Der lange Weg zum Lachen

  • Ein Hallo in die Runde!
    Ich bin erst seit ganz kurzer Zeit EkvH-Fan (Mein Mann hat mich drauf gebracht und ich glaube, er bereut es jetzt schon...), habe auch bei Weitem noch nicht alle Folgen gesehen, aber ich habe mir eine eigene Geschichte zurechtgesponnen. Der liebe, gute Klink wird bei mir weniger durch den Kakao gezogen, sondern er muss - so fürchte ich - eher leiden.
    In meiner Geschichte geht es um Verluste, Trauer, Solidarität, Treue und ich hoffe auch ganz bald wieder ums Lachen! :)


    Natürlich hoffe ich auf eure Meinungen. Insbesondere, was die Charakterdarstellungen angeht! Auch, wenn ich mich bei einigem lieber am Original orientiere, wo nicht alle so durch den Kakao gezogen werden (das Komödiantische passt hier einfach irgendwie nicht so ganz rein...), so möchte ich mich doch möglichst nah an den Charakteren bewegen!
    Ich versuche in regelmäßigen Abständen zu updaten!



    Vorhang auf für Kapitel 1:




    Ein Käfig voller Helden


    Der lange Weg zum Lachen
    Kapitel 1



    Es schien ein ganz normaler Tag im deutschen Kriegsgefangenenlager Stalag 13 in der Nähe von Hammelburg zu werden: Leise und pulverartig rieselte der Schnee vom Himmel und bedeckte die Baracken und den Boden mit einer leichten, puderzuckerartgen Schicht. In den Baracken brannte bereits Licht und die Männer quälten sich zum morgendlichen Appell verschlafen aus den Betten.
    „J-Jeden Mo-Mo-Morgen das Gl-leiche!“, murrte Newkirk und dieses Mal war nicht auszumachen, ob das Stottern an seinem normalen Sprachfehler lag oder an den Minusgraden, die vorherrschten.


    Der Schnee und die dazu passenden eisigen Temperaturen ließen die Helden unruhig vom einen Fuß auf den anderen treten, um beim Morgenappell nicht komplett auszukühlen. Colonel Hogans Männer hielten sich vereinzelt die Hände vor den Mund und versuchten ihre Finger aufzuwärmen. Es war wirklich scheißkalt! - Und zu allem Überfluss ließ Klink offenbar heute auf sich warten.


    „Achtung!“, Feldwebel Schultz' Stimme hallte durch die Stille des Morgens, trug nur bedauernswerterweise keinen Deut dazu bei, die Männer zum Stillstand zu bewegen. Er jedoch ließ sich davon nicht beirren und ging wie gehabt laut zählend vom einen Ende ans andere; zufrieden und erleichtert grinsend, alle Gefangenen noch im Lager zu wissen.


    Während er dies tat öffnete sich ruckartig die Tür zur Kommandantur und Klink trat zackig nach draußen, die Reitgerte wie gewohnt unter den rechten Arm geklemmt.


    Augenblicklich hob Schultz die Hand an den Kopf und salutierte mehr schlecht als recht mit einem lauten „Achtung! - Stillg'standen!“


    „Schultz! Meldung!“


    „Alle Gefangenen sind anwesend, Herr Kommandant!“


    „Schön, schön...“, murmelte Klink grinsend vor sich hin und stieg gemächlichen Schrittes die zwei Stufen der Kommandantur hinunter. Zufrieden mit dem Kopf nickend ging er an den Gefangenen vorbei, die Hände auf dem Rücken verschränkt.


    „Mein lieber Colonel Hogan“, begann er dann schließlich, als er vor dem dienstältesten Offizier Halt machte „mit Freude kann ich Ihnen berichten, dass Ihre Rotkreuz-Bestellung vollständig bewilligt wurde und heute Nacht bei uns eingetroffen ist.“


    „Na, wenn das mal keine gute Nachricht ist!“, erwiderte der Colonel, während er die Hände in seinen Hosentaschen vergrub. „Ein Grund zum Feiern, möcht' ich sagen!“ Er wandte sich seinen Männern zu, (und gestikulierte ein wenig, um alle zu einem kleinen Freudenapplaus anzuheizen) die allesamt hocherfreut waren. Das bedeutete für alle nicht nur ausreichend Brot, Käse und sonstige Nahrungsmittel für die kommende Woche, sondern auch Schnaps, Zigaretten und vielleicht sogar ein gutes Bier! - Man musste dem Kommandanten ja nicht unbedingt auf die Nase binden, dass sie mit Wein, geräuchertem Schinken und allerlei anderen Köstlichkeiten eigentlich bestens versorgt waren...


