Der Islam und seine Auswüchse

  • Also so langsam reicht es doch wirklich !


    Jetzt rief ein Flachkopf zu Morden in Deutschland auf, weil der Hauptdarsteller dieses "Schmähvideos" angeblich Deutscher sei.
    Ich muss mich mittlerweile zurück halten diese Leute nicht mit einem Begriff zu benennen, welcher etwas vorbelastet ist durch das 3. Reich.
    Aber wenn ich so die Bilder von den Demonstrationen, wie sie da wie die Blöden auf Fahnen oder Botschaftsschildern rumtrampeln, sehe, frage ich mich ob die überhaupt was Menschliches haben und die Tiere möchte ich nicht beleidigen.


    Einen Lachkrampf verbunden mit einem Kopfschütteln bekam ich ja als ich Szenen von einer Demo sah, als da eine Horde Burkas demonstrierten für ihre ach so tolle Religion...
    Vielleicht waren es auch einfach Sandsäcke auf Rollen ???


    Im Ernst, auch mit Blick auf diese Beschneidungsdiskussion:
    Ich kann diese Religion hierzulande gerade noch dulden, aber die sollen mal aufhören Forderungen zu stellen !


    Letztens lief ja auch "Das Leben des Brian" mal wieder gab´s da solche Ausschreitungen ?


    Also der islamische Kalender ist nicht umsonst 600 Jahre hinter unserem hinterher.

  • Da kommt mir auch die Galle hoch.


    Warum ist es wohl so weit gekommen.... Weil Deutschland oder vielmehr die Politik nach 60 Jahren immer noch Schuldgefühle hat.
    Pinkel mal in einem Islamischen Staat an irgend ein Gebäude, weil du kein Klo findest... Oder verschenke auf einem Basar die Bibel! Dann mußt du die nächsten Wochen im Knast verbringen. Dazu noch mim Arsch zur Wand schlafen.


    Mittlerweile ist doch der großteil der Deutschen der Meinung, das nochmal ein kleiner "Dolfi" her gehört. Wartet mal in 20 Jahren ab. Dann steht das Volk unter keiner Urdeutschen Regierung mehr.

  • Also diesen Vollstdepp aus Braunau brauchen wir nicht !


    Aber das ist ja auch das Problem, welches Firefly anspricht, durch den Idioten sind wir eine Nation von Duckmäusen geworden (muss übrigens "nach fast 70 Jahren" heissen !!!).
    Und wenn man äussert, dass Multikulti längst gescheitert ist, dann kommen die Gutmenschfaschisten und stellen einen eben in diese Ecke, so das überhaupt keine kontroverse Diskussion möglich ist, die im Grunde schon längst überfällig ist !
    Das Problem ist ja auch, dass die Herren und Damen Politiker in ihren schönen Vororten wohnen wo es kaum "Mitbürger" mit Migrationshintergrund gibt, bzw. nur wirkliche Mitbürger mit Migrationshintergrund und keinen Plan haben was wirklich los ist !

