Darkwing Duck

  • Leute, wundert euch bitte nicht! Aber ich haabe vor einiger Zeit eine Darkwing Duck-Fanficiton geschrieben und weiß patu nicht, wo ich sie außer hier reinstellen sollte. Also seid ihr jetzt dran. :D Nehmts mir nicht über ja? *g* Ach ja, und es ist eigentlich nciht sehr schlimm, wenn ihr nochnie Darkwing Duck gesehen habt, weil ihr eigentlich dann auf dem gleichen Kenntnisstand wie dei Hauptperson seid. Also, ich hoffe, sie gefällt euch. :)) Hier ist der erste Teil.


    Anni




    Willkommen in St. Erpelsburg
    oder
    Das Geheimnis des Ungeheuers von Loch Ness


    Das bösartige und in einem gewissen Grad doch ziemlich irre Lachen schallte durch die Hallen und ließ mir einen Schauer den Rücken runter laufen.
    „Und was machen wir jetzt?“, fragte Quack.
    „Quack, Quack, Quack, das ist doch sonnenklar. Aber natürlich kann nur ein genialer Superheld wie ich eine Lösung für diese doch sehr verzwickt scheinende Lage finden.“, antwortete ihm Darkwing mit selbstgefälligem Unterton in der Stimme.
    „Und die Wäre?!“, erkundigte ich mich gereizt.
    „Nun, wie wäre es mit….schreien!“
    „Aaaaaaahh!!!“


    Doch bevor ich weitererzähle sollte ich euch wohl über die derzeitige Lage aufklären. Also, mein Name ist Gina Federkiel und bin – nein, ich war ein ganz normaler Teenager. Und zwar ein menschlicher! Tja, bis zu diesem einen Tag. Ich kann mir bis heute nicht erklären, wie das alles passieren konnte. Ich war gerade auf meinem Weg nach Italien. Ein halbes Jahr lang Sommer, Sonne, Sonnenschein! Aber, mitten auf dem Flug gerieten wir in ein schreckliches Gewitter. Überall um uns herum wurde es dunkel und aufzuckende Blitze erhellten den mittlerweile in völlige Finsternis gehüllten Passagierstrackt. Das ohrenbetäubende Donnergrollen ging mir durch Mark und Bein und das Flugzeug schwankte gefährlich auf und ab und hin und her. Mit einem Mal schlug ein weiterer Blitz untermalt mit einem lauten Donnern ein. Dann muss ich das Bewusstsein verloren haben, denn ab diesem Moment kann ich mich an nichts mehr erinnern.
    Bis zu dem Zeitpunkt an dem ich unversehrt an einem völlig fremden Flughafen stand. Ich sah mich um. Wo war ich? Etwa schon in Italien? Allerdings sahen die Leute, die hier herum liefen nicht gerade wie Italiener aus. Die hatten in meiner Erinnerung jedenfalls keine Federn und Schnäbel. Moment mal, Federn und Schnäbel!? Das war doch unmöglich! Das konnte doch alles nur ein Traum sein.
    ‚Natürlich, ein Traum! Wahrscheinlich bin ich auf dem Flug eingeschlafen und träume das hier alles nur und wenn ich mich zwicke werde ich aufwachen und eine überfreundliche Flugbegleiterin wird mir mitteilen, dass wir bereits im Anflug auf Rom sind und ich mich anschnallen soll.’, schoss es mir durch den Kopf.
    Von dieser Überzeugung ergriffen kniff ich mir kurzerhand fest in den Arm und konnte mich gerade noch davor bewahren Laut aufzuschreien, indem ich mir schmerzlichst auf meine Zunge biss.
    ‚Als hätte ich nicht schon genug gelitten.’, beschwerte ich mich in Gedanken.
    Da fiel mein Blick auf eine Schaufensterscheibe. Ich sah hinein um festzustellen ob ich vielleicht ein Kopfverletzung bei dem Gewitter erlitten hatte, die Halluzinationen hervorrief. Doch ich konnte nichts entdecken. Als ich einen näheren Blick in den provisorischen Spiegel warf schrie ich nun wirklich auf und einige Passanten sahen mich merkwürdig an. Doch dass war nun wirklich mein kleinstes Problem. Denn mein Spiegelbild zeigte eindeutig nicht das, was ich erwartet hatte. Und zwar das Gesicht eines fünfzehnjährigen, grünäugigen, braunhaarigen und vor Allendingen menschlichen Teenager-Mädchens. Doch, das, was mir da entgegenblickte war eine mutierte Ente in meinen Klamotten (wenn man davon absah, dass meine Hosen fehlten), meinen Haaren und meinen Augen, aber sonst war das garantiert nicht ich! Entsetzt wich ich vor meinem vermeintlichen Enten-Ich zurück und prallte mit einer kleinen Ente mit einem lila T-Shirt und roten Zöpfen zusammen.
    „Sorry!“, sagte sie.
    Oh nein! Diese Mutanten-Enten konnten auch noch sprechen! So langsam war ich mit meinen Nerven am Ende. Science-Fiction-Filme hatte ich noch nie gemocht.
    „War meine Schuld.“, stammelte ich mittlerweile den Tränen nahe.
    Als die Ente nach irgendetwas Ausschau zu halten schien wischte ich mir verstohlen über die Augen. Doch leider bemerkte sie meine Bewegung.
    „Alles in Ordnung?“, fragte sie mich leicht besorgt klingend.
    Anscheinend hatte sie nichts anderes zu tun. Innerlich seufzte ich. Toll, das hatte ich mir schon immer gewünscht. Eine kleine sprechende Ente, die sich nach meiner Gemütslage erkundigte.
    Als Antwort auf ihre Frage nickte ich leise schniefend.
    „Taschentuch?“
    Sie hielt mir eine Packung Papiertaschentücher entgegen. Dankend nahm ich mir eins und nachdem ich mir die Nase geputzt hatte für sie fort.
    „Übrigens, ich bin Kiki Erpel! Und wer bist du?“
    Ich war verwundert. Ich hatte noch nie erlebt, dass sich jemand so anhänglich gezeigt hatte. Nicht einmal meine Eltern schienen sich sehr für mich zu interessieren und Geschwister hatte ich keine. Ich wischte mir noch einmal die Tränen aus den Augen, bevor ich antwortete.
    „Gina Federkiel.“, lächelte ich.
    Irgendwie wurde mir diese kleine Ente immer sympathischer. Zufrieden lächelte Kiki mich an, als plötzlich eine Stimme ertönte.
    „Kiki, hättest du eventuell die Güte auch etwas mitzuhelfen?“
    Die Stimme kam von einem Erpel im rosa Hemd und darüber gezogenem grünen, ärmellosen Baumwollpullover. Er kämpfte sich mit einem ziemlich überbeladen wirkenden Gepäckwagen ab, wobei der Wagen immer in eine andere Richtung rollte, als anscheinend vorgesehen war.
    „Äh, klar Paps!“, rief Kiki ihrem ‚Paps’ zu und eilte auch gleich hinüber, wobei sie nicht gerade eine große Hilfe war, denn nun schien der Gepäckwagen noch unkontrollierter durch die Halle zu eiern. Kurzerhand entschloss ich mich meiner neuen Bekannten und ihren anscheinenden Vater zu Hilfe zu eilen und mit vereinter Kraft schafften wir es endlich das Biest auf vier Rädern zu bändigen.
    „Danke, äh…“, versuchte sich Kikis Vater bei mir zu bedanken, wobei ihm auffiel, dass er meinen Namen eigentlich gar nicht kannte.
    Diese Tatsache schien auch der kleinen Rothaarigen nicht entgangen zu sein. Sie trat vor.
    „Darf ich vorstellen? Paps, das ist Gina Federkiel. Gina, das ist mein Paps, äh, Eddie Erpel.“



    ----------------------------------------------------------------------------
    Das wars erstmal. Wenn ihr eine Fortsetzung wolt, dann sagt mir bescheid. :)) :D

    Howling ghosts they reappear
    In mountains that are stacked with fear
    But you're a king and I'm a lionheart.

  • naaa dann stell ich doch mal ein kommi rein, obwohl ich dich ja schon in meiner mailmit lob überschüttet habe.


    deine story ist echt super, aber ich will mal nicht zuviel ausplaudern...

    Aus unserer Reihe Dumme Antworten in Quizshows
    Sender:
    RTL
    Show:
    Der Schwächste fliegt
    Frage:
    Welches englische Wort für Schlag verbirgt sich im Bandnamen der Pilzköpfe?
    Antwort:
    Hit.