    Klink jedoch nickte nur selbstgefällig und wandte sich wieder an Hogan, ehe er die Hacken zusammenschlug und auf dem Absatz kehrt machte.
    „Dachte mir doch, dass es Anklang findet. Holen Sie die Päckchen heute Vormittag in meinem Büro ab.“


    „Natürlich, Sir. - Sie können ja schon mal 'nen kleinen Cognac bereitstellen.“, feixte er. Der Lagerleiter stoppte mitten im Schritt und drehte sich langsam noch einmal um. Ein verschmitztes Grinsen zupfte an seinen Mundwinkeln.
    „Wir werden sehen, Hogan...“
    Ja, er war heute wirklich bester Laune. Seit Tagen schon verhielten sich die Gefangenen äußerst vorbildlich, hatten jüngst erst ihre Baracken auf Vordermann gebracht und auch die Versorgung war momentan so umfangreich, wie sie wohl sonst nur der Führer selbst genoss!


    Bevor Klink jedoch wieder in seinem Büro verschwinden und Schultz die Männer zurück in die Baracken schicken konnte, raste ein Motorradkurier hupend auf das Haupttor zu.
    „Eilpost für Oberst Wilhelm Klink, Stalag 13!“, rief der Fahrer gegen den Wind an und drückte nochmals auf die Hupe.


    „Nu machen Se schon auf da oben!“, befahl Klink der Wache ungehalten und hielt sich das rechte Ohr zu „Bevor wir hier alle noch 'n Tinnitus kriegen...“, murrte er.


    Neugierig beobachteten die Männer, wie der Motorradfahrer ins Lager hineinfuhr und nur wenige Meter vor Klink stehen blieb, sofort abstieg und auf ihn zueilte.
    „Heil Hitler!“, grüßte er atemlos und hob die rechte Hand. Die Linke hielt ihm einen grauen Umschlag entgegen.
    „Ja, wie auch immer.“, erwiderte Klink nur gelangweilt und nahm dem Boten den Brief aus der Hand. Er runzelte die Stirn. Er erwartete keine Post.


    „Schultz!“, rief er und zog seine Lederhandschuhe aus, da er nicht in der Lage war den Brief mit diesen an den Händen zu öffnen. Beinahe augenblicklich stand der Feldwebel neben ihm und hielt die Hand auf.
    „Halten Sie mal.“
    „Jawohl, Herr Kommandant.“


    Neugierig schielte Schultz auf den kurzgefassten Inhalt des Briefes, kam allerdings gar nicht erst soweit, auch nur einen Satz zu überfliegen.


    Colonel Hogan beobachtete die Situation ebenfalls mit Argusaugen. Was konnte so wichtig sein, dass Klink schon am frühen Morgen von einem Eilkurier aufgesucht wurde?


    Und noch während er über diese Frage nachdachte, verlor Klink sämtliche Farbe im Gesicht. Das Erste, was fiel war das Monokel des Lagerleiters. Haltsuchend griff er nach Schultz' Arm, um es dem Monokel nicht gleichzutun. Sofort fing der beleibte Mann seinen Kommandanten und versuchte, ihn wieder aufzurichten.


    „Schultz...“, krächzte Klink heiser und blinzelte orientierungslos. Schwarze Punkte tanzten vor seinen Augen und seine Beine schienen ihm den Dienst verweigern zu wollen.
    „Herr Kommandant! - Ist alles -“


    „Machen Sie... mein Wagen. Muss nach... nach Dresden.“, hauchte er atemlos, die Augen weit aufgerissen, seine Hand in Schultz' Oberarm gekrallt, um nicht zu Boden zu gehen. Doch der Feldwebel stützte ihn sicher und hielt seinen Oberst aufrecht.
    „Ja, aber Herr Kommandant, wollen's da nicht erstamal packen?“


    „Keine Zeit. Meinen Wagen. Sofort. Sie...Sie übernehmen das Kommando...bis...“ Klinks Hand fuhr zu seiner Stirn und rieb fassungslos darüber.


    Schultz hatte verstanden und nickte nur stumm, denn, obwohl er nicht die hellste Kerze auf der Torte war, ahnte er, dass die Nachricht keine Gute gewesen sein musste. Mit festem Griff stützte er seinen Oberst und führte ihn am Ellenbogen ohne weitere Fragen direkt zu seinem Wagen.


    Langsam flatterte das Papier gen Boden.


    Colonel Hogar verfolgte das ganze mit einem Stirnrunzeln. Er verlagerte sein Gewicht vom einen Bein aufs andere und kreuzte die Arme vor der Brust, während er sich zu Newkirk herüberlehnte.
    „Muss ja 'ne wirklich miese Nachricht gewesen sein.“ mutmaßte er und sah dem Oberst nach, wie er sich von Schultz geführt auf unsicheren Beinen von ihnen entfernte. „Der kippt ja gleich aus den Latschen.“
    Newkirk nickte nur betroffen.


    „Hey, Le Beau!“, flüsterte Hogan und deutete auf den noch immer im Schnee liegenden Brief. Le Beau verstand und nachdem alle beobachteten, wie Klinks schwarzer Wagen an ihnen vorbeisauste, flitzte der Franzose schnell ein paar Meter und las das schon leicht durchweichte Papier aus dem Schnee auf. Auch das Monokel nahm er an sich.