  • Hört, hört! Das sagte ich seit Jahren, die ein oder anderen erinnern sich vielleicht noch. Das Problem ist nur, wir regen uns auf, sagen, reden, tun unsere Meinung kund, nur handeln können wir nicht.
    Warum ist das so? Nun da hat Wyzo den Nagel so ziemlich auf den Kopf getroffen. Firefly hat mit der Fachkraft aus Österreich vielleicht auch nicht mal so unrecht.
    ABER brauchen wir das wirklich? Radikalismus, jedweder Form auch immer (links, rechts, religiös, sportlich, etc) ist IMMER der falsche Weg.
    Ich sehs in meinem Beruf tagtäglich wie viele (leider meist islamischgläubige Mitmenschen) den Deutsche, respektive den deutschen Staat (die Formulierung sei mir so gestattet) mit Füßen treten und sich ins Fäustchen lachen wir dumm wie sind.
    Schauen wir uns Michel Friedmann an der sagt ihr Deutschen seid dumm. Jedes Land hat seinen Nationalstolz und feiert und kultiviert ihn. Euer Land der Dichter, Denker und Erfinder schämt sich und schmät das Deutschtum.
    Schaut nach Frankreich dort gibt es keine Anglizismen und das ist nur EIN Beispiel.
    Ja Recht hat er, auch wenn ich ihn nicht mag. Aber wenn ich im Ausland ausgelacht werde weil dort bekannt ist das in Deutschland so ein Problem ist, und das ist mir jüngst in Frankreich und Luxemburg passiert, da packst du dir an die Murmel und denkst "Dafür haben deine Großeltern sich die Knochen wund gearbeitet? Na dann gute Nacht Marie"
    Seien wir mal ehrlich, jeder hat Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen aus dem Ausland oder mit Wurzeln dort. Bei mir sind das auch einige. Die meisten aus dem Ausland mit christlichem Glauben. Ein Kulturkreis quasi. Noch nie irgendwelche Probleme gehabt. Die muslimischen Freunde, die ich habe sind alles nicht grade die dümmsten und sind ebenfalls vollintegegriert und fühlen sich als deutscher Staatsbürger.
    Das Problem ist der "gemeine Pöbel" die werden indoktrieniert von so genannten Glaubenspredigern, die den Haß und die Ablehnung unters Volk sähen. Klar ohne erweiterten Horizont und mit der entsprechenden Erzeihung funktioniert das wunderbar. Unter Gleichgesinnten verbreitet es sich schneller und Mitläufer sind immer zur Hand, siehe Ereignisse im Dritten Reich.
    Nur liebe Leute es wird so nichts ändern, im Gegenteil. Zu meinem Bedauern muss ich sagen und mich der Meinung hier anschließen Multikulti ist tot.
    Schade, armes Deutschland.


    Horrido

  • Ich muss eingestehen, dass ich Warbird für´n rechten Spinner hielt und muss zugeben : Er hatte Recht, liegt vielleicht daran, dass ich noch diese Antifa-Gutmenschen Brille aufhatte und noch in einem Stadtteil wohnte in der die einzigen Ausländer integrierte waren bzw. Stundenten.
    Jetzt wohne ich zwar nicht in dem "Multi-Kulti" Stadteil Kiels Gaarden, auch als "Klein-Istanbul" bezeichnet, aber es reicht schon.
    Ich finde es unerträglich, wenn man hier als Deutscher als "Opfer" bezeichnet wird und diese Spacken im grunde damit ja auch noch recht haben.
    Hinzu kommen auch noch Berichte meines Polizistenbruders, dem seine "Kundschaft" sind ja meist irgendwelche Kuffnucken, die dann auch noch meinen einem Polizisten ihren türk. Ausweis unter die Nase halten "Deutsche Polizei hat mir nichts zu sagen" (tatsächlich geschehen !).
    Vielleicht hatte ich auch noch Sorgen, dass man mich als "rechts" bezeichnen könnte.
    Na ja, ist mir mittlerweile sowas von egal ich weiss ja von wem sowas kommt, nämlich von den Linksfaschisten, die nicht differenzieren können.
    Grundsätzlich würde ich mich doch noch eher mit meiner Ansicht über den Kapitalismus als schon bald Linksextremistisch bezeichnen.
    Aber diese selbsternannten "Linken" vielleicht sollten die sich mal überlegen wofür sie eigentlich stehen - für eine soziale Gesellschaft und da sollte man doch gegen asoziale Elemente vorgehen.
    Aber so manche Wesen sind ja wohl nicht genügend integriert, frage mich nur, wenn diese es selber wollen würden, warum es dann soviele türk. Sportvereine gibt - die übrigens durch rote Karten und Sportgerichtsverhandlungen auffallen und da Sport insbesondere Fussball ein Spiegelbild der Gesellschaft ist, sollte einem das doch zu Denken geben. Irgendwie scheinen bei manchen Leuten so manche soziale Entwicklungsstufen zu fehlen (siehe auch Zwangsheiraten oder auch Verschleierung).
    Manchmal glaube ich, dass so manche Gutmenschen erst zufireden sind wenn wir alle Moslems sind und türkisch sprechen...
    Aber ich muss Warbird widersprechen ohne Radikalismus ändert man in diesem Staat nichts mehr !
    Auch was das Thema Eingliederung von "Mitbürgern" mit Migrationshintergrund angeht, warum wird denn z.B. ein Erdogan mit seinen Forderungen nach türkischen Universitäten in Deutschland und der dem Verlangen nach Türkisch als erste Sprache für Türkischstämmige hofiert ?
    Aber dieses fordern nach Herrn Schicklgruber.. Nein, das kann ich auch nicht verstehen, weil das auch einfach kontraproduktiv, das ist ja ein Grund warum korrekte Diskussionsansätze verteufelt werden. Jetzt mal abgesehen davon, dass der Kerl einfach ein Verbrecher war !!!
    Michel Friedman, tja, der selbsternannte Gutmensch... Aber als seine "Paolo Pinkel"-Affäre rauskam, wusste er ja auch nichts anderes zur seiner Verteidigung zu äussern als sinngemäss "Nur weil ich Jude bin".
    Den Kerl hätte ein Julius Streicher nicht besser erfinden können...
    Frage mich zu dem was er hier eigentlich will, wenn Deutschland so schlecht ist - seine Eltern Polen er Franzose ???

