Religion? Nein Danke???

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    vor kurzem hatte ich eine diskussion um religion im sozialkundeunterricht
    wobei jemand eine ,meiner meinugn nach sehr oberflächliche und offensichtlich falsche, aussage losließ


    "Religionen sollten komplett veboten werden, denn sie bewirken, dass Kriege gemacht werden(original-ausdruck^^) und menschen sich gegenseitig hassen"


    was meint ihr dazu?

  • Find ich nicht. Nur in der Politik haben Religionen meiner Meinung nach nichts zu suchen.

    Der Optimist irrt sich genauso oft wie der Pessimist, nur hat er viel mehr Spass dabei

    The post was edited 1 time, last by jonson ().

  • Jetzt könnte man natürlich den alten Marx zitieren. Mach ich aber nicht!
    Mir ist es eigentlich vollkommen egal, ob andere Menschen an Gott glauben oder nicht, wenn es ihnen leichter fällt an Gott zu glauben als andere Lösungen in Betracht zu ziehen, so ist mir das auch wumpe. Religion gibt einem ja zugegebenermaßen auch positive Aspekte.
    Insgesamt ist es auch schei. egal in welchem Namen Menschen gegeneinander kämpfen, im Namen ihrer Religion, ihres Landes, ihrer Überzeugung, die Menschen sind hinterher alle gleich tot.

  • Quote

    Original von Sir Tobi
    Jetzt könnte man natürlich den alten Marx zitieren. Mach ich aber nicht!
    Mir ist es eigentlich vollkommen egal, ob andere Menschen an Gott glauben oder nicht, wenn es ihnen leichter fällt an Gott zu glauben als andere Lösungen in Betracht zu ziehen, so ist mir das auch wumpe. Religion gibt einem ja zugegebenermaßen auch positive Aspekte.
    Insgesamt ist es auch schei. egal in welchem Namen Menschen gegeneinander kämpfen, im Namen ihrer Religion, ihres Landes, ihrer Überzeugung, die Menschen sind hinterher alle gleich tot.


    das stimmt allerdings

  • Eben. Und aus diesem Grund finde ich, dass Religionen eine persönliche Sache sind. Man sollte jedem seine Religionsfreiheit lassen, auch wenn man manchmal nicht nachvollziehen kann, wie jemand an seinen Glauben glauben kann.
    Früher waren die Kriege der Christen am bekanntesten, heute sind es die Missionen des Islam. Beides ist ein eigener Glaube, der dennoch stark zusammenhängt. In vielen Religionen gibt es diverse Parallelen, warum sollte man also um die Unterschiede streiten und sie einander aufzwingen wollen, wenn sie trivial sind.
    Einer Religion anzugehören heißt für mich, dass man an einen oder mehrere Gott/Götter glaubt. (ich weiß, dass andere Leute dies nicht als essentiel für eine Religion sehen, ich aber schon)
    Ob nun Jesus oder Mohammed oder Johannes oder sonst wer "der Prophet" ist, spielt doch keine Rolle, denn es wird an etwas Übernatürliches geglaubt.
    Und das gilt es zu verstehen. Das jeder seine eigene Religion haben darf und kann.

    Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten. Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180° drehbar." (Erich Kästner)


    "Eine Rose gebrochen, bevor der Sturm sie entblättert." (Lessing)


    "Demokratie ist nicht die Herrschaft der Vernunft. Auch falsche Entscheidungen können demokratisch sein. Das ist zu akzeptieren" (Mein ehemaliger Chef, zumindest so in etwa)

  • Es ist mir egal ob menschen an was glauben oder nicht.DOch wenn sie über Gott und meinen Glauben etwas schlechtes sagen,kann ich mich selten behersschern.


    Zum zitat:


    Sie hat nicht ganz unrecht.Denken wir mal an die kreuzzüge.Aber mittlerweile sind es ja wohl fanatische Muslime die diesen "Job" übernehmen.

  • Hmm, ich finde es schwierig zu sagen, dass durch Religionen Kriege entstehen.
    Die Religion ist ja lediglich eine fiktive Umschreibung für bestimmte Lehren, die in Gleichnisse verpackt und von bestimmten "Propheten" verkörpert werden.
    In ihren Grundzügen sind auch, wie shcon erwähnt wurde, alle Religionen ähnlich und eigentlich auch gut.
    Die Kriege entstehen meiner Meinung nach nicht durch die Religion an sich, sondern dadurch, dass gewisse Machthaber die Religion als Mittel nutzen um damit die Massen zu erreichen und zu mobilisieren. Das mindert allerdings für mich nicht den Wert der Religion.


    Ums kurz zu sagen: Das Messer kann nichts dafür, dass man mit ihm tötet.

    The apparition of these faces in the crowd;
    Petals on a wet, black bough.


    Ezra Pound

    The post was edited 1 time, last by Susi ().

  • Quote

    Original von Wotan
    Es gibt aber nunmal Menschen, die bereit sind für ihren Glauben / ihre Überzeugung zu töten. Leider ... (ich will jetzt hier nicht mit den radikalen Islamisten oder so anfangen)


    Ich als Buddhist betrachte diese Menschen aber nicht als böse sondern als unwissend


    lol du bist Buddhist!? Ich hätte eher gedacht, du glaubst an germanisches Heidentum, wegen Wotan und so.
    Na ja aber buddhismus ist nicht schlecht.