Sklaverei

  • So ich hab auch mal wieder die Tastatur vergewaltigt:


    Sklaverei


    Kothlis, eine kleine Welt, die, bis auf eine kleine Kolonie der Bothaner, nur von einer kleinen Zahl von Kreaturen bewohnt wird. Diese Wesen sind humanuide, jedoch haben sie am ganzen Körper Fell, eine lange Schnauze, stehende Ohren und erinnern sehr an die Bothaner, nur das sie größer sind. Es ist ein friedliebendes Volk, das sich bisher nicht für den Bürgerkrieg intressierte. Doch das sollte sich bald ändern....


    Der Tag bricht an, im Orbit über dem Planeten tauchte ein Imperialer Sternenzerstörer aus dem Hyperraum auf. Die Devastor, unter Admiral Tanacs Kommando. Ein Captain tritt auf den Befehlshaber zu, der durch die großen Fenster auf der Brücke den Planeten betrachtete. ,,Wir haben den Orbit von Kothlis erreicht, wir erwarten ihre Befehl Admiral". ,,Wir haben den Auftrag auf diesem Planeten Truppenübungen zu veranstalten, machen sie die Bodentruppen und die Walker einsatzbereit." ,,Zu Befehl Admiral." Der Captain knallte die Hacken zusammen und ging schnellen Schrittes von der Brücke. Er kam nach etwa 20 Minuten bei den Truppen an, die sich in einem großen Hangar versammelt haben. Er trat vor die Einheiten an ein Rednerpult. ,,Soldaten, wir haben den Befehl erhalten auf dem Planeten, in dessen Orbit wir uns befinden, Truppenübungen zu veranstalten. Wir werden mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln arbeiten, also auch mit den schweren Walkern. Machen sie sich abmarschbereit und begeben sie sich zu ihren Transportern. Weitere Instruktionen bekommen sie auf dem Planeten. Weggetreten!" Die Truppen vor Ihm wendeten sich ab und machten sich auf den Weg ihre Ausrüstungen zu holen, um schnellstens für den Abmarsch bereit zu sein. 10 Minuten später bestiegen die Einheiten ihre Transporter in den rießigen Hangars des Sternenzerstörers. Als alle Truppen verladen waren gab der Captain eine Meldung an den Kommandanten ab: ,,Alle Truppen und Ausrüstungsgegenstände wurden verladen, wir sind bereit zum Landen." ,,Ausgezeichnet, geben sie den Befehl mit dem Landemanöver zu beginnen." ,,Jawohl Admiral!"
    ,,An alle Schiffe, machen sie sich auf den Weg zur Oberfläche des Planeten. Wir landen an den Koordinaten 2300 1200 auf einer weiten Ebene". Nacheinander bestätigten die Transporter den Befehl, und ein Shuttle nach dem anderen verließ die Hangars der Devastor.


    Zur gleichen Zeit auf dem Planeten, betrachtete ein junger grauer Rüde die weite Ebene, beobachtete eine Herde Bolle Bols. Diese Tiere waren einst als Lasttiere von Naboo hieher gebracht worden, aber nachdem die Bothaner keine Verwendung mehr für sie hatten liesen sie sie einfach frei. Seither leben sie auf dem Kothlis in kleinen Herden.
    Er schaute sich die Tiere eine ganze Weile an, sah ihnen beim fressen und saufen zu, als die Herde plötzlich die Köpfe hob und zum Himmel sah. Kurz darauf brach unter den Tieren Panik aus, und sie rannten in alle Himmelsrichtungen davon. Der Junge schaute nach oben und erblickte dutzende Shuttles und Landebarkassen, die sich der Oberfläche näherten. Er hatte davon schon oft von reisenden Händlern gehört, die manchmal vorbeikamen, um auf ihren Reisen Rast zu machen. Sie hatten ihm gesagt, das es ein Imperium gibt, das in der ganzen Galaxie für Recht und Ordnung sorgte. Das es riesige Maschinen hätte, denen sich nichts und niemand in den Weg stellen könnte. Und das die Soldaten stehts wachsam seien, um überall wo sie sind den Willen des Imperators zu verbreiten. ,,Der Imperator muss ein sehr guter Mensch sein, weise und mächtig" dachte sich der Junge immer wieder. und er träumte schon lange Zeit davon Teil dieses mächtigen Imperiums zu sein, um mitzuhelfen das Universum zu schützen.


    Er schwelgte noch in seinen Gedanken, als ihn ein rumpeln in die Wirklichkeit zurückholte. Die ersten großen Barkassen waren gelandet, und die Tore öffneten sich langsam. Der Junge bekam große Augen, als er die Walker sah, die nun langsam aus den Barkassen schritten. ,,Wow" dachte er und sein Herz schlug schneller. Kurz darauf landeten noch weitere Barkassen und einige kleinere weiße Shuttles, sie hatten ein schräges Cockpit, waren etwa 20 Meter lang, in der Mitte befand sich eine große Flosse, und zwei schwenkbare Flügel saßen am Ende. Aus den Shuttles kamen im schnellen Schritt Soldaten gelaufen, sie trugen eine schwarze Unterkleidung, und darüber eine mehrteilige weiße Panzerung. ,,Das müssen die Sturmtruppen sein" dachte sich der Graue und beobachtete weiter neugierig das Geschehen auf der Ebene.