  • Ich sage ja nicht das man nicht, dass man keine radikaleren Methoden benutzen soll oder kann um eine Veränderung zu schaffen. Nur wie soll das geschehen. Mit dem verlendeten Politiker, die Erdogan hofieren? Übrigens schöne Formulierung Wyzo, da hast du ins Schwarze getroffen. Die Mehlmützen der sogenannten Nationalen Partei? Nie im Leben! Meine Abneigung der Linkspartei gegenüber ist bekannt, obwohl dort teilweise gute Ansätze sind. Die Piraten haben da nicht wirklichen Plan, wobei die ja momentan auch eher eine Luftballonhülle darstellebn. Bleibt noch das Außenseiter Politikum der ProDeutschland oder ProNRW-Gruppierung. Joa nu gut immer eine erwägbar Alternative. Aber die haben auch nicht mal nen Plan vom Ganzen. Traurig aber war es ist hier eher eine Bananenrepublik. Bald dürfen wir die Ausrede benutzen "Nur weil ich Deutscher bin!" Schlimm und Traurig, aber vielleicht bald war.
    Und Wyzo das was du berichtest oder an Hand des Polizeibeispiels darlegst, so ist es überall, oder zu mindest fast überall. Kiel mag man denken, klar ist doch ne Großstadt, wie Berlin Rütlischule und so n Kram. Ne hier in Stolberg mit seinen knapp 60.000 Einwohner leider auch. Ich gebe zu bedenken erzkatholisches Rheinland! Und die Moslems wollen ne Moschee höher als der Dom in Köln baun. Samma hackt et? Haben unser Regierungs- und Landesväter Lack gesoffen um das zu erlauben?
    Ich kann mittlerweile gar nicht mehr so viel essen, wie ich kotzen könnte.
    Die Leute die hier als Flüchtlinge herkommen und versuchen hier ein besseres Leben zu führen sich anstrengen und dankbar sind in ein (für sie) Paradies zu kommen tun mir leid. Das sind die Leidtragenden und Opfer solcher mittelalterlich zurückgeblieben Denker und Handelnden. Tut mir leid.


    Horrido

  • Was soll ich jetzt dazu sagen von wegen den Methoden: Nur soviel Wahlen bringen nichts.
    Weil wie angedacht, die Herren und Damen keinen Bezug mehr zum einfachen Volk haben.


    Mein Bruder ist nicht in Kiel Cop, sondern in Krank...äh... Frankfurt/Main.