  • *g* Das will ich dir auch raten, Evey! Unsere Freunde hier wissen schließlich nicht, wie's ausgehen wird. :D Trotzdem danke nochmal ;)

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  • Quote

    Original von Hogan91
    Das wars erstmal. Wenn ihr eine Fortsetzung wolt, dann sagt mir bescheid. :)) :D


    Bescheid! :D


    Der Anfang hört sich doch schon sehr vielversprechend an. Ich möchte auf alle Fälle wissen, wie es weitergeht.
    *schon immer ein Darkwing-Duck-Fan gewesen ist*


    Btw (und weil´s grad so schön zum Thema paßt :D ): Ich find Deine Sig total klasse.
    Kennst Du zufällig die Seite Zeichentrickserien.de? Da stehen zur Serie Darkwing Duck sämtliche dieser "Ich bin ..."-Sprüche. Total genial! :D

    Intelligenz ist schon erforderlich, wenn man sich dumm stellt

    The post was edited 1 time, last by Felixine ().

  • okay, ich stelle dan bald mal den nächsten Teil rein. :)) :D


    Danke. *g* wo du es erwähnst, ich könnte mal wieder nen neuen Spruch nehmen...hm...
    Die Seite, die du mir gegeben hast kannte ich noch nicht. Ich bin immer auf dieser Seite: *klick* Die ist echt genial. es gibt da auch den Titelsong und zwei Folgen zum runterladen, aber ich bin jetzt lieber mal ganz still...Falls dich jemand fragt, diese Information hast du nicht von mir. ;) :D

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  • SORRY FÜR DOPELPOST, aber ich hatte keine Wahl!


    Hier ist auf jeden Fall der nächste Teil!! :)) :D


    Bei einer späteren großen Tasse Kakao unterhielten wir uns angeregt über Gott und die Welt. Ich erfuhr, dass Eddie mit seiner Adoptivtochter Kiki und einem gewissen Quack in einem kleinen Häuschen am Rande der Stadt lebte.
    „Wie heißt diese Stadt hier eigentlich?“, fragte ich ohne groß nachzudenken, doch schon im nächsten Augenblick bereute ich es zutiefst diese Frage gestellt zu haben.
    „Na, St. Erpelsburg. Das musst du doch wissen, wenn du hierher gereist bist, oder?“, erkundigte sich Kiki verwundert.
    Nun fiel mir erst wieder ein, in was für einer Lage ich mich eigentlich befand. Ich gehörte hier nicht hin. Ich war keine Ente und nicht bestimmt in dieser Stadt mit hunderten von anderem Vogelvieh als solche zu leben. Allerdings schien es momentan keinen Ausweg aus meiner Situation zu geben. Aber eins war sicher: Ich konnte ihnen auf keinen Fall die Wahrheit erzählen. Zumindest nicht die ganze.
    „Na ja, theoretisch schon, aber ich habe leider keine Ahnung, wie ich hierher gekommen bin. Im einen Moment saß ich noch mit einem Flugzeug im Unwetter fest und im anderen war ich hier auf dem Flughafen. Mutterseelenallein, bis ich Kiki getroffen habe.“, versuchte ich doch größtenteils der Wahrheit zu entsprechen.
    „Du meinst, du bist hier ganz allein und warst auch noch nie hier?“
    Ich nickte.
    „Du Paps, kann sie nicht bei uns…“
    „Kiki, du weißt ganz genau, dass das nicht geht.“
    „Aber Paps, sie hat doch sonst niemanden. Außerdem wäre das doch ein toller Fall für d-“
    Da wurde sie von Eddie mit einer Hand über ihrem Schnabel am Weiterreden gehindert.
    „Entschuldige uns bitte kurz, ja?“, sagte der Erpel, bevor er seine kleine Tochter einige Meter weiterschleifte. Nach ein paar Minuten des Diskutierens kehrten die zwei wieder und Kiki eröffnete mir das Ergebnis ihrer Debatte.
    „Gina, hast du Lust bei uns einzuziehen? Also, solange, bis du wieder weißt, woher du kommst und wie du hierher gekommen bist.“, fragte sie mich erwartungsvoll.
    Verblüfft über dieses Angebot sah ich zu Eddie, der mir noch etwas mürrisch zunickte.
    „Ja, gerne sogar.“, versicherte ich.
    „Super!“, rief Kiki mit einem großen grinsen auf Lippen, oder wie man das bei Enten auch nennen mochte.
    Und so machten wir uns auf den Weg.



    Bei den Erpels zu Hause angekommen traf ich auch auf Quack, den Bruchpiloten, wie er sich selber nannte. Ein doch recht sympathischer Bursche, vielleicht etwas ungeschickt, aber er hatte allem Anschein nach ein riesengroßes Herz, denn er hieß mich von Anfang an freundlich willkommen.
    Die Nacht verbrachte ich mit einem tiefen traumlosen Schlaf. Das ganze Geschehen hatte mich völlig geschafft.


    Am nächsten Morgen wurde ich durch die Sonnenstrahlen geweckt, die durch das Fenster in mein Gesicht schienen. Verschlafen sah ich auf den Wecker, der auf dem Nachttisch stand. Er zeigte halb acht Uhr morgens an. Nicht gerade die perfekte Zeit zum Aufstehen. Schon gar nicht in den Ferien. Murrend drehte ich mich auf die andere Seite. Hoffentlich würde mich das Kindermädchen noch weiterschlafen lassen. Doch das war eindeutig nicht möglich, wenn diese verdammte Sonne mich weiterhin wach hielt. Ich öffnete also doch noch einmal die Augen um widerwillig aufzustehen und die Vorhänge zuzuziehen, als mich fast der Schlag traf. Das war eindeutig nicht mein Zimmer! Doch dann fiel mir alles schlagartig wieder ein. Ja klar, ich war ja immer noch in dieser Entenstadt. Und dass hier war das Gästezimmer im Hause Erpel. Seufzend rollte ich mich noch einmal in die gleiche Richtung wie eben um vielleicht doch noch dem Sonnenlicht zu entkommen, allerdings war das ein großer Fehler, denn ich landete ziemlich schmerzvoll auf dem Fußboden vor meinem Bett.
    „Okay, ich bin wach! Ich bin wach!“, murmelte ich mürrisch.
    Schlaftrunken ging ich ins Bad und zog ich mich an.
    „Oh Mann, diese blauen Flecke werde ich ja nie wieder los.“, schimpfte ich, als ich die Treppe hinunter in die Küche schlich. Das ganze Haus schien noch zu schlafen. Kein Wunder, schließlich hätte ich das auch getan wären mir nicht ein paar Dinge dazwischen gekommen.
    Als ich in der Küche ankam fiel mein Blick als erstes auf den Kalender, der neben der Tür hing. Näheres Hinsehen verriet mir, dass hier auch gerade Ferien waren.
    „Wenigstens etwas.“, bemerkte ich leise.
    Nach einigem Überlegen entschloss ich mich ein schönes Frühstück für die Familie zuzubereiten, die mich so freundlich aufgenommen hatte. Zum Glück fand ich auch fast alles sofort und so zauberte ich ein wundervolles Morgenmahl. Kochen war schon immer meine Leidenschaft gewesen.
    Gerade, als ich den Orangensaft einschenkte kam Kiki zur Tür herein.
    „Wow!“, stieß sie hervor, als auch Eddie und Quack hinter ihr die Küche betraten.
    „Guten Morgen!“, begrüßte ich die drei fröhlich.
    „Was ist das denn?“, fragte Eddie völlig geplättet.
    „Das? Och, dass ist nur ein kleines Dankeschön, dass ihr mich bei euch aufgenommen habt.“, lächelte ich freundlich. „Was steht ihr denn da noch rum? Haut rein!“, forderte ich sie auf.
    Dass ließen die drei sich auch nicht zweimal sagen und so saßen wir wenige Minuten später am Küchentisch und ließen es uns schmecken.
    „Sag mal, das muss doch unglaublich viel Arbeit gewesen sein und viel Zeit gekostet haben!“, meinte Quack, nachdem er einen großen Bissen Toast mit Rührei hinuntergeschluckt hatte.
    Ich sah von meinem Kaffee auf.
    „Ach, das war nicht der Rede wert. Aber erinnert mich bitte daran, dass ich heute Abend die Vorhänge im Gästezimmer zumache“, bemerkte ich grinsend.

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  • Quote

    Original von Hogan91
    Falls dich jemand fragt, diese Information hast du nicht von mir. ;) :D


    Okay! Mein Name ist Hase ... :D *unschuldig pfeif*


    Quote

    Original von Hogan91
    [...] Bei den Erpels zu Hause angekommen traf ich auch auf Quack, den Bruchpiloten, wie er sich selber nannte. Ein doch recht sympathischer Bursche, vielleicht etwas ungeschickt, aber er hatte allem Anschein nach ein riesengroßes Herz, denn er hieß mich von Anfang an freundlich willkommen. [...]