    Auf der Devastor trat Admiral Tanac an seinen Captain heran. ,,Sind die Truppen gelandet?" ,,Jawohl Admiral, alle Shuttles und Barkassen sind sicher gelandet und das entladen ist fast abgeschlossen. Bisher gab es keine Probleme." ,,Gut, wir haben eben noch einen weiteren Befehl erhalten, den wir ausführen sollen sobald die Übungen beendet sind. Ist mein Shuttle abflugbereit? Jawohl Sir, Ihr Shuttle und ihre Piloten stehen bereit." ,,Sie werden mit mir auf den Planeten fliegen, Captain, das Kommando über die Devastor wird Lieutenant Tarpal übernehmen." ,,Wie sie wünschen Admiral". Zusammen gingen sie zum persönlichen Shuttle des Admirals, das in einem gesonderten kleineren Hangar stand. Die Piloten salutierten, und dann bestiegen sie nacheinander das Shuttle und machten sich auf den Weg zur Oberfläche von Kothlis.


    Der junge Graue beobachtete immer noch aufmerksam wie sich die Truppen vor ihm formierten. Ein paar große vierbeinigen Walker standen hinten, davor kleinere zweibeinige Walker, Soldaten in leichteren Rüstungen neben Speederbikes, und davor die Sturmtruppen. Vor den Sturmtruppen standen noch ein paar Offiziere in schwarzen Uniformen.


    Noch während sich der Graue das ganze ansah, hörte er hinter sich ein Geräusch. Er drehte sich um, und sah das ein paar Meter von ihm entfernt ein weiteres Shuttle landete, doch dieses war etwas anders, kürzer und eleganter als die anderen Shuttles mit denen die Truppen kamen. Als das Shuttle gelandet war, öffnete sich unter dem Cockpit ein Ausstieg, und ein Offizier in grauer Uniform trat heraus. Hinter ihm kam ein weiterer offizier, in einer strahlend weißen Kluft aus dem Shuttle. Der Offizier drehte sich nochmal um und rief etwas ins Shuttle, danach trat er neben den Kerl in der Grauen Uniform. ,,Admiral, die Truppen haben sich versammelt und warten auf weitere Instruktionen." ,,Sehr gut Captain. Moment, was haben wir denn da?" Der Admiral sah auf den Punkt wo sich der Junge versteckt hatte, und ging schnellen Schrittes auf ihn zu. Der Graue erschrak, stand schnell auf und wollte weglaufen, prallte dabei aber gegen einen Sturmtruppler, der dort auf Beobachtungsposten war. Der Soldat richtete seinen Blaster auf den Jungen, der sich vor Angst auf dem Boden zusammenkauerte.


    Admiral Tanac ging zu dem Soldaten und deutete mit einer Handbewegung an, das der seinen Blaster runternehmen solle. Er tat das und ging einen Schritt zurück. Der Junge blickte, immer noch ängstlich am Boden liegend nach oben, und sah den Offizier in seiner weißen Uniform, der wiederum ihn ansah. "Steh auf Junge, du braucht keine Angst zu haben". Der Graue stand auf und sah dem Offizier in die Augen. ,,Ich hoffe dir hat das Landemanöver gefallen" "J..Ja.. Sir" stammelte der Junge, teilweise aus Angst, andererseits auch weil er so fasziniert war von diesem Schauspiel. ,,Wie ist dein Name?" ,,Balto, Sir" sprach er jetzt schon etwas sicherer. ,,soso, Balto. Wieviele von deiner Art leben noch hier auf Kothlis? ,,etwa 1000, wir haben ein paar Dörfer hier." ,,Hast du schon mal etwas vom Imperium gehört?" ,,Ja Sir, von den Händlern die hier immer wieder herkommen. Sie erzählen immer von den Dingen die sie auf ihren Reisen sehen wenn sie sich in einer der Cantinas niederlassen. Ich träume schon lange davon einmal Teil des Imperiums zu sein" ,,Vielleicht kannst du deinen Traum verwirklichen Kleiner, möchtest du unserer kleinen Übung hier beiwohnen?" ,,Gern Sir", erwiederte Balto mit leuchtenden Augen. Er wedelte leicht mit dem Schweif, und der Admiral musste lachen. ,,einen solchen Empfang hatte ich wirklich nicht erwartet".


    Zusammen mit dem Captain gingen der Admiral und Balto in Richtung der formierten Truppen und stellten sich vor die Einheiten, und Admiral Tanac sprach zu ihnen:
    ,,Soldaten des gloreichen Imperiums, wir haben Befehl von Grand Moff Jerjerrod erhalten, auf diesem weitestgehend unbewohnten Planeten den Umgang mit den Walkern und das Zusammenspiel der Einheiten zu verbessern. Eine große Offensive gegen die Rebellion auf Corindan steht an, einem Planeten der diesem hier sehr ähnlich ist. Und unsere Einheit wird die Ehre haben eine der ersten zu sein, die in den Kampf gehen wird.
    Zuerst werden die Scouts ihre Fertigkeiten auf den Speederbikes in den angrenzenden Wäldern testen, danach werden die AT-AT und AT-ST eine Reihe von Manövern und Zielübungen ausführen. Für die Sturmtruppen habe ich zum Abschluss noch eine ganz besondere Mission, die ich später noch erläutern werde.
    Und nun werden die jeweiligen Befehlshaber das Kommando übernehmen und die Übungen abnehmen. Lang lebe das Imperium!"


    Nach diesen Worten ging Tanac wieder zurück zu Balto, der sich derweil die Truppen und Walker angesehen hatte. ,,Wenn die Truppenübungen abgeschlossen sind, möchte ich gerne mal dein Heimatdorf sehen, junger Freund. Ich möchte deinen Mitbewohnern zeigen das sie vor den Rebellen keine Angst zu haben brauchen." ,,Ich werde ihnen mein Dorf gern zeigen Admiral" erwiederte der Junge mit einem freudigen Ton.


    Balto blickte noch den Speederbikes nach, die nacheinander auf dem Weg in den Wald an ihm vorbeirasten. ,,Komm mit, wir werden jetzt erst ein mal in mein Quartier gehen und etwas essen, vielleicht hast du auch noch ein paar Fragen", sagte der Admiral freundlich, Balto nickte und folgte ihm in ein großes Zelt, das einige Droiden neben dem Landeplatz aufgebaut hatten.