    Ja, der Moscheenbau, in Rendsburg (ca. 20 km von hier weg) steht ein Teil da denkst echt man wäre im Orient und wartet eigentlich nur, dass eine Kamelkarawane vorbei zieht...
    Aber auch so eine Sache, wo werden die Dinger denn gebaut, dort wo die Politbonzen nicht wohnen.
    Jetzt mal abgesehen von den übrigen Bonzen die überall eine grosse Klappe haben und keine Ahnung haben. Dieser Satz von wegen "Hartz IV Empfänger leben ja in Saus und Braus." wird ja auch gerne von denen verwendet (Aber das ist ja wieder ein anderes Thema).
    Wer mir auch ein Dorn im Auge sind, sind dieses selbsternanntes Multi-Kulti "Bildungs"bürgertum ist doch so:
    Fahren in die entsprechenden Stadtviertel um so´n Multi-Kulti-Strassenfest zu besuchen, wo natürlich alles Friede, Freude, Eierkuchen ist und fahren dann in ihr "arisches" Wohnviertel um sich dann gross zu tun ohne überhaupt zu wissen was los ist und wer die Wahrheit sagt wird als engstirniger Ewiggestriger bezeichnet.
    Tja, die Linkspartei - bin ja mittlerweile ausgetreten, weil zuviel Multi-Kulti-Geschwafel.
    Gut, die Flüchtlinge, nur da frage ich mich teilweise was die denn erwarten ? Arbeit ? Denke auch mal die erwarten das Schlaraffenland. Jedenfalls einige von ihnen.
    Es gibt genug Ausländer die froh und dankbar sind hier zu sein, wie z.B. ein Onkel von mir ist als Gastarbeiter aus Tunesien gekommen, aber engagiert sich auch im Fussballverein, seine Kinder wurden westlich erzogen, okay, bei meiner Kusine war´s manchmal etwas... Aber wenn ich eine Schwester hätte oder doch mal eine Tochter wär´s bei mir wohl nicht unähnlich...
    Oder ich mache ja jetzt einen 1€ Job - betreue Senioren (ich nenne das auch mal Seniorenbelustigung) u.a. einen Schwarzafrikaner der sagt einfach er ist hier hinkommen, klar stammt aus einem anderen Land, aber ist als Gast gekommen und hat sich hier angepasst, der hat vielleicht eine Meinung über so gewisse etnhische Minderheiten in diesem Land - er gibt mir in meinen Ansichten recht.


    Grundsätzlich ist es so, dass eine Kultur sich weiterentwickelt durch Austausch mit anderen Kulturen, aber ich frage mich was wir lernen können von dieser islamisch geprägten "Kultur" ?
    Da fällt mir wieder eine Diskussion ein, die ich mal bei youtube hatte mit so´n Vorzeigekanacken - wir wären die mit der rückständigen Kultur und zudem alle grossen Erfindungen würde von Türken gemacht worden... Er konnte mir keine nennen...
    Aber es ist doch wirklich so, dass sich so manche Türken für die Herrenrasse halten, also die wahren Nazis sind !
    Mit dem Schimpfwort sind sie ja schnell bei der Hand...
    Wenn wir wirklich welche wären, wären die doch die Juden...

  • Ich glaube ich hab mit falsch ausgedrückt. Die "Fachkraft aus Österreich" (geile Bezeichnung *lol*) meinte ich nicht wörtlich. Sondern jemanden, der die Mirgranten in die Schranken weißt und sofort abschiebt wenn sie nicht spuren.


    Der Typ der gestern zb die Frau vom Arbeitsamt erstochen hat. Warum bei uns einsperren? Sofort raus aus dem Land damit! Der Kerl hat im leben noch nicht gearbeitet.
    Ich bin bei Leibe kein Nazi. Aber ich hab Nationalstsolz. Im gegensatz zu den meisten Deutschen Bundesbürgern. Multikulti wird nie funtionieren.


    Ich seh es an meiner Freundin. Sie ist aus Asien. Wir beide haben einfach zum teil so unterschiedliche (Welt-)Ansichten, das es auch mal zum streit kommt. Und keiner gibt nach weil die ganze Erziehung und Mentalität anders ist, und auch verteidigt wird.

  • Geht ja auch nicht darum, dass jemand seine Erziehung oder Mentalität völlig aufgeben soll, aber halt begreifen, dass er/sie hier in einer anderen Kultur lebt und sich anzupassen hat, jedenfalls im Grossen und Ganzen.
    Und wie geschrieben: Kulturen entwickeln sich weiter durch Austausch und auch Diskusionen.


