Posts by Arkyfication

    Ich bin jetzt ganz durch mit dem Lesen. Ui ui, die Kleine mischt das Lager ja ganz schön auf, das ist süß :D ich bin mal gespannt, wie der Schwarzkittel mit ihr umgehen wird.
    Die Wortwahl der Hauptfiguren find ich gut gelungen :thumbsup:


    Welche Haarfarbe hat Newman gleich nochmal? Hat sie oben rum auch so ne blaue Air Force Uniform an?

    Colonel Hogan arbeitete mit Hand und Fuß, um mit dem Feldwebel eifrig zu verhandeln.
    „Ja, moinens denn wirklich, dass des glei sowas Schlimmes sein könnt?“
    „Das müssen Sie mir sagen Schultzi. Kann man den jemals sicher sein, das etwas völlig fehlerfrei die Fabrik verlässt.“
    „Da mussi ja glei einwenden, in einer deutschen Fabrik…“, der Feldwebel erhob mahnend einen Zeigefinger und änderte seine scherzhafte Art in einen erklärenden Tonfall. „… arbeiten sie mit höchster Effizienz und da tut nie irgendwas schief gehen.“
    „Na stellen Sie sich mal vor Schultzi, eines Tages hatte der Vorarbeiter seinen Morgenkaffee nicht.“ Bemerkte Hogan und legte noch mehr Dramatik in seine Stimme.
    Schultz Miene wirkte jetzt Besorgnis erregend.
    „Ja, wenn Se meinen, dann schauen Se doch mal.“ Er nahm dabei sein Gewehr ab und stellte es auf den Boden ab.
    „Vorsicht, Vorsicht“, Hogan sammelte all seine schauspielerischen Künste zusammen und tat übervorsichtige Gesten, um seine Waffe wie ein rohes Ei zu behandeln. Sergeant Kinchloe tat sein Bestes, Schultz mit einer allwissenden Miene entgegenzutreten.
    „Also zunächst bräuchte ich irgendetwas magnetisches, um mögliche Indifferenten feststellen zu können.“
    Die beiden Helden hatten den Feldwebel jetzt völlig in der Hand und beobachteten ihn, wie er jetzt gewohnt in brenzligen Situation leicht nervös wurde.
    „Ja wartens a mal wegen dene… Indi.. irgendwas, da muss I nochmal in der Werkstatt gucken, ob die sowas hoam.“
    Er eilte daraufhin geschäftig aus der Baracke heraus. Hogans Konzept ging auf und der Feldwebel hatte schon längst vergessen, warum er eigentlich hier gewesen war. Hogan und Kinchloe warfen sich lediglich einen schelmischen Blick zu und warteten einfach ab.
    Ein gedämpftes Pochen und Rumpeln riss die beiden Männer aus ihrer Konzentration. Die Vibrationen kamen aus der Richtung von der unteren Etage. Kaum hatten sich die beiden umgedreht, so öffnete sich unter einem Bett in der Baracke der geheime Tunnelzugang.
    Die drei verbliebenen Helden Carter, Newkirk und Lebeau kletterten die Leiter nach oben. Robert Hogan fiel ein Stein vom Herzen, seine Jungs gesund und an einem Stück wieder zu sehen.
    „Da seid ihr ja, wo wart ihr denn so lange?“ Fragte er in leicht vorwurfsvollem Ton.
    „Also, es gibt schlechte, schlechte und gute Neuigkeiten“, fing Newkirk an in seinem Sprachfehler zu erklären.
    „Colonel, das hätten Sie sehen müssen!“ Carter funkte ihm dazwischen und seine Augen glitzerten vor Euphorie. „Da war etwas Großes, Mächtiges und unheimlich großes Bumm vom Himmel gefallen.“
    Hogan wusste zunächst nichts dazu zu äußern und zog sich skeptisch seine Mütze wieder zurecht. Er blickte Carter fragend an.
    „Also mon Colonel“, versuchte jetzt der Franzose Louis Lebeau zu erklären. „Das sah aus wie eine Bombe, aber ich glaube es ist gar keine und da waren zwei seltsame Frauen.“
    „Das waren richtige Amazonen, sag ich Ihnen“, fiel Newkirk ihnen in leicht schwärmerischen Stimme dazwischen. „Aber eine Maid konnten wir unversehrt verstecken, glaube ich zumindest.“
    Colonel Hogan verlor in dem großen Durcheinander völlig die Orientierung und bedeuteten seinen Männer mit großzügigen Gesten, erst einmal Ruhe zu bewahren. Bevor er überhaupt die Chance hatte, sich ein Bild von der Situation zu machen platze auch schon wieder Schultz in die Baracke herein.
    „Colonel Hogan, sehen Se a mal, I konnt so ein Dings, so ein Magnet noch auftreiben.“
    Der ranghöchste Offizier warf Kinchloe lediglich eine Geste zu, um ihm zu bestätigen, dass er Schultz jetzt ablenken könne.
    Er flüsterte mit seinen Männern. „Also jetzt noch einmal von vorne, was genau ist denn passiert?“
    Tatsächlich schafften sich die Männer etwas zu koordinieren und erzählten ihre Erlebnisse von Anfang an. Kinchloe tat sein bestes Geschick darin, Schultz davon zu überzeugen, dass er jetzt erst einmal den Raum absuchen müsse, um dem Problem nachgehen zu können.
    Mitten im Geschehen drehte sich der Feldwebel überraschend zu Hogans Männer um. Zunächst war er zufrieden.
    „Ja mei, I seh ihr seids ja alle völlig vollständig, das seh ich gern, gell.“
    Doch der Feldwebel wurde etwas hellhörig und lauschte dem Getuschel der Männer.
    „Und wissen Se was, der Klink is ganz aufgeregt und keiner am Telefon konnt ihm sagen, was uns da genau getroffen hat, gell.“ Platze er jetzt ins Gespräch.
    Die Männer schauten ihn ungläubig an und Schultz wurde klar, dass er sich schon wieder selbst verraten hatte.
    „Ja mei, von mir wissen Se gar nix, und außerdem weiß ich auch nix und i hör nix und ich seh nix.“ Völlig verdattert machte der Feldwebel Anstalten, die Baracke zu verlassen.
    Newkirk reichte ihm seine Waffe nach, als er wenige Sekunden wieder hereingekommen war, um sein vergessenes Gut wieder einzusammeln.
    Der dunkelhäutige Sergeant hob nun triumphierend eine kleine metallische Kapsel nach oben. Sein Schnauzbart zog sich voller Freude übers ganze Gesicht.
    „Colonel, dieses kleine Ding hatte sich irgendwo zwischen die Dielen geschlüpft. Ich denke, das dürfte unsere geheime Nachricht sein“.
    Schnell bildeten die Helden eine Traube um den Sergeant, völlig gespannt, die Neuigkeiten zu hören.
    Dem Colonel galt die Ehre, den kostbaren Inhalt zu öffnen. Er schraubte die keine Kapsel aus und holte vorsichtig ein Stück eingerolltes Papier heraus. Auf dem kleine Fetzen war die Nachricht „Information höchst brisant. Kriegsentscheidend, Bitte treffen Sie mich im Hofbräuhaus. Codename folgt.“