    Die beiden gingen zusammen ins Zelt, und Balto wunderte sich sehr über den Komfort im inneren. Es erinnerte eigentlich mehr an eine Wohnung als an ein Zelt. Die Farben waren allesamt in verschiedenen Grautönen gehalten, Es gab eine großzügige Sitzgelegenheit und auch einen großen Tisch, an dem mehrere gepolsterte Stühle standen. Setz dich am besten auf die Couch dort, dann werde ich dir noch ein bisschen was über das Imperium erzählen.
    Balto folgte dieser Anweisung und schaute den Admiral gebannt an, betrachtete besonders die Rangabzeichen und die Verziehrungen an der weißen Uniform. Der Admiral setzte die ebenfalls weiße Kappe ab und hängte sie an einen Hacken, danach setzte er sich gegenüber von Balto auf die Couch.
    Ein Droide kam heran, mit einem Tablet in den Händen. Auf dem Tablet standen zwei Gläser, mit einer seltsamen blauen Flüssigkeit. Balto schaute skeptisch drein. ,,Nimm ruhig, das ist Blue Milk, ein Getränk von Tatooine. Wird dir schmecken." Zögerlich nahm Balto ein Glas vom Tablet und bedankte sich bei dem Droiden. Er schnüffelte erstmal, und der Geruch gefiel ihm. Er nibbte an dem Glas und nahm einen kleinen Schluck der Blue Milk. Er ließ ihn einige Momente im Mund, ehe er ihn schluckte. ,,das ist gut!" sprach er und leckte sich über die Schnauze. Admiral Tanac musste leicht grinsen als er den Grauen dabei beobachtete wie er dieses für ihn neue Getränk probierte. ,,Es scheint dir zu schmecken" sprach der Admiral, nahm das andere Glas vom Tablet und schickte den Droiden weg. ,,so, hast du irgendwelche Fragen, junger Freund?"
    ,,Wer ist der Imperator? Wie groß ist das Imperium? was war vor dem Imperium?" sprudelte es aus Balto heraus.
    ,,hehe, eins nach dem anderen. Also, Imperator Palpatine ist ein alter weiser Mann der von Coruscant aus das Imperium leitet. Er ist immer darauf bedacht in der ganzen Galaxis Frieden und Ordnung zu erhalten. Vor dem Imperium gab es Chaos, Korruption, Krieg. Der Imperator hat all das beendet.
    ,,Was ist Coruscant für eine Welt?" fragte Balto neugierig.
    ,,Coruscant ist ein funkelndes Juwell, das seinen Namen von den Corusca-Steinen bekommen hat. Genauso wie diese Steine funkelt der Planet inmitten des Sternenhimmels, erstrahlt im eigenen Licht, das von der Stadt, die den ganzen Planeten bedeckt, abgesondert wird und selbst aus den tiefen des Alls noch zu erkennen ist. Coruscant ist das politische Zentrum der Galaxis. Mehr als eine Billion Lebewesen leben dort."
    ,,Wow" man konnte Baltos Begeistung in seinen Augen lesen, als er mit aufgerichteten Ohren dem Admiral zuhörte.
    ,,Der Imperator hat dort auch seinen Hauptsitz, den Imperialen Palast. Von dort regiert er mit Hilfe von Lord Vader das Imperium. ,,Lord Vader?" Balto unterbrach Admiral Tanac. ,,wer ist Lord Vader?"
    ,,Lord Darth Vader ist die rechte Hand des Imperators, sein mächtigster Krieger. Er ist ein Held, der fast allein die verräterischen Jedi vernichtet hat, und der nun die Rebellion zerstören wird. Über sein Leben kann ich dir nichts sagen, das müsstest du ihn wohl selbst fragen" Tanac lächelte bei diesen letzten Worten.
    Ein Offizier in schwarzer Uniform trat ins Zelt. ,,Admiral Tanac, könnte ich sie kurz sprechen?" ,,Natürlich Captain, was ist denn?" ,,Ich müsste allein mit ihnen reden, es betrifft unsere Manöver und unsere Befehle hier." ,,Gut Captain. Balto, du kannst du kannst dich ja solang umsehen."
    Tanac ging zu dem Offizier und die beiden traten vor das Zelt.


    ,,Wir haben nun die Manöver abgeschlossen Admiral, die Sturmtruppen warten nun auf den Einsatzbefehl. Welche besondere Mission werden sie ausführen?"
    ,,Das kann ich ihnen noch nicht sagen, sie werden es aber früh genug erfahren. Sagen sie den Truppen das sie sie versammeln sollen, ich werde dann in einer halben Stunde die Befehle ausgeben. Wegtreten!" Der Captain knallte die Hacken zusammen, salutierte und ging zu den Sturmtruppen zurück.


    Admiral Tanac ging zurück in sein Zelt und sah Balto, wie der sich gerade mit einem Aufzeichnungsgerät beschäftigte. ,,na, was intressiert dich denn daran?" "was ist das für ne Aufzeichnung? dieses Ding will sie nicht abspielen" ,,Das sind Einsatzbefehle, nicht für deine Augen und Ohren gedacht." Balto legte das Gerät auf den Tisch vor sich. ,,Entschuldigung." ,,Schon gut, jetzt musst du mir mal etwas über dein Volk erzählen. Wo ist dein Dorf?" ,,es liegt etwa 1 Stunde entfernt von hier, hinter den Wäldern im Westen. Ich komme oft hier her um die Tiere zu beobachten" ,,Im Westen sagst du, gut. Ich möchte nun nämlich dein Dorf besuchen. Wie viele Einwohner leben dort?'' ,,etwa 200, und im Umkreis sind vier weitere Dörfer mit ähnlicher Größe." ,,ist dein Volk bewaffnet?" fragte Tanac. ,,Wir haben keine Soldaten, nur einige Jäger, die Gewehre besitzen, die sie Händlern abgekauft haben." ,,Gut, dann schlage ich vor das wir uns jetzt aufmachen zu deinem Dorf. Du kannst mit mir in meinem Shuttle fliegen, wenn du möchtest."
    ,,Gern Admiral Tanac" wieder leuchteten Baltos Augen. er ahnte nicht was seinem Volk blühte.


