jahren auch mal eine ganz ganz umfangreiche und informative Seite - aber die wurde dann mit der Zeit nicht mehr aktualisiert. Jetzt horten sich hier die ganzen Langzeitfans.

    Das ist so ähnlich wie ein Drehbuch geschrieben, das finde ich auch mal erfrischend neu :D
    Die Idee finde ich interessant. So eine ähnliche Idee hatte ich schon einmal vor Jahren. Ich glaube sogar mein Frauchen hieß damals sogar "auch" Neumann, aber das ist schon Jahre her. Die hatte wallendes Blondes Haar.


    So viele neue G'schichten hier, das müsste mich doch mal motivieren an meiner weiter zu schreiben :D

    Dein Schreibstil gibt toll die Stimmung der Figuren wieder. Ich finde das gar nicht unpassend ich mag es im Gegenteil, wenn etwas "eigenes" aus der Sache wird.
    Bin schon gespannt weiterzulesen.
    Und traurig, dass mit dem Sohn. Mal sehen, was es aus dem armen Klink so machen wird.

    Dein Schreibstil gefällt mir und es bringt das Ambiente von ekvh schön wieder, würde mich auf jeden Fall interessieren, wie es weiter geht.
    Der arme Klink. Aber coole Vorstellung von der Sache, dass er seinen Sohn hat, da will man sofort wissen, was der wohl so macht und wie er drauf ist.

    „Dann gib es bitte mir“, bat der Colonel seinen Alliierten und machte mit der Handfläche eine fordernde Handgeste.
    Lebeau drückte es dem Offizier in die Hand und zog dabei eine Flappe, als hätte man ihn eine Woche in den Bau geschickt.
    Hogan nahm es in Augenschein und betrachtete den Gegenstand interessiert. Carter und Lebeau umkreisten ihn wie zwei Geier auf Nahrungssuche.
    „Das ist schon seltsam, dass uns so ein einzelner und aus dem Kontext genommener Gegenstand geschickt wird“, murmelte er vor sich hin.
    „Colonel, wenn ich dazu etwas anmerken dürfte“, erwiderte Newkirk.
    „Darfst du, mein Freund in Blau“, antwortete er.
    „Ich glaube, dass das kein Zufall ist“, belehrte er ihn und versuchte dabei mit seinen leuchtend blauen Augen gleichzeitig charmant zu wirken.
    Der Colonel schaute ihn ungläubig an und antwortete ihm mit einem „Ach, nein, sag bloß“ im sarkastischen Ton.
    „Dann wollen wir es doch einmal herausfinden.“
    Er schraubte den Verschluss ab und kippte den Inhalt mit einem Satz auf den Tisch.
    „Mon dieu!“ kreischte Lebeau und wurde dabei halb Ohnmächtig. „Mein Zimt“, sagte er in flehendem Ton.
    Newkirk fing ihn dabei halb auf und versuchte ihm Luft zuzufächeln.
    Hogan strich mit seinem Finger in dem Häufchen Staub, dass das Gewürz hinterlassen hat. Die Anderen traten näher und schauten gespannt darauf.
    Der Colonel las mit Zeigefinger und Daumen etwas sehr winziges auf. Es schien eine kleine Kapsel zu sein.
    Die ganze Truppe schrak plötzlich heftig zusammen, als ihre Konzentration von der polternden Barackentür unterbrochen wurde. Die Männer schraken auf und dabei bahnte sich die kleine Kapsel einen Flug direkt in einen Spalt zwischen zwei Holzdielen.
    Es war Feldwebel Schultz mit einer Schneeschippe in der Hand.
    „Joa mei, dschuldigens stör i grad bei wos?“ bemerkte der dickbäuchige Feldwebel plump. „Ne, sagens nix, ich wills gar ned wissen“, erwiderte er peinlich berührt, als er die eigenartigen Gegenstände auf dem Tisch entdeckt hatte.