    Deutschland, Stalag 13


    Als ranghöchster Offizier bot Colonel Hogan mit Schaufel und Besen in der Hand einen recht ungewöhnlichen Blick. Üblicherweise würden seine Männer solche Arbeiten verrichten, aber drei von ihnen waren bisher immer noch verschollen. Seit dem großen Ereignis am Himmel herrschte gefühlt eine Übernervosität im Lager 13. Die Wachen wurden verdreifacht und seid Stunden trudelte immer wieder Verstärkung durch das Haupttor ein. Die Gefangenen hatten natürlich Ausgangssperre. Das große Durcheinander war glücklicherweise auch auf seiner Seite, denn das Verschwinden von drei seiner Männer wurde bis jetzt kaum bemerkt. Er arbeitete in Gedanken schon nach einer Ausrede, wo sie die drei trotz Ausgangsperre befinden könnten, falls der dicke Feldwebel hier plötzlich aufkreuzen könnte.
    Er schipperte zusammen mit Sergeant Kinchloe den Besen hin- und her, um die Baracke auf Vordermann zu bringen. Kein einziger Staubkrümel dürfte übrig bleiben. Dem geheimen Widerstandsunternehmen von Hogans Männern fehlte bis dato noch immer eine wichtige Nachricht. Sie befand sich vermutlich auf einem Zettel, der während einer Zankerei seiner Truppe irgendwo auf den Boden gefallen ist. Immerhin hatte er die Hoffnung, dass das kleine Behältnis den Raum unmöglich verlassen haben könnte.
    „Das steht Ihnen gut, Hogan“, versuchte Kinchloe die Situation mit etwas Small-Talk aufzulockern. Er Sergeant war eher jemand von der ruhigen Sorte.
    Jäh wurde Hogan aus seinen Gedanken gerissen.
    „Aber hallo“, antwortete er schnippisch. „Das Kompliment kann ich nur zurückgeben.“
    „Ich bin währenddessen auf eine Idee gekommen, wie wir die Sache etwas beschleunigen könnten.“
    „Ich höre“, reckte Hogan neugierig den Kopf.
    „Ich könnte versuchen, irgendwo eine Magnetspule auszubauen, vielleicht war das Behältnis ja metallisch, und wir könnten es schneller damit finden.“
    „Gut gedacht, aber wo bekommen wir so etwas auf die Schnelle her, ohne ein wichtiges Instrument von uns auseinander zu nehmen?“
    „Also ich weiß, wenn ich jetzt anfange irgendwo in Carters Gerümpel zu suchen, dann würde es wahrscheinlich zu lange dauern“, erwiderte er und grinste dabei.
    „Haben wir noch irgendwo einen Kompass, den wir entbehren könnten?“
    Kinchloe zuckte unwissend mit den Schultern.
    Hogan zuckte plötzlich zusammen, als er in unmittelbarer Nähe das Stapfen schwerer Stiefel hörte. Kinch eilte zum Fenster und hob beschwichtigend die Hand.
    „Es ist nur Schultz.“
    Die Körperhaltung des Colonels entspannte sich wieder und die Tür platzte nicht wenige Sekunden später auf.
    „Schultz, haben Sie Neuigkeiten für uns?“ Kam der Colonel ihm sofort entgegen.
    „Nah“, antwortete er in leicht tranigem Tonfall. „I wurd nur vom Alten nochmal angewiesen, die Gfangene auf Vollständigkeit zu überprüfen.“
    Schultz wurde jedoch sogleich vom Anblick der beiden Männer abgelenkt.
    „Ja mei, Sie schaun ja aus wie a Putzlappen. Gibt’s denn was zu feiern oder kocht der kleine Lebeau wieder wos Guats?“ Ein Leuchten der Leidenschaft flackerte in den Augen des dickbäuchigen Feldwebels aus.
    „Schultz, das ist eine Überraschung“, lenkte der Colonel ein, um auf das Pferd zu springen. Er machte bei dem Wort „Überraschung“ eine verspielte Geste mit der Hand.
    „Ja, wirklich? Mei, der Gloane kann so guat kochen, gell.“
    „Und ob.“ Der Colonel kam ihm noch etwas näher auf die Pelle gerückt. Er wollte ihn sanft zur Tür bringen, da kam er kurzfristig auf eine Idee.
    „Wir würden gerne die Baracke hier auch noch etwas auf Vordermann zu bringen, je länger Sie nun hier sind, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass es vielleicht keine Überraschung mehr wird.“ Er machte einig eSekunden lang eine Pause und horchte plötzlich neugierig auf.
    „Schultz sagen Sie mal, hören Sie das nicht auch?“
    Im Gesichtsausdruck des Feldwebels war nichts als Verwirrung zu erkennen.
    „Ja, was meinens jetz damit genau, sollt i denn hörn?“
    „Da. Gehen Sie mal einen Schritt.“
    Misstrauisch tat der Feldwebel, was er sagte.
    „Ich glaub ihre Waffe ist nicht mehr ganz dicht, irgendwie kommt da so ein komisches Klicken. Stellen Sie sich mal vor, die feuert einfach“.
    Daraufhin grinste der Feldwebel.
    „Nah, des glaub i ned, meistens hab ich’s doch gar ned geladen nicht“, säuselte er in seinem Akzent und sein schallendes Gelächter ließen sein uriges Doppelkinn vibrieren.
    „Aber beunruhigen würde mich das auf jeden Fall. Sergeant Kinchloe ist ein Top-Spezialist. Weil Sie so ein toller Feldwebel sind, würden wir das gerne auf der Schnelle mal checken.“

