Die FantasyGeschichten

  • Hier könnt ihr, die solche Geschichtenschreibt, eure Storys hinein schreiben, oder einfach nur lesen.


    Die Geschichte des Rurik, Sohn des Ulfgar:


    "Heute wirst du erwachsen!! *lach* Mein Sohn, Rurik, du bist was ganz besonderes. Du wirst es eines Tages zu etwas bringen!!"


    Schweiß gebadet wachte Rurik in der Nacht auf. Die letzten Worte seines Vaters Ulfgar hallten ihm durch den Kopf....."Du wirst es eines Tages zu etwas bringen".... Es geschah an seinem 50. Geburtstag. Die Zeremonie war vorbereitet, die Familie versammelt, doch es sollte anders kommen, als alle gedacht haben.


    Ruriks Kopf pochte und stechender Schmerz machte sich auf seiner Narbe breit. Er erinnerte sich an das Gemetzel....


    Er bereitete sich gerade vor, als er plötzlich das Geschrei hörte. Er rannte in den Zeremonienraum und sah das Massaker... Trolle stürmten durch Tunnel von allen Seiten auf die Versammlung von Zwergen. Rurik sah, wie seine Familie sich tapfer schlug, doch sie waren hoffnungslos unterlegen. Er selbst versteckte sich hinter einem Stein und einer Kiste, von der aus er die Schlacht mit verfolgte... Er sah, wie sein Bruder starb, seine Mutter und all die anderen Verwandten. Er sah noch seinen Vater, der gerade einen sehr großen Troll bezwang und schrie:
    "Rurik, lauf!!!" doch bevor er noch ein Wort sagen konnte, stürzte sich ein weiterer Troll auf Ulfgar...


    Rurik setzte sich im Bett aufrecht hin und wischte sich den Schweiß von der Stirn..."Wie konnte ich nur so feige sein" dachte er sich immer wieder. Er erinnerte sich noch daran, wie er sich in der Kiste versteckte.......


    Keuchend in einer Kiste voll Scheiße, saß Rurik und betete, dass ihm irgendein Gott helfe. Er wusste nicht, wie lange er in der Kiste saß, aber nach einiger Zeit hörten die Kampfgeräusche auf und die Geräusche der Trolle verstummten auch langsam... Vorsichtig stieg er aus der Kiste und sah sich um. Seine ganze Familie lag abgeschlachtet vor ihm. Die Schatzkammer war leer und ein paar von den Zwergen waren angenagt. Er merkte dass er nach Scheiße stank und so fühlte er sich auch. Wie Scheiße. Während seine Familie tapfer kämpfte, versteckte er sich wie ein kleiner Feigling....


    Rurik ging nach draußen, um ein bisschen Frischluft zu schnappen. Solche Alpträume hatte er schon öfter. Und immer wieder konnte er sich nicht wieder schlafen legen. Zu groß war die Angst vor diesem Traum. Es ist jetzt 2 Jahre her, seit er von seinem zu Hause fort ging.


    Nach dem Massaker packte er seine Sachen und ging zum nächsten Dorf. Nach 2 Stunden erreichte er das Örtchen Grandèburg. Er stank fürchterlich und er schwitzte wie eine Sau auf dem Grill, aber er ging zum nächsten Gasthaus und mietete sich ein Zimmer. „Da ist das Bad“. Die Bedienung hielt sich die Nase zu und zeigte zu einer Tür im Ostflügel des Hauses.
    Nachdem er sich gründlich gebadet hatte, sah er nach, wie viel Geld er noch hatte. In seinem Beutel klimperte es ein bisschen, aber er wusste, dass er sich eine Arbeit suchen musste. Ein paar Monate später hatte er bereits einwenig Geld erarbeitet. Er hatte eine Stelle in einem Bergwerk, nicht weit von seiner Heimat. Seit Monaten plagten ihn diese Alpträume über sein Leben vor Grandèburg.
    Es war bereits 1 Jahr vergangen seit seinen 50 Geburtstagen.


