Unerwarteter Besuch

  • Unerwarteter Besuch


    Kapitel 1:


    Frankreich, nahe Paris:
    Luise hasste es, im Dunkeln und dann auch noch alleine unterwegs sein zu müssen. Dabei hatte sie ihrer Freundin nur ein geliehenes Buch wiederbringen wollen, die beiden hatten sich dabei aber wie immer verquatscht. Erst als es draußen schon stockfinster war hatte sie sich endlich loseisen können und so ging sie nun durch die menschenleeren Straßen.
    Inzwischen hatte es auch noch angefangen zu schneien, Luise verfluchte sich selbst hätte sie sich doch nur wärmer angezogen, tief vergrub sie ihre Hände in den Taschen um diese zu wärmen. Plötzlich vernahm sie ein Geräusch das immer lauter wurde und zwei Lichter kamen auf sie zu, „Oh, Luise das ist doch nur ein Auto, langsam werd´ ich Paranoid!“ beruhigte sie sich selbst. Doch dann hörte sie hinter sich einen weitern Wagen, sie wunderte sich, da in dieser Gegend und um diese Zeit eigentlich niemand mehr unterwegs war. Dachte sich aber nichts weiter dabei und ging weiter, aber als der Wagen mit ihr auf gleicher Höhe war wurde er langsamer, nun bekam Luise wirklich ein flaues Gefühl in der Magengegend und fing an zu rennen. Der Wagen aber lies sich nicht so leicht abschütteln, er überholte die Frau und blieb mit laufendem Motor stehen.
    Luise die gleich um die nächste Ecke wohnte wollte jetzt nicht umdrehen und lief weiter. Doch als sie das Auto erreicht hatte ging die hintere Wagentür auf und sie wurde von zwei Armen ins Innere des Gefährts gezogen. Sie schrie und trat um sich, doch inzwischen wurde sie von zwei Typen festgehalten und deren Stärke nach zu urteilen waren es Männer. Die Frau wollte sich jedoch nicht damit aufhalten ihre Entführer genauer zu betrachten und versuchte verzweifelt sich loszureißen, aber ihre Chancen zu entkommen schwanden da der Wagen inzwischen wieder fuhr und immer schneller wurde.
    Plötzlich fühlte sie etwas Kühles am Kopf, mit Schrecken stellte Luise fest, dass es sich um eine Waffe handelte sie hörte auf sich zu wehren, einer der Männer zog ihr ziemlich grob die Arme auf den Rücken und verpasste ihr Handschellen. Dann wurde sie auf den Autositz gedrückt, die beiden Männer postierten sich rechts und links von ihr. Luise wurde ganz schlecht vor Angst und sie musste ein paar Mal tief durchatmen damit sie nicht anfing zu heulen.
    Um sich abzulenken musterte sie Ihre Entführer. Als erstes vielen ihr die Uniformen ins Auge und sie erkannte das die Männer von der Gestapo waren, jetzt wurde ihr noch mulmiger zu Mute, der Mann rechts von ihr war so um die 43 und hatte schwarze Haare außerdem zierte eine lange rote Narbe sein Gesicht die vom Augen- bis zum Mundwinkel verlief. Der andere Deutsche war ca. 33 und hatte strohblondes Haar ihn hätte man vielleicht als hübsch bezeichnen können wären da nicht dieser eiskalte stechende Blick seiner blauen Augen gewesen. „Auf sein Aussehen bildet der sich garantiert sonst was ein“, dachte die Französin abschätzend, langsam wurde sie müde und immer wieder vielen ihr die Augen zu. Aber sie wollte jetzt auf keinen Fall einschlafen nicht hier mit diesen zwei unheimlichen Typen, doch der Schock und der Kampf von vorhin forderten ihren Tribut und so verfiel sie schließlich doch in einen unruhigen Schlaf.
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    Ihr seit hier Zeuge einer Weltpremiere das hier ist meine allererste FF!