    7 Auf Spurensuche


    Norwegen, Trondheim


    HAUPTMANN RICHTER SCHLICH NERVÖS UND BEDÄCHTIG um die Absturzstelle mitten auf einer Flugbahn innerhalb des Außenpostens in Trondheim herum. Innerlich musste er staunen, welch eine Art von Monstrosität sie da getroffen hatte. Die Größe dieses Flugobjektes überstieg jedes Flugzeug, das er bis jetzt gesehen hatte.
    Dieses Ding hatte mit seinem Absturz für Chaos und Zerstörung gesorgt. Doch als ranghöchster Offizier musste er jetzt vor allem Ruhe bewahren. Dieses höllische Szenario hatte mittlerweile eine ganze Schar an Besatzungsmitglieder, sowie Löschfahrzeuge, Hilfs- und Rettungskräfte angelockt. Ein unsicheres Raunen stob durch die Menge, als die Beteiligten das Objekt zum ersten Mal aus der Nähe sahen.
    Ständig zischte und puffte etwas an diesem abgestürztem Flugzeug, was die Menge unweigerlich zusammenzucken ließ. Richter konnte dieses Ding im Inneren nicht einmal als Flugzeug bezeichnen, denn die Form schien mehr als merkwürdig und selbst als erfahrener Luftwaffenoffizier konnte er sich überhaupt keinen Reim darauf machen, wie dieses Ding jemals fliegen konnte.
    „Letzten Endes ist es ja auch abgestürzt“, fügte er in Gedanken hinzu. Er fasste sich nachdenklich an sein markantes Kinn.
    „Hauptmann, melde mich zum Dienst“, hallte ihm eine eifrige Stimme entgegen und riss ihn aus seinen Überlegungen. Es handelte sich um eine ranghöhere Einsatzkraft auf diesem Stützpunkt.
    „Versuchen Sie umgehend einen Bergungstrupp zusammen zu stellen und einen Weg zu finden, wie wir die Fahrbahn schleunigst wieder räumen und die Schäden beheben können“, murmelte Richter im lediglich entgegen.
    „Jawohl, Herr Hauptmann“, antwortete er in verpflichtendem Ton und salutierte eifrig.
    Der Mann machte eifrig kehrt und wandte sich an seine Besatzungstruppe, um die Männer zu delegieren.
    Richter beobachte noch eine Weile stumm das Geschehen. Als er genug gesehen hatte, beschloss er sich in sein Büro zurückzuziehen. Der Offizier würde nicht darum herumkommen, aufgrund der stattgefundenen Ereignisse eine Menge Berichte und Telefonate tätigen zu müssen.
    Kaum hatte er die Tür seines Büros hinter sich geschlossen, ging er zielgerade auf ein kleines Schränkchen zu, wo er etwas Alkohol und wertvolle Zigaretten und Zigarren gebunkert hatte. Er entschied sich für eine der Zigarren. Er nahm einen tiefen Zug und sackte für einen kurzen Moment entspannt auf seinem Stuhl zurück.
    An ihm nagte das Gefühl, dass Alles hier würde seine Kompetenzen als Hauptmann weitgehend überschreiten und rechnete schon fest damit, das bald hochrangiger Überraschungsbesuch aus der Heimat eintreffen würde.
    Er ließ seine Gedanken jedoch zunächst schweifen und als er endlich den Moment fand, seine Sekretärin für einen Bericht gleich hereinzubitten, vernahm er ein energisches Klopfen an seiner Tür.
    „Herein“, antwortete er mürrisch und bemühte sich wieder um eine aufrechte Sitzhaltung.
    „Herr Hauptmann“, begrüßte ihn eine Gestalt in weißem Kittel. Es handelte sich um jemand von der Sanitätsstation.
    „Was ist Ihr Anliegen?“ wollte sich Richter informieren.
    „Ich habe zu berichten, dass der abgestürzte Pilot leichte bis mittelschwere Verletzungen erlitt. Er ist jedoch wach und hat sofort darum gebeten, mit dem ranghöchsten Offizier auseinanderzusetzen.“
    Der Hauptmann hob skeptisch eine Augenbraue als Antwort. Der Sanitäter wirkte unter seinem eindringlichen Blick plötzlich nervöser.
    „Außerdem“, fuhr er nun fort. „Konnten wir den Mann anhand seiner Kleidung zu keiner bekannteren Einheiten aus unseren Reihen zuordnen und sind uns nicht sicher, ob es ein Sicherheitsrisiko darstellt, den Mann auf der Sanitätsstation zu behalten.“
    Richter nickte und hob beschwichtigend eine Hand.
    „Na schön, ich werde mir den Mann so schnell wie möglich ansehen.“
    Der Sanitäter salutierte zum Gruß und verließ daraufhin sein Büro.


