Stottern

  • Moin,
    in der Englischen Fassung stottert er ja nicht.
    Warum stottert er aber bei derDeutschen Version?!
    Ich mein, was haben die sich dabei gedacht?! Also ich mag "die deutsche" Person von Newkirk nicht, da mich das Stottern ziemlich stört!


    THX

  • Ich weiß auch nicht wirklich, warum sie den stotternd synchronisiert haben. Es ergibt eigentlich keinen richtigen Sinn, aber vielleicht wollten sie ja die Rolle dadurch interessanter machen. Schwierig wirds ja jedes Mal, wenn Newkirk am Telefon oder im Radio jemanden nachahmen soll. Um mit Klinks Worten zu sprechen: "Seit wann stottert denn der Führer?" Vor allem deshalb könnte ich auf Newkirks Stottern auch verzichten, aber es stört mich nicht besonders. Es passt ja auch teilweise zu seiner leicht nervösen Art. :]

    Wache: NEIN!
    Newkirk: Oh no, must be half past ten by now. At least. :D


    Endlich und ganz neu! CC hat seinen eigenen Postershop! =)*klick*

  • Vielleicht dachten sich die Übersetzer auch, das es ein besonderes Gimmic wäre... eine persönliche Note für ihn... Jede der Rollen hat ja eine eigene Persönlichkeit, etwas was sie unverwechselbar macht.

  • Also, als ich Newkirk zum ersten mal im Original sprechen hörte (beim Wackelpudding-Werbespot) da finde, da hat er so ein ganz leichtes stottern, wie so eine art schluckauf.......meiner meinung nach, vielleicht haben sich die Übersetzer das ja damals auch so gedacht und haben Newkirk dann im deutschen "richtig" stottern lassen. könnte doch sein. Nur eben am Telefon ist das schon manchmal störend, wenn er da stotterd, aber ich fand z.B. Klinks Kommentar ganz lustig:"...und seit wann stotterd'n der Führer?"

    Ein Kuss auf die Hand bedeutet Respekt, ein Kuss auf die Stirn bedeutet Freundschaft und ein Kuss auf den Mund bedeutet Liebe.....
    Wen die Götter lieben, lassen sie jung sterben (Elvis Presley, Marylin Monroe, James Dean, ..)

  • Also soweit ich weiß, hängt das mit dem Original zusammen. Newkirk spricht als einziger britisches Englisch. Und das ließ sich wohl nich so einfach übersetzen. Außerdem ist ein Sprachfehler der einfachste Lückenfüller beim Synchronsieren. Ist doch ganz einfach. Sonst muss die Lippenbewegung halbwegs stimmen, auch wenn der Text im deutschen ganz anders klingt, weil die Wörter länger sind oder sowas. Hier kann man einfacher improvisieren. Überall, wo es nicht passt, müssen die Übersetzungen nicht umgeschrieben werden, da holpert der Sprecher einfach mal.

  • Klinks Nachbar hat recht, Newkirk stottert nur im deutschen weil er typische britische Sprüche macht und das in deutscher Fassung einfach zu lang wäre, daher die Stotterei (die ich persönlich sehr sexy finde).



    Liebe Grüße
    Luna


    Es tut mir leid, dass ihr in Zukunft auf mich verzichten müsst. Ihr wart eine tolle Community und die Arbeit mit euch hat mir stets Freude bereitet, doch meine Interessen haben sich verändert. 17 Jahre war ich dabei, davon fast 15 Jahre als Moderator. Es wird an der Zeit diese Position an eine neue und junge Generation weiter zu geben.


    Liebe Grüße
    Lunar
    Moderatorin


  • Quote

    Original von CorporalCaptain
    Schwierig wirds ja jedes Mal, wenn Newkirk am Telefon oder im Radio jemanden nachahmen soll. Um mit Klinks Worten zu sprechen: "Seit wann stottert denn der Führer?"


    Also beim Telefon-stottern find ich´s lustiger

  • Hi!


    Also ich find das Stottern gar nicht so schlimm. Ich hab Newkirk schon mal im amerikanischen Orginal gehört und ich fand seine Stimme ohne Stottern so schrecklich, dass ich mir die Folgen ohne Stottern gar nicht ansehen möchte.
    @LunaClaudineNewkirk: Da muss ich dir zustimmen, die Stotterei ist wirklich sexy. :D

  • Quote

    Original von DerGesichtseimer
    @LunaClaudineNewkirk: Da muss ich dir zustimmen, die Stotterei ist wirklich sexy. :D


    Oh ja, ich bekomm jedesmal ne Gänsehaut und würde ihn am liebsten küssen *seuftzt*


    Es tut mir leid, dass ihr in Zukunft auf mich verzichten müsst. Ihr wart eine tolle Community und die Arbeit mit euch hat mir stets Freude bereitet, doch meine Interessen haben sich verändert. 17 Jahre war ich dabei, davon fast 15 Jahre als Moderator. Es wird an der Zeit diese Position an eine neue und junge Generation weiter zu geben.