    Wieder bei den anderen Männern angelangt, stelle er sich unauffällig zurück in die Reihe, denn Schultz war bereits auf dem Rückweg.
    „So, die Herren, hier gibt’s nichts zu sehen. Gehen Sie wieder in Ihre Baracken! - Hopp, hopp!“, wies er die Gefangenen an und machte eine scheuchende Handbewegung.


    Gespielt murrend leisteten die Männer dem Befehl Folge.


    „Jetzt lesen Sie schon vor, mon Colonel!“, drängte Le Beau, nachdem er Hogan den Brief ausgehändigt hatte.


    >> Sehr geehrter Herr Oberst W. Klink,


    mit Bedauern teilen wir Ihnen mit, dass Ihr Sohn Gefreiter Heinrich Klink lebensbedrohlich verletzt wurde. Er befindet sich zur Zeit im Kriegsverletztenhospital der Stadt Dresden.
    Fühlen Sie sich für eine Woche beurlaubt. Eine vorübergehende Vertretung ist bereits auf dem Weg zu Ihnen.
    Es ist ernst.


    In Anteilnahme,


    General A. Burkhalter<<


    Hogan sah von der Nachricht wieder auf.


    „Scheiße.“



    ~*~*~*~



    Soh...da war Kapitel 1. Ich bin etwas eingerostet, schreibtechnisch, aber ich bin guten Mutes, dass sich das mit den folgenden Kapiteln wieder legen wird! :)
    Freu mich über eure Meinungen!
    Tolles Wochenende euch allen! :)

  • Oh, ich danke Dir recht herzlich! - Wie gesagt, ich bin ziemlicher Neuling und falls Dir irgendwo mal eine Ungereimtheit auffallen sollte, dann schreib sie mir gern! :)
    Und da ich nicht spoilern möchte, halte ich mich mit einer Antwort auf deinen letzten Satz mal vornehm zurück... ^^*
    Aber voraussichtlich wirds am kommenden Wochenende weitergehen! Die komplette Story ist vom groben Ablauf her schon im Kopf, aber man braucht ja auch die Zeit zum Schreiben... ;)

  • Bin jetzt auch zum lesen gekommen.
    Kleine Anmerkung: Burkhalter hält nicht viel von Klink und da liest sich die Nachricht etwas komisch. Kann aber sein,dass es nur mir so geht.
    Ich warte einfach ab, wie es weitergeht

    Pommes Frites enthalten bis zu 23% weniger Schadstoffe, wenn man vor dem Frittieren die Verpackung entfernt.


    Alice - kleine Maus folgte ihrem Schatz Pfingsten 2017
    Nicklas - friedlich im Schlaf über die Regenbogenbrücke geflogen (12.03.2017)
    Viktor - knall gelb, nur ganz kurz bei mir gewesen (15.09.16)
    Finn - hat mich am 25.07.2016 schon wieder verlassen
    Jack - ein Jahr hat mein kleiner Süßer gekämpft: 24. oder 25.02.2016
    liebste Pauline: 13.03.2013
    Emil - am 29.11.2011 verstorben

  • Hallo, Kathi!
    Nein, es geht definitiv nicht nur dir so! Ich habe auch lange überlegt von dem diese Nachricht stammen soll, aber da eigentlich niemand recht viel von Klink hält, fiel die Wahl schließlich so aus. ;)
    Und ich hätts unpassend gefunden ihm mit dieser Nachricht noch eins reinzudrücken...
    Aber Burkhalter wird seinen Auftritt noch bekommen... ;)
    Ich danke dir jedenfalls recht herzlich und freue mich, wenn du mich weiterhim auf kleine (oder auch große?) Ungereimtheiten aufmerksam machen würdest! :)

  • So, hier nun das zweite Kapitel. Mir ist bewusst, dass einige Personen bestimmt ooc sind, aber die Situation erlaubt grad leider keine großen Scherze oder lustigen Streiche...
    Aber auch diese Zeit wird wieder kommen... ;)


    Ein Käfig voller Helden
    Der lange Weg zum Lachen


    Kapitel 2


    Inzwischen waren drei Tage vergangen. Nach wie vor fiel träge der Schnee vom grau verhangenen Himmel und spiegelte die getrübte Stimmung im Lager wieder. Hogans Männer – ebenso, wie er selbst – fühlten sich seltsam ergriffen von der Situation um Klink.
    „W-w-wusste nichtmal, dass der ü-ü-berhaupt 'nen Sohn hat.“ Newkirk, Hogan, Le Beau und Carter saßen auf einer der Bänke vor ihrer Baracke, während Kinch Wache schob.
    Klinks Vertretung, Major Schmitt, war nicht ohne, aber in Anbetracht der Lage hielten die Männer die Füße still. Zum Einen schienen die Männer von einer gewissen Melancholie ergriffen und ohnehin nicht fähig wirklich klare Gedanken zu fassen und zum Anderen weil sie Klink nicht noch mehr Ärger und Sorgen bereiten wollten, denn, auch wenn sie verfeindet waren, der Lagerleiter hatte schon über so Manches hinweggesehen und sich oft eher als Freund denn als Oberst präsentiert. Auch, wenn er nach Außen hin stets den Schein zu wahren wusste, hatte zumindest Colonel Hogan längst hinter die Fassade des Sachsen geblickt.