    Hach, ist das schön! (Ich brauche wohl nicht mehr zu erwähnen, welcher mein Lieblings-Chara von DD ist, oder? ;) :D )


    Die Fortsetzung ist wirklich toll und ich bin schon mächtig gespannt darauf, wie es weitergeht. Vor allem auf Gina´s erstes Zusammentreffen mit Darkwing. ;) :D

  • Quote

    von Felixine
    Hach, ist das schön! (Ich brauche wohl nicht mehr zu erwähnen, welcher mein Lieblings-Chara von DD ist, oder? ;) :D )



    Hm...lass mich raten....Quack? :D ;) Da du ja anscheinend die einzige zu sein scheinst, die gerne eine Vortsetzung haben möchte stelle ich den nächsten Teil mal gleich rein. :D ;) :] Ich warne dich, jetzt kommt eine meiner Lieblingsstellen. :D



    Nachdem wird das kräftestärkende Frühstück hinter uns gebracht hatten und Quack freiwillig den Abwasch übernommen hatte entschloss ich mich, mir die Gegend ein wenig näher anzusehen.
    Kaum war ich einige Meter den Bordstein entlang gelaufen, da stieß ich auf einen etwas, nun sagen wir fülligen Erpel in einem Hemd, dass mit Bananen und Wassermelonen bedruckt war. Er verließ gerade das Nachbarhaus.
    ‚Und ich habe immer geglaubt, die Outfits meines Biolehrers wären grausam…“, dachte ich.
    Da ich allerdings gut erzogen war grüßte ich höflich, was sich jedoch als ein Fehler herausstellte.
    „Hallo, Herb Wirrfuß mein Name!“
    „Ich bin Gina.“
    „Schön dich kennen zu lernen. Du bist nebenan eingezogen, oder? Meine Binkie würde sich sicherlich riesig freuen, wenn du mal zum Kaffee rüberkommen würdest. Weißt du, wir sind nämlich sehr gastfreundlich. Hättest du Lust morgen Nachmittag einfach mal vorbei zu schauen?“
    „Äh, warum nicht?“
    „Toll! Ach, übrigens, ich bin Tupperwarevertreter. Eigentlich mache ich ja nur Hausbesuche, aber bei dir kann ich eine Ausnahme machen.“
    Anscheinend war dies der Moment, wo ich mich hätte freuen sollen.
    Herb Wirrfuß klappte einen Tisch auseinander und fing an seine Angebote vorzustellen. Neben selbstreinigenden Kuchenformen und spülmaschinentauglichen Teetassen gehörten auch so skurrile Dinge, wie hüfende Wackelpuddingteller zu seiner Ausstellungsware.
    „Damit der Wackelpudding immer schön wackelt. Dazu ist er ja schließlich da, oder? Haha!“, gab er als Begründung an.
    ‚Urkomisch!’, kommentierte ich in Gedanken.
    Der Kerl hatte eindeutig nicht mehr alle Tassen im Schrank! Ich musste verschwinden, und wenn es das Letzte gewesen wäre, was ich getan hätte.
    „Äh, das klingt ja alles sehr verlocken, Herr Wirrfuß, aber-“
    „Nenn mich Herb.“, unterbrach er mich.
    „Okay, also Herb das ist zwar alles wunderbar, aber ich habe gerade leider kein Geld bei mir.“, versuchte ich ihn abzuwimmeln.
    „Och, das macht doch nichts! Ich lasse auch anschreiben.“
    Das war doch nicht zu fassen! Typisch Vertreter!
    „Nein, lieber nicht. Das geht nicht persönlich gegen Sie Herb, aber ich mache das aus Prinzip nicht. Ich bezahle immer mit Bargeld. Selbst die eine Kreuzfahrt, die ich mal gemacht habe, habe ich in Bar bezahlt. Also, was halten sie davon: Ich gehe schnell in die Stadt zur Bank um Geld zu hohlen und wir sprechen später noch einmal über diese tollen Dinge. Wissen Sie, dieser schwimmende Eierbecher hat mir besonders gut gefallen. Also, dann bis später. Auf Wiedersehen!“
    Und mit diesen Worten ließ ich Herb stehen und rannte, als wäre es um mein Leben gegangen.
    „Ich wusste, der Eierbecher gefällt dir!“, rief Herr Wissfuß mir noch nach, bevor ich um die Ecke bog.


    Als ich mich endlich in Sicherheit vor diesem Spinner fühlte befand ich mich schon zwischen Geschäften und Restaurants. Anscheinend war ich mich schon ganz in der Nähe des Stadtzentrums. Erschöpft lehnte ich mich an eine Mauer um nach Luft zu schnappen, denn ich war den ganzen Weg hierher gerannt. Als mein eigenes Schnaufen nicht mehr so laut war hörte ich plötzlich ein anderes bekanntes Geräusch, dass von meinem Bauch ausging. Magenknurren!
    „Das gibt’s doch nicht, ich habe doch gerade erst gefrühstückt.“, wunderte ich mich, doch als ich auf meine Armbanduhr sah zeigte diese schon auf viertel vor fünf Uhr.
    „Na gut, dann werde ich mir wohl etwas zu essen suchen müssen.“
    Und mit diesen Worten machte ich mich auf den Weg. Nach einiger Zeit fand ich auch einen beliebt wirkenden Imbiss mit ziemlich zivilen Preisen, der sich „Honker Burger“ nannte. Zum Glück hatte sich das Geld, welches ich noch in meiner Brieftasche hatte auch in hiesige Banknoten verwandelt und so kaufte ich mir einen Hamburger mit Pommers. Ich aß mein Essen, während ich durch die Straßen von St. Erpelsburg schlenderte. Eigentlich war es eine doch recht schöne Stadt. Besonders die Golden Gate Bridge, die sich über ein großes Gewässer erstreckte gefiel mir sehr. Von dort aus hatte man einen wundervollen Blick auf die Stadt, deren Bürger mittlerweile schon die ersten Lichter in ihren Wohnungen einschalteten.
    „Was für ein schöner Anblick. Es sieht einfach klasse aus, wie sich die Lichter aus den Fenstern der Leute im Wasser spiegeln.“, seufzte ich. „Moment mal, es ist ja schon dunkel! Oh, ich muss zusehen, dass ich wieder zurück zu den Erpels komme!“
    Und so rannte ich die Brücke hinunter und in die Stadt hinein, um vielleicht eine Straßenbahn oder etwas Ähnliches zu erwischen.

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    But you're a king and I'm a lionheart.

  • Quote

    Original von Hogan91
    Hm...lass mich raten....Quack? :D ;)


    Richtig! Die Kandidatin hat 1.000 Punkte. :D :D


    Quote

    Original von Hogan91
    Da du ja anscheinend die einzige zu sein scheinst, die gerne eine Vortsetzung haben möchte, [...]


    Das finde ich echt schade, denn die Geschichte ist wirklich toll!


    @neues Kapitel
    *ROFL*
    So einen hüpfenden Wackelpuddingteller muß ich unbedingt haben. :D
    Die Fortsetzung ist Dir echt gelungen und ich bin - weiterhin - gespannt darauf, wie es weitergeht.

  • Quote

    [i]Original von Felixine[/i


    Richtig! Die Kandidatin hat 1.000 Punkte. :D :D


    Juchu, ich habe den Jackpot geknackt!!! Was habe ich gewonnen? :D :P ;)


    Quote

    Das finde ich echt schade, denn die Geschichte ist wirklich toll!


    Oh...zuviel des Lobes.[Blocked Image: http://www.smilies4u.de/2775.gif:D


    Quote

    @neues Kapitel
    *ROFL*
    So einen hüpfenden Wackelpuddingteller muß ich unbedingt haben. :D
    Die Fortsetzung ist Dir echt gelungen und ich bin - weiterhin - gespannt darauf, wie es weitergeht.


    *g* Ich finde den schwimmenden Eierbecher am besten :D :D


    Und weiter geht's:



