Fahrrad, Auto oder ÖPNV

  • Ich fahre jeden Tag mit Auto und Bahn zur Arbeit und wieder zurück. Zumindest zum Bahnhof wäre auch das Fahrrad möglich, allerdings würde ich dann statt 15 Minuten 30-40 (beim Rückweg wäre mehr bergauf zu fahren) brauchen, zudem habe ich keine Duschmöglichkeit auf der Arbeit, außerdem bin ich nicht so der Fan von 2-3 X am Tag duschen. Zudem wüsste ich gar nicht, wohin mit all meinen Taschen, die ich immer mitnehmen muss. In der Freizeit nutze ich das Rad schon mal gerne um von A nach B zu kommen. Hängt allerdings auch davon ab, wie viel Zeit ich so habe. Dabei habe ich aber festgestellt, dass die ein oder andere Kurzstrecke krass ins Geld geht, weil sie im Zweifel genauso viel Sprit benötigt, wie eine längere Strecke.
    Zugeben muss ich allerdings, dass ich hierbei kaum von Umweltgedanken leiten lassen.


    Wie siehts bei euch aus? Was nutzt ihr und welche Gründe habt ihr dafür?


    @Klausi : Du bist doch passionierter Radfahrer: Nutzt du es nur zum Sport oder auch im Alltag?

    Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten. Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180° drehbar." (Erich Kästner)


    "Eine Rose gebrochen, bevor der Sturm sie entblättert." (Lessing)


    "Demokratie ist nicht die Herrschaft der Vernunft. Auch falsche Entscheidungen können demokratisch sein. Das ist zu akzeptieren" (Mein ehemaliger Chef, zumindest so in etwa)

  • Wir nutzen das Auto, weil es manche Einkäufe doch erheblich erleichtert. Unsere kleine Stadt, manche sagen auch Dorf, liegt zwar an einer Bahnlinie und Busverbindungen sind auch vorhanden, doch wir nutzen diese Verbindungen kaum. Wenn wir allerdings in den Urlaub fliegen, nutzen wir auch das Bahnticket.
    Das Fahrrad nutzen wir nur wenig, da meine Frau seit ihrer Operation nicht mehr ganz das Gleichgewicht halten kann. Früher sind wir schon so einige Kilometer mit dem Fahrrad gefahren. Für die Freizeit würden wir es schon nutzen.

    Wer morgens zerknittert aufsteht, hat am Tag die besten Entfaltungsmöglichkeiten.

  • Was das Bahnticket betrifft, da ist man als Student natürlich klar im Vorteil. -somit ist es für mich auch günstiger, als wenn ich den kompletten Weg mit dem Auto zurücklegen würde. Vor Ort nutze ich den ÖPNV auch nicht, zu umständlich.


    Ich ergänze mal: Was haltet ihr eigentlich von Fahrradhelmen und einer Helmpflicht?
    Ich selbst fahre ohne, weil ich keinen habe. Gegen eine Pflicht hätte ich aber nichts einzuwenden.

    Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten. Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180° drehbar." (Erich Kästner)


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  • Es ist zwar nicht von der Hand zu weisen, daß ein Helm nützlich ist aber Fahrrad mit Helm sieht irgendwie eigenartig aus. Einer Helmpflicht würde ich aber dennoch zusprechen.

    Wer morgens zerknittert aufsteht, hat am Tag die besten Entfaltungsmöglichkeiten.

  • Ich besitze ja kein Auto, könnte aber jederzeit auf das meiner Eltern zurückgreifen.
    Daher fahre ich nur mit Bus und Bahn zur Arbeit. Aber ich finde in einer Stadt wie Berlin braucht man auch nix anderes.


    Fahrrad fahr ich nur selten, dafür bin ich meistens zu faul.



    Es ist zwar nicht von der Hand zu weisen, daß ein Helm nützlich ist aber Fahrrad mit Helm sieht irgendwie eigenartig aus. Einer Helmpflicht würde ich aber dennoch zusprechen.


    Dieser Aussage kann ich komplett zustimmen.

    Pommes Frites enthalten bis zu 23% weniger Schadstoffe, wenn man vor dem Frittieren die Verpackung entfernt.