    Eines Tages hörte er die Nachricht das die Mine in der er arbeitete einstürzte. Sein Leben war bisher hart gewesen aber was noch kommen würde konnte er sich nicht vorstellen.


    Er stand vor seiner Wohnungstür und streckte sich. Er erinnerte sich gerade an die schöne Zeit mit Ragnarock, Aramil, Zidane und Volly.


    Nach der Kundgebung der Nachricht über den Einsturz der Mine, musste sich Rurik eine neue Arbeit suchen. Er erinnerte sich an seine 4 Freunde in der Mine: Ragnarock, Aramil, Zidane und Volly. Zidane hatte die Idee eine Gruppe zubilden. Nach mehreren Wochen brach schließlich die Gruppe auf. Es war eine interessante Reise. Die 5 durchquerten Höhlen-, Wüsten-, Wald- und Winterlandschaften. Sie entdeckten (für sich) neue Länder, neue Kräuter und neue Rassen. Nach ein paar Tagen kamen sie in die Stadt Sudenstaar. Egal wie Eindrucksvoll die Stadt auch war, Rurik kam es unheimlich vor. Schon als sie in der Stadt ein Gasthaus buchten, hörten sie das Gerücht über verschwundene Leute. Meist verschwanden nur hochrangige Leute aber ab und zu verschwand auch ein armer Bettler. Die 5 waren gleich dazu bereit das Ganze zu lösen. Sie fragten alle möglichen Personen ob sie irgendetwas sahen oder bemerkten. Keiner wusste irgendetwas, aber nach mehreren Tagen bekamen sie einen anonymen Brief, in dem stand, dass die verschwundenen Personen in der Kanalisation versteckt waren. Sie alle wussten, dass es eine Falle war doch Ragnarock bestand darauf, die Sache zu untersuchen. Ein paar Stunden später standen sie in der Kanalisation. Rurik hatte eine Fackel in der Linken Es stank fürchterlich und Rurik erinnerte sich an das Massaker an seiner Familie. Bilder tauchten vor seinem geistigen Auge, wie seine Familie starb. „Rurik, was ist los?“, fragte Aramil. „Du siehst blass aus.“ Rurik sagte zwar dass es ihm gut ging aber er fühlte sich schwach, ängstlich, verletzlich. Nach einer Stunde Marsch im der Kloake hörte Rurik ein Geräusch. Er wusste dass etwas Schlimmes geschehen würde. Die Fackel erlosch auf einmal und es wurde ziemlich kalt. Zu kalt . Rurik bekam Angst. Plötzlich ging alles ganz schnell voran. Pfeile zischten durch die Luft Schatten tauchten auf. Ein heftiger Kampf entbrannte, während Rurik noch immer nicht wusste was geschah. Auf einmal stand eine riesige Geschalt neben ihm. Noch bevor Rurik reagieren konnte schlug die Kreatur ihn ein paar Meter weg Rurik wurde schwarz vor Augen. Ein beißender Gestank stieg Rurik in die Nase. Er erwachte zwischen seinen Freunden und mehreren Leichen dieser merkwürdigen Kreaturen. Er rappelte sich auf und untersuchte seine Freunde. “Zum Glück Sie leben noch“, dachte er sich und überprüfte die Kreaturen, er kannte sie nicht und wusste nichts über ihre art aber er wusste das es tot war. Er bemerkte, dass er verwundet war. Rurik hatte sich eine hässliche Verletzung am Unterarm eingefangen. Er machte sich gleich daran seine Verletzung zu behandeln, da bewegte sich Volly. „Volly, welch ein Glück dass du zu dir kommst!“, sagte Rurik und festigte gerade seinen Verband. „Och Mann, was waren das für Kreaturen! Zäh wie Ragnarock beim Wetttrinken“. Jetzt erwachten auch Ragnarock, Zidane und Aramil. „Wir müssen schnellstens weiter!“, sagte Ragnarock, „Bevor die noch mal angreifen!“. „Du hast Recht, Rurik kannst du weiter?“, meinte Aramil. „Immer doch, ist nur ein Kratzer“, erzählte Rurik. So gingen sie weiter in die Dunkelheit bis sie in eine große Halle kamen. Sie war hell erleuchtet und verlief Kreisförmig. An den Seiten waren Gittertüren welche wohl zu den Gefangenen führte. In der Mitte war eine Opferschale in der Größe einer Kuh. Aramil untersuchte die Schale während der Rest die Gittertüren überprüfte. Rurik sah eine andere Tür, die aus Holz bestand und ein paar Verzierungen aufwies. Ragnarock: “Hier sind die verschwundenen Menschen!“, „Und hier wurden sie geopfert“, sagte Aramil mit düsterer Stimme. Auf einmal hörten alle ein Beben. „Schnell! Befreit die Leute!“ „IHR WERDET NICHTS TUN!“ eine grollende Stimme sprach Aramil ins Wort. Die hölzerne Tür öffnete sich langsam und ein wahrer Berg eines Mannes kam zum Vorschein. „Lasst die Opfer oder ihr werdet alle sterben!!“ Er hob einen mächtig aussehenden 2händer und machte sich auf den weg zur Gruppe. Aramil schrie: „Los! Haut ab! Um den kümmere ich mich schon! Wir treffen uns in Grandèburg wieder!“ Aramil zog sein Schwert und ging in Kampfposition. Ragnarock, Zidane, Volly und Rurik rannten mit den Vermissten los Richtung Kanalisations-Ausgang. Während der Flucht erschienen plötzlich wieder diese Kreaturen wie aus dem Nichts. Ragnarock schrie etwas das aber die panischen Schreie übertönten. Auf einmal war Rurik nur noch mit Volly und einem Haufen panischer Leute unterwegs. Rurik sah schon das Licht der Kanalisation doch da hörte er hinter sich das Beben des Kolosses. „Lauf weiter ich übernehme ihn! Bring die Leute in Sicherheit! Wir treffen uns in Grandèburg!“.