    Ich ging gerade eine lehre, etwas abgelegene Straße entlang, als ich auf einmal eine Stimme hörte.
    „Ja, meine kleinen Lieblinge. Jetzt kommt ihr zu mir. Ich liebe euch im Gegensatz zu diesen Undankbaren St. Erpelsburgern, die euch nur Ausnutzen. Eine Schande, dass ihr so lange ihre Sklaven wart. Doch das ist jetzt vorbei!“
    Als ich mich umsah machte ich einen merkwürdigen Typen aus, der eine Glühbirne nach der anderen aus einem Reklameschild schraubte. Ich ging vorsichtshalber zwischen einigen Mülltonnen in Deckung. Mann konnte schließlich nie sicher sein, zu was so einer alles fähig sein konnte. Da tauchte plötzlich eine purpurne Rauchwolke aus dem Nichts auf und eine Unheimliche Stimme ertönte.
    „Ich bin der Schrecken, der die Nacht durchflattert, ich bin der Elektriker, der dir dein Licht ausknipst! Ich bin Darkwing Duck!“
    Aus dem Rauch tauchte ein maskierter völlig in lila gekleideter Enterich auf.
    ‚Hey, cooler Hut!’, dachte ich mir.
    „Oh, Darkblöd Duck! Ich schlottere schon vor Angst!“, sagte der Andere ohne auch nur eine Spur nervös zu wirken.
    „Gib auf Megavolt! Deine Tage als Schurke sind gezählt! Das Kittchen wartet schon auf dich!“, beschwor Darkwing Megavolt.
    „Ha, das denkst aber auch nur du!“, entgegnete der Kerl im gelben Anzug mit der überdimensionalen Batterie auf dem Rücken. „Hm, weißt du Darkwing, du siehst so blass aus, vielleicht bringt dich ein Stromschlag ja wieder auf Trab!“
    Mit diesen Worten verpasste er dem Schrecken, der die Nacht durchflatterte einen kräftigen Stromstoß und lief davon. Darkwing Duck hatte sich allerdings schnell wieder aufgerappelt.
    „Los Quack, ihm nach!“, rief er, schwang sich auf ein ebenfalls purpurnes Motorrad und fuhr Megavolt hinterher.
    Als alles wieder ruhig war tauchte ich mit offenem Mund hinter den Mülltonnen auf. Mal abgesehen davon, was ich soeben beobachtet hatte war es vor allen Dingen eins, das mich in Staunen versetzte und zum Grübeln brachte: War das tatsächlich Quack gewesen, der da auf dem Beifahrersitz der Motorrads gesessen hatte, oder hatte ich mir das nur eingebildet? Allerdings hatte dieser Darkwing ja auch nach einem Quack gerufen. Den ganzen Nachhauseweg lang dachte ich angestrengt darüber nach.


    Wieder bei dem Haus meiner Gastfamilie angekommen sah ich auf meine Uhr.
    „Oh nein, es ist schon halb zwölf! Hoffentlich haben sie sich keine Sorgen gemacht.“, flüsterte ich zu mir selbst.
    Als ich eintrat sah ich Kiki allein auf dem Sofa sitzend fernsehen. Kaum hatte sie mich bemerkt schaltete sie schnell den Fernseher aus.
    „Hey, wo warst du?“, fragte sie mich.
    „In der Stadt. Ich habe mich ein bisschen umgesehen.“, antwortete ich, währen ich mich neben sie auf die Couch setzte. „Sag mal, wo sind denn eigentlich Eddie und Quack?“
    „Äh, die sind ausgegangen. Freunde treffen und so. Machen sie öfter.“
    „Ah!“, bemerkte ich.
    Dann folgte eine leicht unangenehme Pause. Bis ich wieder das Wort ergriff und das ansprach, was mir als erstes durch den Kopf ging.
    „Sag mal…was weißt du eigentlich über Darkwing Duck?“
    Man konnte Kiki ansehen, dass ihr bei diesem Thema nicht wohl zumute war. Unruhig rutschte sie hin und her.
    „Na ja, er ist ein Held, der St. Erpelsburg vor den Verbrechern beschützt. Woher weißt du denn von ihm?“, sagte sie nervös.
    „Nun, ich habe ihn und so einen merkwürdigen Typen mit einer Steckdose vorm Bauch in der Stadt beobachtet. Er sprach auch von einem Quack.“
    Bei diesen Worten glaubte ich schon fast leichte Panik in den Augen des kleinen Mädchens zu erkennen.
    „Ach, er muss von einem anderen Quack geredet haben!“, stammelte sie nach einigem Zögern.
    „Aber, ich glaube, ich habe ihn auch gesehen…“
    „Dann musst du dich getäuscht haben! Das ist doch völliger Unsinn! Unser Quack, ich bitte dich! Vergiss es einfach und gut! Ich gehe jetzt sowieso ins Bett und ich glaube, das solltest du auch tun! Gute Nacht!“, rief sie und stürmte die Treppen zu ihrem Zimmer hinauf.
    „Ja, wahrscheinlich hast du recht…“, murmelte ich, bevor ich ebenfalls zu Bett ging.



    a hast du deine erste Begegnung mit DW :D ;)

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  • Quote

    Original von Hogan91
    Ich finde den schwimmenden Eierbecher am besten. :D :D


    `Ich wußte, der Eierbecher gefällt dir!´ :D :D


    Quote

    Original von Hogan91
    Juchu, ich habe den Jackpot geknackt!!! Was habe ich gewonnen? :D :P ;)


    Dies ist Ihr Preis!
    *Tor geht langsam auf* 8o
    Sie dürfen zwei Nächte lang mit Darkwing Duck auf Verbrecherjagd gehen. ;) :P :D


    @neues Kapitel
    Suuuuper! Eigentlich fehlte nur noch: "Schnupper Gas, Bösewicht!" :D :D
    Bitte schreib schnell weiter. *bettel*


    Quote

    Original von Hogan91
    a hast du deine erste Begegnung mit DW :D ;)


    Eigentlich meinte ich eher eine Begegnung von Angesicht zu Angesicht. ;) :)


    Btw: Auf der Seite Fanfiction.net gibt es auch zu DD eine Menge Story´s. Allerdings sind sie alle - bis auf eine einzige Ausnahme - in englisch geschrieben. Wußtest Du, daß die Chara´s in der englischen Fassung total fiese Namen haben?

    Intelligenz ist schon erforderlich, wenn man sich dumm stellt

    The post was edited 1 time, last by Felixine ().

  • Quote

    `Ich wußte, der Eierbecher gefällt dir!´ :D :D


    *lol* :D



    Quote

    Dies ist Ihr Preis!
    *Tor geht langsam auf* 8o
    Sie dürfen zwei Nächte lang mit Darkwing Duck auf Verbrecherjagd gehen. ;) :P :D


    Juchu!!! Mein Traum ist in Erfüllung gegangen!!! ....Momentmal...hm...BIN ICH EIGENTLICH LEBENSMÜDE?! :D ;) :D


    Quote

    @neues Kapitel
    Suuuuper! Eigentlich fehlte nur noch: "Schnupper Gas, Bösewicht!" :D :D


    *g* Das kommt auch noch ;)


    Quote

    Eigentlich meinte ich eher eine Begegnung von Angesicht zu Angesicht. ;) :)


    öh...okay. :D Dann halt nicht. Ein schweres Puplikum... :D ;)


    Quote

    Btw: Auf der Seite Fanfiction.net gibt es auch zu DD eine Menge Story´s. Allerdings sind sie alle - bis auf eine einzige Ausnahme - in englisch geschrieben.


    Ja, ich hab sie gesehen, aber ich hatte ein Lust mir ein davon durchzulesen. Die sagten mir alle irgendwie nicht zu...Aber ich habe mal irgendwo eine total heftige FF gefunden, in der Fiesoduck Darkwing wirklich umbringen will. Also wirklich, wirklich. Buchsbaum kommt da eigentlioch ganz nett rüber...Die war gut...ich muss sie mal suchen...


    Quote

    Wußtest Du, daß die Chara´s in der englischen Fassung total fiese Namen haben?


    Ja...ich weiß gerade nicht alle, aber mir sind "Gosalyn", "Launchpad" und ´"Herb Muddlefoot" im Gedächtnis geblieben. :D


    Hier kommt der nächste Teil:



    Als ich am nächsten Morgen die Küche betrat fand ich schon die ganze Familie Erpel vor. Dieses Mal hatte ich die Vorhänge zugezogen, doch trotzdem hatte ich nicht viel Schlaf bekommen. Lange hatte ich wach gelegen und darüber nachgedacht, was passiert war und über Kikis Worte. Ich war zu dem Schluss gekommen, dass sie Recht haben musste. Um ehrlich zu sein konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass Quack Verbrechensbekämpfer war und was diesen Darkwing Duck anging dachte ich mir, dass es doch schön sei, wenn eine Stadt durch einen Helden beschützt wurde. St. Erpelsburg konnte sich glücklich schätzten und ich konnte das Thema abhaken und mich größeren Problemen widmen, die mir noch bevorstanden: Der Tee bei den Wirrfußens. Warum hatte ich mich nur drauf eingelassen? Ich beschloss die Meinung der anderen über ihre Nachbarn einzuziehen.
    „Morgen!“, begrüßte ich die drei und setzte mich an den Küchentisch.
    „Gut geschlafen?“, fragte Quack.
    „Ja, sehr sogar.“, flunkerte ich. „Sagt mal, was haltet ihr eigentlich von euren Nachbarn? Also, den Wirrfußens?“
    „Na, ich finde sie nett, aber-“
    Weiter kam Kiki nicht, denn sie wurde von ihrem Vater unterbrochen.
    „Aber ich hasse sie!!! Sie rauben mir Tag täglich den letzten Nerv!“
    „Ganz ruhig, Eddie.“, versuchte Quack ihn zu beruhigen.
    Der Erpel holte tief Luft und nahm einen Bissen von seinem Marmeladenbrötchen. Danach fragte er mich in einem etwas gelassenerem Ton. „Wieso?“
    „Na ja, sie haben mich für heute Nachmittag zum Tee eingeladen.“, sagte ich achselzuckend.
    „Was?!“
    Eddie war aufgesprungen und schüttelte mich mit beiden Händen an meinen Schultern hin und her.
    „Oh nein, bitte nicht! Jetzt haben sie dich auch noch in ihren Bann gezogen! Warum nur? Du bist doch noch so jung!“, klagte er.
    „Äh, wie jetzt?“
    „Ach, beachte ihn gar nicht. Er macht nur Spaß.“, beruhigte mich Quack, der mit Hilfe von Kiki Eddie wieder zurück zu seinem Stuhl schleifte.
    „Na gut, aber sag nachher ja nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!“, brachte der Familienvater noch heraus, bevor ihm seine Tochter mit einem Apfel den Schnabel stopfte.