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    Deutschland, nahe Hammelburg


    Das junge Bauernmädchen zog sich allmählich von der verwundeten Frau zurück und verließ bedächtig den Raum. Ihr Blick war dabei zu Boden gerichtet. Die Jedi Celestis war sich ihrer Fremdartigkeit immer mehr bewusst und zog sich die Kapuze ihrer Robe noch etwas tiefer ins Gesicht, um ihre für Menschen ungewöhnliche Pigmentierung im Gesicht sowie ihre kleinen Stacheln am Kopf so gut es geht zu verbergen.
    Anscheinend wurde die Welt, in der sie gestrandet waren, nur von Menschen bewohnt. Sie konnte den Argwohn der bereits wenigen Individuen, denen sie begegnet waren deutlich spüren. Dazu brauchte sie nicht die Fähigkeit, sich der Macht bedienen zu können, um ihre Sinne zu schärfen.
    Der Raum wirkte nun leer, fast verlassen. Irgendwo in dem Dunkel flackerte noch eine einzelne Kerze. Das Feuer in dem Kamin war zu einem gedämpften Glimmen verstummt. Die Atmosphäre lud sie dazu ein, sich in einen meditativen Zustand zu bringen. Vielleicht könnte das der Jedi helfen, Klarheit über die Situation und über die Leere zu erhalten, die sie spürte. Es fühlte sich an wie ein Macht-Vakuum. So wie jenes lebendige Wesen im All ersticken würde, würde auch bald ein macht-sensitives Individuum darin ersticken.
    Sie fasste sich ein Herz und gesellte sich im Schneidersitz auf das große Bett zu Sahtara. Die Meditation war auch jenes Mittel, das den Jedi dabei half, ihre Emotionen stets unter Kontrolle zu halten.
    Wie gewohnt versuchte sie sich vom Sog der Macht aufnehmen zu lassen. Diese unsichtbare Kraft fühlte sich an wie ein Meer, das sie immer umgab. Doch sie spürte gar nichts. Sie konzentrierte sich noch eifriger und versuchte im Geiste nach Dingen, Vorkommnissen oder Personen zu suchen, die ihre dabei helfen könnten, die helle Seite der Macht greifbarer machen zu können.
    Wie immer verlor sie bei der Meditation jegliches Gefühl für Raum und Zeit. Die Sabrak wurde ruckartig aus ihrer Trance gerissen. Da war ein Geräusch. Von der Kerze war nur noch ein kleiner, brennender Stummel übrig. Ihr Blick wandte sich zu ihrer Linken.
    Sahtara gab stöhnende Geräusche von sich und war gerade dabei unter Schmerzen das Bewusstsein wieder zu finden. Celestis Emotionen gerieten ins Wanken. Sie war einer Rivalin und einem so bösartigen Individuum wie die Sith, noch nie so nahe gewesen. Die junge Frau lag einfach nur hilflos vor ihr. Die Situation war sehr befremdlich, da sich Jedi und Sith üblicherweise nie in so eine Situation brachten. Die Kämpfe endeten fast immer tödlich, oder jemand machte einen strategischen Rückzug. Wobei das Letztere eher auf einen Jedi zutraf.
    Ihre Gesichtszüge wirkten schmerzverzerrt. Unter Stöhnen versuchte sie sich leicht aufzurichten. Sie ergriff das Wort, aber der Klang ihrer Stimme kräuselte sich.
    „Das ist erniedrigend, warum ergötzt Ihr Euch an meinem Leid? Lasst mich zurück oder gebt mir den Gnadenstoß, aber in diesem Zustand kann ich nicht in Anwesenheit Euresgleichen sein“, höhnte Sahtara.
    Celestis Augen weiteten sich. Für einen Moment hatte sie Mitleid mit ihr, aber ihre Worte brachten sie wieder in die knochenharte Welt zwischen den Fronten zurück, in denen sich der Orden der Jedi und der Sith täglich befanden. Sie versuchte dennoch Fassung zu waren.
    „Ich glaube, es bleibt uns nichts anderes übrig, als unsere Rivalitäten auf unserer Prioritätenliste ganz unten zu setzen.“
    Sahtara keuchte vor Schmerzen laut auf und nahm alle Kraft zusammen, um mit ihrem Unterarm Celestis von dem Bett zu puffen.
    „Verschwindet von hier“, sagte sie mit ächzender Stimme.
    Die Jedi erhob sich und entfernte sich ein paar Schritte. Sie sah Sahtara wieder zusammensacken. Da fasste sich die Jedi ein Herz und sprang über ihren Schatten. Als Mitglied des Ordens der Jedi war es ihre erste Priorität und Pflicht, den Schwachen zu helfen und sie zu beschützen. Sahtaras Zustand erlaubte es ihr deshalb überhaupt nicht, zu versuchen, etwas gegen sie zu unternehmen. Sie sah sich in dem Raum um und fand ein Fell, wahrscheinlich von irgendeinem heimischen Tier. Sie schlug es sich um ihre Schultern und fand einen Weg wieder ins Freie. Sie musste noch einmal zur Rettungskapsel zurück. Normalerweise müsst sich dort ein Medi-Kit berindem. Das Colto-Gel darin würde ihre Wunden im Nu kurieren und ihre Knochen in übergewöhnlicher Geschwindigkeit wieder heilen lassen. Colto erwies sich als effektivstes Mittel, um einen Körper wieder zu regenerieren.
    Sie atmete noch einmal tief durch und schlenderte in den tiefen und dunklen Wald hinein.


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    "Kauterisierte", wo hast du denn den Ausdruck her? Bist du etwa vom Fach?
    Das Wort hat mich ja fast mehr fasziniert als die ganze Story.


    Nein, aber ich habe das auch schon mal in einem echte Star Wars Roman so beschrieben gelesen :) habe es aber dennoch nachträglich recherchiert.



    Willst du etwa darauf hinaus, dass die Deutschen so ihre Inspiration zu den angeblichen UfOs bekommen haben?
    Ich harre weiter der Dinge ..