    Demnach bin ich auch darauf angewiesen das ihr mir eure Meinung sagt,
    da man als Autor oft solche Sachen wie Logik o.ä. schwer beurteilen kann. (finde ich zumindest)


    Also kritisiert mich nur richtig dann kann ich aus meinen Fehlern lernen (aber über Lob freu ich mich natürlich auch ;))


    Außerdem will ich natürlich wissen ob ich überhaupt weiter schreiben soll
    oder ob die Geschichte keinen interesiert.


    Liebe Grüße
    Oui 91

  • Quote

    Original von -Angel01-



    Ich find die Geschichte schon mal super :)
    Ich freu mich schon auf eine Fortsetzung ;)


    *volles zustimm*


    LG
    mave

  • Hurra, endlich ist meine Geschichte on gestellt, danke für die lieben Kommis :) die Fortsetzung kommt so schnell wie möglich.
    Vielleicht schaffe ich es sogar heute noch.

  • Hier wie versprochen die Fortsetzung.
    Leider ist dieser Teil ein bischen kurz geraten ( der nächste Teil wird länger versprochen), es ist auch mehr ein Übergangskapitel um die Helden in die Geschichte einzuführen. Ich find den Teil nicht soo gut, freu mich aber natürlich trotzdem über Kommis.
    genug der langen vorreden viel Spaß beim lesen:


    Kapitel 2:
    Deutschland, Stalag 13:
    Die Sonne schien auf das uns wohlbekannte Lager und für Februar war es relativ warm. Deshalb hielten sich die meisten Gefangenen draußen auf. Auch drei der Helden waren im freien, Kinch spielte mit ein paar anderen Basketball, Carter saß auf einer Kiste, lehnte mit dem Rücken an der Barackenwand, er hielt in jeder Hand einen Blechteller und sonnte sich. Neben im stand Newkirk der eine Zigarette rauchte, „Bei so sch-önem We-tter kö-nnte man gla-tt ver-gess-en wo wir h-ier sind.“ „Ja, stimmt und ich hab mich inzwischen sogar an den Stacheldraht gewöhnt, da wird mir bestimmt was abgehen wenn ich wieder zu Hause bin“, antwortete Carter.
    LeBeau befand sich in der Baracke und versuchte sich gerade an einem Soufflé, er war froh dass bei diesem schönen Wetter Alle draußen waren und er seine Ruhe hatte. Nur Colonel Hogan war ebenfalls drinnen, allerdings saß er in seinem Büro auf dem Bett, er wusste nicht wie er sich beschäftigen sollte, da schon seit Tagen kein neuer Auftrag aus London mehr gekommen war. Anfangs war Hogan ganz froh gewesen endlich mal wieder eine Nacht durchschlafen zu können, aber da nichts tun noch nie seine Stärke gewesen war hatte er bald nicht mehr gewusst was er mit seiner Zeit anfangen sollte. Kurz er erwog er nun, mal bei Oberst Klink vorbei zu schauen um sich auf einen Cognac einzuladen, da viel im ein das LeBeau drüben im Hauptraum der Baracke ein Soufflé zubereitete und jedem gedroht hatte ihn zu erschießen wenn er es wagen sollte eine Tür zu öffnen und somit einen Luftzug zu verursachen der das Soufflé zusammenfallen lassen würde. Bei diesem Gedanken musste der Colonel schmunzeln, wenn es ums Essen ging verstand der kleine Franzose wirklich keinen Spaß. Da er aber noch länger leben wollte nahm Hogan sich ein Buch, legte sich auf sein Bett und fing an zu lesen. Vorher dachte er noch wie schon es wäre, wenn jetzt irgendetwas passieren würde und er was zu tun hätte.

  • Die Story hat wirklich Interessant begonnen. Und die Idee mit dem Soufflé ist wirklich witzig. :)


    Ich hoffe du schreibst noch weiter.

    Ein Optimist sieht eine Gelegenheit in jeder Schwierigkeit; ein Pessimist sieht eine Schwierigkeit in jeder Gelegenheit.


    Winston Churchill