    Ja, er hatte mich gewarnt, aber ich hatte es nicht glauben wollen. Das war schlimm! Das war schlimmer als schlimm! Das war das Schlimmste, was ich jemals erlebt hatte! Gerade saß ich gegenüber von Binkie Wirrfuß am Wohnzimmertisch und trank meinen Tee, während sie mich schon seit eineinhalb Stunden mit allem möglichen Kram voll laberte. Von Buntwäsche, über Gartenarbeit bis hin zu Kochtipps, die sie von ihrer Mutter hatte, jedes erdenkliche Thema schien ihr recht zu sein. Langsam kam ich zu der grauenhaften Erkenntnis, dass sie in mir die Tochter sah, die sie nie hatte. Und das machte mir wirklich Angst!
    „…und dann musst du die Kartoffeln schälen, sie klein schneiden und in einen Topf mit kochendem Wasser geben.“
    „Nein?“, versuchte ich wenigstens etwas interessiert zu wirken.
    „Doch! Aber vorher musst du sie in klein gehackter Petersilie wälzen. Davon bekommen sie ihr exquisites Aroma. So, jetzt zu den Bohnen. Also, bevor du sie servierst betröpfelst du sie mit flüssiger Butter. Allerdings keine gewöhnlich Butter, sondern….“
    ‚Lieber Gott, wenn du mich hörst, dann vollbringe bitte ein weiteres Wunder und hohl mich hier raus!’, dachte ich verzweifelt.
    Hätte ich auch nur noch fünf Minuten in diesem Haus verbringen müssen, dann wäre ich reif dazu gewesen in eine Irrenanstalt eingewiesen zu werden. Oder ins Gefängnis, weil ich meine Gegenüber mit ihren verdammten Bohnen erwürgt hätte! Da klingelte es.
    „Ich komme schon!“, rief Binkie und ging an die Tür, während ich sitzen blieb und versuchte herauszufinden, wer da eben geläutet hatte.
    „Oh, hallo Eddie! Was machst du denn hier?“
    „Hallo Binkie. Ich bin hier um Gina zu hohlen, weil…weil sie noch für die Schule lernen muss.“
    Im Wohnzimmer sprang ich von meinem Stuhl auf.
    ‚Meine Gebete wurden erhört!’
    „Aber es sind doch Ferien.“, meinte meine Gastgeberin verwundert.
    „Man kann nie genug für die Schule tun.“, antwortete Eddie.
    „Der Meinung bin ich auch!“, mischte ich mich in das Gespräch ein.
    „Na schön!“, seufzte Binkie.
    „Es war echt schön bei Ihnen und danke für den Tee. Auf Wiedersehen!“
    Und schon standen mein Retter und ich in der wunderschönen Freiheit.
    „Eddie, du bist ein echter Held!“, bedankte ich mich bei ihm.
    „Hm, ich weiß doch wie diese Wirrfußens sind. Und, war’s nun so schlimm wie ich es vorhergesagt habe?“
    „Noch viel schlimmer!“
    Lachend gingen wir zurück zum Haus.



    Also, so langsam finde ich gefallen an den Wirrfußens. :D

    Howling ghosts they reappear
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    But you're a king and I'm a lionheart.

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  • Quote

    Juchu!!! Mein Traum ist in Erfüllung gegangen!!! ....Momentmal...hm...BIN ICH EIGENTLICH LEBENSMÜDE?!


    *LOL* :D :D


    Quote

    *g* Das kommt auch noch


    Ich freu mich schon mal drauf. ;) :))


    Quote

    Ein schweres Puplikum...


    Hmmmm, ...
    *steigt auf die Waage und sieht den Zeiger kreiseln* 8o
    Stimmt! :D


    Quote

    Die sagten mir alle irgendwie nicht zu... [...]
    ...ich muss sie mal suchen...


    1. Eine gefällt mir ganz besonders. DW baut infolge Übermüdung einen Unfall und verliert das Gedächtnis.
    2. *auch lesen möchte*


    Quote

    "Gosalyn", "Launchpad" und ´"Herb Muddlefoot"


    Die Namen waren für mich erstmal total ungewohnt. Ich wußte erst überhaupt nicht, wer denn nun wer ist. Aber man kann sich dran gewöhnen.


    Quote

    Also, so langsam finde ich gefallen an den Wirrfußens.


    AAAAAAAHHHHH!!!! :D ;) :D


    So, nachdem ich mir jetzt ´n Wolf zitiert hab, komme ich endlich zum Kommi zu der Fortsetzung:


    *GRÖHL*
    Gott sei Dank hatte Eddie ein Einsehen und hat Gina aus dieser mißlichen Lage befreit.
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
    Übrigens - was ich beim letzten Post vergessen habe -: Ich finde, den Chara von Megavolt hast Du voll gut drauf. ;)


    Quote

    Aber vorher musst du sie in klein gekackter Petersilie wälzen.


    Hoffentlich nur ein Verschreiber! ;) :D

  • Quote

    Ich freu mich schon mal drauf. ;) :))


    Tu das. :D ;)



    Quote

    Hmmmm, ...
    *steigt auf die Waage und sieht den Zeiger kreiseln* 8o
    Stimmt! :D


    *lol* so war das doch nciht gemeint. :D Dann hätten iwr ja auch einen schweren Autor, aber das tut hir nun wirklich ncihts zu Sache... :D ;)


    Quote

    1. Eine gefällt mir ganz besonders. DW baut infolge Übermüdung einen Unfall und verliert das Gedächtnis.
    2. *auch lesen möchte*


    Machen wir einen Deal? Ich gebe die "Meine FF" und du mir "Deine"? Aber am besten per pn, sonst wird das ein bisschen verwissend. Schließlich ist das hier der Thread fpr MEINE FF. *LOL* :D ;) :D


    Quote

    Die Namen waren für mich erstmal total ungewohnt. Ich wußte erst überhaupt nicht, wer denn nun wer ist. Aber man kann sich dran gewöhnen.


    Ja, ich muss andauernt nachgucken, wer jetzt wer ist. Aber die Namen sind doch echt irre. :D Da fällt mir ein, eine Ex-Freundin von meinem Bruder heißt Kiki. :D


    Quote

    AAAAAAAHHHHH!!!! :D ;) :D


    Was'n? :P :D


    Quote

    So, nachdem ich mir jetzt ´n Wolf zitiert hab, komme ich endlich zum Kommi zu der Fortsetzung:


    *GRÖHL*
    Gott sei Dank hatte Eddie ein Einsehen und hat Gina aus dieser mißlichen Lage befreit.


    Das ist jawohl auch das mindeste, oder? Schließlich hat er ihr doch vorher schon Angst gemacht. :D ;)


    Quote

    Übrigens - was ich beim letzten Post vergessen habe -: Ich finde, den
    Chara von Megavolt hast Du voll gut drauf. ;)


    Danke schööön. :D :] Der Kerl dreht aber auch völlig am Rad, oder? in solche Leute kann ich mich gut reindenken. :D


    Quote

    Hoffentlich nur ein Verschreiber! ;) :D


    8o 8o AAAAAAAAHHH!!!! Hab eich das tatsächlich geschrieben??! Ich verfluche mein Rechtschreibsysthem... -.-