    Ja, schon, auf jeden Fall. UFOs und der zweite Weltkrieg sind doch immer das Ding. Und denke daran, das richtige Raumschiff der Sith ist in der Geschichte schon in Norwegen gelandet. Das sieht aber auch nicht wie die typische Untertasse aus, aber ein echtes Raumschiff eben mit allem technischen Schnickschnack, oder mal sehen, was davon noch übrig bleibt. War ja auch mehr oder weniger eine Bruchlandung. Der bewusstlose Pilot wurde doch sogar von dem Offizier an dem Stützpunkt als ihresgleichen identifiziert, wegen der grauen Uniform. Haben die Imps ja auch ;)

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    DIE KRIEGSGEFANGENEN STANDEN währenddessen auf der Anhöhe und beobachteten völlig sprachlos diesen grotesken Schauplatz. Newkirk fiel völlig sprachlos auf die Knie. Die Gewalttätigkeit der beiden schönen Frauen schien sein Weltbild völlig zu erschüttern. Carter stand einfach nur mit Sperr Angel weit offener Kinnlade, wie betäubt da. Lebeau wurde durch das Geräusch der auf den Körper treffenden Stacheln der seltsamen Frau augenblicklich in Ohnmacht gefallen. Als die beiden Frauen völlig geschwächt waren, fasste sich der charmante Engländer sich ein Herz und eilte schnellen Schrittes die Anhöhe hinab. Er stolperte dabei fast über seine eigenen Beine.
    „Alles in Ordnung?“ fragte er und bereute die Frage anschließend, denn nichts machte den Anschein, dass alles in Ordnung sei.
    Er besah sich die noch körperlich intaktere Frau. Er wollte sie kurz antippen doch zog seinen Arm wieder zurück, als er die völlig fremdartigen Stacheln aus ihrem Kopf ragen sah. Ihm wusste nicht wie ihm geschah und es war ihm, als wären alle Legenden um sämtliche Monster und fremdartigen Wesen wahr. Sie vernahm jedoch seine Präsenz und sah ihn mit hilflosen, großen und smaragdgrünen Augen an.
    Er beschloss seinen Kloß und all seine Ängste zu schlucken und berührte die Frau, um ihr auf die Beine zu helfen.
    „Ihr müsst hier so schnell wie möglich weg“. Sein Blick fiel dabei sofort auf die andere, völlig verletzte Frau. Er hörte flinke Fußtritte und sein Blick ging auf seinen Mitgefangenen Carter, der nun ebenfalls die Anhöhe hinunter eilte.
    „Was machen wir jetzt? Wir haben auch noch einen ohnmächtigen Franzosen“, teilte er mit.
    „Versuch ihn wachzukriegen, wir müssen die Damen sofort außer Sichtweite bringen.“
    Ein dumpfes Poltern in der Ferne riet den beiden Männern zur Eile, denn die Ankunft der Kapsel schien nicht nur ihrer Aufmerksamkeit entgangen zu sein.
    „Die Deutschen!“ Rief Carter voller Schreck.
    „Los, wir müssen hier schleunigst weg.“
    Newkirk lenkte die Sabrak Richtung Wald.
    Carter kam gerade mit dem noch benommenen Lebeau an den Schauplatz. Die Männer versuchten die stark verletzte und ganz in schwarz gekleidete Frau so sanft wie möglich wegzutragen.
    Ihre Schreie waren nicht mehr so intensiv, aber ihr Gesicht schien umso schmerzverzerrter und ihr Stöhnen klang hohl. Schweißperlen bildeten sich auf ihrer Stirn.
    Da die Dame sehr klein und leicht auf ihn wirkte, entschloss er sich, diese auf beiden Armen zu tragen. Die Frau hatte fast mit der Ohnmacht zu kämpfen und er musste ihren Kopf zusätzlich ausbalancieren, dass er nicht ruckartig nach hinten kippte. Im Inneren musste er jedoch zugeben, das Gefühl ein wenig zu genießen, so eine hilflose Maid auf seinen Armen tragen zu dürfen. Ein kleines Grinsen konnte er nicht verbergen.
    Das Vorpreschen durch den dichten Wald war jetzt nicht mehr ganz so grazil und lautlos. Den Bewohnern von Baracke zwei war bewusst, dass es nicht mehr lange dauern würde, dass die Deutschen hier jeden Zentimeter durchkämmen würden, nachdem sie die Kapsel gefunden hatten.