    „Tja“, seufzte Hogan, „ich glaube, da gibt’s so Einiges, das der gute Klink nicht preis gibt. - Wenn er 'nen Sohn hat, heißt das immerhin, er hat auch 'ne Frau.“


    „'ab 'ier noch nie eine gese'en, die dafür in Frage käme.“ Le Beau schüttelte den Kopf „Bestimmt 'ne frigide Fregatte!“ Kurz erlaubten die Männer sich ein leises Lachen, ehe es wieder still wurde.


    „Ich wüsste zu gern, wie es um seinen Sohn steht.“, murmelte Carter und drehte gedankenverloren seine Mütze in den Händen.


    Kinch schlenderte betont lässig zu den anderen herüber.
    „Der Dicke ist im Anmarsch...“, summte er unauffällig und lehnte sich mit dem Rücken gegen die Baracke.


    „Achtung!“ Feldwebel Schultz salutierte und die Männer erhoben sich. Schultz nutzte die Gunst der Stunde und ließ sich stöhnend auf die jüngst frei gewordene Bank sinken. „Ich muss mich mal setzen.“, ächzte er. „Der Herr Major ist wirklich ein Bluthund! Den ganzen Tag hetzt er mich auf und nieder. - Und dass ich fett bin hat er gesagt!“ Empört kreuzte Schultz dabei die Arme vor der massigen Brust und hatte dabei große Ähnlichkeit mit einem bockigen Kind, das kein zweites Eis mehr bekam.
    „Sie Armer.“, bedauerte Hogan den Oberfeldwebel und schlug ihm mitfühlend ein paar Mal leicht auf die Schulter.


    „Ja!“, stimmte Schultz jammernd zu, „Und auf Diät gesetzt hat der mich!“


    Dem Colonel kam eine Idee...


    „Das ist ja unerhört, Schultz! - Ein Mann wie Sie muss doch bei Kräften bleiben!“


    „Ja, das hab ich ja auch gesagt!“


    „Hör'n Sie mal, Schultzie, ich hab da so den ein oder anderen Zugang zu Köstlichkeiten, wie Ihrem geliebten Sauerbraten, den ich nur allzu gern mit Ihnen teilen würde, wenn...“


    Schultz war ganz Ohr und hing förmlich an Hogans Lippen.
    „Ja, wenn? - Nun sagen's schon, Hogan! - Ich verhungere!“


    „- Ach, nein, Sie wissen ja doch nicht, wann der Oberst wieder zurückkommt. - Vergessen Sie's, Schultz.“ Demonstrativ drehte Hogan sich beiseite und ging ein paar Schritte. - Langsam und bedächtig natürlich.
    Denn schon hörte er auch das Knacken der Holzbank, von der Schultz sich umständlich erhoben hatte. Ein Grinsen zupfte an seinen Lippen.


    „Jetzt warten's doch, Hogan!“ Schultz hatte einen kurzen Sprint hingelegt und war bereits schon von den paar Metern ganz aus der Puste. „Ich kann ja nicht so schnell!“


    Hogan tat ihm den Gefallen und blieb stehen. Es war ihm lieber, wenn Schultz nicht vor der gesammelten Mannschaft auspackte. Er wollte erst einmal selbst hören, wie die Dinge um Klink und seinen Sohn standen.


    „Wie geht’s Klinks Sohn?“, fragte er also geradeheraus, aber dennoch leise. Der Feldwebel hingegen sah geschockt auf.
    „Ja, woher wissen's denn das schon wieder?! - Nein! Sagen's mir nix! Ich will gar nix hören!“


    Plötzlich jedoch wurde Schultz ernst.
    „Der Kommandant wird morgen zurückkommen.“ Er machte eine lange Pause und seufzte schwer. Dann schüttelte er langsam den Kopf.


    „Scheiße.“, murmelte Hogan, nahm seine Mütze ab und fuhr sich durchs Haar. Das war nicht gut. Das war gar nicht gut. Schlimmstenfalls würde Klink seinen Job hier an den Nagel hängen und dann würde dieser Schmitt ihnen allen eine Menge Ärger machen. Und das konnten sie momentan absolut nicht gebrauchen. Die Zentrale in London wartete schon jetzt ungeduldig auf neue Berichte, aber zur Zeit konnten sie es sich einfach nicht leisten, auch nur ein krummes Ding abzuziehen.
    Und auch, ganz abgesehen von ihren Aufträgen, hatte er Mitleid mit dem Oberst. Auch wenn sie beide auf verschiedenen Seiten kämpften, so empfand Hogan doch so etwas wie Loyalität und – ja, man konnte sogar sagen, dass ihn und den Lagerkommandanten so etwas wie eine Freundschaft verband.