    Und schon gehts weiter. :D


    Nun wohnte ich schon einige Wochen bei den Erpels und hatte mich gut eingelebt. Ich verstand mich mit allen prächtig. Quack unterstützte mich tatkräftig beim Kochen, Kiki und ich spielten häufig Basketball oder lasen in ihren Comicheften und Eddie hatte endlich eine Verbündete gegen die Wirrfußens gefunden. Alles hätte wunderbar sein können, wäre da nicht dieses kleine Geheimnis gewesen, mit dem ich tagtäglich lebte und ich wusste, dass ich es ihnen sagen musste. Sonst würden sie früher oder später selber dahinter kommen und das wäre wesentlich schlimmer gewesen, als wenn ich es ihnen selber erzählt hätte, denn so etwas versteht man unter Vertrauensbruch.
    Oft lang ich abends wach in meinem Bett und dachte nach, wie ich es ihnen am schonendsten beibringen konnte, dass ich eigentlich gar keine Ente war. Ich wollte sie nicht verlieren. Um keinen Preis. Das hier war das Leben, welches ich mir immer erträumt hatte und sie die Familie, die ich, wenn man es näher betrachtete nie hatte.
    Ich hatte nie eine Familie, die sich um mich kümmerte, mit mir sprach und mich ehrlich mochte. Meine Eltern waren nie für mich da gewesen. Sie waren immer viel zu beschäftigt mit ihrer Arbeit gewesen. Es war so grausam seine eigenen Eltern nur alle paar Wochen zu sehen, weil sie mal auf Geschäftsreisen waren oder andere Dinge zu erledigen hatten. Geschwister hatte ich keine. Eigentlich war ich ab und zu sogar glücklich darüber gewesen, denn so konnten mein Vater und meine Mutter nicht noch einem Kind die Jugend zerstören. Auch Freunde hatte ich nie. Alle meinten immer, ich wäre viel zu merkwürdig. Ich begriff nie, was an mir denn so komisch gewesen sein soll, aber nach einiger Zeit hatte ich aufgegeben zu fragen, denn eine richtige Antwort bekam ich nie.
    So war ich also immer alleine. Immer, bis ich hier in diese Stadt kam. Durch einen Zufall. Und ein weiterer Zufall ließ mich diese Familie treffen und sie mich bei ihnen Aufnehmen. Und das war das Beste, was mir jemals widerfahren war. Deshalb brachte ich es nicht mehr länger übers Herz sie anzulügen, weil sie mir einfach zu viel bedeuteten.
    Also entschloss ich mich eines Abends es ihnen zu sagen.


    Ich ging die Treppe hinunter und in die Stube, wo ich schon alle drei vorfand. Eddie hatte einen Zettel in der Hand und schien mit Kiki und Quack zu diskutieren. Ich holte Tief Luft, bevor ich zum Sprechen ansetzte.
    „Äh Leute, ich muss euch etwas sagen. Es ist wichtig.“, fing ich an.
    „Wir müssen dir auch etwas sagen.“, ließ Quack verlauten.
    „Fangt ihr an.“
    „Na gut, also, wir haben lange darüber nachgedacht, ob wir es dir sagen sollen, aber mittlerweile haben wir gar keine andere Wahl mehr, da du Quack ja kennst. Und besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Wir haben es uns wirklich gründlich überlegt. Wir wissen, dass wir dir vertrauen können und du musst hoch und heilig schwören, dass du es niemandem, aber auch wirklich niemandem verrätst! Sonst …na ja… also, worauf ich hinaus will…äh…“, stammelte Eddie.
    Ich verstand kein Wort und das sah man mir höchstwahrscheinlich auch an.
    „Ich fasse mal im Telegrammstil zusammen, was Paps gerade versucht dir zu sagen. Also, du hast ja schon mal von Darkwing Duck gehört, oder?“, half Kiki aus.
    „Ja.“
    „Gut, und der hat eine Geheimidentität als Baumwolltragender St. Erpelsburger namens Eddie Erpel.“
    „Was?“
    „Ich bin Darkwing Duck!“, schloss Eddie.
    Ich stand da und versuchte zu begreifen, was ich soeben gehört hatte. War das möglich? Ja, natürlich! Jetzt machte alles Sinn! Quack, der bei Darkwing Duck im Beifahrersitz gesessen hatte, Kiki, die so unbehaglich auf das Thema reagiert hatte und auch die andauernden nächtlichen Ausflüge der beiden Erwachsenen. Nun begriff ich endlich!
    „Aha, ich verstehe.“, sagte ich so ruhig, wie möglich.
    „Du glaubst uns?“, fragte Quack überrascht.
    „Ja klar, was dachtet ihr denn?“
    „Nun ja, um ehrlich zu sein hatten wir mehr Widerstand erwartet, aber gut.“
    „Hm-hm.“, nickte ich. „Aber, Moment mal. Warum habt ihr mir dass denn überhaupt erzählt? Du sagtest doch etwas von besonderen Umständen.“
    „Das ist die zweite Sache. Ein Superheld wie ich hat natürlich auch Feinde und mein größter Feind ist Fiesoduck. Und der hat uns, also Darkwing Duck, eine Nachricht geschickt, dass wir dich ihm bringen sollen.“
    „Was? Das wollt ihr doch nicht etwa wirklich tun, oder?“
    „Nun, ich habe mir überlegt, dass wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen können. Keine Angst, dir kann dabei gar nichts passieren. Denn, so können wir herausfinden, was Fiesoduck plant und ihn gleichzeitig auch noch dingfest machen.“, fuhr der Erpel fort.
    „Au ja! Und dann hauen wir ihm eine Linke rein und dann eine rechte voll auf den Schnabel!“, tönte Kiki begeistert.
    „Vergiss es junge Dame! Du bleibst hier. Das ist nichts für Kinder!“, rief ihr Vater sie zur Ordnung.
    „Aber Paps!“
    „Nein! Geh zu Alfred spielen, oder sonst etwas.“
    Murrend verzog sich die Kleine.
    „Und was machen wir jetzt?“, fragte Quack.
    „Wir schnappen uns den Donnerquack und machen uns auf den Weg! Fiesoduck wird noch sein blaues Wunder erleben, denn einen Darkwing Duck kann man nicht so leicht überlisten!“, posaunte Eddie. „Zwei, eins, Risiko!“



    Ich liebe diesen Satz :] :D

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    In mountains that are stacked with fear
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  • Quote

    *lol* so war das doch nciht gemeint. :D


    Weiß ich doch! ;)


    Quote

    Machen wir einen Deal? Ich gebe die "Meine FF" und du mir "Deine"?


    Okay, aber ich muß Dich warnen: Sie ist mega-lang und in englisch geschrieben. ;)


    Quote

    Da fällt mir ein, eine Ex-Freundin von meinem Bruder heißt Kiki. :D


    *lol*


    Quote

    Der Kerl dreht aber auch völlig am Rad, oder? in solche Leute kann ich mich gut reindenken. :D


    1. Da hast Du wahr! :D Obwohl er ja eigentlich einer der harmloseren Ganoven ist ... im Gegensatz zu Fiesoduck.
    2. *looooooooool*


    @Fortsetzung
    Aaaaaaaahhhhhh! Wie konntest Du nur an dieser Stelle aufhören?!?
    Was will Fiesoduck von Gina????? *aufs Äußerste gespannt an den Fingernägeln kaut*
    Fortsetzung wanted!


    Quote

    Ich liebe diesen Satz :] :D


    Ich auch! :D

  • Quote

    Weiß ich doch! ;)


    Dann bin ich ja beruhigt. :D ;)


    Quote

    Okay, aber ich muß Dich warnen: Sie ist mega-lang und in englisch geschrieben. ;)


    "Meine" ist auch ziemlich lang und ebenfalls in Englisch. :D :D Das passt ja. ICh schicke sie dir jetz und ich hoffe, dass du heute noch kommst um mit den Link zu "Deiner" FF zu schicken. *hoff*


    Quote

    *lol*


    Genialer Zufall, oder? :D


    Quote

    1. Da hast Du wahr! :D Obwohl er ja eigentlich einer der harmloseren Ganoven ist ... im Gegensatz zu Fiesoduck.


    Das stimmt. Eigentlich will er ja nur seine Freunde retten. :D Aber ich bin ja immernoch der Mienung, dass der "netteste" der 5 Benni Buchsbaum ist. ;)


    Quote

    2. *looooooooool*


    Ist doch wahr. *lol* (so langsam finde ich richtig Gefallen an diesem Wort. :D)


    Quote

    @Fortsetzung
    Aaaaaaaahhhhhh! Wie konntest Du nur an dieser Stelle aufhören?!?
    Was will Fiesoduck von Gina????? *aufs Äußerste gespannt an den Fingernägeln kaut*
    Fortsetzung wanted!


