Ches AAK - Genial oder hirnrissig?

  • Die AAK 0

    1. genial (0) 0%
    2. keine ahnung (0) 0%
    3. totaler mist (0) 0%

    ichn wollte die diskussion über ches "pläne" jetzt mal in geordnete bahnen bringen, da sie sonst in etlichen andern treads weiterhin off-topic verursacht
    also: was haltet ihr von der AAK?


    für die, die noch nie was davon gehört haben:
    die bundeswehr soll in ein gewaltiges amphibienheer(lustiges wort^^)
    verwandelt werden, um überall in der welt diktaturen "befreien" zu können


    EDIT: ich hab für "keine ahnung " gevotet, weil ich zwar den plan gut finde, aber den einsatz nicht

  • Ich finde das AAK ist keine gute Idee. Es hat ein paar Schönheitsfehler:
    1. Was tun gegen Länder, die keine Meeresanbindung besitzen?
    2. Der größte Schwachpunkt dieses Heeres liegt (mehr als bei anderen Armeen) am transport. Diese gewaltigen Transporter (ich beziehe mich auf diejenigen, die im Bundeswehrthread genannt werden) bieten ein viel zu leichtes Ziel sowohl für Luftstreitkräfte als auch für U-Boote.
    3. Es ist allgemein nur zum Angriff einsetzbar.


    ...weiteres folgt...

  • Eien Idee zu zerstören ist immer leichter als selbst eine zu entwickeln. Also in Ansätzen find ich die Idee gut, nur braucht man trotzdem eine Territoriale Armee zur direkten Landesverteidigung und im Katastrophenfall.
    Außerdem braucht man eine Marine und Luftstreitkräfte zur Vorbereitung von Invasionen.

  • Quote

    Original von Sir Tobi
    Eien Idee zu zerstören ist immer leichter als selbst eine zu entwickeln. Also in Ansätzen find ich die Idee gut, nur braucht man trotzdem eine Territoriale Armee zur direkten Landesverteidigung und im Katastrophenfall.
    Außerdem braucht man eine Marine und Luftstreitkräfte zur Vorbereitung von Invasionen.


    Es wurde gefragt, wie wir die Idee finden. Ich habe meine Meinung dazu geäußert. Wenn es nach mir ginge, würde die Bundeswehr nur auf einen Standart gebracht und nicht in eine Invasionsarmee verwandelt werden. Es sind keine Invasionen vorgesehen. Soetwas darf es einfach nicht mehr geben.

  • Quote

    Original von Rommel


    Es wurde gefragt, wie wir die Idee finden. Ich habe meine Meinung dazu geäußert. Wenn es nach mir ginge, würde die Bundeswehr nur auf einen Standart gebracht und nicht in eine Invasionsarmee verwandelt werden. Es sind keine Invasionen vorgesehen. Soetwas darf es einfach nicht mehr geben.


    Wie willst du das denn vor den anderen Staaten verantworten. Solange man unter UN-Mandat kämpft gibt es da doch wohl keinen Zweifel.
    Wie willst du den Soldatenmüttern der anderen Staaten erklären, warum ihre Söhne in den Krieg geschickt werden und die Deutschen zu Hause beliben.
    Deutschland muss sich der Vernatwortung stellen, es reicht längst nicht mehr sich einfach frei zu kaufen (1. Golfkrieg).

  • Quote

    Der größte Schwachpunkt dieses Heeres liegt (mehr als bei anderen Armeen) am transport. Diese gewaltigen Transporter (ich beziehe mich auf diejenigen, die im Bundeswehrthread genannt werden) bieten ein viel zu leichtes Ziel sowohl für Luftstreitkräfte als auch für U-Boote.



    Naja die Wasp-Schiffe verfügen über einen exzellenten Schutz gegen Luftziele.


    Nämlich Phalanx-Systeme(Radargesteurte Gatling-guns), die jede Rakete und jedes Kamikaze-Flugzeug vernichten können.


    [Blocked Image: http://tri.army.mil/LC/CS/csa/phalanx.jpg]


    Quote

    Phalanx provides ships of the U.S. Navy with a "last-chance" defense against anti-ship missiles and littoral warfare threats that have penetrated other fleet defenses. Phalanx automatically detects, tracks and engages anti-air warfare threats such as anti-ship missiles and aircraft, while the Block 1B's man-in-the-loop system counters the emerging littoral warfare threat. This new threat includes small,high-speed surface craft, terrorist aircraft, helicopters and surface mines.


    http://www.chinfo.navy.mil/nav…ile/weapons/wep-phal.html



    Desweiteren verfügt sie über 2x Starter mit Sea Sparrows


    [Blocked Image: http://www.fas.org/man/dod-101…le/seasparrow-atsea39.jpg]



    Da die Schiffe alle im Verband mit Lenkwaffenzerstörern und Schwesterschiffen operiren ist eine effiktive Verteidigung möglich. Desweiteren ist ein Angriff aus der Luft höchst unwahrscheinlich, wenn man sich die Rebellengruppen Afrikas anschaut. Der einzige Angriff wärse mit gekaperten Passigiermascheinen, id aber von Sparrow und Phalanxsstemen wirkungsvoll vernichtet werden können.