    Admiral Tanac und Balto gingen hinaus, und Tanac deutete auf seinen Shuttle. ,,Du kannst schon mal an Bord gehen, wenn du etwas brauchst musst du es nur meinem Captain sagen." ,,Ok" erwiederte Balto. ,,Ich werde in einer halben Stunde wieder da sein, dann fliegen wir zu deinem Dorf". Nach diesen Worten ging Tanac in Richtung der bereits versammelten Sturmtruppen, und Balto lief zu dem Shuttle, wo er von Captain Raitsov empfangen wurde. ,,Geh nur rein Kleiner, Du findest Getränke und was du sonst brauchst drinnen. Balto ging über die unter dem Cockpit befindliche Rampe in das Shuttle, der Captain folgte ihm. ,,Was ist das für ein Schiff?" fragte der Junge, den wieder die Neugier gepackt hatte. ,,Das ist Admiral Tanacs persönliches Shuttle der Lambda Klasse, ein Schiff das von so ziemlich allen hohen Imperialen Offizieren benutzt wird. Es eignet sich auch hervorragend zum Transport von kleineren Einsatztrupps oder für Versorgungsflüge."
    ,,aha" Balto sah sich weiter im Shuttle um, ehe er sich an den Tisch setzte, der dort im hinteren Teil stand.


    Admiral Tanac stand derweil vor seinen Truppen und gab die Befehle aus.
    ,,Sturmtruppen des Imperiums, wir haben von Grand Moff Jerjerrod den Befehl bekommen, hier auf Kothlis neue Arbeitskräfte für die Minen auf Kessel zu sammeln. Zu diesem Zweck werden wir eine Reihe von Dörfern besuchen, und alle Männer und Knaben mitnehmen. Ihr habt nicht mit bewaffnetem Wiederstand zu rechnen. Falls doch jemand auf die Idee kommt sich zu Wiedersetzen, habt ihr die Erlaubnis von der Waffe gebrauch zu machen. Das erste Dorf liegt im Westen hinter den Wäldern. Begeben sie nun zu ihren Transportern und warten sie auf den Startbefehl. Wegtreten!"


    Nach diesen Worten liefen die Truppen zu ihren Transportern, und der Admiral machte sich auf den Weg zu seinem Shuttle. Dort angekommen, sprach er noch einige Worte mit seinen Piloten, und zusammen gingen sie dann hinein. Balto saß noch immer am Tisch und trank ein Glas Blue Milk. "Wir werden jetzt starten, halt dich lieber fest" Der Junge tat was ihm gesagt wurde, und langsam hob das Shuttle ab und klappte seine seitlichen Flügel hinunter. Der Admiral ging ins Cockpit und sprach in einen Kommunikator: ,,An alle Transporter, folgen sie uns im Abstand von 10 Minuten, und gehen sie dann nach Befehl vor. Tanac ende".


    Tanac ging langsam wieder in den hinteren Bereich des Shuttles zurück und setzte sich an den Tisch, an dem auch Balto saß. "wir werden dein Dorf bald erreichen, und dann braucht ihr euch nie mehr vor den Rebellen zu fürchten." ,,Was machen eure Truppen solange, wie wir im Dorf sind?", fragte der Junge."
    ,,Sie werden den Abmarsch vorbereiten. eine wichtige Offensive steht bevor, darum haben wir hier noch einmal trainiert." ,,Danke nochmal das ich zusehen durfte bei ihren Übungen" sprach Balto, mit Freude in den Augen. ,,Keine Ursache Kleiner. ,,Admiral, wir haben das Dorf erreicht" kam es auf einmal aus dem Cockpit. ,,Leiten sie den Landeanflug ein, Leutnant". erwiederte Tanac. ,,Jawohl Sir" bestätigte es der Pilot.
    Admiral Tanacs Shuttlesetze zum Landen an und setzte wenige Momente später auf dem Boden auf. Sofort strömten einige Bewohner, allen voran Kinder, auf das fremde Schiff zu. Der Austieg öffnete sich langsam, Admiral Tanac schritt, gefolgt von seinem Captain. Balto ging einige Schritte hinter den beiden aus dem Schiff. ,,ein nettes Empfangskomitee, finden sie nicht, Captain?" fragte Tanac, als er die Kinder sah. Er blickte dann auf die Siedlung. ,,Balto, gibt es eine Möglichkeit alle Bewohner zusammenzurufen?" ,,ja Admiral, wir haben eine Möglichkeit für sowas." Gleich nach diesen Worten rannte der Graue los, in Richtung Dorf. Einige Momente später ertönnte seine Stimme aus einer Sprechanlage, deren Lautsprecher überall im Dorf waren. ,,Alle Bewohner von Lucca werden gebeten sich auf dem Marktplatz zu sammeln, im Namen von Admiral Tanac von der Imperialen Armee!" Kaum hatte er die Nachricht beendet, lief er zurück zu Tanac. ,,Die anderen werden in ein paar Minuten da sein!" ,,Gut gemacht, du hast dem Imperium mit deiner Hilfe einen guten Dienst erwiesen."