    „I wollt eigentlich bloß guckn, wie weit ser mit eure Packerl sind. Der Kommandant drängt die ganze Zeit darauf, das hier dringend mal Schnee geschippt werden muss.“
    Der Colonel starrte dem Feldwebel durchdringend in die Augen. Er versuchte jedoch gleich darauf, sein Entsetzen zu verbergen, um nicht den Anschein zu machen, als hätte er gerade bei etwas gestört.
    Schultz schielte etwas verstohlen hin und her. „Wie schaut’s aus?“ Hakte er nach.
    „Ja Schultzi, das lässt sich schon machen.“ Hogan legte ihm eine väterliche Hand auf die Schulter und drängte ihn mit ein paar Klapsen auf den Rücken Richtung Tür.
    „Keine Sorge, wir kümmern uns darum.“ Er bugsierte ihn mit sanftem Druck wieder hinaus in die Kälte.
    Er drehte seinen Kopf rasch zu seinen Leuten um und bedeutete ihnen mit einer ruckartigen Geste, die Utensilien schleunigst zu verstauen. Die Männer kannten aneinander lange genug, dass einer die Gedanken des Anderen anhand kleiner Signale lesen konnte und somit für einen reibungsvollen Ablauf ihrer geheimen Mission zu gewähren.
    Bevor der schnell in Verlegenheit bringende Feldwebel noch etwas dazu sagen konnte, um etwas Strenge walten zu lassen, flog ihm vor der Nase die Tür zu. „Joa, i wollt noch sagen, dass es sofort sein muss“. Er sprach dabei lediglich gegen die Tür, zuckte mit den Achseln und machte kehrt. Er tippelte wieder zurück an seinen Posten, als hätte er etwas angestellt.
    Die Gefangenen von Hogans Baracke waren schon geschäftig dabei, ihre Beute zu verstauen. Als sie den Tunneleingang unter dem Bett öffnen wollten, kam ihnen jedoch an der Leiter Sergeant Kinchloe entgegen. Der Funker machte ein besorgniserregendes Gesicht.
    „Kinch, was ist los? Haben wir Neuigkeiten?“ Erkundigte sich Hogan.
    „Ja Colonel, das ist die gute Nachricht“, erwiderte der Sergeant.
    „Und die schlechte?“ Hakte Hogan nach.
    „Es scheint nur ein Teil einer Nachricht zu sein. Codename Schwarz. Das war alles“, antwortete Kinchloe.
    „Was hat das zu bedeuten?“ Dachte sich der Colonel laut.
    „Ich weiß es nicht, vielleicht etwas Heißes, wo sie kein Risiko eingehen wollten, dass mehr Inhalt darüber abgehört werden könnte“, fragte Newkirk.
    Der Colonel fasste sich mit der Hand an sein Kinn und grübelte.
    „Mon Colonel“, versuchte sich der Franzose einzubringen. „Vielleicht hat es was mit der Kapsel im Zimt zu tun.“
    „Dann sollten wir mal nachsehen, was Codename Schwarz damit zu tun hat“, tat Newkirk neugieriges Interesse kund.
    Die Truppe drehte ihre Köpfe fast zeitgleich zu dem Tisch und stürmte eifrig darauf los. Sie fanden aber lediglich ein Häufchen Zimt vor sich und starrten leicht resigniert auf das Pulver, das ihnen durch die Finger glitt. Der Franzose blickte dabei etwas wehmütig drein. Die Kapsel war verschwunden.
    Der Colonel richtete sich auf und blickte auffordernd in die Runde.
    Es polterte erneut an der Tür.
    „Jungs, es liegt viel Arbeit vor uns“, sagte er und sein Blick wanderte nebenbei genervt zu der Schneeschippe, die Schultz ihnen in der Baracke gelassen hatte.