  • Sir Tobi :
    Auch die UN-Beschlüsse sind keine heiligen, unabänderlichen Worte.
    Viel mehr sollte man den Soldatenmüttern gegenüber verantworten, WARUM ihre Kinder in den Krieg ziehen müssen und weshalb die Regierung nicht so vernünftig ist wie die Deutsche.
    Dieser Verantwortung muss Deutschland sich nicht stellen...


    @Che:
    Ein weiteres Problem: Es wird zu sehr auf modernste Technik vertraut, die in ein paar Monaten eventuell schon veraltet ist (Nur zu Info: die Bismarck hatte auch eine moderne Luftabwehr; aber dann kam ein Swordfish...). Was, wenn die Raketen oder was auch immer nicht mehr vom Radar erfasst werden können?

    Der Wüstenfuchs hat zugeschlagen!
    Homo proponit sed deus disponit.

    The post was edited 1 time, last by Rommel ().

  • Quote

    Ein weiteres Problem: Es wird zu sehr auf modernste Technik vertraut, die in ein paar Monaten eventuell schon veraltet ist (Nur zu Info: die Bismarck hatte auch eine moderne Luftabwehr; aber dann kam ein Swordfish...). Was, wenn die Raketen oder was auch immer nicht mehr vom Radar erfasst werden können?


    Die Luftabwehr war keineswegs modern, die 2cm-NMG C/30 Geschütze waren überholt und die 37mm-SK C/30 hatten ne viel zu geringe Feuergeschwindigkeit und durch die Einwirkung der See litt die halbautomatische Waffe häufig an Störungen. Auch die 10cm SK C/33 Flak war total unfähig wirkungsvoll Flugzeuge zu bekämpfen, da man jeden Schuss einzeln nachladen musste und das ziemlich lange dauerte, bis die 2te Salve abgeschossen wurde, sind die Piloten schon ab abdrehen und außer Reichweite. Auch hier neigte die Elektronik durch die Nässe (aufgrund der offenen Bauweise) zu häufigen Störungen. Ich glaube dass die Bismarck ziemlich überbewertet wird, als das Superschlachtschiff schlechthin. Die USS Missouri war eins ohne Zweifel, aber net die Bismarck deren Entwurf auf der Baden-Klasse aus dem Ersten Weltkrieg basieren.


    Desweiteren glaube ich kaum das die Rebellen über Stealthraketen verfügen. Das große Passagiermaschinen unbehelligt in den Luftraum eindringen können erscheint mir auch recht fragwürdig.

  • Ein weiteres Problem: Gegen ein ebenfalls hochtechnisiertes Heer bestehen nur geringe Erfolgsaussichten. Rebellen haben keine Stealthraketen ABER Saddam hat eine Atombombe. Und wenn schon: gegen Rebellen ist deine Armee ebenfalls nutzlos, da man diese nicht mit einer technischen Übermacht beseitigen kann (altes Beispiel Irak).
    Außerdem benötigt man keine großen Maschinen. Eine Cessna voll mit Sprengstoff an der richtigen Stelle wird schon reichen.

  • Ein Gegenkonzept aus dem Ärmel schütteln? Ich kanns versuchen.
    In Zukunft wird es keine Kriege mehr geben, in denen ganze Landstriche verwüstet und die Bevölkerung geschunden wird. Es werden auch keine riesigen Armeen mehr gebraucht. Um (um auf dein Beispiel mit den Diktatoren zurückzukommen) Störfaktoren auszumerzen wird viel mehr im Untergrund gearbeitet. Man schaltet nur den Störfaktor aus. Und zwar mit Geheimdienstänlichen strukturen.


    {Was mir allerding lieber wäre, wäre der Vorschlag aus "Im Westen nichts Neues": Die hohen Politiker steigen in einen Boxring. Wer als letzter steht, gewinnt. :D ;)}

  • rommel überzeugt mich langsam immer mehr vom gegenteil, erst war ich von der AAK begeistert, aber es tuen sich nun doch einige schwachstellen auf
    was ist nun mit ländern ohne küste?


    wie gesagt, man muss in der bundeswehr erstmal einen einheitlichen standart erreichen, bevor man sich an solch abenteuerliche programme wagt