    Währenddessen landeten, unbemerkt von allen etwas Auserhalb die Shuttles mit den Sturmtruppen, welche im schnellen Schritt heraus kamen und sich aufstellten. Ein Sergeant mit einem Orangen Abzeichen auf der Schulter trat vor. "Männer, wir werden diesen Auftrag zur vollsten Zufriedenheit des kommandanten ausführen, überprüft eure Blaster und dann im Laufschritt zu diesem Dorf. Schaltet auf Betäubung, wir wollen Gefangene, folgt mir!" In Formation liefen die Truppen in Richtung Dorf, und der Kommandeur gab einen weiteren Befehl: ,,Umstellt den Ort, und lasst niemanden entkommen!" Die Sturmtruppen umkreisten das Dorf, noch immer bekamen die Bewohner nichts von alle dem mit, da sie alle auf dem Marktplatz den Worten des Admirals lauschten.


    ,,Bewohner von Lucca, das Imperium sorgt sich um euch. Die Rebellion wird immer aktiver in diesem Sektor, und bedroht damit die Sicherheit aller. Der Imperator möchte das ihr alle wisst das er sich um euch sorgt, und uns darum hier her geschickt hat. Niemals werden diese dreckigen Aufrührer wagen auf diesem Planeten einzufallen. Dieser Planet steht jetzt unter dem Schutz der Imperialen Armee."


    Während Tanac seine Rede hielt marschierten die Sturmtruppen von allen Seiten ins Dorf ein, und umstellten schließlich den Marktplatz.
    ,,Das Imperium ist aber nicht allein in der Lage euch zu schützen, wir brauchen auch eure Kraft dafür." Mitten im Satz änderte sich der Tonfall des Admirals, er sprach nun in einem Befehlenden, fast bösartigem Ton. ,,Grand Moff Jerjerrod hat mir befohlen alle fähigen Arbeiten hier einzusammeln und in die Minen nach Kessel zu bringen!" Tanac nahm einen Kommunikator von seinem Gürtel und sprach hinein: ,,Sergeant, Zugriff nach Befehl!" ,,zu Befehl Sir!" kam als Antwort zurück.
    Sofort marschierten die Truppen auf den Marktplatz und richteten die Blaster auf die Einwohner, die wie gelämt dastanden. Balto stand wie angewurzelt neben Tanac, er konnte nicht glauben was er gehört hatte. ,,Was tun sie da? Sie haben gesagt sie schützen uns, deshalb hab ich sie her geführt. Sie sagtem mir ich könnte dem Imperium beitreten. Sie sind ein Lügner!" Dem Jungen standen die Tränen in den Augen. ,,Ich hasse das Imperium, ich hasse sie!" Balto wollte weglaufen, doch Tanac hatte ihn an der Schulter gepackt. ,,Du dummer kleiner Aussetziger, glaubst du das Imperium würde einen Fremdkörper wie dich in seinen Reihen dulden? Nur für die Minen wart ihr gedacht, zu nichts anderem!" Tanac wandte sich kurz ab. ,,Captain, legen sie ihm Handschellen an und bringen sie..." Da riss sich Balto los und rannte so schnell er konnte davon. Er lief ziellos mit verklärtem Blick in die Wälder und hörte hinter sich ein Geräusch, ein Speederbike! Schnell hatte ihn der Trooper eingeholt, fuhr eine Schleife um Balto und zwang diesen so zum stehenbleiben. Der Scout stieg ab und zog einen kleinen Blaster aus dem Stiefel. ,,Du bist verhaftet, Abschaum!" Balto ergab sich, er konnte nicht fliehen. ,,Los, aufs Bike mit dir, Kessel wartet!" Der Trooper schubste Balto in Richtung seines Fahrzeugs. Doch grade als er seine Handschellen aus dem Gürtel holen wollte, drehte sich der Graue schnell um und sprang ihn an. Balto griff mit den Händen nach dem Kopf des Scouts, riss ihn hoch und verbiss sich in dessen Hals. Er ruckte mit dem Kopf einige male hin und her, bis der Trooper tot zusammenbrach. Balto löste den Biss und leckte das Blut von seinen Zähnen. Danach durchsuchte er den Trooper, und fand einen Thermaldetonator in einer seiner Taschen. Schnell steckte er den Sprengkörper ein und schnappte sich noch den Blaster und wollte seinen Weg fortsetzen, als er ein Rascheln hinter sich hörte. Er drehte sich um, und vernahm eine Stimme: "Waffe runter Kleiner, wir gehören zur Allianz, wir sind hier um dir zu helfen." Balto nahm die Waffe runter und fiel auf die Knie. Alles schien so Hoffnungslos, seine bis hierhin friedliche Welt war binnen ein paar Minuten zusammen gebrochen. Die Soldaten kamen näher, sie trugen Tarnuniformen und Helme, die aber im Gegensatz zu den Imperialen nicht den ganzen Kopf verdeckten. ,,Wir haben gesehen was du mit dem Trooper gemacht hast." sprach der Soldat freundlich. ,,Wir wollten grade eingreifen, als du ihm die Kehle zerbissen hast. ,,Ich habe noch nie getötet, es tut mir leid." ,,Entweder du oder er. Das Imperium schert sich nicht um Leben, ich glaube kaum das Tanac dich am Leben gelassen hätte, wenn du wieder zu ihm gebracht worden wärest." ,,Was wollt ihr hier?" fragte Balto. ,,Wir wollen dein Volk vor den Minen von Kessel retten. Wir erfuhren durch einen Spion von den Aktivitäten Admiral Tanacs hier, darum wurde eine Einheit von uns hergeschickt. ,,In Lucca wimmelt es nur so von Sturmtruppen, da habt ihr keine Chance." sprach Balto in besorgtem Ton. ,,Mach dir da keine Sorgen, wir planen keinen direkten Angriff. Ein paar von uns werden zu deinem Dorf gehen, um diese Blechköpfe zu beobachten.
    Der Rest von uns wird einen Hinterhalt aufbauen. Das Imperium wird die Gefangenen zu einem Landeplatz bringen, wo ein großer Gefangenentransporter bereits wartet. Wir beschäftigen sie solange bis die Rouge Staffel hier ist, die sich dann um den Transporter kümmert.
    Und wir werden versuchen so viele deiner Leute zu retten, bevor sie dieses Schiff erreichen." ,,klingt ganz gut der Plan" sagte Balto, nun schon etwas positiver gestimmt. Zusammen mit drei Soldaten machte er sich auf den Weg zum Dorf, während die übrigen sich daran machten den Sturmtruppen eine Falle zu stellen.