    Keine Angst, du erfährst es ja noch. :D Und Zwar jetzt:




    Später saßen wir auch schon im Donnerquack, einem entenkopfförmigen, lila Flugzeug, auf dem Weg zu dem vereinbarten Treffpunkt.
    „Sagt mal, habt ihr irgendeine Ahnung, was dieser Fiesoduck von mir will?“, fragte ich Darkwing, der mittlerweile sein Kostüm angelegt hatte.
    „Nein, aber wir finden sicher raus, was er plant. Auf jeden Fall nichts Gutes.“, antwortete dieser. „Ah, Quack, da ist es! Ich bitte um eine sanfte Landung!“
    „Geht klar, Darkwing!“
    Und schon rauschten wir volle Kanne durch die Wand in eine große Lagerhalle. Von wegen sanft!
    „Tolle Landung, Quack.“, bemerkte der Schrecken, der die Nacht durchflatterte bitter.
    „Hehe, entschuldige.“
    Mühselig kletterten wir aus dem völlig demolierten Donnerquack und sahen uns um.
    „Also, ich sehe niemanden.“, sagte ich.
    „Kuckuck!“
    Wir wirbelten herum. Hinter uns stand Fiesoduck. Er sah genauso aus, wie Darkwing, nur dass sein Kostüm die Farben gelb und rot hatte.
    „Ah, wie ich sehe habt ihr sie tatsächlich mitgebracht. Sehr schön.“, stellte er fest.
    „Ha, glaub ja nicht, dass du ihr auch nur eine Feder krümmen wirst! Denn du kommst niemals gegen Darkwing Ducks Karatekenntnisse an. Hieya!“
    Darkwing begab sich in Angriffsstellung, doch aus dem erwarteten Kampf wurde nichts, denn Fiesoduck zog an einem Seil und schon waren wir in einem Netz gefangen.
    Nur wenige Minuten später hingen wir gefesselt über einem großen Wasserbecken voller Piranhas und der bösartige Erpel stand vor uns auf einer Art Sprungbrett und grinste fies.
    „Damit wirst du nicht durchkommen, Fiesoduck!“, schrie Darkwing.
    „Ich würde am deiner Stelle den Schnabel lieber nicht so weit aufreißen. Oh, und da ist ja auch, was ich gesucht habe!“
    Er riss mir die Kette, die ich trug vom Hals. An ihr hing ein in Gold gefasster Smaragd.
    „Hey!“, rief ich wütend. „Was soll das?“
    „Dieser kleine Stein hier, wird mich endlich zum Herrscher über die ganze Welt machen und ihr werdet mich nicht daran hindern, denn ihr seid noch bei den Piranhas zum Abendessen eingeladen! Haha!“
    Dann ging er mit dem Smaragd in der Hand weg.
    Das bösartige und in einem gewissen Grad doch ziemlich irre Lachen schallte durch die Hallen und ließ mir einen Schauer den Rücken runter laufen.
    „Und was machen wir jetzt?“, fragte Quack.
    „Quack, Quack, Quack, das ist doch sonnenklar. Aber natürlich kann nur ein genialer Superheld wie ich eine Lösung für diese doch sehr verzwickt scheinende Lage finden.“, antwortete im Darkwing mit selbstgefälligem Unterton in der Stimme.
    „Und die Wäre?!“, erkundigte ich mich gereizt.
    „Nun, wie wäre es mit….schreien!“
    „Aaaaaaahh!!!“


    Sekunde bitte einmal. Also, hier waren wir ja auch schon am Anfang dieser Geschichte und nun versteht ihr hoffentlich auch, warum Darkwing, Quack und ich in dieser Lage sind. Es war schon kein sehr gutes Gefühl da über einem Piranhabecken zu hängen, während ein irrer Bösewicht die ganze Welt erobert. Äh, wo waren wir doch gleich stehen geblieben? Ach ja!


    „Aaaaaaahh!!!“
    „Jetzt mach euch mal nicht in die Hosen! Das ist ja peinlich!“, hörten wir plötzlich eine vertraute Stimme sagen.
    „Kiki! Hatte ich dir nicht gesagt, du sollst bei Alfred bleiben?“, rief DW erzürnt.
    „Ja, der ist ja auch hier!“, antwortete die Rothaarige verschmitzt, als sie auf Alfred, einen Jungen mit Brille und Seitenscheitel zeigte, der neben ihr stand.
    „Ich dachte eigentlich eher zu Hause.“, sagte ihr Vater mit knirschenden Zähnen. „Was ist, holst du uns jetzt hier runter, oder was?“
    „Klar, wenn du mein Taschengeld erhöhst!“, lächelte Kiki scheinheilig.
    „Das ist Erpressung!“
    „Ich weiß.“



    Ganz schön gewieft , die Kleine, was? :D

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  • Quote

    ICh schicke sie dir jetz und ich hoffe, dass du heute noch kommst um mit den Link zu "Deiner" FF zu schicken. *hoff*


    Ist zwar ´n bißchen später, aber erledigt. ;) :)


    Quote

    Genialer Zufall, oder? :D


    Und ob! Ich glaube, ich müßte - wenn ich sie kennen und sehen würde - ständig vor mich hingrinsen. :D


    Quote

    Aber ich bin ja immernoch der Mienung, dass der "netteste" der 5 Benni Buchsbaum ist. ;)


    Sehe ich auch so, aber mein "Lieblingsganove" ist und bleibt Megavolt. ;) :D Weiß auch nicht genau, warum. :rolleyes:


    @Fortsetzung
    *GRÖHL*
    Ich liebe diese Stelle:


    Quote

    „Und was machen wir jetzt?“, fragte Quack.
    [...]
    „Nun, wie wäre es mit….schreien!“
    „Aaaaaaahh!!!“


    Wie geht es weiter? *mehr lesen möchte*


    Quote

    Ganz schön gewieft , die Kleine, was? :D


    Aber total!!! :D

  • Quote

    Ist zwar ´n bißchen später, aber erledigt. ;) :)


    Ich habe sie noch nicht durch. ist doch ganz schön lang... :D;)


    Quote

    Und ob! Ich glaube, ich müßte - wenn ich sie kennen und sehen würde - ständig vor mich hingrinsen. :D


    Ging mir am Anfang auch immer so. Gott sei dank hatte sie keine roten Haare. :D :D :D ;)


    Quote

    Sehe ich auch so, aber mein "Lieblingsganove" ist und bleibt Megavolt. ;) :D Weiß auch nicht genau, warum. :rolleyes:


    Megavolt bringt halt immer Licht in die Sache. *lol* :D Nee, er ist schon cool. :] :D


    Quote

    @Fortsetzung
    *GRÖHL*
    Ich liebe diese Stelle:


    Ja, ich mag sie auch. :D Das war meine erste eingebuzng und darauf habe ich dann alles aufgebaut. :D ;)


    Quote

    Wie geht es weiter? *mehr lesen möchte*


    Uh, nur noch 2 Kapiltel...... :( Tja, alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei :D *lol*


    Du, ich glaube, wir sollten mal einen Darkwing Duck Thread aufmachen. ich denke, wir haben uns viel zu erzählen. :D ;)



    Und hier das vorletzte Kapiltel:



    Kurze Zeit später waren wir frei und saßen wieder im, verwunderlicher Weise immer noch flugfähigen Donnerquack um Fiesoduck ausfindig zu machen.
    „Was kann er nur mit diesem Smaragd wollen?“, fragte sich Darkwing laut, während wir über die Dächer von St. Erpelsburg flogen.
    „Na ja, da wäre schon eine Möglichkeit.“, begann Alfred. „Es gibt eine schottische Sage, in der erzählt wird, dass mit Hilfe eines Smaragdes ein Monster auferweckt werden könne, dass die Macht hat, die ganze Welt zu zerstören. Nach der Sage gehorcht es dem, der den Stein besitzt.“
    „Und du meinst, dass dieser Stein mein Anhänger ist?“, fragte ich beeindruckt. Dieser kleine Junge wusste anscheinend sehr gut bescheid.
    „Es wäre durchaus möglich.“
    „Dann auf nach Schottland!“, verkündete Darkwing.


    Dort angekommen war uns sofort klar, dass Fiesoduck schon vor uns angekommen sein musste, denn uns kamen in Panik flüchtende Leute entgegen, die alle etwas von einem Monster schrieen und dass wir Reißaus nehmen sollten, wenn uns unser Leben lieb wäre. Doch wir ließen uns nicht beirren und folgten weiter dem Lärm, den dieses Monster zu machen schien. Und wir fanden es schnell. Es war riesig, grün und brüllte wütend, während es das ganze Dorf in Schutt und Asche legte.
    „Was sollen wir nur tun?“, rief ich um gegen den ohrenbetäubenden Lärm anzukommen.
    „Da ist Fiesoduck!“, antwortete Kiki. „Wenn wir ihn überwältigen und ihm den Stein wegnehmen, wird das Ungeheuer sicher uns gehorchen. Los Paps! Paps?“
    Der war schon verschwunden und tauchte nun vor seinem bösen Cousin in einer purpurnen Rauchwolke auf.
    „Ich bin der Schrecken, der die Nacht durchflattert, ich bin die Motte, die sich ein Loch in dein Lieblingscape frisst! Ich bin Darkwing Duck!“
    „Oh nein, nicht du schon wieder!“, seufzte Fiesoduck und stürzte sich auf DW.
    Die beiden lieferten sich einen erbitterten Kampf in dem keiner recht als Sieger hervor zu gingen schien, bis Darkwing im passenden Augenblick seine Gaspistole zückte und abdrückte.
    „Schnupper Gas, Bösewicht!“, rief er.
    Fiesoduck, der in eine grüne Wolke aus Gas gehüllt wurde fing fürchterlich zu husten an und warf dabei meine Kette in hohem Bogen weg. Zum Glück konnte ich sie auffangen und das Monster hörte schlagartig auf alles in seiner Umgebung zu zertrümmern.
    Jubel brach unter den Dorfbewohnern aus.
    „Das war echt super, Darkwing!“, rief ich DW zu.
    „Ja, ja, ja.“, entgegnete der. „Es kommt halt niemand gegen den Schrecken, der die Nacht durchflattert an.“
    „Und was machen wir jetzt mit dem?“, fragte Quack auf das Ungeheuer zeigend.
    „Hm, ich glaube ich habe da eine Idee.“, grinste ich.