    „Meine Anteilnahme, Schultz. Das meine ich ganz ehrlich. Auch im Namen meiner Männer.“


    „Ich dank' Ihnen, Hogan. Ein feiner Kerl sind Sie.“ Schultz ließ betrübt den Kopf hängen. „Ich hoff ja nur, dem Kommandant geht’s bald besser.“


    „Das hoffe ich auch.“, murmelte Hogan, „Das hoffe ich auch...“


    ~*~*~


    Am nächsten Tag beobachtete Hogan wie Klinks schwarzer Wagen am späten Nachmittag wieder vorfuhr. Er steckte sich eine Zigarette an und lehnte sich interessiert an die Baracke.


    Der Wagen hielt direkt vor der Kommandantur. Sofort kamen Schultz und Major Schmitt aus der Tür. Der Fahrer stieg aus und öffnete die hintere Wagentür.
    Zunächst passierte nichts, doch dann sah er, wie Schultz sich in den Wagen beugte und mit dem Oberst wieder hervorkam. Selbst auf die Entfernung hin konnte Hogan erkennen, dass Klink um Jahre gealtert zu sein schien. Er war offensichtlich noch immer unsicher auf den Beinen, denn er wurde sowohl von Schultz, als auch von Schmitt gestützt.
    Als die Tür der Kommandantur sich wieder geschlossen hatte und auch der Wagen weggefahren war, stieß er sich von der Baracke ab und schnippte seinen Zigarettenstummel in den Schnee.
    Das wollte er sich näher ansehen...


    „Herr Oberst!“, rief Hilda halb froh, halb erschrocken aus, als sie Klink kraftlos in der Mitte der beiden Männer stehen sah. - Und das mehr schlecht, als recht, wenn sie ehrlich war. Er wirkte energie- und teilnahmslos, sein Blick schien leer.


    „Fräulein Hilda, bringen Sie einen Cognac. - Am Besten gleich einen doppelten!“, wies Schmitt die junge Frau an, die sofort nickte und den drei Männern in Klinks Büro folgte, um sich sogleich an dem Likörschrank zu schaffen zu machen.
    Sie goss einen großen Schluck Cognac in einen der bauchigen Schwenker und sah besorgt dabei zu, wie die zwei Männer dem Oberst dabei behilflich waren, sich in seinem Stuhl niederzulassen.
    Bisher hatte er noch kein Wort gesagt und umso glücklich war sie, als ein leises „Haben Sie vielen Dank, Fräulein Hilda.“ über seine Lippen kam und er ihr gequält zulächelte, als sie ihm das Glas aushändigte.
    Seine Hände zitterten und einen Moment lang hatte Hilda Sorge, er würde den Inhalt des Glases verschütten, doch er hob es sofort an die Lippen und leerte es in einem Zug, nur um ihr zu bedeuten noch einmal nachzuschenken.


    „Ihre Dienste werden nicht länger benötigt, Major. Sie können abreisen.“, raspelte Klink und klang dabei, als hätte er seine Stimme wochenlang nicht benutzt. Der Major wirkte verdutzt und zugleich empört darüber.
    „Ja, aber wollen Sie denn nicht-“
    „-Sofort.“, unterbrach Klink ohne ihn direkt anzusehen.


    Der Major schlug die Hacken zusammen und salutierte, ehe zähneknirschend ein „Jawohl, Herr Oberst!“, hervorpresste und grummelnd das Büro verließ.


    „Herr Kommandant, ich bin ja so froh, dass Sie wieder hier sind!“ Schultz salutierte ergeben. „Wenn ich irgendwas für Sie tun kann, dann -“ Kraftlos hob Klink seine Hand und unterbrach den Feldwebel.
    „Ich danke Ihnen, Schultz, das können Sie in der Tat.“
    „Ja? - Ich meine: Natürlich, Herr Kommandant! - Ich tu' alles!“
    Die Lippen des Lagerkommandanten verzogen sich zu einem wehmütigen Schmunzeln, während er einen Punkt irgendwo hinter Schultz fixierte.
    „Machen Sie Feierabend. Weggetreten, Schultz.“


    Der Feldwebel zuckte zusammen und wollte etwas erwidern, besann sich dann aber darauf, dass es wohl doch keinen Sinn hatte und nickte nur niedergeschlagen, ehe er mit Hängenden Schultern und einem traurigen „Jawohl, Herr Kommandant...“ das Büro verließ.


    Hilda hatte ihm inzwischen einen neuen Cognac eingeschenkt und überreichte ihm das Glas, seine Hand dabei einen kurzen Moment in den ihren haltend.
    Es bedurfte keinerlei weiterer Worte. Sie sah die wässrigen Augen des Oberst und war sich sicher, dass er sich zusammenreißen musste, um die Tränen zurückzuhalten. - Ihr ging es genauso.
    Behutsam legte sie eine Hand an seine Wange und gab ihm einen kurzen Kuss auf die andere, ehe sie sich erhob und mit einem letzten Blick auf ihn seufzend das Büro und Klink somit allein ließ.


    Nachdem sie die Tür hinter sich geschlossen hatte, lehnte sie sich schwer mit dem Rücken dagegen und presste die Hand vor den Mund um ein wimmerndes Aufschluchzen zu unterdrücken. Sie mochte den Oberst. Er war gerecht und fair. Zwar manchmal etwas überheblich und zu sehr von sich selbst überzeugt, aber im Grunde seines Herzens war der Kommandant ein guter Mensch. Und egal ob guter oder schlechter Mensch, kein Vater hatte es verdient, sein eigenes Kind zu Grabe tragen zu müssen...