    In Lucca trat der Sergeant der Sturmtruppen vor Admiral Tanac. ,,Sir, wir haben alle Männer und arbeitsfähigen Knaben in Gewahrsam genommen. Sie wurden in Gruppen eingeteilt und sind bereit zum Abmarsch. Leider entkam und eine Kleine Gruppe. Sie haben einige Trooper mit Blastern verletzt und flohen in die Wälder. Wir haben die Verfolgung bereits aufgenommen." ,,Ausgezeichnet Sergeant, wenn sie die Flüchtlinge haben möchte ich das sie sie herbringen und sie vor den anderen Gefangenen aufstellen. Ich will ihnen zeigen was geschieht wenn man sich dem Imperium wiedersetzt. ,,Jawohl Admiral!" Der Sergeant salutierte und ging wieder zu seinen Einheiten zurück.
    Etwa 5 Meilen vom Dorf entfernt streifte eine Einheit aus 10 Sturmtrupplern durch die Wälder, auf der Suche nach den Flüchtlingen aus dem Dorf. Sie gingen vorbei an großen Bäumen, einem kleinen Bach und sonnigen Lichtungen, es war eine wunderbare Landschaft. Doch dafür haben die Soldaten in der Regel keine Augen. Sie waren auf der Jagd, und ihre Beute waren Verzweifelte, die um ihre Freiheit kämpften.


    Die Trooper betraten eine große freie Fläche, als der Kommandeur der Gruppe die Hand hob. Alle Einheiten stoppten. Irgendwas hatten sie gehört, ein Rascheln aus den Büschen. Wenige Momente später rauschten einige Salven aus Lasergewehren an den Sturmtruppen vorbei, und diese versuchten in Deckung zu gehen. Einer der Soldaten blieb stehen und erwiederte das Feuer indem er in die Büsche schoss, doch dann trafen ihn zwei Schüsse und er brach zusammen. Der Kommandant griff hinter sich und schnallte den Detonator von seinem Gürtel. ,,Jetzt zeig ich euch mal wie man mit Hinterhalten fertig wird." Er machte den Sprengkörper scharf und warf ihn in die Richtung aus der das meiste Feuer kam. Einige Momente später explodierte der Detonator, und es roch nach verbranntem Fell. Kurz darauf traten 5 Gestalten aus dem Wald heraus. Sie hatten die Hände gehoben und ergaben sich den Troopern. Einer der Soldaten überprüfte die Stelle an der der Detonator explodierte. ,, Hier sind 3 weitere, sie sind tot" ,,Gut. Vorwärts Abschaum, zurück zum Dorf!" sprach der Kommandeur und sie marschierten mit den Gefangenen los.


    Etwa zwei Stunden später trafen die Trooper mit den Gefangenen am Dorf ein, wo der Admiral bereits wartete.
    ,,Gute arbeit Sergeant. Stellt die Gefangenen an diesem Graben auf, und dann wählt 5 zielsichere Schützen aus für ein Exekutionskommando aus" ,, Jawohl Admiral" Der Sergant wante sich zu seinen Soldaten. Er deutete Nacheinander auf fünf seiner Leute. "Ihr fünf werdet das Erschießungskommando für diesen dreckigen Abschaum sein. Der rest von euch sorgt dafür das die Gefangenen dort an dem Graben aufgestellt werden. Ihr habt 5 Minuten!"


    Die Trooper scheuchten die Todeskanditaten zum Graben, und die fünf Auserwählten begaben sich in Position. Im gleichen Moment kamen weitere Soldaten am Exekutionsplatz an, vor sich trieben siie die restlichen Bewohner des Dorfes. Tanac trat vor und sprach: ,,Jetzt werdet ihr sehen was mit denen geschieht die sich dem Imperator und seinen Truppen wiedersetzen!"


    Aus sicherer Entfernung beobachtete der Spähtrupp der Rebellen mit einem Feldstecher die Situation. ,,Die bereiten da grade ne Erschießung vor. Fünf Männer stehen vor einem Graben, davor 5 Sturmtruppler, und Tanac schwingt wieder große Reden. Balto nahm sich den Feldstecher, blickte hindurch und erstarrte. Er lies mit zitternden Händen das Fernglas fallen. ,, Was ist denn?" fragte einer der Soldaten. ,,Mein Vater ist unter den Fünf. Sie wollen ihn erschießen. Wir müssen was tun!" Der Befehlshaber packte den Jungen an den Schultern und drückte ihm dann sanft die Schnauze zu. ,,Ruhig Kleiner, es gib nicht was wir da tun können, da sind zu viele Trooper, das wäre Selbstmord. Ich weiß das es schwer ist, aber wir können daran nichts ändern" Die ganze Zeit sah er Balto dabei in die Augen, die immer mehr von Tränen überflutet wurden. Da hörten sie Blasterschüsse aus der Entfernung.