    Alice - kleine Maus folgte ihrem Schatz Pfingsten 2017
    Nicklas - friedlich im Schlaf über die Regenbogenbrücke geflogen (12.03.2017)
    Viktor - knall gelb, nur ganz kurz bei mir gewesen (15.09.16)
    Finn - hat mich am 25.07.2016 schon wieder verlassen
    Jack - ein Jahr hat mein kleiner Süßer gekämpft: 24. oder 25.02.2016
    liebste Pauline: 13.03.2013
    Emil - am 29.11.2011 verstorben

  • Ich glaube, eine Helmpflicht würde viele einfach von der Frage befreien, ob sie einen anziehen oder nicht. Teilweise habe ich das Gefühl, es ist ein Statement, wenn man einen Helm trägt.
    Ich habe überlegt, ob ich mir einen zu Weihnachten wünschen soll. Ich war jahrelang ohne Rad unterwegs, deshalb habe ich keinen, merke aber, dass es viele Stellen gibt, wo man mit dem Rad im Zweifel nicht die Kontrolle über dieses halten kann und mit einem Helb besser bedient wäre.


    Umgekehrt wäre eine Helmpflicht natürlich wieder eine weitere Bevormundung des Staates, eigentlich ist meine Sicherheit ja mir selbst überlassen und ich bin für sie verantwortlich.

    Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten. Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180° drehbar." (Erich Kästner)


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  • Fahrrad :thumbsup: Jedenfalls Arbeitsweg und einige private Wege,sowie Freizeit / Sport. Die schöne Saaleaue liegt ja fast direkt hinterm Haus und bis zur Heide ist es nicht weit. ÖPNV ist mir hier zu umständlich, da die Linien mal wieder so blöd geändert wurden, das man zu oft umsteigen muss. Auto zum Einkauf, bzw. Ausflüge mit der Family.


    Helm trage ich pers. nur auf dem Rennrad, da die Stürze bei den Geschwindigkeiten dann doch böse enden könnten. Auf dem MTB benutze ich nur selten einen, mehr im Gelände wie im Harz z.B. . Bei den Kindern bin ich da allerdings vorsichtiger, die tragen dann doch öfter ihre Helme.


    Helmpflicht ? Hmm, als Kinder hatten wir keine und haben alle überlebt, allerdings würde ich es begrüßen, wenn mehr Radfahrer gerade im Straßenverkehr geschützt wären

  • Hm, ich denke mal, überlebt haben nicht alle, sonst gäbe es die Diskussion darum nicht.
    Eigentlich interessant, dass man bei Kindern da stärker drauf achtet, als bei sich selbst. Ich weiß nicht, wo deine Kinder alle lang fahren, aber meistens sind die Verkehrssituationen für Erwachsene gefährlicher. Wir sind als Kinder jedenfalls nie duch richtigen Straßenverkehr gefahren, bei uns im Dorf kam mal ein Auto vorbei, Kreuzungen gab es keine. Wenn ich ausnahmsweise mal mit dem Auto zur Arbeit fahre, dann weiß ich manchmal gar nicht, wie ich am besten durch die Radfahrer an allen Seiten von mir durchkomme. Ich glaube, die leben gefährlicher.


    Beim Sport würde ich definitiv einen Helm tragen, da wäre ich für mich eher kompromisslos.

    Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten. Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180° drehbar." (Erich Kästner)


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  • Anscheinend haben wir früher sehr viel Glück gehabt, dann damals gab es keine Helme oder irgendetwas ähnliches. Was aber nichts gegen den Fahrradhelm gehen soll.

    Wer morgens zerknittert aufsteht, hat am Tag die besten Entfaltungsmöglichkeiten.

  • Meine Kinder fahren überwiegend leichtes Gelände OHNE Verkehr. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Saaleaue, die Rabeninsel und bis zur Heide ist es nicht weit. Der neue Saaleradweg lädt einfach mal ein ihn zu nutzen. Alleine fährt keiner der beiden großen (10 und 6) irgendwo hin, außer Spielplatz oder in den an der Schule angrenzenden Park. Auch hier kommen die Kinder mit dem Straßenverkehr nicht in Kontakt. Bei Ausflügen tragen sie meistens Helm, Mutter besteht da drauf und die Kids zicken da auch nicht rum.


    Meine Aussage "überlebt haben wir alle" bezog sich auf mein Umfeld, nicht bundesweit ;) Früher lebte man einfach sorgenfreier und wir haben wirklich viel Blödsinn gemacht.Abhänge mit alten Kinderwagen runter,selbstgebaute Skateboards aus Mamas ollen Rollschuhen und ner Spanplatte.
    Bei meinen Kindern bedenke ich immer meine Eskapaden und dann kommen die Sorgenfalten auf der Stirn.