  • Ich danke Dir! Freut mich, dass Dir meine Art zu schreiben gefällt. Ich weiß ja selbst, dass es noch ausbaufähig ist, aber ich kratze langsam den Rost ab. ;)
    Dem guten Klink wirds leider erstmal nicht ganz so gut gehen... aber ich will an dieser Stelle nicht mehr spoilern, als unbedingt nötig...
    Bis zum nächsten Kapitel! :)

  • Und es geht weiter mit dem zweiten Kapitel... :)



    „Fräulein Hilda?“
    Die junge Frau schreckte aus ihren Gedanken auf. In der Tür ihres Büros stand Colonel Hogan. Das war der Startschuss für ihre Tränen, die sie nun nicht mehr zurückhalten konnte. Aufheulend stieß sie sich von der Tür ab und warf sich halt Suchend in seine Arme, die sofort warm und sicher um sie geschlossen wurden.
    „Ist ja gut, Fräulein...“ Er seufzte und blickte auf die geschlossene Tür zu Klinks Büro.
    „Wie geht’s ihm?“, fragte er leise.
    Hilda, die ihr Gesicht an seiner Brust vergraben hatte, schüttelte den Kopf.
    „Nicht... Gar nicht gut...“, schluchzte sie. „Was sollen wir bloß tun? Er ist so anders. Hat fast kein Wort gesprochen und wollte nur allein sein.“ Sie sah mit tränengefüllten Augen zu ihm auf. „Oh, Colonel, ich habe kein gutes Gefühl. Er ist so... Was ist wenn -“


    Hogan legte ihr sacht seinen Zeigefinger auf die Lippen.
    „Keine Sorge, Hildchen, ich kümmere mich um ihn. Mach Feierabend und fahr nach Hause.“


    Colonel Hogan fuhr sich durchs Haar. Seine Mütze hatte er abgenommen. Normalerweise machte es ihm diebische Freude, den Oberst mit dieser kleinen Respektlosigkeit auf die Palme zu bringen, doch in diesem Fall empfand er es als unangebracht.
    Nach einem tiefen Durchatmen klopfte er an Klinks Bürotür, wartete einen kurzen Augenblick und trat dann einfach ungebeten ein. Was er dann sah, hätte ihm an Hildas Stelle auch die Tränen in die Augen getrieben: Der Oberst saß zusammengesunken an seinem Schreibtisch und war gerade dabei, sich einen Cognac in einen Schwenker zu gießen. Seine Hand zitterte, stellte die Kristallkaraffe jedoch erst ab, als das Glas beinahe randvoll und die Karaffe fast leer war.
    Hogan runzelte die Stirn. - War wahrscheinlich nicht der Erste, den er sich heute genehmigte.


    „Ich darf doch?“ Ohne eine Antwort abzuwarten, ließ er sich auf den Stuhl vor Klinks Schreibtisch nieder und schenkte sich ebenfalls ein kleines Glas von dem restlichen Cognac ein.


    „Was woll'n Se, Hogan?“, krächzte Klink müde und nahm einen großen Schluck aus dem Schwenker. Seine Worte kamen nur schleppend und schon jetzt leicht undeutlich. Scheinbar setzte ihm der Alkohol schon nach der kurzen Zeit sehr zu.
    „Wissen, wie's Ihnen geht, Sir..?“


    Klink lachte trocken auf und nahm erneut einen großen Schluck.
    „Wie soll's mir schon gehen, Hogan...?!“ Ein letzter Zug und das Glas war leer. Ebenso, wie die Karaffe. „Mein Sohn ist tot! - Abgeknallt!“ Seine zunächst leisen Worte wurden zum Ende hin immer lauter und schließlich schlug er mit der Faust auf den Tisch. Seine unsteten Blicke versuchten Hogan zu fixieren.
    Er wirkte unruhig und fahrig in seinen Bewegungen. Ein wildes Tier, das verzweifelt nach einem geschützten Ort suchte, um seine Verletzungen zu heilen.
    Dann jedoch strich er plötzlich gedankenverloren über den alten, verschnörkelten Fotorahmen auf seinem Schreibtisch. Das Bild darin fiel Hogan heute das erste Mal so richtig auf. Es musste sein Sohn sein.
    Hogan lehnte sich vor und legte seine Hand auf Klinks Unterarm. Für einen kurzen Moment ließ der Oberst es geschehen, doch dann schien es, als sei er aus seiner Gedankenwelt wieder aufgetaucht. Ruckartig riss er seinen Arm zurück und befreite sich somit unsanft von Hogans freundschaftlich gemeinter Geste. Klinks Augen verdunkelten sich, wirkten jedoch zugleich glasiger als zuvor.
    „Was woll'n Se hier, Hogan?“, fuhr er den Colonel an, „Sich an meinem Leid ergötzen? - Schau'n Se her! Der Mann, der Sie seit mehr als einem Jahr gefangen hält, liegt am Boden!“ Er erhob sich unsicher von seinem Stuhl und breitete die Arme aus. „Ist's das, was Se sehen wollen? Nutzen Sie die Gunst der Stunde und knall'n Se mich einfach ab!“ Plötzlich geriet Klink ins Schwanken. Er versuchte noch, an seinem Schreibtisch Halt zu finden, scheiterte jedoch und sank mit lautem Poltern zu Boden. Sein Stuhl fiel mit ihm um.