    Die Fünf Todeskanditaten fielen, einer nach dem anderen, tödlich getroffen in den Graben. Der Sergeant wandte sich zu Tanac. ,,Befehl ausgeführt Admiral!"
    ,,Ausgezeichnet, führt nun den Rest zum Transporter, ich will nicht noch mehr Zeit verlieren. "Was ist mit diesem Grauen, der euch entkam? Der Scout der ihn jagte ist bisher nicht zurückgekommen, und er antwortet auch nicht." ,,Vergessen sie das, führen sie den Befehl aus den ich ihnen gab!" erwiderte Tanac, sichtlich etwas angefressen. ,,Ich werde mich in mein Shuttle begeben. Sobald die Gefangenen verladen sind machen sie Meldung. Wegtreten!"
    Der Trooper salutierte und ging zurück zu seinen Soldaten. ,, In Ordnung, teilt die Gefangenen in 50er Gruppen ein, jeweils zwanzig von euch werden diese Gruppen begleiten. Überprüft die Fesseln nochmal, damit sich keiner losreissen kann."
    Die Sturmtruppler folgten dem Befehl, teilten die Gruppen und die Bewacher ein. Als sie damit fertig waren machte einer der Soldaten Meldung: ,,Sergeant, wir sind bereit zum Abmarsch!" ,,Gut, dann los. Der Transporter ist in südlicher Richtung, etwa 10 Meilen in südlicher Richtung von hier. Er steht dort abflugbereit auf einer Lichtung. Lasst die Gruppen in kurzen Abständen losgehen, Wegtreten". ,,Jawohl Sir". Der Soldat salutierte und marschierte zurück zu den wartenden Sturmtruppen und den Gefangenen.


    Ein Scout kam mit schnellem Schritt auf den Befehlshaber der Rebellen zu. ,,Sir, wir haben in den Wäldern den Hinterhalt für die erste Gruppe fertig, wenn die unter Feuer steht, sollte das den Vormarsch der anderen verzögern. So sollten wir genug Zeit gewinnen, bis Verstärkung da ist" ,, Gut gemacht" ,,Sir, wenn ich fragen darf, was machen wir jetzt?" fragte einer der Soldaten. ,, Wir werden die Gruppen verfolgen und fangen sie ab falls eine die Richtung ändert." ,,Was ist mit Tanac?" unterbrach Balto das Gespräch. ,, Der ist unwichtig, vergiss ihn Kleiner" bekam er als Antwort. ,,Aber, aber.." ,,kein aber, wir haben keine Zeit uns um ihn zu kümmern". ,,Dann werd ich das tun, er hat mich belogen, ich lass ihn nicht so davonkommen!" Bevor die Soldaten noch etwas sagen konnten rannte Balto davon, in Richtung des Landeplatzes von Tanacs Shuttle.
    ,,Lasst ihn, wir verlieren Zeit. Die erste Gruppe sollte ihren Posten jeden Moment erreichen. Gehen wir"
    Die Soldaten marschierten in schnellem Tempo los, in Richtung des Lichtung, an der der Rest der Rebellen auf die Sklavengruppen wartete.


    Einer der Soldaten fing an leise mit seinem Kameraden zu reden. ,,Der Kleine tut mir richtig leid. Möchte nicht wissen was in ihm vorgeht, geschweige denn was er vorhat." ,,Ruhe, sonst verrätst du uns noch. Der wird schon wissen was er macht, wir müssen unseren Auftrag ausführen". Da hob der Anführer die Hand, und der Trupp stoppte. ,,Wir sind jetzt gleich am Ziel, absolute Ruhe jetzt!" Noch ein paar Meter gings weiter, dann knieten die Soldaten hinter einigen Büschen nieder. Durch seinen Feldstecher hielt ein Scout ausschau. ,,Da sind sie, die erste Gruppe ist in Sicht!" ,,Alles klar. Nicht feuern, wir wollen das niemand entkommt und die anderen Gruppen warnen kann." Die Sturmtruppen marschierten mit ihren Gefangenen vorbei.
    Gerade als der letzte passierte, schnappte die Falle zu. Die Soldaten eröffneten aus dem Hinterhalt das Feuer auf Gruppe 1. Die Sturmtruppler waren irritiert und schossen wild in den Wald.


    Ein Sturmtruppler nach dem anderen fiel tödlich getroffen zusammen, sie waren nicht zu einer koordinierten Gegenwehr fähig. Das Chaos war perfekt. Die Gefangenen hatten sich auf den Boden gekauert, um nicht ins Feuer zu geraten. Einige Minuten dauerte das Gefecht, bis der letzte Soldat des Imperiums zu Boden sank. ,, Wir haben die erste Gruppe ausgeschaltet und bringen die Gefangenen jetzt weg, ich hoffe Captain Antillies kommt bald. Noch eine Gruppe können wir nicht ausschalten" sprach der Captain in seinen Kommunikator, der den Hinterhalt organisiert hatte. ,,Verstanden Captain, ziehen sie sich zurück. Die Rouge Staffel sollte bald hier sein, sie wird sich um den Transporter kümmern. ,,Was ist mit der Devastor? Die ist auch noch im Orbit" ,,Wenn wir schnell genug sind werden wir fertig sein ehe der Sternenzerstörer reagieren kann." Der Befehlshabende nahm seinen Kommunikator und befahl seinem Captain: ,,Sagen sie den Gefangen sie sollen sich verstecken, und gehen sie beim Landeplatz in Deckung." ,,Verstanden, wir machen uns auf den Weg''. Der Captain schaltete das Sprechgerät ab und sprach zu seinen Leuten: ,,Wir gehen, der Landeplatz ist nicht weit." Die Männer erhoben sich und sie gingen los, der Entscheidung entgegen.