    Die Scheinwerfer aus der Ferne schienen immer näher zu rücken. Da Hogans Helden nur zu Fuß und schwer bepackt unterwegs waren, entpuppte sich die ganze Rettungsaktion als Wettlauf gegen die Zeit. Die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass sie plötzlich umzingelt sein könnten.
    Durch die ganze Außergewöhnlichkeit des Spektakels war innen die ganze Zeit auch gar nicht bewusst gewesen, wie weit sie vom Lager entfernt waren. Sie hatten sich völlig überschätzt.
    Aus dem Wald donnerten jetzt vermehrt hektische Stimmen in deutscher Sprache. Es waren Soldaten, die sich Befehle entgegenblafften und ihre Spürhunde weiter anfeuerten nach Etwas zu suchen.
    „Da vorne“, keuchte Carter völlig außer Atem. „Ein Haus mitten im Nichts, das ist vielleicht ein verlassender Bauernhof oder so“
    „Das ist das erste Versteck, wo die Deutschen nach uns suchen würden“, meckerte Lebeau.
    „Ja, aber er hat Recht, wir müssen uns irgendwo verstecken“, die zarte Maid lässt mir langsam meine Muskeln versteifen.“
    „Wie viele denn, oder nur einen ganz bestimmten?“ höhte Lebeau.
    Der Engländer entschied sich nichts zu sagen, rollte jedoch sichtbar mit den Augen.
    Es dämmerte bereits und im Inneren brannte noch Licht. Die Kriegsgefangenen polterten dennoch mit Fäusten gegen die Tür.
    Ein Mann in einfacher Kleidung öffnete die Tür und setzte einen völlig verstörten Blick auf. Celestis zog sich instinktiv die Kapuze ihrer Jedi-Robe über den Kopf, da es ihr nicht entgangen war, dass die Leute hier auf ihre Andersartigkeit reagierten. Als einer der Gefangenen sprechen wollte, erhob die Sabrak ihre Hand und bedeutete ihm zu schweigen.
    „Alter Mann“, sagte sie ihm mit Bedacht. „Wir haben eine schwer verletzte Person, bitte helfen sie uns.“
    Der Mann schaute sie verwirrt an. Als plötzlich die Sirenen in der Ferne aufheulten zischte er lediglich ein „Verschwindet von hier.“
    Die Jedi formte jetzt eine kreisrunde Geste mit ihrer Hand und wiederholte ihren Satz. Sie schöpfte aus ihrem Talent, den Geist eines Willensschwachen mithilfe ihrer Macht zu überreden. Es geschah jedoch nichts. Sie spürt abermals diese aufkeimende Leere in ihr. Resigniert trat sie einen Schritt zurück.
    Newkirk drängte sich mit einem großzügigen Schritt nach vorne. „Na los Männchen, jetzt treten sie mal zur Seite.“ Er lud sich selbst ein und erblickte einen großzügigen, mit einem warmen Ofen bestückten Raum. Dort befanden sich auch Betten. Er lud die Frau auf einem der Betten ab. Sie war inzwischen ohnmächtig geworden. Aus einem Nebenraum kroch eine noch sehr junge, völlig verstörte Bauersfrau. Sie eilte zu der Verletzten und fing emsig an, sie zu versorgen.
    „Verschwindet von hier, Gesindel“, blaffte der Mann erneut. Er musterte die Männer von oben bis unten. „Seid ihr etwa Kriegsgefangene?“ Er wurde daraufhin völlig panisch und rief um Hilfe, rief nach Polizei und Soldaten.
    Den Männern blieb also nichts anders übrig als die beiden Frauen dort zu lassen und das Weite zu suchen. Es wäre zu riskant gewesen, so weit weg vom Lager gefangen genommen zu werden. Hogan würde sonst große Schwierigkeiten haben, sie ausfindig zu machen. Sie rannten also eiligen Schrittes in den dämmernden Wald hinein.
    Celestis zog sich ihre Kapuze tief ins Gesicht und beobachtete hilflos das Szenario. Es gab momentan nichts, was sie für Sahtara oder sich tun könnte, außer sich in Wärme und etwas Sicherheit gegen die Dunkelheit zu wissen. Sie beobachtete das junge Bauersmädchen, wie sie kühle Lappen mit Wasser brachte, um Sahtara zu versorgen. Sie sah sich in dem Raum um und hatte große Sorge, dass die Menschen hier aufgrund mangelnder Technologie ihrer Gegnerin überhaupt helfen könnten. Sie fummelte unter ihrer großzügigen Robe an ihrem Translator, um etwas von der Sprache der Menschen hier entziffern zu können. Der Syntax der Sprache schien ihr völlig fremd, aber einige Wörter glichen dem ihres Basic und entzündeten einen Funken Hoffnung in ihr.