    Hogan, der die ganze Zeit über nur schweigend dagesessen hatte, erhob sich nun und eilte um den Schreibtisch herum, um dem Oberst wieder aufzuhelfen. Er griff seinen Ellenbogen und zog ihn zu sich hoch; stieß jedoch auf Gegenwehr.
    „Lassen... lassen Sie mich... ich kann nicht... kann heute nicht...nicht mehr...“


    Doch Hogan verstärkte seinen Griff nur.
    „Kommen Sie, Klink, Sie gehören ins Bett.“ Er hatte Mühe, den Oberst aufrecht zu halten, da sich bei diesem nun wohl die volle Wirkung des Alkohols zu entfalten schien. Daher griff er Klinks linken Arm und legte ihn sich über seine Schultern, um ihn besser aufrecht halten zu können.


    Hogan nahm ihm seine vorherigen Worte nicht übel. Im Gegenteil. Wahrscheinlich hatte er einfach nur ein Ventil gebraucht, um die ganzen aufgestauten Emotionen einmal herauszulassen. Auch, wenn er überzeugt war, dass es sich bei diesen bisher nur um einen Bruchteil gehandelt hatte. Aber es war gut, dass es zu diesem Ausbruch gekommen war. Ehrlich gesagt war ihm ein wütender Klink immer noch lieber, als ein deprimierter Klink.


    „Nein... Nicht ins Bett... Kann nicht... nicht schlafen... Ich sehe...immer... immer nur...“ Hogan verstand, auch wenn Klink nicht mehr in der Lage war komplette Sätze zu formen oder gar zu Ende zu führen. Offenbar hatte er Alpträume. - War ihm nicht zu verdenken. Er selbst konnte sich nicht mal ansatzweise ausmalen, wie Klink sich fühlen musste. Hogan hatte weder Frau noch Kinder gehabt, als er in den Krieg gezogen war.
    Klink musste vor seiner Abreise das letzte Mal effektiv geschlafen haben.


    „Jetzt geben Sie sich aber mal'n bisschen Mühe, Klink.“, murrte Hogan, als dem Oberst immer wieder die Beine einknickten und er wie eine Marionette in den Armen des Jüngeren hing. Sie hatten es gerade einmal aus dem Büro heraus geschafft, aber vor ihnen lag noch der lange Weg bis hin zu Klinks Wohnung und da war es zudem wohl auch wenig förderlich, wenn die Wachen mitbekämen, wie ein Kriegsgefangener den volltrunkenen Lagerleiter quasi in sein Bett trug.


    „Lassen...lassen Se mich liegen, Hogan... Einfach im Schnee... liegen lassen...“, murmelte Klink undeutlich, doch Hogan verstand ihn dennoch.
    „Reißen Sie sich zusammen, Klink. Diese Melodramatik steht Ihnen nicht.“, erwiderte Hogan und schlang zusätzlich noch seinen freien Arm um die schmaler gewordene Taille des Älteren. Wieder verlor der Oberst den Boden unter den Füßen und zog Hogan dieses Mal beinahe mit sich, als seine Beine unter ihm wegknickten.
    Jetzt reichte es, das Maß war voll! - Hogan hielt plötzlich inne! Apropos Maß...


    „Schultz!“ Der Colonel betete, dass der dicke Feldwebel noch draußen vor der Tür stand, weil er sich Sorgen um seinen Kommandanten machte und tatsächlich: Nur Sekunden später wurde hastig die Tür aufgerissen und Schultz stürmte herein.


    „Jawohl, Herr Kommanda- Oh, je!“
    Schultz trat auf Klink und Hogan zu und nahm den zur Seite gesunkenen Kopf des Kommandanten in beide Hände.
    „Herr Kommandant!“ Er wandte sich an Hogan: „Was is'n mit dem?“


    „Hat einen über den Durst getrunken. - Jetzt helfen Sie mir mal, ihn hier in sein Bett zu verfrachten, ohne, dass die Wachen davon Wind kriegen, dass der zu tief ins Glas geschaut hat.“, wies Hogan ihn an und deutete mit einem Kopfnicken auf Klinks rechte Seite.


    „Oh, ja, natürlich, Colonel!“ Schultz stellte sich sofort an Klinks Seite und legte sich den freien Arm des Kommandanten um seine Schulter. Hogan seufzte erleichtert auf, als ihm ein Großteil des Gewichts abgenommen wurde.