    Währenddessen erreichte Balto Tanacs Lager, schlich am Zelt an den Wachen vorbei und begab sich an Bord des Shuttles, um sich dort zu verstecken. Kurze Zeit später kam der Admiral schnellen Schrittes am Platz an, und ging zu seinen Piloten: ,,Haben sie irgendwas ungewöhnliches hier gesehen?"
    ,,Nein Sir, alles ruhig''. Tanac wandte sich ab und ging ohne weiteren Kommentar zu seinem Shuttle. Er schaute sich an der Rampe nochmal um, und ging hinein.
    Innen schien alles in Ordnung zu sein, und so setzte sich der Admiral auf die Bank im hinteren Teil der Shuttles. Seine Piloten folgten kurze Zeit später.
    ,,Machen sie das Schiff startklar und bringen sie mich zurück zur Devastor" ,,Jawohl Admiral". Die Piloten wandte sich ab und verschwanden im Cockpit.
    Balto kauerte hinter einigen Kisten und Gerätschaften, steckte eine Hand in seine Tasche und fühlte den kleinen metallischen Gegenstand, den er dem Scout abgenommen hatte. "niemals mehr wirst du jemanden so belügen Tanac" dachte er sich, und wartete.


    Am Landeplatz angekommen, sahen die Rebellen wie die Sturmtruppen mit den restlichen Gefangenen eintraffen. Die Soldaten liesen sie vor dem Transporter Aufstellung nehmen. ,,Und jetzt?" fragte einer der Rebellen. ,,Wir warten. Antillis müsste gleich da sein.
    Im selben Moment kam ein Funkspruch durch: ,,Hier ist Captain Antillis, Kommandeur der Rouge Staffel. Gehen sie in Deckung und genießen sie das Feuerwerk!"


    Kurz darauf fegte die Rouge Staffel mit ihren X-Flüglern über die Köpfe der Rebellen hinweg und schossen auf das Landungsschiff, welches nach wenigen Treffern in Flammen aufging. Die Sturmtruppen feuerten auf die Jäger, was aber keinen Erfolg hatte. Die Gefangenen kauerten ängstlich auf dem Boden, während die Truppen der Allianz aus dem Hinterhalt das Feuer auf die völlig desorienten Sturmtruppen eröffneten. Einer nach dem anderen viel tot um, bis die Überlebenden schließlich ihre Waffen wegwarfen und sich ergaben. ,,Feuer einstellen! rief der Befehlshaber in seinen Komminikator. Dann traten nach und nach die Rebellengruppen aus dem Wald heraus auf die Trooper zu, um ihnen Handschellen anzulegen und die Waffen einzusammeln. Im Hintergrund brannte der Transporter, der Kampf war vorbei.


    An Bord des Shuttles ging indes ein Funkspruch der Devastor ein: ,,Admiral Tanac, wie haben keine Verbindung mehr zu dem Transporter. Was ist passiert?" ,,Ich habe keine Ahnung Lieutenant". Nach einer kurzen Pause kam ein weiterer Funkspruch von Lieutenant Tarpal: ,,Wir haben mehrere Rebellenschiffe gesichtet, und der Transporter wurde scheinbar zerstört. Ich schlage vor sie kommen zurück, damit wir diesem Rebellenabschaum zeigen können wozu ein Sternenzerstörer fähig ist"
    ,,Ich werde gleich aufbrechen, ich bin in etwa einer halben Stunde wieder auf der Devastor, bereiten sie das Orbitalbombardemant vor.",,Jawohl Admiral"
    Balto hörte das alles mit an, kauerte sich so gut es ging in sein Versteck und wartete auf den Abblug. Da hörte er auch schon wie die Triebwerke angeworfen wurden und das Shuttle abhob. Kurz darauf trat er aus seinem Versteck hervor, schaute den verblüfften Tanac einige Sekunden lang an und sprach in leiseTon zu ihm: ,,Sie haben mich belogen und benutzt, dafür werde ich mich nun revanchieren". Ohne auf Tanacs Antwort zu warten holte er den Detonator hinter seinem Rücken hervor und aktivierte ihn. Der Admiral sprang auf, wollte ihm den Sprengkörper noch entreißen, aber es war zu spät. Mit einem lauten Knall explodierte der Thermaldetonator und riss das Shuttle auseinander. Die Trümmer regneten direkt auf den Kampfplatz, wo die Rebellen dieses Schauspiel beobachteten. ,,Was ist denn da passiert?" ,,Keine Ahnung, muss aber eine Explosion von innen heraus gewesen sein, vielleicht ein defektes Triebwerk." ,,Das glaub ich nicht. Die Imperialen überprüfen doch so ein Shuttle bevor sie abfliegen." Einige Soldaten untersuchten die Trümmer, ihnen fiel neben dem Geruch von verbrannten Menschen noch etwas anderes auf, der Typische Geruch verbrannten Fells. ,,Ich glaube ich weiß was da passierte." Der Befehlshaber des Einsatzkommandos nahm seinen Helm ab. Armer Graupelz, er muss sich geopfert haben um Tanac auszuschalten." ,,Sir, wir haben von unseren Beobachtern Meldung erhalten das die Devastor abgedreht hat und in den Hyperraum gesprungen ist als das Shuttle explodierte."
    ,,Gut, rufen sie Admiral Ackbar, er soll Transporter schicken, dieser Planet muss evakuiert werden. Das Imperium wird diese Niederlage nicht tatenlos hinnehmen. Die Männer sollen sich zum Abmarsch bereit machen." ,,Jawohl Sir".


    Und so endete die Schlacht um Kothlis endgültig, der Planet wurde evakuiert, und die Imperialen Truppen kamen zurück, fanden aber nur einen unbewohnten Planeten mit einigen verlassen Dörfern vor.


    ENDE