    Rurik streckte sich und sah der aufgehenden Sonne entgegen. Seit langer Zeit wartet er schon, dass jemand aus seiner alten Gruppe wieder kommt.


    Noch 20m bis zum Ausgang. Rurik hörte wieder das poltern. Noch 10m, Rurik zog seine Axt und machte sich bereit zum Kampf. „Los! Rauf da!“ brüllte Rurik. Die ersten Menschen kletterten die Leiter hoch. Das Schwert des Feindes war blutverschmiert, aber Rurik hatte keine sorgen wegen seiner Freunde weil das Schwert schon in der kreisförmigen Halle blutig war. Der letzte Gefangene erklomm die Leiter und Rurik rannte um sein Leben. Der Koloss machte nicht halt. Rurik steckte seien Waffe weg und machte sich darauf die Leiter hinaus zu klettern. Plötzlich griff etwas nach seinem Bein. Er drehte sich nicht um, sonder nahm sein Wurfmesser und schleuderte es Richtung Boden. Rurik hörte keinen Aufschlag des Messers und keinen Schrei, der Arm ließ seinen Fuß einfach los. An der Oberfläche angelangt, schloss er den Deckel und ging mit den Menschen zur Stadtwache, kassierte das Geld und ging nach Grandèburg. Dort angekommen mietete er sich ein kleines Haus am See. Nun wartete Er nur noch auf seine Freunde und hoffte, dass ihnen nichts geschehen ist.



    Die Sonne Stand leicht über dem See. 3 Wochen waren vergangen und noch immer keine Nachricht von seinen Freunden. Doch Rurik konnte nicht warten bis er mit seinen Freunden ein neues Abenteuer starten konnte, so packte er seine Sachen und ging zur nächsten Großstadt. „Egal was die Zukunft bringt, mit meinen Gedanken bin ich bei euch, Freunde.“, mit diesen Worten machte er sich auf den Weg.


    Fortsetzung Folgt
    MfG Carter

    If you put water into a bottle
    It becames the bottle
    If you put water into a glas
    It becames the glas
    If you put water into a cup
    It becames the cup


    Be water My friend
    Bruce Lee
    Don´t worry Be Happy

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