    Liebe Grüße
    Lunar
    Moderatorin


  • Und hier der Ausflug ins Cockney ;)


    aus:
    Meyers Lexikon


    Cockney
    englisch, aus mittelenglisch cockeney ›verweichlichter Mensch‹],


    1) der, Bezeichnung für den Londoner Spießbürger.
    das, Mundart der Bewohner der City von ...


    2) das, Mundart der Bewohner der City von London, mit vulgärem Einschlag; wird als Zeichen der Unbildung angesehen.


    Hier zu ein längerer Text auf Londonleben


    London - DuMont visuell - Köln, DuMont Buchverlag, 1993, s. 44-46
    schriebt dazu:


    London - die Stadt des Cockney


    Nach der Normannischen Eroberung im Jahr 1066 wurde das Englische durch das Französische, die Sprache der führenden Schicht, verdrängt. Es wurden keine weiteren literarischen Werke in Englisch verfasst, das somit auf den Rang einer gesprochenen Sprache herabsank. Als Ergebnis dieser Ausgrenzung konnte sich das Englische unbeeinflusst vom Lateinischen und Deutschen zu einer eigenständigen Sprache entwickeln, bis es im 14. Jh. den Status der untergeordneten Sprache ablegte. Aus politischen, wirtschaftlichen und demographischen Gründen tauchte in der Gegend um London eine Dialekt auf, der zur Norm, zum Standard-Englisch werden sollte.
    Von "Cokeney" zu "Cockney"
    Cockney ist ein Begriff aus dem Mittelenglischen (1150-1500) und bedeutet wörtlich übersetzt "Hahnenei". Im übertragenen Sinne beschrieb Cokeney auch einen verweichlichten oder kindischen Mann oder auch einen schwächlichen Städter im Gegensatz zu einem robusten Landbewohner. Im 17. Jh. wurden dann ausschließlich die Bewohner Londons - humorvoll oder abwertend - als Cockney bezeichnet. Ab dem 18. Jh. bezeichnete man die Sprache der Londoner Arbeiterklasse als Cockney; das Wort klang nun in den Ohren der höheren Gesellschaft äußerst verächtlich. Wollte man als echter Cockney gelten, so musste man so nah an St Mary-le-Bow (in einiger Entfernung vom heutigen East End) geboren sein, dass man die Kirchenglocken hören konnte; nur dann traf das Sprichwort "Born within the sound of Bow Bells" zu. London hatte ursprünglich zwei Mittelpunkte: die von verschiedenen Bevölkerungsschichten bewohnte City war das Handelszentrum, Westminster seit dem 11. Jh. politische Hauptstadt und ebenfalls am nördlichen Themseufer gelegen. Die beiden Zentren verschmolzen erst im 16. Jh. Nach dem Großen Brand verließ das gehobene Bürgertum nach und nach die City, um sich im West End zu etablieren. Im 18. Jh. verlief die Grenze zwischen den beiden von äußerst unterschiedlichen Bevölkerungsschichten bewohnten Vierteln West End und East End auf der Höhe des Soho Square; Regent Street wurde zum Teil als Schutzwall gegen Krankheiten gebaut, eine Grenze, die noch im 19. Jh. Gültigkeit besaß. Der Bau der Hafenanlagen ab 1800 begünstigte die verstärkte Ansiedlung der Arbeiterklasse, die weniger wohlhabend als die ebenfalls dort ansässigen, aus Frankreich eingewanderten Hugenotten war. Das Gebiet nahm schließlich den Charakter eines reinen Arbeiterviertels an und wird seit der Zeit als East End bezeichnet. Die City war im Gegensatz dazu Geschäftszone, in der Kleinadel, Bürgertum und Handwerksbetriebe ansässig waren. So fügten sich Dialekte und Akzente zur Londoner Sprache und bereicherten sie.
    Standard-English und Cockney
    Die Education Acts von 1870 oder die nach ihrem Urheber Forster-Gesetz genannte Reform bestätigte offiziell das "correct English" und die "three R's" ("reading, writing and arithmetic": Lesen, Schreiben und Rechnen). Die Reform leitete außerdem die Einrichtung von Grundschulen in die Wege; von da an waren auch die Kinder des East End schulpflichtig. Dennoch war die Bezeichnung Cockney zu Anfang des 20. Jh. noch ausschließlich der Arbeiterklasse vorbehalten.
    Zugegebenermaßen trugen die Werke von Charles Dickens viel dazu bei, das Bild vom typischen Cockney zu prägen und zu bewahren. J.C. Lockhardt, Literaturkritiker und Schriftstller, ging so weit, manche Dichter des 19. Jh., die wie Keats und Shelley seines Erachtens nach eine nachlässige Sprache hatten, als "cockney school" zu bezeichnen. Der Großteil des Bürgertums sprach und spricht auch heute weiterhin Standard-Englisch. Der andere Teil der Londoner Bevölkerung bedient sich einer mehr oder weniger starken Mischung aus verschiedenen Akzenten (z.B. aus dem Südosten, vor allem aus Essex) und Cockney. Besonders im Radio ist immer eine akzentfreie Sprache gepflegt worden, daher der Begriff "BBC-English". In den letzten Jahren werden auch bei den Journalisten von Funk und Fernsehen regionale Akzente akzeptiert, so dass manchmal gar Spuren des Amerikanischen zu entdecken sind. Auch innerhalb der Bevölkerung ist die Spaltung zwischen East End und West End mittlerweile weniger deutlich spürbar. East End, Cockney und Arbeiterklasse sind heute nicht mehr untrennbar miteinander verbunden.
    Cockney-Land und Cockney-Akzent
    Der stärkste Cockney-Akzent wird in Poplar gesprochen, obwohl hier keineswegs der geographische Mittelpunkt des East End liegt. Das East End beginnt heute bei Aldgate und setzt sich entlang der Commercial Road und Whitechapel Road bis zum River Lea fort; es umfasst Stepney, Limehouse, Bow, Old Ford, Whitechapel und Bethnal Green. In der Aussprache charakterisiert vor allem der Gebrauch des stummen "h" den Cockney Akzent (half spricht sich 'alf). Das "th" wird durch "f" oder durch "v" ersetzt, und manchmal sogar durch "d"; "tt" wird nicht mehr gesprochen (butter wird bu'er) oder es wird durch "dd" ersetzt (better wird bedder); ein "t" am Schluß entfällt: didn't wird zu didn'. Das "a" wechselt die Aussprache: take wird nicht mehr teik sondern taik ausgesprochen. Außerdem zeichnet sich das Cockney durch die Verwendung von absurden Wortkombinationen und die Nicht-Beachtung grammatischer Regeln aus.
    Der Slang "Cockney"
    Der rhyming slang ist für den Uneingeweihten eine unverständliche Sondersprache, die heute allerdings vom Aussterben bedroht ist. Er tauchte erstmals Ende des 19. Jh. auf, verbreitete sich in den 30er Jahren und wird heute noch manchmal von Hausierern und Marktfrauen benutzt. Um nicht von der Polizei verstanden werden zu können, wurde eine Art Code entwickelt. Der rhyming slang stellt nur eine von vielen Aspekten des Cockney dar, aber sicherlich den spielerischsten. Vor allem zahlreiche Musicals haben dazu beigetragen, dass seine Bedeutung für die Cockney-Kultur überbewertet wurde. Die Liste der Beispiele ist unendlich. So steht Cain and Abel für table, trouble and strife für wife, holy friar für liar, bees and honey für money, pleasure and pain für rain, weasel and stoat für coat, dustbin lids oder God forbids für Kids, Lilian Gish für fish, und selbst vor kurzem sagte man noch Heath statt teath, um auf den ehemaligen Premierminister und sein Gebiß anzuspielen.