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    DIE JEDI CELESTIS UND DIE SITH SAHTARA kamen also unbeschadet auf dem Erdreich des ihnen völlig fremden Öko-Systems an. Die Landung schien sehr hart, aber die Trägheitsdämpfer und die Schilde der Rettungskapsel waren zu ihren Gunsten noch gut intakt. So polterten sie, ohne große Verletzungen zu erleiden, auf dem Erdboden auf. Sahtara schien noch immer wie besessen von ihrer Rivalin und ließ sie keine Sekunde lang aus den Augen. Ihr stechender Blick ließ nicht von ihr ab.
    Das Klicken ihres straff anliegenden Sicherheitsgurtes verriet ihnen, dass die Landung der Kapsel vollzogen war. Die Gurte sprangen aus ihren Halterungen und die beiden Insassinnen verließen stumm und unbeeindruckt die Kabine der Rettungskapsel.
    Sahtara stoß sich mit ihrem Arm von ihrer Feindin ab, um rasch Sicherheitsabstand zu gewinnen. Blitzschnell huschte ihr Griff zu den beiden Lichtschwertern, die sie trug. Celestis fing sich mit einer Rolle rückwärts ab und zog fast zeitgleich ebenfalls den Griff ihres Lichtschwertes. Dann herrschte plötzlich eine Sekunde der Stille, denn aus den Griffen der sonst eifrig vibrierenden und mit massiver Energie durchzogenen Lichtschwerter spie kein einziger Funken Laser.
    Celestis Blick glitt für einen kurzen Moment auf das Heft ihres Schwertes und augenblicklich wieder zu ihrer Rivalin. Sahtara schien ihr für den Bruchteil einer Sekunde voraus und stieß mit vollem Körpereinsatz auf sie zu. Die Körper der beiden Kämpferinnen berührtem sich für gewöhnlich im Kampf nicht. Denn Sahtaras Hand setzte zu einer Geste an, um sich ihrer Machtkraft zu bedienen und ihre Gegnerin zu würgen. Reflexartig hob Celestis ihre Hand, die einen unsichtbaren Schild der Macht hochreißen sollte und durch seine Wucht ihre Gegnerin mehrere Meter von ihr wegstoßen kann.
    Doch es geschah gar nichts. Einfach nichts.
    Die Kämpferinnen standen also für mehrere Sekunden mit völlig angespannter Muskulatur gegenüber und starrten sich in völliger Konzentration in die Augen.
    Sahtara riss sich aus ihrer Körperspannung und betrachtete völlig ungläubig ihre Handflächen. Für einen kurzen Moment starrte sie zu Celestis und offenbarte durch ihre bizarre Mimik völlige Verwirrtheit.
    Innerlich kochte sie jedoch vor Wut und Kampfeslust. Sie hörte ihren eigenen Puls durch die Venen rauschen und ihre Augen erzeugten regelrecht einen Tunnelblick auf die Schwachstellen des Körpers ihrer Gegnerin. Das Wesen ihrer Sith-Persönlichkeit schien völlig entfesselt und dürstete nach Blut und Gewalt. Gleichzeitig war sie nicht imstande sich zu fokussieren, da sie ihre Energie nicht über ihre Machtkraft freisetzen konnte. Sie sprang also mit einem heftigen Brüllen auf die Jedi zu und war wild entschlossen, sie jetzt mit bloßen Händen zu würgen. Ihr Schicksal würde sich nun durch reine körperliche Überlegenheit entscheiden müssen.
    Celestis reagierte auf ihren Angriff und schoss mit ihren Oberarmen durch die Lücke von Sahtaras Oberarmen, drückte ihre Ellbogen von innen nach unten und rammte ihr Knie fest in ihren Bauch. Die Sith war kurz über ihr, aber sie sackte jedoch durch die Wucht des Stoßes neben ihr zusammen und keuchte laut auf, um nach Luft zu ringen.
    Dieser kleine Rückfall schien Sahtaras Entschlossenheit allerdings nicht zu schmälern. Die beiden Frauen kämpfen noch einige Züge mit wildem Körpereinsatz vor sich hin.
    Celestis versuchte sich nicht in der Hitze des Kampfes zu verlieren und kam auf die Idee, ihre Kampftechniken den Umständen anzupassen. Dann tat sie einen Schachzug, den Jedi normalerweise niemals in ihren Kampfstil einbauen würden. Jedi kämpften stets mit Würde und Stil. Da Celestis eine Sabrak war, ragten auf ihrem Kopf überall stumpfe Stacheln aus ihrem Haar. Kurz entschlossen rammte sie ihren Kopf mit voller Wucht in den Körper der Sith.
    Das Geräusch des dumpfen Aufpralls auf ihre berstenden Knochen ging der Jedi durch Mark und Bein. Noch nie hatte sie die Erfahrung gemacht, körperlich so brutal mit jemanden zu sein. Sie landete auf allen vieren und wagte einen Blick zu ihrer Feindin. Sahtara ließ einen spitzen und kräftigen Schrei von sich und lag kauernd nicht weit weg von ihr. Durch die fehlende Machtkraft war der Rückstoß nicht so heftig wie gewohnt gewesen. Celestis hatte jedoch so viel Körpereinsatz gegeben, dass es sich angefühlt hat, als hätte sie ihre Feindin zurück in den Orbit geschossen.
    Sahtara lag nun da wie gelähmt. Sie wurde heftig an der Schulter erwischt. Ihre Gliedmaßen fingen unaufhörlich an zu Zittern und ihr ganzes Skelett schien zu vibrieren. Der Schmerz schien sie fast zu betäuben. Beim Versuch sich aufzurichten hallte erneut ein Schmerzensschrei durch den ganzen Wald und ihre Knochen im Schulterbereich machten ein knirschendes Geräusch. Sie spürte wie Knochen aneinander rieben und ihr Schlüsselbein fühlte völlig zersprungen an.
    Celestis beobachtete ihre Feindin wenige Sekunden. Als sie sie sicher außer Gefecht wusste, erhob die Jedi sich und ging langsam auf sie zu. Das Leiden ihrer Gegnerin war etwas völlig Fremdes und eine Welle von Gefühlen schien sie unkontrolliert zu überrollen.
    Der Schnitt eines Lichtschwertes war für gewöhnlich schnell, hinterließ durch die hohe Hitze unblutige Stellen an den Wunden, da das Fleisch sofort kauterisierte und setzte Gegner schnell außer Gefecht.
    Die Jedi versuchte die Woge der Gefühle zu unterdrücken. Sie waren jedoch stärker und ließ ihre Hände zittern und ihre Knie erweichen.
    Normalerweise war es eine leichte Aufgabe für Celestis, ihren Geist zu kontrollierne und gelassen zu bleiben, doch irgendetwas hinterließ eine gewaltige Leere in ihrem Inneren und nagte an ihr. Sie versuchte völlig verzweifelt mit der Macht zu kommunizieren, aber hier gab es nichts als Leere. Celestis riss ihre Hände an ihren Kopf um sich zu konzentrieren, doch sie sackte lediglich in sich zusammen, denn dies Leere hinterließ nichts als Zweifel und Hilflosigkeit. Ihre innere bekannte Welt brach völlig zusammen.