    Dachte mir dazu ein Beispiel aus:


    Geht ja auch nicht an wenn ich bei jemanden zu Gast zum Essen bin und in meiner Kultur ist es Sitte zu zeigen, dass das Essen wohlschmeckend und zu dem gut bekömmlich war in dem ich einen grossen Haufen auf den Esstisch setze...
    Und im Grunde geschieht das im übertragenden Sinne.

  • Wie kann jemand Fachkraft sein, der nicht mal eine Berechtigung für seine Arbeit (Er hatte keinen Führerschein) ?


    Wie bereits oben erwähnt: Wir Deutschen tuen uns NOCH schwer zu unserem Land und dessen Geschichte zu stehen. Ich hoffe, dies wird "bald" anders.


    Ebenso ist der Multi-Kulti nicht tod. Weil er nie gelebt hat.

  • Es ist schon interessant, was ich hier lese. Soviel Einigkeit, da muss doch mal jemand den Advocatus Diaboli spielen und quer schießen. Was mich aber wirklich stört ist, dass ich so manche Ausdrucksweise eher im SpOn-Forum erwartet hätte als hier. Ich denke dabei auch an Begriffe wie „Gutmensch“. Was ist das überhaupt? Aber fangen wir von vorne an.


    Zur Überschrift des Threads: „Der Islam und seine Auswüchse“. Kann mir bitte mal jemand erklären, was „der“ Islam ist? „Den“ Islam gibt es als monolithischen Block ebenso wenig wie „das“ Christentum. Man denke nur an die sogenannten „Freikirchen“, die in den USA wie Pilze aus dem Boden schießen. Viele selbsternannte Prediger mit noch mehr Meinungen. Mit den muslimischen Gemeinschaften sieht es qualitativ nicht anders aus. Außerdem ist es immer problematisch, eine Religion mit einer Kultur gleichzusetzen. Die Religion ist immer nur Teil einer Kultur.


    Wyzo spricht in seinem ersten Beitrag von einem „Flachkopf“, des Öfteren wird auch Erdogan erwähnt. Wer ist das schon? Einzelne Leute, die ihre Meinungen heraus posaunen. Meinungen sind wie Nasen: Jeder hat mindestens eine. Man sollte die öffentliche Meinung nicht mit der veröffentlichten Meinung verwechseln.


    Mit Begriffen wie „Rückständig“ einen Kulturdiskurs führen zu wollen, ist sehr problematisch. Wer bestimmt den bitteschön, was „up-to-date“ ist? Wer legt die Messlatte fest, an der alles gemessen wird? Vieles besteht doch nur aus willkürlichen Festlegungen, die in relativ kurzen Zeitabständen wieder vergehen.


    Immer alles Schlechte auf die Zeit von 1933-1945 schieben zu wollen, wenn es mit der „nationalen Identität“ mal wieder hapert, ist zu kurz gedacht. Sehen wir es ein, Deutschland ist ein Konstrukt von 1871, welches bisher noch nicht die Zeit hatte, einen ernstzunehmenden Patriotismus auszubilden.


    Es wird mal wieder über „die da Oben“ gemeckert, und dass sie die Bodenhaftung verloren hätten. Wo sollen die denn eine Bodenhaftung herbekommen, wenn keiner ernsthaft mit ihnen redet? Als Buhmann sind die Volksvertreter gerne gesehen. Und manche lassen sich auf großen Demos gerne blicken. Mein Vorschlag: Anstatt eine Demo organisieren, lieber mal die Bürgersprechstunden der Abgeordneten besuchen und denen das Ohr abkauen (im übertragenen Sinne). Wenn man was größeres Organisieren will, darf man gerne auch koordiniert mehrere Büros anlaufen und damit Druck ausüben.


    Ein Satz noch zur Integration: Wie sollen wir in unserem Land Menschen mit Migrationshintergrund integrieren, wenn wir schon einheimische Gesellschaftsschichten nicht integrieren können?