    3 Der Codename


    FELDWEBEL SCHULTZ trottete auf den ins Lager rollenden Laster zu und gab dem Fahrer ein Handzeichen. Dieser brachte das Fahrzeug in der Nähe von Baracke eins zum Stilstand. Der dicke Feldwebel platzierte sich vor die Öffnung der Ladefläche.
    „Biddsche Colonel Hogan, Ihre Männer könn afange, des Zeig vom Laster zu ladn“, murmelte er im halbmürrischen Ton.
    Er wippte permanent vom einen Fuß auf den Anderen. Die Kälte schien den alten und etwas schwerfälligen Feldwebel ebenfalls bis in die Knochen zu gehen.
    Das ließen sich Hogans Männer nicht zweimal sagen und stiegen nacheinander auf die Ladefläche des Lasters auf. Allesamt bildeten sie eine Reihe, wodurch sie die Gegenstände nur noch bis zur Baracke durchreichen mussten. Leider waren die Lieferungen nie umfangreich genug, um alle Gefangenen im Lager damit zu versorgen. Hogan musste sich also wieder der Verantwortung stellen zu entscheiden, wer was bekommen würde.
    Die gefragte Ware wanderte in die Baracke von Hogans Truppe. Dort wurde sie zunächst zwischengelagert. Die Gefangenen machten sich bereits daran, die Gegenstände sorgfältig zu durchsuchen.
    Sie wurden rasch fündig und kramten jede Menge Dinge heraus, die der organisierte Widerstand in Deutschland in den Mänteln, Paketen und Matratzen versteckt hatte.
    Es handelte sich dabei um alle möglichen Kleinteile, bei denen man nicht sofort ahnen würde, wie nützlich sie für einen Gefangenen im Alltag sein würden. Das Sortiment reichte von Drähte, die besonders beliebt für Geräte, als Werkzeug oder Dietriche waren, über kleine Schachteln mit Zündhölzer und so weiter.
    Sorgfältiges Durchsuchen hätte der Wehrmacht viel zu viel Zeit geraubt und würde den falschen Platz in der Liste ihrer Prioritäten einnehmen. Also wurden solche Gegenstände in den Lieferungen regerecht übersehen.
    Die Augen von Sergeant Carter leuchteten bei dem Anblick all dieser nützlichen Kleinteile. Sofort griffen seine Hände, wie gierige Tigertatzen nach seiner Beute, nach dem Kram.
    „Genial Colonel, damit kann ich uns wieder etwas Schönes basteln, das den Deutschen Feuer unter ihrem Hintern machen wird“, tat er begeistert kund.
    „Na, n-nicht s-so schnell m-mein F-freund“, wand Newkirk ein. „Ich w-weiß, was dabei a-alles schief gehen k-kann, nicht das uns der H-hintern noch in die L-luft fliegen wird.“
    Während er so vor sich hinplapperte, erwiesen sich die Hände des Royal Air Force Piloten als flinker und ließen so einiges in seine eigenen Taschen wandern.
    Ein schrilles Kreischen unterbrach das konzentrierte Durchwühlen der Gefangenen. Alle Köpfe wirbelten Richtung Quelle des Geräusches.
    Es war der Gefangene Lebeau. In seinem Gesicht zeichnete sich ein Staunen ab, als hätte er einen Geist gesehen.
    „Oh, putain!“
    „Lebeau, ist alles in Ordnung?“ Hogan huschte besorgt zu dem kleinen Franzosen hinüber.
    Dieser hielt ein kleines, gläsernes Fläschchen in der Hand und trat einen ehrfürchtigen Schritt zurück.
    „Colonel, das ist manifique… très manifique.“
    „Nun, ja das sehe ich“, das Gesicht des Colonels war ein einziges Fragezeichen.
    „Wissen Sie, was das bedeutet“, murmelte Lebeau fast ehrerbietig.
    Die anderen Gefangenen starrten nun ebenfalls ehrfürchtig rings um das Fläschchen.
    „Nein Corporal“, antwortete Hogan und machte eine ungeduldige Handgeste. „Aber du kannst mich gerne darüber aufklären.“ Er verschränkte dabei die Arme.
    „Das ist Zimt“, platzte es aus ihm heraus. „Damit wird mein Crêpe Suzette einfach traumhaft“ und brach nun vollends in Begeisterung auf.
    Der Colonel war leicht verdutzt und antwortete zunächst mit Schweigen.
    Ein paar peinliche Sekunden vergingen.
    „Ok, ich hätte jetzt gedacht du sagst mir jetzt, dass der Krieg vorbei ist oder so etwas in der Art“, bemerkte er voller Entsetzen.
    Die anderen Knickten verdrießlich ein und widmeten sich wieder der Suche nach interessanten Gegenständen.
    Newkirk gab dem Franzosen beim Vorbeigehen einen Klapps auf den Hinterkopf.
    Hogan ärgerte sich ein wenig darüber, dass die Rot-Kreuz-Pakete solche unnützen Gegenstände, wie seltene Gewürze mit sich trugen.
    Als sich die Suche nach Kleinteilen langsam dem Ende zuneigte und noch nichts Interessante dabei zum Vorschein kam, fing die Stimmung im Team langsam aber sicher an zu kippen.
    Ihre sonst munteren Kommentare gingen langsam in munteres Sticheln über und nicht lange Zeit danach brach eine Rangelei unter seinen Leuten aus.
    „Hey, beruhigt euch“, versuchte der Offizier seine Leute zu beruhigen. „Auseinander“.
    Er stand zwischen Lebeau und Carter. „Was ist bloß in euch gefahren, was ist los?“
    „Dieser plumpe Amerikaner möchte mein Gewürz zu Sprengstoff verarbeiten“, zischte Lebeau in französischem Akzent.
    „Das ist tausendmal besser, als es zu verspeisen. Ihr Franzosen denkt doch immer nur ans Essen!“
    Corporal Lebeau wollte seinem Freund schon eine Backpfeife verpassen, doch Colonel Hogan schmiss sich zwischen die Beiden, um weitere Eskapaden zu vermeiden.
    „Auseinander. Seid bitte vernünftig. Warum nimmt nicht jeder seinen Teil der Ration und macht damit, was er will?“
    „Weil es nur ein Fläschchen davon gibt, putain“, fluchte der Franzose.

    OMG wie cool ist das denn, eine neue Fanfiction hier?
    Ich habe mir erst deine Einleitung durchgelesen und mich erst mal wie ein Schnitzel gefreut - ich werde aber sobald ich Zeit habe - deine Geschichte durchlesen!

    Ich bin jetzt durch einen heftigen Zufall darauf gestoßen, da ich mich für meine Geschichte etwas vom 2. Weltkrieg einsaugen lassen wollte und den Soundtrack eines guten alten Games dazu ausgepackt habe. Such mal bei Youtube nach "Medal of Honor - 16 - The Road to Berlin". Es ist zwar nicht genau das aber im gleichen Stil und lässt es dadurch heftig ähnlich klingen.