    Wie gesagt, im Straßenverkehr setze selbst ich mir mittlerweile öfter den Helm auf, da man als Radfahrer scheinbar ein Feindbild darstellt. Angefangen bei der Vorfahrt, über Sicherheitsabstand beim überholen usw ....

  • Ich bewege mich zu Fuß und mit ÖPNV, weil sich das Kraftfahrtbundesamt aus mir unverständlichen Gründen weigert, mir einen Führerschein auszustellen. :D


    Edit: Dabei fahren so viele blinde Menschen Auto. Den Eindruck habe ich jedenfalls oftmals.

  • Dann betrachte es einfach positiv, du bist jetzt zwangsverordnet zum Umweltschützer geworden und förderst auch noch deine Gesundheit. ;)

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  • @deep-magic001 Zur Not wohne ich ja nur paar Minuten entfernt :thumbsup: Die Radwege sind in Halle aber auch deutlich besser geworden ;) Mit ÖPNV kommt man von dir auch ohne umsteigen in die Stadt :thumbup: Zu Fuß bin ich auch gerne unterwegs ;)


    Das mit dem Führerschein ist schon ziemlich sch***e :( Dafür musst du dich nicht mit Parkplatznot und Hornochsen rumärgern ;) (Kennzeichen HAL steht für Hornochse am Lenkrad) :D

  • Das sind sehr gute Argumente. Natürlich bin ich einerseits froh, keinen Führerschein und kein Auto zu besitzen. Denn mir ist bewußt, dass ein Auto auch eine Geldvernichtungsmaschine ist. Andererseits ist man mit Auto etwas flexibler. Denn bei ÖPNV ist man an Abfahrtszeiten gebunden und wenn die Lokführer oder Straßenbahn- und Busfahrer streiken, (so wie heute) dann ist es für Leute wie mich ganz Essig mit der Mobilität.

  • Dafür dürfte ich mich heute damit rumärgern.
    Die Leute standen in 5er Reihen um in die Bahn zu kommen, den ganzen Bahnsteig runter. Ich hab ne U-Bahn später genommen ( 1 hoch auf dem 5min Takt) und hatte einen Sitzplatz.
    Zum Glück hab ich einen guten Alternativweg der nur 10min länger dauert.

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    Viktor - knall gelb, nur ganz kurz bei mir gewesen (15.09.16)
    Finn - hat mich am 25.07.2016 schon wieder verlassen
    Jack - ein Jahr hat mein kleiner Süßer gekämpft: 24. oder 25.02.2016
    liebste Pauline: 13.03.2013
    Emil - am 29.11.2011 verstorben

  • Apropos "überfüllte U-Bahnstationen": Ich freue mich jetzt schon auf meine Japanreise. Vor allem in Tokyo werde ich Gelegenheit haben das Leben in vollen Zügen genießen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Kürzlich habe ich in einem Reiseblog gelesen, dass die Einwohner Tokyos rennen, um ihre Bahn zu erreichen und das, obwohl die Züge dort sogar im 2-Minutentakt fahren. Die Ursache hierfür ist vermutlich die Tatsache, dass die Züge gerade im Berufsverkehr hoffnungslos überfüllt sind. Siehe Hier! Und zu den Stoßzeiten wird nicht nur eine Bahn so voll sein, sondern auch noch die drei nachfolgenden. Daher versuchen die Leute noch die erste Bahn zu erwischen, damit sie nicht mit der 5-nächsten fahren müssen.

  • Das ist ja lustig. Ich kenne es nur, dass die Leute sich alle nach links lehnen soll, damit rechts die Tür den Bodenkontakt verliert und sich schließen kann. Das Leute gepresst werden ist mir neu.
    Dann viel Spaß in Japan. Da würde ich auch mal gerne hin, aber die Liste ist ja so lang...

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  • @DTH Dankeschön. Ich habe auch noch viele Reiseziele auf meiner Wunschliste. Ich möchte z. B. gerne noch nach Südkorea, China, Russland, Argentinien, um nur einige zu nennen. Aber am wichtigsten wäre mir, dass ich endlich mal in den Teutoburger Wald zu den Externsteinen und zum Hermannsdenkmal komme, bevor man auf die Idee kommt, es abzureißen.

  • Warum kann die verdammte Bahn für mein Land eigentlich keinen Ersatzplan online stellen? Ich würde gerne kalkurieren, wann und wie ich morgen nach Hause komme.


    Im Moment tendiere ich also ganz ganz stark zu Pkw.

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