    „Und jetzt ab ins Bett.“


    Selbst mit Schultz Hilfe hatte er redlich Mühe Klink ungesehen und ohne weitere Zwischenfälle in sein Quartier zu bugsieren. Wahrscheinlich wäre es einfacher gewesen, hätte Schultz ihn direkt getragen, aber dafür war es nun zu spät. Außerdem wäre es wohl auch zu auffällig gewesen.
    Nach einer gefühlten Stunde endlich in Klinks Quartier angelangt, ließen sie den beinahe besinnungslosen Mann auf das Bett sinken.
    „Nein...nicht...“ Benommen schüttelte Klink den Kopf und fuhr sich fahrig mit der Hand über die Stirn. Mühsam richtete er sich auf und versuchte wieder aufzustehen. Selbst jetzt in seinem umnebeltem Zustand graute es ihm vor dem Schlafengehen. Alpträume plagten ihn seit dem Tag an dem er seinen Sohn in seinem Krankenbett hatte liegen sehen...
    Er strauchelte und sank wieder aufs Bett zurück.


    Schultz und Hogan waren augenblicklich wieder an seiner Seite und hielten ihn an Ort und Stelle.
    „Jetzt sein's doch vernünftig, Herr Kommandant.“, versuchte Schultz auf ihn einzureden. „Kommen's, ich helf' Ihnen beim Auskleiden.“


    Befangen half auch Hogan dabei und hing die Jacke des Kommandanten über einen Stuhl, während Schultz sich daran machte, Klinks Stiefel auszuziehen.


    Schließlich forderte der Alkohol wohl seinen finalen Tribut, denn als Schultz die Füße des Kommandanten auf sein Bett hievte, war dieser bereits nicht mehr ansprechbar...

  • Hey, ihr Lieben! - Heute gibt es leider kein neues Kapitel, sondern nur eine kleine Ankündigung: Ich ziehe die nächsten zwei Wochen in ein neues Domizil und werde daher wohl eher nicht zum Updaten kommen.
    Es geht aber auf jeden Fall weiter! - Auch, wenns grad 'n kleines Krea-Tief gibt... aber, hey! - ich geb' nicht auf und bisher hat's immer geholfen, ein paar Folgen als Inspirationsunterstützung anzusehen! ;)

  • OMG eine Dramafic für den Kommandanten meines Herzens! warum fällt mir das jetzt erst auf?! Hurra!


    also ich habe jetzt nur das erste Kapitel gelesen, für den Rest habe ich hoffentlich später Zeit. Rückmeldung dazu:


    dein Schreibstil gefällt mir sehr gut, sehr angenehm zu lesen, gute Wortwahl usw. zwei Sachen sind mir aber im ersten Kapitel aufgefallen, die nciht recht zum restlichenText passen wollen: Scheißkalt und die hellste Kerze auf der Torte. Das passt mMn nicht zu deinem Stil, der ja doch eher elaboriert ist. Und dann solche umgansprachlichen Sachen in den Erzählpart zu schreiben... fällt mir dann unangenehm auf. Würde das nur bei Sätzen machen, die klar Gedanken von jemadnem wiedergeben bzw wörtliche Rede.


    inhaltlich finde ich es auch sehr gut bisher. Auch das Burki eine anteilnehmende Nachricht schreibt, finde ich nciht negativ, ich würde denken, die meisten Leute sind anteilnehmend und vergessen persönliche Differenzen, wenn es um soetwas ernstes geht. Dahingehend aber auch mein einziger Kritikpunkt: Newkirk sieht betroffen aus, bevor er weiß, dass es um einen familiären Notfall geht. Rein aus Mitleid mit Klink. Das würed Newkirk imho NIE tun, schätze ihn da sogar eher schadenfroh ein, da er einer von den Gefangengn ist, die dem Hass auf die Detuschen/Klink offen Luft machen. Wohingegen ich es absolut plausibel fände, wenn er Mitleid hat, nachdem er weiß was los ist, weil er der totale Familienmensch ist, mit seinen neun Geschwistern XD


    lol in der Zeit wo ich diesen Kommentar geschrieben habe, hätte ich lcoker noch den Rest lesen können XD

    "In its essense, Hogan’s Heroes is a TV show about men in uniform standing way too close to each other."

  • so also habe den Rest jetz auch noch gelesen und kann nur sagen, mein armer Klink :(
    bin wirkjlich sehr gespannt, wie es weitergeht
    bis hoffentlich bald

    "In its essense, Hogan’s Heroes is a TV show about men in uniform standing way too close to each other."

  • Hey
    Mir gefällt deine Geschichte wirklich sehr. Die Story ist mitreißend, ich würde gerne unbedingt wissen wie es weiter geht. Dein Schreibstil ist auch richtig schön und ich kann mir die Charaktere richtig gut vorstellen.


    Der arme Klink, das mit seinem Sohn ist echt mies. Er tut mir echt leid. Es ist immer schlimm jemanden zu verlieren den man gern hat. Aber ich finde es auch schön das sich Hogan und alle anderen so Sorgen um ihn machen.


    Es ist wirklich 'ne tolle Geschichte, mach weiter so ;D


    Lg aus der Nähe von Dresden