    Soviel fürs erste von meiner Seite. Es ist nicht alles so ausgereift wie erhofft, aber Ansätze, mit denen man arbeiten kann, sind vorhanden.

  • Quote

    Es ist schon interessant, was ich hier lese. Soviel Einigkeit


    Das dachte ich mir auch, und ich war sowohl von Warbird, als auch von Wyzo sehr überrascht. Hat sich in meiner Abwesenheit doch viel getan.


    Quote

    Man sollte die öffentliche Meinung nicht mit der veröffentlichten Meinung verwechseln.


    Das sehe ich ebenso.
    Ich kenne viele Ausländer, durchaus auch türkischer oder arabischer Herkunft und die, die ich kenne (vielleicht kenne ich sie daher auch), sind nicht radial veranlagt, sondern schämen sich teilweise für andere Leute, die auch sie durch ihr Auftreten in ein schlechtes Bild rücken.
    Und zu meinem Bekanntenkreis zählen nicht nur Studenten, sondern auch Zugbekanntschaften und Leute aus dem Boxverein. Und gerade was Letzteren betrifft, muss ich sagen, da gibt es Ausländer, die besser mit einer "boxenden Frau" klarkommen, als mancher Inländer.
    Bei allen gibt es häufig Dinge, die ich gut finde und welche, die ich weniger gut finde, aber so sind Menschen. Das hängt nicht von der Herkunft oder Staatsangehörigkeit ab. Und solange man mich nicht belästigt (oder allgemeiner Dritte), kann auch ich damit leben, dass andere Leute anders sind. Man nennt es auch Toleranz.


    Das Problem stellt in diesem Fall also nur der Teil (und wirklich nur der Teil) dar, der andere nicht leben lässt, wie sie wollen, sondern ihnen die eigene Gesinnung aufdrängen möchte. Und hier sollte man auch ansetzen das Problem zu bekämpfen und nicht immer ganze Religionen polarisierend und völlig undifferenziert über einen Kamm scheren. Gerade, wenn man den Linksradikalen Undifferenziertheit vorwirft, Wyzo.


    Im Übrigen gibt es auch in Deutschland noch immer solche "Auswüchse", wir nennen sie auch gerne Neonazis. Aufgrund des sensiblen Umgangs mit dem Thema kann man dieses Problem aber soweit zurückdrängen, dass die Allgemeinheit seltener betroffen ist.


    Quote

    Mit Begriffen wie „Rückständig“ einen Kulturdiskurs führen zu wollen, ist sehr problematisch. Wer bestimmt den bitteschön, was „up-to-date“ ist? Wer legt die Messlatte fest, an der alles gemessen wird? Vieles besteht doch nur aus willkürlichen Festlegungen, die in relativ kurzen Zeitabständen wieder vergehen.


    Das sehe ich ebenso.
    Nur als Denkanstoß, wer sagt eigentlich, dass unsere Kultur besser/überlegener/durchdachter ist, als die der anderen? Nur weil wir mit ihr leben und sie logisch finden, heißt das nicht, dass sie automatisch gut ist.
    Hier gilt für mich wieder, jeder so, wie er will.
    Nur die Rechte Dritter sollte man achten, hier also wieder der Konflikt.


    Ebenso ein Denkanstoß: Wir werden den radikalen Muslimen vor, sie wollen uns auch islamisieren. Ich will gar nicht mit Kreuzzügen anfangen, dann heißt es wieder, das ist schon ewig her und heutige Missionare sind friedlich unterwegs.
    Aber: Mit welcher Berechtigung und welchen Zielen sind wir in den arabischen Ländern unterwegs?
    Das ist so ein bisschen wie, Ahmadinedschad will nicht verstehen, warum er keine Atomwaffe haben darf, alle anderen aber schon.
    (Ich weiß, jetzt polarisiere ich und biete damit viel Angriffsfläche)


    Quote

    Soviel fürs erste von meiner Seite. Es ist nicht alles so ausgereift wie erhofft, aber Ansätze, mit denen man arbeiten kann, sind vorhanden.