    Anmerkung des Autors: Sooo, juchuuu, jetzt habe ich es endlich mal geschafft, daran weiter zu schreiben. Ich habe wieder etwas Motivation geschöpft und etwas Faden gefunden :) Würde mich sehr über Feedback oder Kommis freuen. Es geht also weiter mit dem Kapitel:


    6 Erstkontakt mit Hindernissen


    CARTER, NEWKIRK UND LEBEAU bemühten sich, die Richtung der Stimmen ausfindig zu machen und schlichen sich Schritt für Schritt weiter durch den Tiefschnee. Das Stapfen ihrer schweren Stiefel hinterließ ein knautschiges Gefühl unter ihren Sohlen auf der frischen Schneemasse. Sie sanken fast bis zu den Knien ein.
    LeBeau legte den Kopf schief. Irgendetwas Seltsames lag plötzlich in der Luft. Wenige Schritt später blieb er kurz stehen und scharrte mit einem seiner Stiefel im Schnee.
    „Hey mach doch nicht so einen Krach, willst du etwa, was wir auffliegen?“ raunte Newkirk und knuffte seinen französischen Mitgefangenen am Oberarm.
    „Mes Amis, seht her“, setzte der kleine Mann nun zu einer Erklärung an. „Es sieht fast so aus, als wäre die Schneeschicht viel dünner als sonst“.
    Carter tat einige vorsichtige Schritte weiter in die Richtung, aus der sie die Stimmen hörten. Sein Blick verriet Neugierde und er bestätigte daraufhin die Aussage von Lebeau.
    „Er hat Recht, je weiter wir in diese Richtung gehen, desto weniger Schnee haben wir.“
    Newkirk legte sich plötzlich fröstelnd die Arme um seinen Oberkörper, als er einen kühlen Luftzug bemerkte.
    „Irgendwie habe ich auch den Eindruck, dass es plötzlich wärmer geworden ist und dass uns von hinten eine viel kältere Luft in den Rücken weht.“
    „Was meinst du damit?“ Antwortete Carter nervös.
    Das Pfeifen des Windes durchschnitt die Stille. Die drei Gefangenen sahen sich an und wirkten plötzlich blass.
    „Los kommt, wir müssen uns umsehen. Oder glaubt ihr etwa an Geister?“ Zog Newkirk seine Mitgefangenen auf. Ein schwaches Grinsen und sein Humor waren ein schwacher Versuch, seine Angst zu verstecken.
    Bei jedem Schritt schienen der Schnee dünner und die Luft wärmer zu werden. Plötzlich kamen sie hinter einer dichten Reihe von Bäumen an einem kleinen Abgrund an. Sie arbeiteten sich durch das Geäst des kahlen Buschwerks und ihnen stockte nun endgültig der Atem. Ihre Gesichter wirken bei dem Anblick der sich ihnen jetzt bot immer bleicher und bleicher.
    Das gesamte Grünzeug, das sich einer mächtigen Schneise zuwandte, war völlig verkohlt. Es hatte sich eine gewaltige, längliche Schlucht gebildet. Sie war nicht sehr tief, aber der sämtliche Schnee und Waldboden waren verschwunden. Die Erde schien wie frisch umgegraben. Der gesamte Boden dampfte vor Hitze und es sah aus, als hätte ein gewaltiges Kettenfahrzeug durch den Wald gewütet. Es sprengte die schiere Vorstellungskraft dieser Männer, was so mächtig sein konnte, so eine große Anzahl an ausgewachsenen Fichten und anderem Nadelgehölz binnen weniger Sekunden aus dem Weg zu schaffen.
    Ihnen wurde immer mulmiger zumute. Das lauter werdende Stimmengewirr riss die drei Männer aus ihrer Furcht und Faszination. Das Gewirr verwandelte sich allmählich in Geschreie, dass man schon von weitem hören konnte. Es schien aus der Richtung zu kommen, in die sich die Schneise bewegte.
    „Also ich glaube nicht, das irgendein Flugzeug der Alliierten imstande ist, so einen Schaden anzurichten“, versuchte Carter etwas Kluges von sich zu geben.
    Newkirk patschte ihm dabei auf den Hinterkopf und antwortete mit einem schnippischen „Ach ja?“
    „Mon dieu, wir sollten zurück zu dem Colonel gehen, ich glaube das ist eine Nummer zu groß für uns“, bemerkte Lebeau und schien aus allen Wolken zu fallen. Er schüttelte weiterhin ungläubig den Kopf.
    Carter und Newkirk nickten sich stumm zu und sprangen in die Schneise. Der Boden fühlte sich warm unter ihren Stiefeln an. Newkirk zog LeBeau am Ärmel mit, welcher immer noch ungläubig in seiner Muttersprache etwas vor sich hinmurmelte.
    Durch den Sprung kam er wieder etwas zu sich und die drei Männer eilten im Laufschritt die kleine Schlucht entlang. Der Weg schien dabei etwas steiler zu werden.
    Der Anblick dieses Phänomens schien noch nicht genug, denn sie blieben abermals steif wie eine Kerze stehen, als sie etwas Bizarres hinter einer Anhöhe erblickten.
    Dort befand sich ein wuchtiges, metallenes Objekt, das sich teilweise ins Erdreich gebohrt hatte. Kleine Mengen an Schnee und Erde fielen von oben herab und ließen das Objekt energisch zischen. Es schien genug Hitze abzugeben, um mitten im tiefsten Winter den Schnee im kleinen Umkreis um sich herum zum Schmelzen zu bringen.
    Das Objekt hatte außerdem weder Flügel noch sichtbaren Motor. Es wirkte sehr plump und hatte die Form einer Tonne. Carter gingen dabei schon tausende Gedanken durch den Kopf, ob es sich dabei um eine bemannte Bombe handelte, denn er konnte sich keinen Reim darauf machen, warum dieses Objekt einen richtigen Schott hatte. Dahinter konnte man sogar einen Innenraum erkennen. Die beiden wild gestikulierenden Damen vor diesem Objekt schienen für die Männer zunächst uninteressant zu sein.

    Wir sind dann auch fast bereit zur Abfahrt, fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten, die wir morgen noch einpacken. Der Kleine hat noch ein Fotoshooting im Kindergarten vorher. Ich freu mich schon!

    Hui *den Thread noch gar nicht bemerkt hat*


    Also uff ja Shipping ist ein brisantes Thema, weil ich bin da irgendwie halt echt voll hetero. Wobei ein Hogan x Hochstetter ja irgendwie interessant sein könnte, vielleicht ein Hinweis drauf warum immer wieder "Was hat der Mann hier zu suchääään?" kommt :D


    So ein Crossover Ship könnte ich natürlich prima in meine Fanfiction mit einbauen. Der Hochstetter mit den evil Sith Lords? Möhöhhö.. ^^

    Hallo,


    jetzt auch noch einmal hier (kathi ist schon informiert) unsere offizielle Absage.
    Durch den Wechsel an einen neuen Standort, damit verbundenen beruflichen Einbindungen und dem Umzug bin ich leider über Pfingsten nicht verfügbar. :(


    Ahhhhwwww schade ;( ein Fantreffen ohne dich, Nooo... d. h. wir müssen 2017 nochmal eines machen :D ! Geht ja gaaar nicht, wenn Stammgäste fehlen, wobei, ich nehme mal lieber den Mund nicht so voll :rolleyes:

    Ich habe mal wieder etwas mitgelesen, bin aber mit allem Neuen noch nicht ganz durch. Das ist erfrischend ein Fräulein unter den Männern zu sehen :D Ich denke ich werde bei mir auch bald ne Dame bei den Helden hinzufügen in meiner Fanfik.


    Ganz kurz: Am Anfang hast du immer mehrere Absätze im Text gemacht, ich wollte nur kurz anmerken, dass ich das etwas angenehmer zu lesen empfunden habe.

    Hmm was ich als Kind schon gesuchtet habe suchte ich irgendwie immer noch, was ist bloß los mit mir? :D


    Mal back to topic: Hier mal ganz offiziell, das wir bald unseren zweiten Nachwuchs erwarten dürfen. Hoffentlich ganz und gesund dann Mitte Oktober.