    Auch auf Wikipedia ist ein Artikel dazu zu finden.


    das zum original ;)


    iago


    Ich bin der Rattenfänger von Hameln - wo sind hier die Mäuse?!


    Niveau ist keine Handcreme!


    Reich ist das Land, das Helden hat. Und arm das Land, das welche braucht!

    The post was edited 2 times, last by iago ().

  • @ kampfkatze


    da muss ich dir unbedingt zustimmen, ohne stottern wäre er nicht mehr newkirk für mich...gerade das ist das bestimmte "Etwas" an ihm... :rolleyes:

    "Ich will, dass sie ihre Arbeit machen."
    "Doch wie schon der Philosoph Mick Jagger sagte 'You can't always get what you want'."

  • ich glaube das wär zu komisch, in der englischen fassung gefällt mir das nicht besonders gut....da ist das stottern in der deutschen fassung besser gemacht...da bin ich au froh drüber =) =)

    "Ich will, dass sie ihre Arbeit machen."
    "Doch wie schon der Philosoph Mick Jagger sagte 'You can't always get what you want'."

    The post was edited 1 time, last by Kristana ().

  • Ich finde es auch am lustigsten, wenn Newkirk am Telefon stottert. Wenn er jemanden nachmacht und Klink und sogar Hochstetter darauf reinfallen. Die lustigste Szene hat er in der Episode "Ihr größter Bluff" hingelegt.

  • Find ich auch , ohne Stottern find ich den sch***e , deswegen gucke ich die englischen Folgen nicht mehr ^^

    "Er wird beginnen, abscheulich, bösartig, niederträchtig,
    tyrannisierend Mesopotamien
    alle zu Freunden der ehebrecherischen Dame gemacht,
    schreckliches Land, finsterer Gesichtsausdruck."

    Nostradamus; Centurie 8, 70