    Das gilt auch für meinen Beitrag.
    Auch ich erkenne das Problem, glaube aber, dass der Umgang damit ebenso gefährlich ist. Man könnte ja mal was vielseitiger drüber diskutieren.

    Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten. Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180° drehbar." (Erich Kästner)


    "Eine Rose gebrochen, bevor der Sturm sie entblättert." (Lessing)


    "Demokratie ist nicht die Herrschaft der Vernunft. Auch falsche Entscheidungen können demokratisch sein. Das ist zu akzeptieren" (Mein ehemaliger Chef, zumindest so in etwa)

  • Ein "Gutmensch" ist so ein selbsternannter Mensch, der seine blumige Sicht der Welt als Masstab anderen aufdrängen will.
    Sind die Leute, die anderen verbieten wollen z.B. das Wort "Negerkuss" zu verwenden und merkt nicht wie sehr er/sie selbst Faschist ist.


    Erdogan ist ja nun kein Einzelner er ist Staatspräsident der Türkei - wurde als dort mal gewählt !!!


    Und ich halte eine Kultur für rückständig in der Frauen verschleiert werden und Tiere unnötig gequält werden (Schächten).

  • Quote

    Original von Wyzo
    Ein "Gutmensch" ist so ein selbsternannter Mensch, der seine blumige Sicht der Welt als Masstab anderen aufdrängen will.
    Sind die Leute, die anderen verbieten wollen z.B. das Wort "Negerkuss" zu verwenden und merkt nicht wie sehr er/sie selbst Faschist ist.


    [...]


    Und ich halte eine Kultur für rückständig in der Frauen verschleiert werden und Tiere unnötig gequält werden (Schächten).


    Das würde bedeuten, dass du selbst ein "Gutmensch" bist? ?(



    Quote

    Original von Wyzo
    Erdogan ist ja nun kein Einzelner er ist Staatspräsident der Türkei - wurde als dort mal gewählt !!!


    Na und? Merkel ist auch Regierungschefin und wurde mal gewählt. Trotzdem nimmt sie nicht jeder für voll (dich mit eingeschlossen, wenn ich dich richtig verstehe).

  • Nein, ich bin kein Gutmensch !
    Weil ich vertrete nicht die Ansicht, dass jeder Mensch gut ist und sich alles in Friede, Freude, Eierkuchen auflöst !


    Zu Erdogan, aber das sind offizielle Äusserungen von ihm !
    Und der trägt bestimmt damit nicht zur Integration bei, nur leider wird der hier mit allen Ehren empfangen was ist das denn für ein Zeichen an unsere "Mitbürger" mit Migrationshintergrund ?

  • Du tendierst jedoch dazu, deine mehr oder weniger "blumige Sicht der Welt" anderen als Maßstab vorzulegen. Demnach trifft diese Definiton auf dich zu, egal ob du alle Menschen für gut hälst oder eher zu Hobbes tendierst.


    Merkel äußert sich ebenfalls regelmäßig offiziell und trotzdem spricht sie (auch nach deiner Auffassung) nicht für ganz Deutschland. Warum sollte es bei Erdogan anders sein? Merkel wird auch zum Beispiel in China "mit allen Ehren empfangen", obwohl sie systemkritisches von sich gibt.

  • Dann sind wir ja alle Gutmenschen und es hat keinen Sinn, das immer wieder zu betonen.


    Der Salafismus als Auswuchs des Islam; ja, das kann man stehen lassen. Aber dann sollte man diese Differenzierung auch durchziehen und nicht alles in einen Topf werfen. Das würde beispielsweise dem Sufismus nicht gerecht.

  • Mit Gutmenschen bezeichne ich die Menschen die immer nur das Gute im Menschen sehen und darauf eine Ideologie aufbauen die an sich vielleicht nicht schlecht ist, aber völlig irrational und diese Irrationalität als allgemeine Wahrheit vertreten oder anders gesagt die Leute die in ihrem Elfenbeinturm wohnen.
    Und die es nicht kapieren, dass man mit schönen Gerede und im Sinne von "jetzt umarmt euch mal alle" gewisse Vorgänge nicht andern kann.