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  • Quote

    Ich habe sie noch nicht durch. ist doch ganz schön lang... :D ;)


    Laß Dir ruhig Zeit damit. Die FF muß man genießen. :D ;)


    Quote

    Megavolt bringt halt immer Licht in die Sache. *lol* :D


    *ebenfalls lol* :D Das erinnert mich an die FF, die ich letzte Nacht gelesen habe (;)) - als er und der Liquidator (Wie heißt der eigentlich in der deutschen Fassung?) sich darüber gestritten haben, ob sie nun einen Truck kidnappen, der Glühbirnen geladen hat oder einen, der Wasserflaschen transportiert. Das war echt zum Totlachen! :D


    Quote

    Uh, nur noch 2 Kapiltel...... :( Tja, alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei :D *lol*


    Ooooooohhhh, schade! :( Ich hätte noch ewig über den Schrecken, der die Nacht durchflattert, lesen können. ;) Wirst Du irgendwann noch eine FF über ihn schreiben? :)


    Quote

    Du, ich glaube, wir sollten mal einen Darkwing Duck Thread aufmachen. ich denke, wir haben uns viel zu erzählen. :D ;)


    Gute Idee! Dann können wir vielleicht auch hier in unserem Zitate-Wust ein wenig aufräumen und die Story, um die es ja eigentlich geht, etwas übersichtlicher machen. ;)


    @Fortsetzung
    Sie ist wirklich toll. :] Wenn Kiki so weitermacht, wird sie irgendwann bestimmt mal eine steinreiche Ente sein. :D
    Ich bin schon mächtig gespannt auf das Schlußkapitel (mít einem weinenden und einem lachenden Auge).
    Wird Gina ihrer neuen Familie denn noch erzählen, daß sie eigentlich gar keine Ente ist? Und wie werden Eddie und die anderen darauf reagieren?


    Ach, ja, was ich noch fragen wollte: Hast Du was dagegen, wenn ich mir diese Story ausdrucke?

  • Quote

    Laß Dir ruhig Zeit damit. Die FF muß man genießen. :D ;)


    Gut, dann genieße ich mal. :D ;)


    Quote

    *ebenfalls lol* :D Das erinnert mich an die FF, die ich letzte Nacht gelesen habe (;)) - als er und der Liquidator (Wie heißt der eigentlich in der deutschen Fassung?) sich darüber gestritten haben, ob sie nun einen Truck kidnappen, der Glühbirnen geladen hat oder einen, der Wasserflaschen transportiert. Das war echt zum Totlachen! :D


    In der deutschen Fassung heißt er auch Liquidator. Sag mal, das war aber nicht in der FF, die ich dir geschickt habe, oderß Daran kann ich mich nämlich überhauptnicht erinnern. :D :D


    Quote

    Ooooooohhhh, schade! :( Ich hätte noch ewig über den Schrecken, der die Nacht durchflattert, lesen können. ;) Wirst Du irgendwann noch eine FF über ihn schreiben? :)


    Ich weiß noch nicht...vielleicht, ja. Aber momentan habe ich wenig inspiration dazu. Diese hier habe ich geschrieben, achdem ich eine Darkwing Duck-Nacht auf Premiere gesehen habe. *lol* Aber ich bemühe mich. :]


    Quote

    Gute Idee!


    Okay, dann mach ich mal einen auf, wenn du nichts dagegen hast. Ich denke mal, im Hammelburger Eck, oder??


    Quote

    Dann können wir vielleicht auch hier in unserem Zitate-Wust ein wenig aufräumen und die Story, um die es ja eigentlich geht, etwas übersichtlicher machen. ;)


    *lol* Ich glaube, dass ist tatsächlich etwas ausgeartet. :D :D Ich wundere mich ja immernoch, dass wir immernoch auf Seite 1 sind. :D *lol*


    Quote

    @Fortsetzung
    Sie ist wirklich toll. :] Wenn Kiki so weitermacht, wird sie irgendwann bestimmt mal eine steinreiche Ente sein. :D
    Ich bin schon mächtig gespannt auf das Schlußkapitel (mít einem weinenden und einem lachenden Auge).
    Wird Gina ihrer neuen Familie denn noch erzählen, daß sie eigentlich gar keine Ente ist? Und wie werden Eddie und die anderen darauf reagieren?


    Tja, das erfährst du ja jetzt gleich. :D ICh hoffe, dass es dir gefällt. :]



    Quote

    Ach, ja, was ich noch fragen wollte: Hast Du was dagegen, wenn ich mir diese Story ausdrucke?


    Nein, natürlich nicht!! Nur zu! :)) :D Es ist mir eine Ehre.



    Und hier ist das LETZTE KAPITEL:


    „Toll, ich wollte schon immer ein Foto von mir und dem Ungeheuer von Loch Ness haben!“, freute sich Kiki, als wir wieder zu Hause waren.
    „Ja, und das hier kennen wir auch noch persönlich!“, meinte Eddie fröhlich.
    Erschöpft ließen wir uns auf die Couch fallen.
    „Sag mal, Gina, was wolltest du uns heute Morgen eigentlich so wichtiges Sagen?“
    ‚Oh nein! Doch nicht jetzt!’, dachte ich verzweifelt. ‚Na gut, Augen zu und durch.’
    „Ja, wisst ihr, die Sache ist die, ich gehöre nämlich eigentlich gar nicht hierher.“, begann ich.
    „Ach so, dass wissen wir doch schon längst.“, meinte Eddie.
    „Was? Ihr meint, ihr wisst, dass ich-“
    „Das du eigentlich gar keine Ente, sondern ein Mensch bist? Klar!“, sagte Quack.
    „Aber…woher?“
    „Na ja, wir hatten das so im Gefühl, dass mit dir irgendetwas nicht stimmte. Da habe ich Alfred gefragt und der meinte, dass zu der Zeit, als wir dich getroffen haben irgend so ein merkwürdiges Phänomen aufgetreten ist, das dich möglicherweise hierher gebracht haben könnte. Es findet nur alle 500 Jahre oder so statt. Tja und so sind wir halt dahinter gekommen.“, informierte mich Kiki.
    „Und, es macht euch nichts aus?“
    „Ach Quatsch! Diese Familie ist schon so merkwürdig, da kommt es auf einen mehr oder weniger auch nicht mehr an.“, meinte Eddie.
    „Danke.“, lächelte ich und umarmte alle drei herzlich, als es plötzlich an der Tür klingelte.
    „Wer kann das denn sein?“, fragte Eddie und ging um aufzumachen, wir alle dicht hinter ihm.
    „Guten Tag, Bröslig mein Name. Ich komme im Auftrag vom Gericht hierher.“, stellte sich der Mann im Anzug vor.
    „Und, warum sind sie hier?“, fragte Eddie nichts Gutes ahnend.
    „Wir haben erfahren, dass hier eine elternlose Jugendliche unerlaubt untergekommen ist. Eine gewisse Gina Federkiel. Ich soll die Nachricht übermitteln, dass sie morgen früh um punkt acht Uhr ins Weisenhaus gebracht wird. Bitte seinen sie Pünktlich. Auf Wiedersehen.“
    Und mit diesen Worten drehte sich Herr Bröslig um und ließ uns sprachlos zurück.



    Wütend hielt ich mein Gesicht in das Wasser. Schon seit eineinhalb Wochen war ich in diesem Weisenhaus und alles war wieder genauso wie früher. Keine Eltern und keine Freunde. Ich war begeistert. Und auch kein erdenkliches Lebenszeichen von meinen angeblichen Freunden, Kiki, Quack und Eddie. Anscheinend hatten sie mich vergessen. Sonst hätten sie mich ja wenigstens mal besuchen können. Grummelnd tauchte ich wieder auf.
    ‚Ich komme mir hier vor, wie in einem Gefängnis!’, schimpfte ich in Gedanken.
    Da spürte ich eine Hand auf meiner Schulter. Ich drehte mich um und sah direkt in das Gesicht der Erzieherin.
    „Du hast großes Glück, Gina, jemand hat dich adoptiert… Du bist wirklich ein Glückspilz. Manche Kinder warten jahrelang, ehe jemand sie zu sich holt.“, erklärte sie mir strahlend, während sie mich zum Eingangsbereich brachte.
    Ich hingegen war nicht sehr begeistert. Doch, als ich erkannte, wer da stand machte ich einen riesengroßen Luftsprung.
    „Eddie!“, rief ich überglücklich und umarmte ihn.
    „Willkommen in der Familie, Gina!“




    [SIZE=7]by Annika Beuck[/SIZE]

    Howling ghosts they reappear
    In mountains that are stacked with fear
    But you're a king and I'm a lionheart.

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